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Montag, 3. Juni 2013, 13:58

SEHA-League

Was meint ihr zur SEHA League in Osteuropa?

Arcosh

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Montag, 3. Juni 2013, 14:53


Handballer2105

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Montag, 3. Juni 2013, 14:58

Was ist denn Deine Meinung?

Aus sportlicher Sicht führt dies sicherlich zu mehr knappen Spielen. Ob dies auch die Leistungsfähigkeit der Teams steigert hägt sehr stark davon ab, ob die Liga auch finanziell in höhere Höhen vorstößt und damit breiter aufgestellte Kader ermöglicht. Wenn dies nicht erreicht wird dann spielen diese Vereine in der Championsleague eine noch geringere Rolle als bisher, da die Belastung durch weitere Reisen und anstrengendere Spiele deutlich größer ist als bisher.
Denn die Mannschaften nehmen ja weiterhin an der nationalen Meisterschaft teil. Nur die ermöglicht die Qualifiation für europäische Wettbewerbe.
Das Gaszprom jetzt eingestiegen ist, erhöht auf jeden Fall die Wahrscheinlicheit eines größeren fianziellen Rahmens. Aber 3 Millionen Euro verteilt auf 10(?) Vereine ein jetzt nicht unbedingt eine neue Dimension.

Hereticus

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4

Dienstag, 4. Juni 2013, 15:33

die Belastung durch weitere Reisen und anstrengendere Spiele deutlich größer ist als bisher.
Denn die Mannschaften nehmen ja weiterhin an der nationalen Meisterschaft teil. Nur die ermöglicht die Qualifiation für europäische Wettbewerbe.
Das ist nur teilweise richtig. Die kroatischen, bosnischen und mazedonischen SEHA-Teams (mithin 7 von 10) nehmen an der nationalen Liga nicht parallel zur SEHA-Liga teil, sondern erst in einer Meisterrunde, die erst nach dem Ende der SEHA-Liga mit den drei bzw. vier besten Mannschaften der jeweiligen nationalen Liga gespielt wird. Zagreb, Nexe, Borac, Izvidjac, Sloga und die beiden Skopjer haben alle nur jeweils zehn Partien in ihren Ländern bestritten und kommen damit auf insgesamt durchaus vertretbare 28 Meisterschaftsspiele (18 SEHA+10 National) in dieser Saison.

Nur Brest, Presov und Cetinje haben parallel auch in der heimischen Liga gespielt, wobei die weißrussische Liga nur zwei ernstzunehmende Gegner für Brest zu bieten hat und die slowakische für Presov eigentlich gar keinen (dafür ist sie mit 32 Spielen plus Final Four ziemlich ausführlich. Tatran kam diese Saison auf 50 ausgetragene Meisterschaftsspiele, und zwei SEHA-Spiele sind noch ausgefallen). Lovcen hat insgesamt 18 Spiele in der nationalen Meisterschaft zu bestreiten gehabt und diese alle teilweise überaus deutlich gewonnen (Bemerkenswerterweise gab es in der Hauptrunde der montenegrinischen Liga nur ein weiteres Team mit einer positiven Tordifferenz, das war der viertplatzierte Niksic mit gerade einmal +2, die anderen fünf Teams waren alle im Minus)

Auffällig ist, daß die sieben "exklusiven" SEHA-Teams jeweils die vordersten Plätze in den nationalen Meisterrunden belegt und dabei auch nur sehr enige Punkte an die Nicht-SEHA-Mannschaften abgegeben haben, was wiederum auf einen Qualitätsunterschied zwischen den SEHA-Teams und den anderen hinweist. (CRO: 1.RKZ, 2. Nexe / BIH: 1. Borac, 2.Sloga, 3.Izvidjac* / MKD: 1.Vardar, 2.Metalurg - die drei anderen: SVK 1. Tatran / BLR: 3.Brest / MNE: 1.Lovcen)

* Izvidjac ist nach neun von zehn Spielen auf Platz drei, kann theoretisch aber auch noch Vierter oder Fünfter werden (Letzte Runde am 05.Juni)

5

Dienstag, 4. Juni 2013, 18:43

Meine kurze Meinung: Ich finde es generell gut, aber es sollte ein System mit Auf- und Absteigern sein, sonst hat es weniger sportlichen Reiz. Irgendwann wird sowas auch in Mitteleuropa kommen, da bin ich mir sicher.

6

Donnerstag, 16. Januar 2014, 18:11

Ist eine super liga fuer osteuropa. Ich denke das die SEHA liga hilft den handball in osteuropa zu verstearkern bzw. Verbessern

Lg

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Arcosh

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Freitag, 11. April 2014, 22:16

SEHA-League 2013/14

Dieses Wochenende findet im serbischen Novi Sad das abschließende Final Four statt. Im ersten Halbfinale kam es zur Neuauflage des Vorjahresfinales, doch Titelverteidiger Zagreb unterlag Vardar Skopje - und zwar deutlich. Im Duell der beiden EHF-Pokal-Teilnehmer Brest und Presov fiel die Entscheidung im Siebenmeterwerfen, das direkt auf die sechzig ausgeglichenen Spielminuten folgte. Nach jeweils fünf Schützen stand es 29:29, aber im anschließenden Sudden death konnte sich Brest durchsetzen.

(2.) RK Zagreb - (3.) RK Vardar Skopje 24:30 (10:12)
(1.) Tatran Presov - (4.) HC Brest 30:31 (26:26, 16:14) n.V.

Das Finale findet am Sonntag statt.

Arcosh

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8

Sonntag, 13. April 2014, 20:32

SEHA-League 2013/14

Zwei Wochen nach dem Champions-League Coup gegen den HSV Hamburg sichert sich der mazedonische Meister RK Vardar Skopje mit einem ungefährdeten 29:27-Sieg im Finale den Titel in der SEHA-League 2013/14. Vardar hatte bereits bei der ersten Austragung im Jahr 2012 die Meisterschaft gewonnen.

9

Sonntag, 13. April 2014, 21:17

Ungefährdeter Sieg mit zwei Toren :D

Arcosh

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10

Sonntag, 13. April 2014, 21:32

Ungefährdeter Sieg mit zwei Toren :D

Wenn du das Spiel gesehen hättest würdest du es verstehen. Endergebnisse reichen als Statistik nicht aus um ein Spiel beurteilen zu können!

11

Sonntag, 13. April 2014, 21:56

Da hast du Recht. Wurfquoten schon eher.

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Sonntag, 13. April 2014, 21:58

Da hast du Recht. Wurfquoten schon eher.

;)

Hereticus

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13

Sonntag, 13. April 2014, 22:29

Das Finale der nicht ganz so hochwertigen aber weit älteren (seit 1993) Baltic League hat heute abend SKA Minsk im Finale gegen Poolva Serviti (Estland) mit 31:26 gewonnen und damit (nach Eigenauskunft, neutrale Daten dazu sind schwer zu kriegen) zum elften Mal seit 1993 den Wettbewerb gewonnen. SEHA-Halbfinalist Brest HC ist bemerkenmswerterweise auch dort im Halbfinale gewesen und am Samstag mit einer B-Mannschaft gegen Poolva ausgeschieden.

14

Sonntag, 13. April 2014, 23:08

Das ist aber nicht das französische Brest, oder?

ALF

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Sonntag, 13. April 2014, 23:26

Freundschaft!

Das ist aber nicht das französische Brest, oder?

Doch, Herr Lövgren. ;) Natürlich das weißrussische Brest(-Litowsk).

Toller Erfolg für Vardar. Die Liga bringt auf jeden Fall Spannung für Mannschaften wie Zagreb und Co. Es können einige Mannschaften gewinnen.
"Den Willen voran zu kommen spreche ich der Vereinsführung nicht ab. Die wollen bestimmt, dass der SCM wieder in der Spitze ankommt. Sie können es nur leider nicht. Und sie sehen es auch nicht ein, dass sie es nicht können." (Obotrit)

16

Montag, 14. April 2014, 09:43

Meiner Meinung nach sollten die Teams in der SEHA League gar nicht mehr in ihrer heimischen Liga spielen.

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Montag, 14. April 2014, 09:52

Meiner Meinung nach sollten die Teams in der SEHA League gar nicht mehr in ihrer heimischen Liga spielen.

Deine Begründung interessiert mich.

Hereticus

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18

Montag, 14. April 2014, 10:12

Meiner Meinung nach sollten die Teams in der SEHA League gar nicht mehr in ihrer heimischen Liga spielen.
Die meisten tun das ja auch nicht mehr. Die serbischen, kroatischen, bosnischen und mazedonischen Vereine steigen erst im Frühjahr zur Meisterrunde in ihre nationalen Wettbewerbe ein. Darauf auch noch zu verzichten wäre kaum sinnvoll, weil dann der Meistertitel in dem jeweiligen Land ja praktisch nichts mehr Wert wäre. Außerdem besteht die EHF meines Wissens darauf, daß Europapokalteilnehmer sich über ihre nationalen Wettbewerbe qualifizieren.

Übrigens bilden vier niederländische und vier belgische Vereine ab der nächsten Saison ebenfalls eine transnationale Liga, die Fortentwicklung der bisherigen Beneluxliga die bisher parallel zu den nationalen Ligen läuft, heißt dann wieder Beneliga und die Teilnehmer spielen dann in den Grundrunden ihrer Länder ebenfalls nicht mehr mit. Luxemburg hat auf die Teilnahme verzichtet.

19

Montag, 14. April 2014, 19:41

Ich finde das System mit der Meisterschaftsrunde eigentlich ganz interessant und wenn man sich die verzweifelte Beschwerde der Bundesliga über die CL-Reform anhört, ist das zwangsläufig etwas über das man mal nachdenken muss. Was ich aber noch seltsam finde sind einige Ergebnisse. In der regulären Liga spielt eine Mannschaft wie Presov verlustpunktfrei mit einem Phantasie-Torverhältnis und das wo beide Skopjes in der Konkurrenz sind? Naja.

Auch wie das mit dem Abstieg läuft ist mir nicht ganz klar.

Hereticus

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20

Montag, 14. April 2014, 23:11

Es gibt keinen direkten Abstieg aus der SEHA-Liga. Regulär schicken die beteiligten Verbände ihre Meister und Vizemeister des Vorjahres in die Liga, die dafür vom nationalen Ligabetrieb freigestellt werden. Das variiert aber je nach Interesse und aktuellem Beteiligungswillen der einzelnen Verbände.

Ursprünglich war ja Bosnien mal privilegiert mit 3 Teams dabei (weil sie die Liga angestossen hatten), diese Saison nahm nur noch ein Verein teil. Im letzten Jahr haben die Serben nicht mitgespielt und aus Montenegro kam nur noch ein Teilnehmer, dafür ist dann Brest eingesprungen. Tatran war ursprünglich auch nicht eingeplant, ist aber dann von Anfang an dabei gewesen, weil die eigentlich eingeplanten Slowenen nicht mitgemacht haben. Anfangs war eigentlich nur Ex-Jugoslawien als Teilnehmerfeld vorgesehen und die "Erste Bank" als Ligasponsor angekündigt, die ist dann aber vor dem Start schon abgesprungen. Die geplante Ligagröße von 14-16 Vereinen ist ja auch nicht nicht zustande gekommen.

Seitdem war viel Improvisation, in der ersten Saison sind erst gar nicht alle Spiele ausgetragen worden und die Liga ist dann ja auch nochmal von 12 auf 10 verkleinert worden und stand zwischendrin auch mal ganz auf der Kippe weil die Finanzierung unklar war. Seit Gazprom Sponsor ist, scheint es sich zu stabilisieren und die Liga scheint mir auf dem Balkan mittlerweile auch ganz gut akzeptiert zu sein. Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Serbien haben eigens ihre Meisterschaftssysteme angepasst (eben die Meisterrunde nach der Ligarunde eingeführt, die es in allen drei Ländern vor der SEHA nicht gab). Abzuwarten bleibt ob die "Gastmannschaften" Tatran und Brest dabei bleiben (dürfen), wenn wieder mehr Teams aus den eigentlichen SEHA-Verbänden teilnehmen werden.

Tatrans Überlegenheit in der slowakischen Liga resultiert vor allem aus der Schwäche der heimischen Konkurrenz. Stand heute haben sie seit 2008 in 145 Ligaspielen gerade 15 Minuspunkte bekomen. Nicht umsonst spielt Tatran seit der Auflösung der HIL* parallel zur slowakischen Liga immer noch in allen möglichen Wettbewerben als Gäste mit um Praxis gegen Gegner auf relativer Augehöhe zu bekommen, zeitweilig sogar in der tschechischen (2007/08 und 2008/09 jeweils 1.Platz) und ungarischen Liga (2009/10 und 2010/11 jeweils 3.Platz). Die SEHA ist für Tatran ein Segen und eigentlich der einzige Daseinszweck, denn für einen großen dauerhaften Europacuperfolg sind sie nicht gut/reich genug, in der slowakischen Liga aber viel zu überlegen, ein Problem das ja andere SEHA-Teilnehmer auch haben.

Ich denke, die Idee wird auch anderswo noch aufgegriffen werden bzw. das Austragungsformat sich durchsetzen, wie eben oben erwähnt in Belgien und den Niederlanden, wo die Beneliga ab kommender Saison die gleiche Rolle wie die SEHA auf dem Balkan spielen soll. Ein Projekt wie die Baltic League, die bisher immer "nur" parallel zu den nationalen Meisterschaften läuft könnte zum Beispiel bei strukturellem Ausbau noch interessant für beispielsweise die beiden polnischen Spitzenclubs werden, eine Ausweitung auf die skandinavischen Länder könnte man sich dafür auch gut vorstellen (ist aber wegen der starken nationalen Hallenhandballtraditionen in Dänemark und Schweden wohl eher nicht realistisch). Auch für den Alpenraum (Österreich, Schweiz, Südtirol/Italien, vllt. mit Tatran oder Slowenien) wäre eine supranationale Liga eine nicht ganz uninteressante Vorstellung. Allerdings sollte man diese Ligen dann zumindest für die EHF-Cup-Qualifikation öffnen.

* die HIL war bis 2005 die gemeinsame erste Liga Tschechiens und der Slowakei, bei den Frauen heute noch existent

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Hereticus« (14. April 2014, 23:11)


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