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Thursday, July 29th 2004, 3:17pm

Saisonvorbereitung des FHC

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Viel reden und reden lassen

HANDBALL / Beim FHC beginnt neue Ära

PETER STEIN

FRANKFURT (ODER)
Wenn am 4. September die Handball-Bundesligasaison der Frauen mit dem Auswärtsspiel beim Tus Weibern beginnt, dann wird der Frankfurter HC der Gejagte sein. Dabei hat der Meisterverein der vergangenen Saison genug mit sich selbst zu tun. Denn nach dem Verzicht von Trainer Dietmar Rösicke und dem Laufbahnende von dessen Ehefrau Bianca Urbanke beginnt beim FHC eine neue Ära.

"Das ist sicher keine leichte Aufgabe", weiß der Nachfolge-Coach Thomas Hø rlyk. "Aber zum Trainerjob gehört der Druck dazu, nur ein bisschen Spaß wollen wir auch haben." Der 29-Jährige macht mitten in der Saisonvorbereitung - derzeit hält sich das Team für eine Woche in Zinnowitz an der Ostsee auf - einen relaxten Eindruck. Doch er hat einen Plan, nicht nur weil der Däne Fan der Kultfilme von der "Olsenbande" ist. "Wir haben fünf neue Spielerinnen und werden das System ganz sicher umstellen. Die Abwehr soll stabiler, das Angriffssystem verändert werden."

Der frühere Rechtsaußen weiß als Linkshänder, dass gerade eine Ausnahmeerscheinung wie Bianca Urbanke nicht zu ersetzen ist. Dass sich der FHC keine teuren Stars leisten kann, sondern mehr auf Talente aus dem eigenen Nachwuchs setzt, das reizt ihn an seiner neuen Arbeit. "Bei uns in Dänemark ist viel Geld im Spiel, haben die Spitzenklubs Etats von drei Millionen Euro. Da gibt es für junge Spielerinnen und auch Trainer keine Chance." Hø rlyk, der zuletzt als Co-Trainer beim Erstliga-Absteiger Fredrikshaven engagiert war, will nun etwas für den deutschen Frauenhandball tun. Die 19-jährigen Ina Seeger und Anne Jochin rücken von den FHC-Juniorinnen auf, die gleichaltrige Sabrina Neuendorf kommt aus Berlin. Dazu gesellen sich die niederländische Nationaltorhüterin Debbie Klijn und die dänische Kreisspielerin Louise Simonsen. Letztere ist des Trainers Freundin. Er sieht darin kein Problem und eifert zumindest in dieser privaten Hinsicht seinem Vorgänger nach. Mehr im Scherz meint Hø rlyk: "Ich weiß noch nicht, wie es zu Hause wird, wenn sie nicht spielt." Schließlich gehört die dänische Landsfrau Maja Sommerlund in der Kreismitte zu den Stützen der Meistersieben.

Auf jeden Fall will der aufgeweckte junge Mann, der aus Hjø rring in Nordjütland stammt, an der Oder für einen "Klima-Wechsel" sorgen. "In Frankfurt war es bisher so: Der Trainer hat etwas gesagt und das ist dann auch passiert. Ich will aber auch Kommunikation mit den Spielerinnen. Natürlich muss der Trainer der Chef sein, aber die Spielerinnen sollen auch untereinander reden. Je mehr sie das tun, desto besser wird das Verständnis für bestimmte Spielzüge. Bin ich zu weit weg, bin ich zu nah dran?"

All diese Fragen zu klären, werde mit der Saisonvorbereitung nicht abgeschlossen sein. "Wir müssen Geduld haben und mit einem zusätzlichen Gegner fertig werden: Denn alle wollen den Meister schlagen." Hø rlyk, der sein Schuldeutsch nach zehnjähriger Pause erstaunlich schnell reaktivieren konnte, hofft, dass auch die internationalen Spiele in der zunächst anstehenden Champions-League-Qualifikation helfen werden, das neue System zu erlernen.

Deshalb bleibt Hø rlyk, der sich in der Stadt an der polnischen Grenze wohl fühlt, bezüglich der Saisonziele bescheiden: "Wir wollen zunächst unter die besten sechs Mannschaften kommen, um dann die Play-offs zu erreichen."

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung 29.07.04

Schlecht hören kann ich gut. Nur mit gut sehen is schlecht.

zmagoválec

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Thursday, July 29th 2004, 7:18pm

Wenigstens kann Hörlyk schon deutlich besser Deutsch als sein Kollege Albertsen ;)
sLOVEnija

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Friday, September 3rd 2004, 10:12am

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Eine schwierige Saison.

Frankfurter HC steht als Titelverteidiger vor einem Neubeginn

PETER STEIN

FRANKFURT (ODER)

Jürgen Würffel (49) wurde am Mittwochabend für zwei Jahre als Präsident des Frankfurter HC wiedergewählt. Doch viel Zeit zum Händeschütteln blieb nicht, Ärme hochkrempeln und Gürtel noch enger schnallen sind angesagt. Dem Meister steht eine schwierige Saison bevor, die am Sonnabend mit dem Auswärtsspiel bei TuS Weibern beginnt. Gleich am Mittwoch folgt die Heimpremiere mit dem Bundesliga-Kracher gegen den HC Leipzig.
"Da müssen wir durch, aber ich schaue nur von Spiel zu Spiel", meint Thomas Hø rlyk (29). Der neue Trainer aus dem Land des Olympiasiegers im Frauen-Handball, Dänemark, kann von "harten Matches" nicht genug haben. "Denn an Spielpraxis mangelte es in der Vorbereitung." Trotz Platz zwei beim Rangsdorfer Erwin-Benke-Turnier sind die Defizite unverkennbar. "Das ist nicht verwunderlich", nimmt Würffel den Coach in Schutz, "die Mannschaft ist im Umbruch. Wir haben viele junge Spielerinnen integriert". Neben dem Karriereende von Bianca Urbanke-Rösicke schmerzt der Abgang der französischen Torhüterin Stella Joseph-Mathieu sowie der verletzungsbedingte Ausfall von Maja Sommerlund. Die Dänin musste am Knie operiert werden. Für sie dürfte in der Kreismitte mit Louise Simonsen eine Landsfrau - und Lebensgefährtin des Trainers - eine Chance bekommen.
Welche Sieben aus dem 13-köpfigen Kader zunächst in Weibern aufläuft, dazu wollte sich Hø rlyk noch nicht festlegen. Nur die Holländerin Debbie Klijn stehe sicher im Tor. Ebenfalls neu im Team sind Anne Jochin und Ina Seeger (noch verletzt) aus der FHC-A-Jugend sowie Jungnationalspielerin Sabrina Neuendorf (BVG 49 Berlin). Eine weitere Spielerin soll laut Würffel noch verpflichtet werden.. Ansonsten kann der Präsident zwar den Abbau der 2002 übernommenen Schulden von 800 000 Euro verkünden, aber für die neue Saison wird der Etat gegenüber dem Vorjahr um 30 Prozent gekürzt. Trotz Meisterschaft hätten die Sponsoren weniger gegeben. Zudem schwelt ein Vertragsstreit mit dem als Koordinator vorgesehenen Jozsef Szendrei. "Das Problem werden wir lösen", so Würffel, der vom FHC erwartet, dass er nach der Einfachrunde die Top sechs und damit die Play-offs erreicht.


Quelle:Märkische Allgemeine Zeitung vom 03.09.04
Schlecht hören kann ich gut. Nur mit gut sehen is schlecht.

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