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Jenny

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Thursday, March 9th 2006, 12:29am

Staffan Olsson - Erfolgreicher Trainer in Hammarby

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Zebra: Staffan Olsson - Erfolgreicher Trainer in Hammarby

Drei Jahre ist es her, dass Staffan Olsson den THW Kiel in Richtung Schweden verließ. Hier galt der "Alte Schwede" zwar als engagiert auf dem Platz, doch damals hätte ihm wohl niemand den Ruf zugetraut, den er heute als Trainer beim Stockholmer Vorstadtclub Hammarby IF innehat. Olsson gilt als härtester Trainer der Elitserie, der schwedischen ersten Liga. Mit Erfolg: Aus dem Aufsteiger hat Olsson inzwischen ein Team mit großer Perspektive geformt. Hinter dem Topfavoriten IK Sävehof zählt Hammarby inzwischen zum erweiterten Kreis der Meisterschaftsanwärter.

Bereits im vergangenen Jahr, während seiner letzten Saison als Spieler-Trainer, fing der heute 41-Jährige an, herumzureisen und Vorlesungen über seine spezielle Führungsart zu halten. Sein Vortrag baute dabei auf den zwei gegensätzlichen Führungsstilen auf, die er bei den beiden Trainern gelernt hatte, die ihm in seiner Karriere am meisten bedeuten: der demokratische Führungsstil von Bengt Johansson in der schwedischen Nationalmannschaft sowie die fordernde Art des "Schleifer" Noka Serdarusic in Kiel, die Olsson während seiner erfolgreichen sieben Jahre beim THW prägten.

Olssons Traum war es, diese beiden Stile in seiner eigenen Trainerlaufbahn mixen zu können. Aber nach dem ersten halben Jahr als vollberuflicher Trainer merkte er, dass er mehr Ähnlichkeiten mit dem in Deutschland gerade zum "Trainer des Jahres 2005" gewählten Noka Serdarusic besitzt. "Auch wenn ich finde, dass ich nett bin - zumindest manchmal - kann ich während der Spiele und Trainingszeiten ziemlich anspruchsvoll sein", sagt Olsson über sich selbst. Den wachsenden Erfolg in Hammarby erklärt der zweimalige Weltmeister mit der Breite seines Kaders, dem internen Zusammenhalt und nicht zuletzt mit einer erhöhten Trainingsdosierung, die er und sein Kollege Magnus Grahn zu Beginn dieser Saison eingeführt haben. "Wir haben äußerst hart trainiert", sagt Olsson.

Einer der wichtigsten Bestandteile der Mannschaft, der Spielmotor Lukas Karlsson sagt über den neuen Trainingsstil: "Wie laufen ungefähr gleich oft wie früher, aber nun haben wir reine Laufeinheiten von anderthalb Stunden und Krafteinheiten, die zwei Stunden dauern." Der Startschuss für diese neue Einstellung zum Mannschaftstraining kam, laut Olsson, als die Spieler Lukas Karlsson, Tobias Karlsson und Thomas Forsberg im Sommer 2004 zu Kiels berühmt-berüchtigten "Höllen-Trainingslager" geschickt wurden. "Das gab einen enormen Effekt, als das Trio nach Hause kam und die Disziplin und den Trainingswillen, den die drei erlebt hatten, an den Rest der Truppe versprühten."

Im vorigen Sommer veranstaltete Hammarby ein erstes eigenes Trainingslager im schwedischen Idre (drei Einheiten am Tag für eine Woche und ein meilenweiter Lauf vor dem Frühstück). "Ich habe die Inhalte direkt vom THW Kiel kopiert," erläutert Olsson. Beim bislang letzten Aufenthalt in Idre Anfang Januar knüpften er und seine Jungs an das harte Vorbereitungsprogram aus dem Sommer an. Unter anderem standen in den vier Tagen vier Einheiten a 55-70 Minuten auf Langlaufskiern an. Auf die Frage, ob er nicht einfach eine Stunde bergab fahren könne, entgegnete Lukas Karlsson: "Nein, nein. Wir haben Pulsuhren bei uns, die Staffan danach bekommt und die Messungen dann in seinen Computer überträgt. Ich hoffe nur, dass ich nicht so häufig in der Spur hinfalle, so dass der Puls nicht runtergeht."

Nach Staffans Meinung sollte keiner mogeln können. Und keiner zweifelt an den Methoden. "Wenn Staffan sagt, dass es gut ist, viel zu laufen, dann läuft man viel. Man muss nur auf das schauen, was Kiel erreicht hat." Karlsson selbst litt schließlich auch schon eine Woche unter dem strengen Trainingslager von Noka Serdarusic. Und er sieht Ähnlichkeiten zwischen Kiels Meistermacher und seinem Heimtrainer. "Serdarusic und Olsson begießen einen nicht sehr oft mit Lob, sondern sie schimpfen mehr. Sie meinen, dass man selbst fühlt, wenn man etwas gut gemacht hat." Aber ist Staffan abseits des Handballfeldes ein netter Kerl? "Auf jeden Fall. Da ist er ein Spaßvogel. Aber beim Handball darf man nicht in der falschen Situation scherzen - sonst bekommt man das mit bösen Blicken des Trainers zu spüren", lächelt Lukas Karlsson.

(Aus dem offiziellen THW-Bundesliga-Magazin "zebra", von living sports)

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Thursday, March 9th 2006, 1:21am

der wird bestimmt mal irgendwann nachfolger von serdarusic.

UlfN

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Thursday, March 9th 2006, 7:44pm

Ich glaube da trotzdem eher an Stefan Lövgren, aber neben Pitti sicher auch ein ganz heißer Kandidat, wenn Noka irgendwann überhaupt aufhört.

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Wednesday, April 12th 2006, 7:39pm

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Original von UlfN
Ich glaube da trotzdem eher an Stefan Lövgren, aber neben Pitti sicher auch ein ganz heißer Kandidat, wenn Noka irgendwann überhaupt aufhört.

Ganz deiner Meinung, wobei es auch noch einige andere heisse Kanidaten geben könnte!
Zum Beispiel könnte es auch irgendwann mal der Petersen machen oder Fritz als Torwart Trainer fungieren ;)

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Thursday, April 13th 2006, 12:32am

die werden in kiel den teufel tun und einen trainer verpflichten, der null erfahrung mitbringt.

UlfN

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Monday, May 8th 2006, 8:57pm

Ich hoffe Oliver verzeiht mir, dass ich ihn hier einfach zitiere, aber in Foren postet er ja nur kurze Wechselthreads:

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Staffan Olssons Hammarby mit unbändigem Siegeswillen zum Triumph
Staffan Olsson ist an der Seite von Magnus Grahn mit Hammarby schwedischer Meister.
Von Dr. Oliver Schulz

Der in der kommenden Saison allein vom ehemaligen Kieler Staffan Olsson trainierte Underdog Hammarby IF hat geschafft, woran noch am Samstagvormittag nur wenige glaubten. Mit einer von unbändigem Siegeswillen und frenetischen Fans angetriebenen Energieleistung und der permanenten Möglichkeit des Sieges vor Augen rangen sie den amtierenden Meister IK Sävehof mit 31:34 nieder. Jugend, Elan und mannschaftliche Geschlossenheit waren an diesem Nachmittag vor prachtvoller Kulisse im Scandinavium letzten Endes mehr wert als Routine und Erfahrung.

Die jahrelange Hegemonie westschwedischer Traditionsvereine wie Redbergslid, Drott oder Sävehof wurde durch den frischgebackenen Meister Hammarby eindrucksvoll unterbrochen. Seit Hellas 1977 die Meisterschaft gewonnen hatte, hält nun erstmals wieder ein Klub aus der Hauptstadt den Pokal in Händen. Ein Ereignis, das für den gesamten schwedischen Handball auch aus der Vermarktungsperspektive von großem Wert sein kann.

Göteborg präsentierte sich bereits am Freitag nachmittag dem mit großer Spannung herbeigesehnten handballerischen Saisonhöhepunkt angemessen. Die Sonne strahlte an dem bislang wärmsten Wochenende des Jahres in der Region Bohuslän aus stahlblauem, wolkenlosen Himmel auf das orangefarbene Scandinavium, als um 15 Uhr eine Pressekonferenz begann, in der neben den Trainern einige Spieler und Spielerinnen jeweils beider Herren- und Damenteams Rede und Antwort standen.

Im Stillen mögen viele der Anwesenden zu diesem Zeitpunkt an den dritten Meistertitel der Männer aus Sävehof in Folge geglaubt haben. Schließlich hatte sich Hammarby zuvor gegen Skövde durch ganze fünf beinharte Halbfinals kämpfen müssen, während Favorit Sävehof gegen die Überraschungsmannschaft Lugi Lund nur vier Partien benötigt hatte, und dem Team von Coach Rustan Lundbäck dadurch eine längere Regenerations- und Vorbereitungszeit zur Verfügung gestanden hatte. Zudem konnten die Männer um Jonas Larholm im Gegensatz zu den Stockholmern auf internationale Erfahrung aus den Champions League-Partien der letzten Jahre zurückgreifen. Und dann war da noch die Heimkulisse. Es war zu erwarten, daß zahlreiche Anhänger aus dem nahen Partille per Auto oder Linienbus anreisen werden, um die zukünftigen Legionäre Jonas Larholm und Per Sandström ein letztes Mal im alten Trikot zu sehen und auf dem Weg zu einem würdigen Abschied anzufeuern.

Während am Freitagabend im Konferenzraum "Gripsholm" noch technische Details des unmittelbar bevorstehenden handballerischen Leckerbissens besprochen wurden, baten die Kieler Legende Staffan Olsson und Trainerkollege Magnus "Nollan" Grahn ihre Jungspunde nur einen Steinwurf vom Scandinavium entfernt in der benachbarten Valhallahallen um 18 Uhr zu einem anderthalbstündigen Abendtraining.

Schon als sich Favorit Sävehof am Samstagmorgen um 10 Uhr zum Abschlußtraining im Scandinavium einfand, herrschte im weiten Rund mit seinen 13000 Plätzen reges Treiben. Anderthalb Stunden später verließen auch die Spieler Hammarbys nach ihrer Trainingseinheit das Parkett und ermöglichten so Platz für den letzten Schliff am umfassenden künstlerischen Rahmenprogramm.

Nachdem um 13.45 Uhr eine Solistin in blau-gelbem Kleid die Nationalhymne "Du gamla, du fria" vorgetragen hatte, wurden die Freunde des Herrenhandballs noch zwei letzte Stündchen auf die Folter gespannt. Zunächst begann nämlich das Damenfinale zwischen Skövde HK und IK Sävehof. Wie später bei den Herren traf also auch hier der Serienerste auf den Zweiten. Es sollte die umkämpftere, engere Partie des Nachmittags werden.

Nach 11:11 zur Pause sah Sävehof Mitte der zweiten Hälfte bei vier Toren Vorsprung schon wie der sichere Sieger aus. Skövde, das schon im letztjährigen Finale denkbar knapp den Kürzeren gezogen hatte, wehrte sich jedoch nach Kräften gegen die drohende Niederlage und glich in der torarmen Partie wenige Sekunden vor der Schlußsirene zum 19:19 aus. In der Verlängerung wurde dann Kapitänin Sara Andersson zur Lichtgestalt. Die ins norwegische Bergen zu Björnar wechselnde, torgefährliche Rückraumspielerin verabschiedete sich vom Publikum auf ihre ganz eigene Art. Sie erzielte alle drei Sävehofer Treffer und stellte damit den dritten Titel der Göteborger Vorstädter sicher.

Den inzwischen gut 12000 Zuschauern auf den Rängen blieb nicht viel Zeit, um sich von diesen spannenden Überstuden zu erholen. Kaum hatte sich die Gänsehaut gelegt, war es endlich soweit: das Herrenfinale konnte beginnen. Und nach den ersten Minuten schien alles in die von vielen erwartete Richtung zu gehen. Die Göteborger Vorstädter legten geradezu einen Traumstart hin. Nach 240 Sekunden prangte ein 3:0 auf dem großen Videowürfel. Dann jedoch kam die Stunde eines der Hammarbyer Sieggaranten: Micke Jansson entschärfte in rascher Folge zwei Siebenmeter des sonst so sicher verwandelnden Jonas Larholm. Nur wenig später hielt der überragende Mann im orangenen Trikot einen dritten Strafwurf. Der Underdog, dessen Fans Teile der Tribüne längst in Fußballmanier in ein grünweißes Fahnenmeer verwandelt hatten, glich zum 3:3 aus und übernahm die Führung zum 3:4.

Trotz einfacher oder gar doppelter Unterzahl ließ Hammarby nicht locker und spielte kühl weiter. Während Sävehof nun zu relativ einfachen Toren kam, mußten Staffan Olssons Mannen oft um jeden Treffer fighten. Zappelte der Ball dann aber endlich wieder hinter Per Sandström im Netz, oder gelang Grün-Weiß ein Steal, sprang meist deren gesamte Bank auf, von den beispielhaften Fans ganz zu schweigen. Irgendwie übertrug sich diese Leidenschaft wechselweise und war vielleicht der entscheidende Faktor gegen den Favoriten. Gegen Ende des ersten Durchgangs vergaben die Hauptstädter allerdings einige klare Chancen, so daß Sävehof bis zur Pausensirene auf 14:15 herankam.

Hammarby kam besser in die zweite Hälfte hinein und erspielte sich eine Führung mit drei Toren, die Sävehof aber zunächst auf 16:17 verringerte. Trotz doppelter Unterzahl gelang dem jungen Stockholmer Mittelmann Mikael Apelgren das 18:20, während Spyros Balomenos auf der Gegenseite ein Stürmerfoul unterlief. Sävehofs Trainer Rustan Lundbäck wechselte Torhüter Sandström aus, aber auch dieser Schachzug half nichts. Der Underdog setzte sich langsam auf 19:25 ab, und auf besagtem Videowürfel ließen die Wettquoten inzwischen seinen Sieg vermuten.

Sävehof spielte nun sehr offensiv in der Abwehr (3:3) und stemmte sich mit aller Kraft gegen das für unmöglich Gehaltene. Vier Treffer in Folge ließen den Meister noch einmal auf 23:25 herankommen. Wenig später vereitelte der überragende Torhüter Micke Jansson mit einer weiteren Glanzparade das 24:25. Die aggressive Deckung und das lange, kraftraubende Aufbäumen rächten sich für Sävehof in den letzten Spielminuten. Jansson hielt die Hälfte aller Würfe des Meisters, auch den letzten.

Im Rückraum überzeugte Mittelmann Lukas Karlsson nicht nur mit seinen unberechenbaren Hüftwürfen, die ihm längst den Spitznamen "Lucky Luke" eingebracht haben. Mikael Apelgren übernahm in den entscheidenden Phasen Verantwortung. Das Zünglein an der Waage war aber Hammarbys unbändiger Wille zum Sieg. Den erkannten denn auch Jonas Larholm, Peter Möller und Coach Rustan Lundbäck in der anschließenden Pressekonferenz unumwunden an.

Neben Micke Jansson, der immer wieder Glückwünsche entgegennahm und die Partie analysierte, konnte sich insbesondere Magnus Grahn als "Vater des Erfolges" erst lange nach Abpfiff einen Weg durch die Scharen begeisterter Fans bahnen. Endlich vor dem Scandinavium angekommen, verschwand er in Richtung Kungsportsavenyn. In der linken Hand den Silberpokal und in der rechten eine Flasche Champagner.

Bereits um 20 Uhr hatten der schwedische Handballverband SHF, die Ligavereinigung Herr Elit Handboll (HEH) und der Göteborger Handballverband GHF zu einem Festbankett mit schätzungsweise gut 600 Gästen geladen. Stimmungsvoller Schauplatz des beeindruckenden Abends war das schmucke Restaurant "Kajskjul 8" direkt am Hafen, in dem sich alsbald Spieler und Spielerinnen der vier Finalteams neben zahlreichen Verantwortlichen des schwedischen Handballs einfanden. Doch damit nicht genug: der feierliche Abend gipfelte in einer Zeremonie, in der Spieler und Spielerinnen ausgezeichnet wurden, die in der abgelaufenen Saison durchgehend besonders positiv auf sich aufmerksam gemacht hatten.

Bei den Herren wurde Lindesbergs junger Halblinker Tobias Warvne als "Newcomer des Jahres" ausgezeichnet. Nicht selten hatten in der Vergangenheit Youngster diesen Preis erhalten, die später glanzvolle Karrieren im Ausland einschlugen. Im selben Atemzug wurden jene sieben Spieler geehrt, die auf ihren jeweiligen Positionen nach einem objektiven Bewertungssystem über die gesamte Saison hinweg in summa die höchste Punktzahl erhalten hatten. Unter ihnen nicht nur Sävehofs in Kürze zum HSV Handball abwandernder Torhüter Per Sandström und Ystads Linksaußen Fredrik Petersen, sondern auch der ehemalige Bundesligaprofi Tomas Axner von H43 Lund als bester Rechtsaußen. Er durfte gleich stellvertretend zwei weitere Preise (bester Halbrechter und Torschützenkönig) seines verhinderten Mannschaftskollegen Zoran Roganovic in Empfang nehmen, da der zu CAI Aragon ausgeliehene Serbe am gleichen Abend ein Ligaspiel bestritt.

Am späteren Abend durften sich die Gäste dann über die sehr gelungene, humorvolle künstlerische Darbietung der bekannten Formation "After Shave & Anders Eriksson" freuen. Freuen konnten sich auch die zahlreichen Hammarby-Fans, die nicht erst im Finale mit der gleichen sympathischen Begeisterung auf den Rängen zu Werke gegangen waren wie ihre jungen Meisterhelden unten auf dem Parkett. Noch weit nach Mitternacht schallte immer wieder einmal aus den Seitenstraßen am Hafen ein glückliches "SM guld, Hammarby". Es bleibt zu hoffen, dass diese Wachablösung rund um das nach so vielen Jahren wieder in die Hauptstadt zurückkehrende "SM guld" aus der PR-Perspektive betrachtet dem gesamten schwedischen Handball zu Gute kommt.

Vor den Meistermachern Magnus "Nollan" Grahn und Staffan Olsson zog an diesem Wochenende ganz Handballschweden den Hut. Dem gleichermaßen beliebten wie populären Grahn war soeben der letzte Schritt auf einer geradezu märchenhaften Reise gelungen. Innerhalb von neun Jahren tauchte Hammarby aus der Versenkung auf. Aus der nahezu bedeutungslosen Viertklassigkeit kämpften sich die Stockholmer Vorstädter beharrlich durch die Ligen bis in die Elitserien. Und jetzt der erste Meistertitel in der Vereinsgeschichte, der eigentlich sogar zu früh kam. Vielleicht das Einzige, das bei Grahns Saisonplanung nicht vorgesehen war. Er wird es verschmerzen können...

THW-Idol Staffan Olsson, dessen großer Beitrag zu den Zebratriumphen an der Kieler Förde ohnehin unvergessen ist, kann man zu seiner jungen Truppe nur gratulieren. Sie steht für pure Leidenschaft, Siegeswillen, mannschaftliche Geschlossenheit und begeisternde Fans. Der Champions-League Teilnehmer der kommenden Saison war bisher eine Mannschaft ohne Stars. Bisher.

Finale: 06.05.06, Sa., 16.00 Uhr: Sävehof IK - Hammarby IF 31:34 (14:15)
Sävehof IK:
Balomenos (8/3), Fahlgren (6), Atterhäll (6), Larholm (5), Fritzon (4), Lennartsson (2)
Hammarby IF:
Lukas Karlsson (7), Apelgren (6), Larsson (4), Grundsten (4), Tobias Karlsson (4), Texas Olsson (3), Henricsson (2), Nygard (2), Arvidsson (2)

Schiedsrichter: Peter Hansson / Peter Olsson
Zuschauer: 12283 (Scandinavium, Göteborg (SWE))

(Von Dr. Oliver Schulz)


Quelle

Dann mal Herzlichen Glückwunsch!!!

:klatschen: Hej, Staffan, hej :klatschen:

Und vor allem nochmal: :respekt:

This post has been edited 1 times, last edit by "UlfN" (May 8th 2006, 8:57pm)


kuestentanne

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Monday, May 8th 2006, 11:28pm

Für die Sprachbewanderten http://www.hammarbyhandboll.com/?pa=10528

Na, da bin ich ja nächste Saison gespannt, wie die Stimmung bei den Heimspielen von Hammarby ist.
"so einen Kapitän wie Stefan Lövgren wird es nie wieder geben"

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Friday, November 9th 2007, 11:33am

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Noka Serdarusic wünscht sich Staffan Olsson als Nachfolger


"Er ist der einzige, der meinen Job in Kiel machen kann. Er ist die Nummer eins und man findet keinen anderen, der es machen könnte." THW-Trainer Noka Serdarusic hat gegenüber dem schwedischen Aftonbladet erstmals öffentlich über seinen Nachfolger spekuliert. Allerdings habe dem Bericht zufolge Serdarusic nicht vor, in den nächsten vier Jahren seinen Trainerposten in Kiel, den er seit 1993 innehat, zu räumen.

Staffan Olsson, von 1996 bis 2003 prägender THW-Spieler unter Serdarusic, ist in seinem zweiten Jahr Trainer bei Hammarby IF und hat das berüchtigte Kieler Tempospiel auch bei seinem schwedischen Klub installiert. Der Kontakt zum THW und zu Noka Serdarusic ist nie abgebrochen. "Serdarusic ist mein Mentor und hat mein handballerisches Denken unglaublich beeinflusst", sagt Olsson. Nun scheint Serdarusic den schwedischen Riesen, dessen Name bei den Spekulationen um die Nachfolge von Bogdan Wenta beim SC Magdeburg immer wieder genannt wird, auf einen Trainerjob beim THW vorzubereiten.

"Das hat er mir auch gesagt", sagte Staffan Olsson gegenüber dem Aftonbladet, "also ist da vielleicht was Wahres dran. Natürlich macht einen das glücklich. Aber auch ein bisschen ängstlich, weil das eine so riesige Sache ist. Ich versuche, so wenig wie möglich daran zu denken, und ich weiss, dass Noka noch zig Jahre dranhängen wird."

Der Vertrag von Serdarusic mit dem THW Kiel läuft noch bis Mitte 2009. Derzeit rechnet aber keiner damit, dass der heute 57-jährige Erfolgstrainer dann bereits in Rente geht. Somit sind es wohl eher Nettigkeiten unter Freunden, die in dem Aftonbladet-Gespräch veröffentlicht wurden, statt handfester Pläne für die nahe Zukunft.


Hmmm... Schlag ins Gesicht für einen ehemaligen Mannschaftskameraden von Staffan, der eine A-Lizenz hat und immer noch bei Kiel angestellt ist?

Edit: Ooops, kommt natürlich von Handball-World.
Z. Bee
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This post has been edited 1 times, last edit by "Zickenbändiger" (Nov 9th 2007, 11:33am)


Jenny

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Friday, November 9th 2007, 12:04pm

Vielleicht hat dieser besagte ehemalige Mannschaftskamerad ja gar kein Interesse an einer Nachfolge von Serdarusic ;)

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Friday, November 9th 2007, 12:37pm

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Original von Jenny
Vielleicht hat dieser besagte ehemalige Mannschaftskamerad ja gar kein Interesse an einer Nachfolge von Serdarusic ;)


Kann mir auch gut vorstellen,dass er in seiner bisherigen Situation als Co+DHB-Trainer ganz zufrieden ist. Glaub nicht,dass er den Chefposten anstrebt. Wär für mich auch irgendwie schwer vorstellbar..

- F -

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Friday, November 9th 2007, 1:49pm

Quoted

Original von härter_schneller
die werden in kiel den teufel tun und einen trainer verpflichten, der null erfahrung mitbringt.

Davon gehe ich ebenfalls aus. Daher kann ich mir nur schwer vorstellen, dass ein Petersen oder ein Lövgren Noka beerben wird.
Es reicht nicht nur zu sagen, dass man Meister werden will.

Filip Jicha

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Friday, November 9th 2007, 2:16pm

das thema wird doch frühestens in sechs bis 8 jahren interessant.
serdarusic als rentner? kann ich mir derzeit nicht vorstellen.

Jenny

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Sunday, December 16th 2007, 11:42pm

Laut THW Forum http://www.thw-provinzial.de/forum/showt…37621#post37621 muss Staffan Olsson wohl am Herzen operiert werden ...

Wünsche ihm auf jeden Fall alles Gute für die OP ...

Jenny

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Tuesday, December 18th 2007, 12:08pm

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Olsson erhält neue Herzklappe

Stockholm/Kiel - Der ehemalige Kieler Rückraumspieler und derzeitige Trainer des schwedischen Handball-Klubs Hammarby IF, Staffan Olsson, muss sich einer Herzoperation unterziehen.

Wie jetzt bekannt wurde, leidet der 43-Jährige unter einem angeborenen Herzfehler und muss eine neue Herzklappe bekommen. "Schon mit 15 Jahren wurde mir gesagt, dass ich in den Vierzigern eine neue Klappe brauchen würde", sagte Olsson. Im morgigen Spitzenspiel bei Redbergslids IK in Göteborg wird Olsson vorerst zum letzten Mal an der Seitenlinie stehen. Die Operation wird Mitte Januar im Karolinska Universitäts-Krankenhaus in Stockholm durchgeführt.

(Von Tamo Schwarz, aus den Kieler Nachrichten vom 18.12.2007)

RolfB

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Tuesday, December 18th 2007, 1:44pm

Viel Glück für Staffan Olsson bei seiner Herzoperation.

Egal wie reizvoll der Trainerjob bei Kiel auch sein mag. Die Stimmung in Hammarby ist einmalig und man muss wohl lange suchen bevor man etwas vergleichbares in Deutchlands Hallen findet, wenn man überhaupt fündig wird.

http://www.youtube.com/watch?v=iELzfXWHl6Y&eurl=
Wer nur zurückschaut, sieht nicht, was auf ihn zukommt

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Monday, January 21st 2008, 9:41pm

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Olssons Herzoperation verlief nach Plan

Eine Woche vor Weihnachten war bekannt geworden, dass sich der frühere Kieler Staffan Olsson aufgrund eines angeborenen Herzfehlers einer Operation unterziehen muss. Im Stockholmer Karolinska Universitätskrankenhaus wurde Hammarbys Meistertrainer nun erfolgreich eine neue Herzklappe eingesetzt.

Der schwedische Meister der beiden letzten Jahre teilte am Donnerstag Abend in einer kurzen Pressemitteilung den geglückten Eingriff mit. Olsson werde zunächst noch ein paar Tage im Krankenhaus bleiben und sich danach - möglichst unbehelligt von den Medien - einige Wochen in aller Ruhe zu Hause erholen. "Die Operation verlief ganz nach Plan. Staffan geht es gut", berichtete Hammarbys Mannschaftsarzt Per Lindblom.

Nach Olssons Bekanntgabe Mitte Dezember hatte Andreas Johansson das Training bei den Grün-Weißen übernommen. Schon vor einiger Zeit war die Mannschaft zum Turnier "Zayed Second International Handball" in Al Ain in den Vereinigten Arabischen Emiraten eingeladen worden. Vom 5. bis 15. Januar trafen die sechs Teilnehmer Hammarby, Toulouse, Esperance Tunis, Zamalek Kairo, Doosan sowie Gastgeber Al Ain in jeweils fünf Spielen nach dem Modus jeder gegen jeden aufeinander. Die jungen Wilden von Hammarby belegten mit drei Siegen und zwei Niederlagen letztlich den zweiten Platz. Mehr Informationen unter www.zayedcup.com/en.


Quelle: http://www.thw-provinzial.de/thw/08012112.htm

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