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Friday, September 15th 2006, 2:29pm

Handballtrainer Jens Häusler gleichzeitig Spieler in Norwegen

Handballtrainer Jens Häusler gleichzeitig Spieler in Norwegen

Seit Tagen hält sich in Handballkreisen ein hartnäckiges Gerücht: Nach nur neunwöchiger Amtszeit verlässt Trainer Jens Häusler Regionalligist SG Bramstedt/Henstedt-Ulzburg und schließt sich als Aktiver dem norwegischen Erstligisten Fyllingen Bergen an. „Jens macht drei oder vier Spiele bei den Norwegern mit, bleibt aber weiterhin unser Coach“, räumte Manager Olaf Knüppel alle Spekulationen über einen möglichen Trainerwechsel aus der Welt.

Bauchschmerzen hat Knüppel mit Häuslers Doppelengagement icht. „Erstens ist solch eine Lösung auf höchstem Niveau nichts ungewöhnliches und zweitens ist eine gute Beziehung zu einem skandinavischen Erstligisten nicht von Nachteil. Wer weiß, vielleicht verspürt einer der Norweger, der nicht sofort den Sprung in die erste Mannschaft schafft, Lust, in Deutschland, sprich bei der SG BraHU, Handball zu spielen.“

Der Kontakt wurde beim Vorbereitungsturnier der SG BraHU um den Septana-Cup aufgebaut. Die Norweger plagten große Verletzungssorgen. Trainer Anders Fältnäs, der in Deutschland den Bundesligisten HSV Hamburg betreute, fragte Häusler, ob er im Platzierungsspiel gegen den VfL Bad Schwartau aushelfen könne.

Was er auch tat. Und zwar so gut, dass Fältnäs prompt um die Dienste des SG-Trainers als Spieler warb. Offiziell und in Absprache mit den Verantwortlichen der SG BraHU. Die stimmten der Anfrage unter der Voraussetzung zu, dass Häuslers Trainerjob bei Teminüberschneidungen Vorrang genießt. „Wir müssen zwei Trainingseinheiten überbrücken“, nahm es Knüppel gelassen und formulierte einen weiteren Vorteil. „Das erste Training haben Jan-Henning Himborn und Frank Moreau geleitet. Es ist gut, dass die Jungs Verantwortung übernehmen müssen.“

Am vergangenen Mittwoch debütierte Häusler, früher unter anderem für die SG Kronau/Östringen am Ball, in der ersten norwegischen Liga auf und setzte gleich eine Duftmarke. Beim 30:23 über NIT HAK warf der 39-Jährige sechs Treffer. „Jens war unser überragende Spieler in der Deckung“, schwärmte Fältnäs, der Jens Häusler vom Flughafen abgeholt und ihm auf der Fahrt zum Spielort Taktik und Aufgaben erläutert hatte.

Morgen ist für Jens Häusler wieder Regionalliga-Alltag, der ihn und seine Mannschaft zum SV Brandenburg West führt, der zum Auftakt mit 29:32 beim AMTV Hamburg verlor. „Brandenburg ist eine Truppe ohne namhafte Spieler“, erklärte BraHU-Regisseur Jan-Henning Himborn, der die Aufgabe trotzdem keineswegs als Selbstgänger sieht. „Bei einem Aufsteiger und dann noch in dessen erstem Heimspiel ist es immer unangenehm.“

Während Kreisläufer Lars-Uwe Lang weiterhin verletzt ausfallen wird, steht hinter dem angeschlagenen Torwart Alexander Trippel ein Fragezeichen. „Alle anderen sind fit“, verriet Jan-Henning Himborn.

(c)

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