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  • "Schmiddy" is male
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Wednesday, March 26th 2003, 11:20am

Handball-Damen aus Apenrade brauchen größere Halle

Moin Moin :hi:
Unsere Tageszeitung berichtet heute über den Aufstieg der dänischen Frauenmannschaft Sønderjyske HK in die 1.Division. Problematisch ist die Halle, die nicht Fernsehgerecht ist. Hier soll eine Lösung gefunden werden. Der Artikel aus der Zeitung:

Nachdem ausgiebig gefeiert wurde, werden sich nun die Verantwortlichen von Sønderjyske HK, die Gewerbegruppe "Team Mojn" und der Vorstand des Sport- und Schwimmzentrums zusammensetzen, kündigt Poul Thomsen an. VordringlichsteAufgabe sei nun die Umgestaltung der Halle, so der Bürgermeister. Die müsse zum einen gute Trainingsbedingungen bieten, aber vor allem so präpariert werden, dass den Fernsehteams Aufnahmen von den Spielen möglich sind. "Das ist ganz wichtig, um den Etat des Vereins für das kommende Jahr zu sichern", so der Bürgermeister.
Zu wenig Plätze und geringe Fernsehtauglichkeit - das waren die Probleme, die die Flensburger Handball-Bundesliga-Mannschaft SG Flensburg-Handewitt einst mit der Fördehalle hatte. Die Lösung damals: Neubau der Flensburger Campushalle. Auf Einhaltung der Bedingungen für Fernsehübertragungen wurde von vornherein geachtet. Die Redaktion des sh:z informierte gestern Campushallen-Geschäftsführerin Ellen Eichmeier über das Geschehen und die Überlegungen in Apenrade. Ellen Eichmeier wollte umgehend Kontakt mit den Verantwortlichen in Apenrade aufnehmen. Eine Vermietung der Campushalle für Spiele der Damen des Sønderjyske Håndballklub sei eine reizvolle Idee, die den Regionsgedanken, aus dem die Campushalle heraus entstanden sei, stärken könne. Die Flensburger Campushalle anzumieten, ist nach Informationen unserer Zeitung in Apenrade im Gespräch.

Wie die Stadt Apenrade den Verein künftig finanziell unterstützen wird, hänge von der Entscheidung der Aufsichtsbehörde ab. Kurt Seifert, Vertreter der Schleswigschen Partei im Stadtrat, erläutert dazu: "Die Stadt hat den Verein ja schon im Vorfeld mit 75000 Kronen unterstützt, mit dem Ergebnis, dass dagegen bei der Aufsichtsbehörde Klage eingelegt wurde. Ich finde aber schon, dass es wichtig ist, die Handballerinnen zu unterstützen", betont Seifert. Das hätte eine durchgehend positive Auswirkung auf die Stadt und könnte auch neue Steuerzahler anziehen. Es wäre schon toll, wenn Apenrade sich als neues "Kraftzentrum" einen Namen machen würde.Dass der Verein dabei Unterstützung von der Stadt braucht, ist auch für den Vorsitzenden des Unterrichts- und Kulturausschusses, Ejler Schütt, keine Frage. "Ich denke da mehr an praktische Hilfe. Der Verein muss sich noch mehr mit der Geschäftswelt verbünden. Eine neue Multihalle für mehrere Millionen Kronen zu bauen, halte ich nicht für sinnvoll. Eine Alternative wäre es, anzubauen. Bei wichtigen Spielen, die im Fernsehen übertragen werden sollen, könnte eine größere Halle gemietet werden", so Schütt. Dass die Aufsichtsbehörde eingeschaltet wurde, verstehe er nicht. Die Absprache war, dass die Stadt als Gegenleistung für den Zuschuss von 75000 Kronen kostenlose Werbung für die Stadt bekomme. "Genau das ist mit dem Erfolg der Handballerinen eingetreten: Apenrade hat sich jetzt landesweit einen Namen gemacht."


Da bin ich mal gespannt. Ich würde es begrüßen und mir auch einige Spiele ansehen. Den schönen und schnellen Skandinavischen Frauenhandball in Flensburg.

P.S. Apenrade - Flensburg = 35km

2

Wednesday, March 26th 2003, 3:38pm

Das wär doch mal was. Also nichts gegen den deutschen Frauenhandball, aber der dänische ist doch eine Klasse besser. Was bei denen in der Halle los ist, das ist echt nicht schlecht. Von der Stimmung her brauchen die sich nicht vor einem Bundesligaspiel der Herren bei uns zu verstecken.
Scientia potentia est.

kleener312

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Wednesday, April 16th 2003, 12:13pm

Ich find die Idee auch klasse. Warum muss denn an der Landesgrenze schluss sein? Zumal es wirklich nur 35km sind! Und interessant ist der dänische Handball allemal ..........

Nur schade, dass ich so weit weg wohn ....*g*

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4

Tuesday, April 29th 2003, 11:54am

Aus und vorbei! Kein dänischer Frauenhandball in Flensburg

Moin Moin :hi:
Heute in der Zeitung erschienen. Schade eigentlich, hätte mir gerne mal 1-2 Spiele angeschaut. :(

Apenrader Handballerinnen dürfen nicht in Flensburg spielen
[29.04.2003]
Apenrade (DN) - Die Handballerinnen von Sønderjyske HK in einem Liga-Punktspiel und danach eine Bundesliga-Partie der SG Flensburg-Handewitt vor 6000 Zuschauern in einer ausverkauften Flensburger Campushalle: So lautete die Vision von SHK-Manager Poul-Erik Thomsen. Doch der Plan ist vorerst geplatzt. Der Turnierausschuss des dänischen Handball-Verbandes (DHF) hat den Antrag auf eine Sondererlaubnis zur Austragung eines Punktspiels im Ausland abgelehnt. "Der DHF sieht sich nicht dazu in der Lage, dem Antrag stattzugeben, dänische Punktspiele in Deutschland austragen zu lassen", lautete die kurze schriftliche Antwort des Turnierausschusses. "Wir geben aber nicht auf und gehen in die Berufung", sagte Poul-Erik Thomsen, der darauf baut, dass die nächste Instanz, der Vorstand von "Dansk Håndbold Forbund", die Entscheidung des Turnierausschusses umstößt: "Wir meinen, dass wir hier ein fantastisches grenzüberschreitendes Projekt haben."

Thomsen war Anfang der Woche einer Einladung von Flensburgs Oberbürgermeister Hermann Stell gefolgt und nahm neben Nordschleswiger-Chefredakteur Siegfried Matlok und dem Chef der Campushalle, Bernd Hölcke, an einer Besichtigung der Arena teil. "Wir führten erste Gespräche über eine Doppelveranstaltung mit der SG Flensburg-Handewitt und meinten, dass es eine einzigartige Handball-Gala werden könnte", erzählt der sportliche Leiter des Liga-Aufsteigers, der in der 1200 Zuschauer fassenden Apenrader Idrætshalle beheimatet ist. Sie ist für Fernsehübertragungen nicht geeignet.

Der DHF-Turnierausschuss erteilte dem Sønderjyske HK indes die Erlaubnis, bei Bedarf ins neue Haderslebener Idrætscenter auszuweichen, das immerhin 2000 Zuschauern Platz bietet. "Wir dürfen 25 Kilometer Richtung Norden gehen, aber nicht 25 Kilometer gen Süden", reagiert Poul-Erik Thomsen mit Verwunderung auf die ablehnende Haltung beim DHF-Turnierausschuss: "Es wäre eine Veranstaltung, die Aufsehen erregen würde, und gute Propaganda für die Handball-Liga - wir hätten die Chance einen Publikumsrekord aufzustellen und die Möglichkeit, 6000 Nordschleswiger auf die Südseite der Grenze zu locken, nicht nur um einzukaufen."

Der Vorsitzende des Turnierausschusses ist ironischerweise ein Nordschleswiger: Jørn Topbjerg aus Beftoft, der sich allerdings auf die Statuten des Verbandes beruft. "Wir können durchaus die gute Idee erkennen, sehen aber keine Möglichkeit Schiedsrichter und einen anderen Verein dazu zu verpflichten, für ein Punktspiel ins Ausland zu gehen", sagte Jørn Topbjerg, der auf Probleme mit den Werberegularien der beiden Verbände bei einem in Flensburg ausgetragenen Länderspiel hinweist.

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Friday, May 2nd 2003, 9:06pm

Seit wann ist Flensburg für die Dänen Ausland !?
mfg spiderman

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Friday, May 2nd 2003, 11:53pm

Moin Moin :hi:
Das habe ich mich auch gefragt. Wenn es zumindenstens um´s Bier oder Zigaretten kaufen geht ist den kein Weg zu weit und es würden alle gerne nach Flensburg fahren :lol:
Aber was sollst, dann muss ich wohl versuchen, mir mal ein Spiel in Dänemark an zuschauen. Kann ich ja gleich verbinden mit 2-3 Hot-Dogs;)

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