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41

Monday, November 27th 2006, 11:59am

Habe ´gestern ein Interessantes Finale gesehen.

Um es vorweg zu sagen: Die Schiedsrichter fand ich schlecht und einer solchen Veranstaltung unwürdig.

Der VFL hatte über die ganze Spielzeit leider keine Chance. Mir fehlte die insbesondere zweite Welle, da Ciudad Angriff und Abwehr wechselte.

Die Angriffkonzepte von Ciudad fand ich dann doch recht simpel, aber mit Einzelspielern auf diesem hohen Niveau reicht dies wohl. Gegenbeispiel sind für mich die Angriffskonzeptionen der SG FL.

Fazit: Nach diesem Wochenende wird man um Gummersbach in der Championslegue gegen Moskau zittern müssen.

Ich wünsche mir fürs Viertelfinale: THW- Ciudad mit beiden Mannschaften in voller Besetzung und Live auf Eurosport1. :-)

wintermute

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42

Monday, November 27th 2006, 12:45pm

Gummersbach hat im Finale einfach zu verkrampft gespielt, mit zu viel Rspekt vor den großen Namen. Dadurch sind zu viele Fehler passiert. Das reicht dann gegen die starken Individualisten nicht.

43

Monday, November 27th 2006, 4:52pm

Ich habe einen tollen 2. EM-Tag gesehen.
Vor allem das Spiel um Platz-3 war sehr spannend! Ich fand sowohl die Schiedsrichter im Spiel um Platz-3, als auch die Schieries im Finale ganz OK. Sie waren in beiden Spielen sicher nicht überragend... das ist aber meiner Meinung nach nicht allzu schlimm, da die Sieger der Spiele auch so gewonnen hätten.

Weitere Preise:

Bester Spieler des Spiel um Platz 3: Michael Binder
Bester Spieler des Finales: ??? (m.M.n. Dujshebaev)
Bester Torschütze des Turniers: Mirza Dzomba
Bester Spieler des Turniers: Daniel Narcisse (nicht unbedingt gerechtfertigt!)

Gruß Blacky

44

Monday, November 27th 2006, 7:19pm

Quoted

Original von wintermute

Gummersbach hat im Finale einfach zu verkrampft gespielt, mit zu viel Rspekt vor den großen Namen. Dadurch sind zu viele Fehler passiert. Das reicht dann gegen die starken Individualisten nicht.


Man könnte es auch drastischer ausdrücken, sie hatten die Hosen gestrichen voll. Wenn Gummersbach ähnlich Kiel den Gegner nicht totlaufen kann, ist man spielerisch mit dem Latein relativ schnell am Ende.


Quoted

Original von Felix

Da habe ich wohl den CL-Sieger 2007 gesehen.


Wenn sie so spielen wie gestern, würde ich nicht unbedingt drauf wetten. Nach dem Gewinn des letztjährigen CL-Titels ist doch ein wenig die Luft raus, zumindest bei einigen. Berücksichgt werden muss aber auch, das die Verletzten Rutenka, Zorman, Fis und Belaustegui nicht gespielt haben, Metlicic angeschlagen war und Stefansson immer noch keine 100% bringen kann. All dieses eingerechnet und San Antonio im Hinterkopf siehts nicht so toll mit der angeblich stärksten Liga der Welt aus.

Diddi

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45

Tuesday, November 28th 2006, 1:44pm

Hier ein schöner Bericht aus der TAZ zur Vereinseuropameisterschaft:

Quoted

Eisbeutel im guten Klima
Die Spanier von Ciudad Real dominieren die Handball-Europameisterschaft der Vereinsmannschaften

KÖLN taz "Was soll das?", fragte Sergei Rutenka und war dann sauer. Das Wochenende war einfach nicht seins. Dabei hatte die Europameisterschaft der Vereinsmannschaften, die zwischen den amtierenden Siegern der Champions League (BM Ciudad Real), des EHF-Pokals (TBV Lemgo), der Pokalsieger (Chehovski Medvedi) und einem von der EHF ausgewählten Gastgeber (diesmal der VfL Gummersbach) ausgespielt wurde, so gut für ihn begonnen.

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Mit drei Toren war der Rückraumschütze von Ciudad Real in einer schwachen ersten Halbzeit des zur Zeit weltbesten Clubteams gegen die Russen von Medvedi Chechovski einer der wenigen Lichtblicke gewesen. Doch bereits in der 34. Minute war das Turnier für ihn gelaufen. Ohne Gegnereinwirkung lag der 25-Jährige nach einem Sprungwurf plötzlich im gegnerischen Torkreis. Diagnose: Muskelfaserriss im Oberschenkel des Sprungbeins. Für den Rest des Wochenendes waren für den gebürtigen Weißrussen mit slowenischem Pass Gehhilfen und Eisbeutel die ständigen Begleiter.

Dennoch war es nicht die Sorge um die Verletzung, die Sergei Rutenka am Sonntag vor dem Finale, das sein Club durch eine immense Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit auch ohne ihn erreicht hatte, ärgerlich stimmte. Eine Handballzeitung hatte über Ciudad Real geschrieben: "Luxusspielzeug des Milliardärs Domingo Díaz de Mera". Rutenka: "So ein Quatsch! Das Einzige, was daran stimmt, ist, dass Domingo viel Geld hat", schimpfte er. "Klar kann man sagen, dass bei uns viele Stars spielen, und sicherlich werden wir auch sehr gut bezahlt, aber was keiner wissen will: Wir haben ein tolles Klima im Verein und in der Mannschaft, wir verstehen uns prima."

Tatsächlich hatte man auch im Endspiel gegen den VfL Gummersbach, der im ersten Halbfinale mit 34:33 glücklich gegen Lemgo gewonnen hatte, nicht im Entferntesten den Eindruck, hier leiste eine zusammengekaufte Söldnertruppe ihren Dienst. Die rund 15.000 Zuschauer in der Kölnarena wurden trotz der klaren Dominanz des Titelverteidigers bestens unterhalten. War es im Halbfinale gegen die junge Mannschaft der russischen Trainerlegende Wladimir Maximow bisweilen noch etwas holprig gelaufen, spielte Ciudad Real im Finale seine Weltklasse voll und ganz aus. Angeführt vom reaktivierten Trainer Talant Duschebajew zeigte der alte und neue Clubeuropameister, wie mitreißend schön professioneller Handball sein kann.

Doch auch der Handball in Deutschland ist aus dieser als Generalprobe für die im Januar 2007 stattfindende WM postulierte Veranstaltung als Sieger hervorgegangen. Markus Baur zeigte sowohl im Halbfinale als auch beim Sieg seines TBV Lemgo im Spiel um Platz drei eine überaus starke Leistung, und auch seine Nationalmannschaftskollegen Carsten Lichtlein und Michael Hegemann (ebenfalls TBV Lemgo) wussten zu gefallen.

Ebenso gut gerüstet scheinen die Verantwortlichen für den WM-Endspielort Kölnarena. Einzig, dass der bereits erwähnte Präsident von Ciudad Real nach dem Titelgewinn nicht in die Kabine seines Teams gelassen wurde, könnte als kleiner Fauxpas gewertet werden. Wobei das Problem hierbei vermutlich nicht am Verkennen, sondern am mangelnden Erkennen des physisch unscheinbaren und jedermann stets mit freundlicher Höflichkeit begegnenden Díaz de Mera gelegen haben wird. Oder auch schlicht an der Tatsache, dass er keine für den Innenraumzugang notwendige Akkreditierung bei sich trug.

ANKE BARNKOTHE


TAZ

46

Tuesday, November 28th 2006, 8:27pm

Quoted

Original von Diddi

"Was soll das?", fragte Sergei und war dann sauer. Das Wochenende war einfach nicht seins.

Dennoch war es nicht die Sorge um die Verletzung, die Sergei Rutenka am Sonntag vor dem Finale, das sein Club durch eine immense Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit auch ohne ihn erreicht hatte, ärgerlich stimmte. Eine Handballzeitung hatte über Ciudad Real geschrieben: "Luxusspielzeug des Milliardärs Domingo Díaz de Mera". Rutenka: "So ein Quatsch! Das Einzige, was daran stimmt, ist, dass Domingo viel Geld hat", schimpfte er. "Klar kann man sagen, dass bei uns viele Stars spielen, und sicherlich werden wir auch sehr gut bezahlt, aber was keiner wissen will: Wir haben ein tolles Klima im Verein und in der Mannschaft, wir verstehen uns prima."



Da kann man Rutenka schon verstehen, denn der typisch deutsche Neid ist ja weltweit bekannt. Im Zusammenhang mit dem HSV und auch Kronau wurde ja der Begriff Luxusspielzeug schon zur Genüge strapaziert. Und über solche Wurschtblätter zu diskutieren lohnt sowieso nicht.

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