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Sunday, May 12th 2013, 8:33pm

Alle Entscheidungen sind gefallen

Den Anfang hat die Champions League gemacht - Gratulation an Györ! Die Kulisse (5.000 Zuschauer) muss überwältigend gewesen sein! Die Ungarinnen haben den Gegner am Anfang kalt erwischt und führten bereits 9:2, konnten danach lange von dieser Führung zehren. Beinahe hätten ihnen die Nerven noch einen Streich gespielt, am Ende war es ein ganz knapper 23:22-Heimsieg gegen Larvik.

Als nächstes hatte Hypo NÖ den großen Auftritt im CWC. Issy Paris - nur zu elft angereist - war den Hypo-Spielerinnen nicht gewachsen, Hypo lag Mitte der ersten Hälfte 11:4 voran. Dann schlichen sich Unkonzentriertheiten ein, die Trainer Nemeth aber bei einem Timeout abstellte. Mit überzeugender Leistung - auch die jungen Ersatzspielerinnen hatten schon in Hälfte 1 Einsatzzeiten - führte Hypo zur Pause 16:8. In Hälfte 2 wurde der Vorsprung souverän verwaltet, am Ende war es ein klarer, ungefährdeter 31:21-Sieg. Großer Jubel bei den Hypo-Spielerinnen, die sogar ein Samba-Tänzchen hinlegten und nach der Pokalüberreichung den Sekt spritzen ließen. Hypo hat am Weg zum CWC-Titel die beiden CL-Gruppendritten Dynamo Wolgograd und HC Thüringen ausgeschaltet.

Im Challenge Cup musste Banik Most (CZE) daheim gegen ZRK Samobor (CRO) einen Viertorerückstand (Hinspiel 20:24) aufholen. Schon zur Pause führten die Tschechinnen mit 16:9, in Hälfte zwei brachten sie es gut drüber, siegten 26:17.

Dramatisch ging es beim EHF-Cupfinale Metz Handball - Tvis Holstebro zu. Den Däninnen, die das Hinspiel daheim mit 31:35 verloren haben, hat vor dem Match wohl kaum mehr jemand etwas zugetraut. Doch sie hielten in der vollen Metz-Arena gut dagegen, in Hälfte 1 führte Metz meist nur knapp, immer wieder konnten die Däninnen ausgleichen. In den letzten Minuten vor der Pause schaffte Holstebro es, vorzulegen und ging mit einem Tor Vorsprung (15:14) in die Kabine. Nach der Pause hatte Metz für einige Minuten einen Hänger und geriet mit 3-4 Toren in Rückstand. Danach entwickelte sich ein harter, erbarmungsloser Kampf auf Biegen und Brechen. Es gab mehrere Zeitstrafen auf beiden Seiten und viele Siebenmeter. Einmal führte Holstebro mit 25:20, doch Metz konnte auf drei Tore verkürzen. In den letzten zehn Minuten drehte sich das Blatt zugunsten von Holstebro: Zeitstrafe gegen Metz, die Däninnen bauten den Vorsprung in dieser Überzahl von vier auf sechs Tore aus. Auch danach blieb es spannend, beide Teams mobilisierten die letzten Kräfte. In wichtigen Situationen hat Holstebro den Angriff erfolgreich abgeschlossen, aber erst in den letzten Sekunden war der EHF-Cuptitel gesichert. Metz unterlag Tvis Holstebro mit 28:33 - die Däninnen schrien ihre Freude lauthals raus und bildeten eine Menschentraube über ihrer Torfrau, die toll gehalten hat. Für die Französinnen muss das Spiel eine der größten Enttäuschungen der letzten Jahre gewesen sein.

This post has been edited 2 times, last edit by "manson" (May 12th 2013, 8:33pm)


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