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21

Montag, 27. November 2017, 21:01

Ja und jetzt sagt die HBL Stop oder versucht es zumindest. Es ist letztlich egal aus welchen Gründen das geschieht. Du klingst so als wenn du was dagegen hast.

TCLIP

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22

Montag, 27. November 2017, 21:23

das ist so n typischer capitano.....

wo steht, dass sie nicht von ihrem standpunkt abrücken ....kann ich nirgends lesen...

ich finde den zusammenhalt und die erklärung top !!!

in anderen sportarten hab ich so ein oder ähnliches statement nicht in erinnerung...

und i.ü. benutzt man ja so eine erklärung, um dem eigenen standpunkt mehr wertigkeit zu geben-
dass man gleichzeitig erklärt gesprächsbereit zu sein, ist für mich kein widerspruch- allenfalls
der ausdruck dass man solche begriffe wie "gemeinsam" "abwägung der interessen" "verantwortung
gegenüber den spielern".....nicht nur als einbahnstrasse zum geldesel sieht..

ich hoffe, dass sie in gewissen sachen auch standhaft bleiben, einige der in den letzten jahren
hochgezüchteten ausländischen vereinen haben schliesslich deutsche hauptsponsoren, die werden #
auch ein interesse haben dass handball im fernsehen läuft mit genügend deutscher beteiligung...
oder den geldhahn auch drosseln....

Handballer2105

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23

Montag, 27. November 2017, 21:30

Ich begrüße es, dass die HBL klar Position bezogen hat. Allerdings sehe ich hier keine Kompromisslösung. Die Grenze von 20 Spielen ist ja deutlich entfernt von den 26 Spielen, die ja dann eventuell noch einmal aufgestockt werden sollen.
20 ist die Zahl der Spiele, die heute schon maximal gespielt werden.

24

Montag, 27. November 2017, 21:33

wo steht, dass sie nicht von ihrem standpunkt abrücken ....kann ich nirgends lesen...


Dann nimm mal einen Kurs. Sie wollen an den Spieltagen am Donnerstag und Sonntag nicht rütteln und auch nicht mehr als 20 Spiele für EC-Wettbewerbe. Das ist doch eine klare Aussage. Oder siehst Du das anders?

Handballer2105

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25

Montag, 27. November 2017, 21:39

wo steht, dass sie nicht von ihrem standpunkt abrücken ....kann ich nirgends lesen...


Dann nimm mal einen Kurs. Sie wollen an den Spieltagen am Donnerstag und Sonntag nicht rütteln und auch nicht mehr als 20 Spiele für EC-Wettbewerbe. Das ist doch eine klare Aussage. Oder siehst Du das anders?

Wie auch viele andere warst du doch auch für die einheitlichen Spieltage. Überhaupt kann die DKB handball Bundesliga doch gar nicht von den einheitlichen Spieltagen abrücken, es gibr doch einen Vertrag mit Sky. Wie also soll die DKB Handball Bundesliga hier Zugeständnisse machen?
Und ich sehe auch keine Möglichkeit, noch mehr als die 20 Spiele in einen Spielplan vernünftig unterzubringen. Aber vielleicht siehst du etwas, was ich nicht sehe.

26

Montag, 27. November 2017, 22:06

Wer sagt denn, dass ich plötzlich gegen einheitliche Spieltage bin? Meine Aussage war doch nur, dass die HBL sich aus meiner Sicht gar nichts gesprächsbereit zeigt, wenn man zwischen den Zeilen liest. Das war doch nur eine Feststellung keine Meinung meinerseits dazu, ob das nun gut oder schlecht ist.

27

Montag, 27. November 2017, 22:14

Ich bin zwar auch der Meinung das bei den genauen Wochentagen ein Kompromiss möglich wäre, aber wir wissen alle das das nicht der Streitpunkt ist capitano. Der Streitpunkt ist die Reform. Die ist das Problem und das wissen wir alle. Es ist sehr bezeichnend das die EHF kurz nach der Ankündigung der Reform auch Sanktionen gegen die HBL ankündigt und den Spieltag in den Vordergrund rückt, als wenn das das wichtigste wäre.

Weiterhin...sagen wir mal das ist der eigentliche Streitpunkt: Der EHF-Spieltag ist Mittwoch bis Sonntag und offenbar muss der Gastgeber im Zweifel keine Rücksicht auf die Ligatätigkeiten des Gastes nehmen...wo ist denn von dieser Seite eine konstruktive Möglichkeit bzw. der Wochentag der da keine Probleme entstehen lässt? Sind andere Tage als Donnerstag und Sonntag so gelegen das sie keine Probleme verursachen würden?

28

Montag, 27. November 2017, 23:06

Super, HBL. Bitte standhaft bleiben! Keiner braucht komplett bedeutungslose Europapokalspiele. Ich hoffe auf eine komplette Eskalation, das würde zumindest akut Probleme lösen.

scm_ole

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29

Dienstag, 28. November 2017, 01:48

Meiner Meinung nach braucht die EHF den deutschen Markt mehr als Deutschland die CL, von daher sehe ich deren Drohung als Bluff an. Und wenn nicht, wird die EHF es schon nach wenigen Spielzeiten bereuen. Man sieht es ja schon bei der IHF. Wenn Deutschland die WM-Quali nicht schafft, schrillen dort die Alarmglocken, weil dann der umsatzstarke deutsche Markt nicht mit dabei ist.

Die letzte CL-Reform war schon grottenschlecht und die neue ist alles andere als eine Verbesserung. Von daher finde ich es gut, dass der DHB Widerstand leistet. Vierergruppen, wo die beiden Bestplatzierten weiterkommen und dann im KO-System weiterspielen, halte ich immer noch für den besten Modus. Egal, ob mit oder ohne Final Four.
SC Magdeburg - von 1974 bis 1986 zu Hause ungeschlagen

30

Dienstag, 28. November 2017, 08:28

Sie brauchen allermindestens das Geld für den neuen Fernsehvertrag. Dort haben EHF und Club Forum ja eine offenbar sehr hohe Erwartung was die Steigerung der Einnahmen angeht. Sollte es wirklich zum Clash kommen (was ich dann doch nicht hoffe) und die deutschen Mannschaften nicht an der CL teilnehmen, dann können sie dieses Ziel realistischerweise nicht erreichen. Das hat glaube ich auch nichts mit deutscher Perspektive zu tun, sondern die Vermutung das die deutschen Fernsehgelder der größte Posten in diesem neuen Deal wären.

Geht es auch ohne dieses Geld? Das ist die Frage die die EHF für sich selbst beantworten muss. Auch mit nur noch einem deutschen Teilnehmer wenn das alles so kommt, kann ich mir nicht vorstellen das ein Sky oder ein anderer Anbieter mehr zahlt als für die Spiele von drei Vereinen.

krösti-bull

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31

Dienstag, 28. November 2017, 09:14

Ich bin ganz bei Beuger und scm_ole,
soll es doch zu einer Konfrontation kommen und CL ohne dt. Beteiligung spielen. Ob die Gelder dann so fließen wage ich zu bezweifeln.
Warum reden die eigentlich immer von einer Reform, wo bitte ist die denn. Ich kann nicht erkennen was im Sinne des Handballs hier geschieht.
Mir wäre es recht wenn die HBL stur bliebe, mit allen Konsequenzen. Die CL in der aktuellen und geplanten Version brauche ich nicht.
Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.

hlp

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32

Dienstag, 28. November 2017, 10:21

Egal wie die CL nun aussieht oder in Zukunft aussehen wird, so ist sie immer noch Europas hochwertigster Pokal. Dementsprechend ist es völlig legitim die Teilnahme dort auch anzustreben. Nun interessiert mich die CL persönlich eher weniger, aber mich würde mal interessieren wie das bei den deutschen Abo-Teilnehmern SG, THW und RN£ aussieht?
Da gibt es sicher die offizielle Sicht der Vereine und die planen sicherlich schon irgendwie mit der CL. Dem gegenüber steht natürlich der deutlich geringere Zuschauerzuspruch, wenigstens in der Gruppenphase. Ist auch das eher den Terminen geschuldet oder dem Umstand, dass die CL beim Zuschauer nicht so ankommt? Ist das alles von den Vereinen so kalkuliert? Wenn sich die RN£ gegen den Titelverteidiger zu Hause über eine halbvolle Halle freuen, läuft für mich da irgendwas verkehrt, ehrlich gesagt. Das lässt die Sache irgendwie entbehrlich erscheinen, aber sehen die Clubs das denn ähnlich? Wahrscheinlich nicht, zumal ich mir bei einer deutschen Komplettverweigerung auch weitergehende Sanktionen der EHF zumindest vorstellen könnte. Wie sehen das die Fans, wie werden die Fans vom Verein eingebunden? An dieser Stelle kommt dann mein persönliches Interesse ins Spiel. Was ist mit den Vereinen hinter dem deutschen Meister? Mal angenommen, die HBL bleibt hart und droht mit CL-Verweigerung der deutschen Vereine, was ich aber nicht glaube, weil ich nicht mal glaube, dass im Thema CL sich nur die SG, RN£ und THW einig wären. Findet denn nur die CL ohne deutsche Clubs statt oder der gesamte EC? Wenn Schland nur noch 1 Teilnehmer in die CL schicken darf, droht allen Vereinen, die bei uns so bis Pl. 5-6 spielen entweder der Verzicht auf EC komplett oder die Teilnahme dann in einem dritt- oder viertklassigen Wettbewerb? Machen wir uns doch nix vor, der EHF-Cup ist doch jetzt schon eine traurige Veranstalung und dann droht ab Pl. 3-4 Challenge-Cup oder ein ähnliches Trauerspiel. Also ich weiß nicht was die EHF für ein Spiel spielt, auf jeden Fall sicher kein gutes für Schland, aber man muss eben auch einsehen, dass eine deutsche Dominanz in den ECs sicher nur in Schland toll gefunden wird.
Die echten Titelchancen der deutschen Teilnehmer in der CL sinken in meinen Augen sowieso so lange weiter wie es "marktbeherrschende" Vereine aus schwachen Ligen gibt, die ihre Existenzberechtigung wahrscheinlich nur aus der CL ableiten und dann ist für mich die Frage wie wichtig ist es den deutschen Teilnehmern überhaupt CL zu spielen?
Das Thema CL ist für mich nur die Spitze des Eisbergs und mich interessieren vor allem die Auswirkungen auf den gesamten EC mit allen Teilwettbewerben.
Der Kritiker ist der wahre Optimist. Zitat: Jaron Lanier!

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33

Dienstag, 28. November 2017, 10:31

Sicherlich wollen die Rhein Neckar Löwen in der ehfcl spielen, das hat ja auch das Spiel in Barcelona gezeigt. Finanziell ist es bestenfalls ein Nullsummenspiel, außer man kommt mal wieder nach Köln.
Ich kann aber nicht beurteilen, wie die Sponsoren es sehen. Die jetzige Gruppenphase ist jetzt schon wenig spannend. Die geplante Gruppenphase mit 12 Mannschaften stelle ich mir auch nicht besser vor und passt nun einmal gar nicht in den deutschen Handballkalender.
Ich sehe aber keinerlei Kompromisslinie, bei der die ehf nicht das Gesicht verliert. Dazu haben sie zu stark eskaliert!

34

Dienstag, 28. November 2017, 10:33

Aus meiner Sicht wird der EHF-Cup durch die CL-Reform doch massiv aufgewertet. Für Teams wie Plock, Szeged, Montpellier oder Nantes, dem Vizemeister aus Dänemark, vielleicht auch für Kiel oder solche Clubs, ist dann in der CL nämlich kein Platz mehr. Das wird also sportlich relativ reizvoll, wie ich finde.

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35

Dienstag, 28. November 2017, 11:08

Aus meiner Sicht wird der EHF-Cup durch die CL-Reform doch massiv aufgewertet. Für Teams wie Plock, Szeged, Montpellier oder Nantes, dem Vizemeister aus Dänemark, vielleicht auch für Kiel oder solche Clubs, ist dann in der CL nämlich kein Platz mehr. Das wird also sportlich relativ reizvoll, wie ich finde.

Per se mag das stimmen, aber dann sagen wir mal, der THW und die RN£ spielen EHF-Cup und die SG CL. Die 3 Vereine sind austauschbar, meinetwegen auch Berlin statt Kiel. Ist Wurscht, aber dann folgen nochmal mindestens 3 deutsche Vereine, eher mehr, die dann schon in die 3. Liga der ECs absteigen müssen, wenn es zukünftig überhaupt noch einen 3. EC gibt. Und egal, wie sportlich hochkarätig der dann besetzt wäre, es wäre die 3. Wahl und schon jetzt ist der EHF-Cup als 2. Wahl medial, organisatorisch und marketingtechnisch eine Vollkatastrophe. Kann man sich über einen drittklassigen EC-Sieg überhaupt noch ernsthaft freuen??? Also ich nicht, definitiv nicht. Da wäre die Qualifikation für diesen EC für mich 1000x spannender und interessanter als der EC selbst, sprich die Liga und wenn dort die Vereine von ca. Pl. 4-10 sich bekämpfen bis aufs Blut, um an diesem erstrebenswerten EC teilzunehmen. :irony:
Es ist ja jetzt schon so, dass der DHB-Pokal im Auftakt schon großer Mist ist und nur noch ab K.O-Spielen und vor allem beim FF noch eine würdige Veranstaltung ist, aber in Europe ist es derzeit hinter der CL doch zappenduster. Also anders gesprochen, für mich ist die CL die Krone Europas. In Zukunft wird das aller Wahrscheinlichkeit ohne deutsche Beteiligung ausgespielt, so oder so, entweder weil man boykottiert oder sanktioniert wird oder weil es sportlich nicht mehr reicht. Das bedeutet weiterhin, dass die einzige richtig funktionierende sportlich hochwertige Liga (okay, France vielleicht noch) im Handballland Nr. 1 keine Chance mehr hat sich Europas Titel Nr. 1 zu sichern. Ich finde das irgendwie eine komische Konstellation, auch weil die Quali über die Liga für einen drittklassigen "Challenge-Cup" zig-mal hochwertiger wäre als die Teilnahme daran mit Renommee`einher gehen würde.
Ich komme noch aus einer Zeit, wo EC irgendwie geiler war als Liga, aber das wäre dann für mich definitiv vorbei, bzw. ist es ja eigentlich jetzt schon und das finde ich schade.
Der Kritiker ist der wahre Optimist. Zitat: Jaron Lanier!

36

Dienstag, 28. November 2017, 11:20

Das ist halt die Sache die ich allgemein auch nicht verstehe. Gerade dieses Jahr hat man in der Gruppenphase 8 Mannschaften in zwei Gruppen die sich zwar nach einer Weile sortieren, aber wo es ein gutes Grundniveau gibt. Aus diesen 16 Mannschaften würde sich ja wahrscheinlich +2-3 andere dann die 12er-Liga rekrutieren. Minus die starken dritten französischen und deutsche Mannschaften, Minus eventuell auch die meisten starken Vizemeister.

Auch die Gruppe C/D ist dieses Jahr nicht zu verachten was da mitspielt. Man hat also momentan 28 Mannschaften, bei denen man sich selten sagen muss das es im Grunde peinlich ist das diese Mannschaft in einem Wettbewerb wie der CL spielt. Das ist glaube ich ein viel höheres Niveau auf viel mehr Mannschaften und Nationen verteilt, als noch vor einigen Jahren.

Jetzt will man diese 28 auf 12 reduzieren...wo ist da mal ganz ohne deutsche Brille gedacht denn der Reformsinn? Ich weiß das alle immer von einer Europaliga reden, aber man hat doch bereits einen Wettbewerb mit viel mehr guten Mannschaften. Der natürliche Weg wäre doch eher Richtung 32 damit man das mal wieder gescheit aufteilen könnte und nicht von 28 auf 12.

Ganz ohne die Überlastungsüberlegung seitens der HBL ist das für meine Begriffe einfach keine Reform die möglichst viele Ligen der EHF mitnimmt. Es wird ja auch nicht so kommuniziert das man den EHF-Cup stärken will. Davon war ja bei der Reform-Verkündung gar keine Rede.

SSV-AH

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37

Dienstag, 28. November 2017, 11:24

Für mich gibt es nur eine einzige Frage, die zu klären ist und die dann über die Zukunft entscheidet:

Gelingt es der EHF genügend Sponsoren(gelder) ohne deutsche Beteiligung zu generieren?

Der Schulterschluss der BuLi-Vereine geht schon mal in die richtige Richtung - auf dieser Basis aufbauend, sollte man jetzt mal mit den möglichen (deutschen) Sponsoren einen netten, kleinen Adventsplausch machen und sie darauf vorbereiten, dass künftig mit nicht so viel Präsenz deutscher Vereine in der CL zu rechnen ist ... :rolleyes:

38

Dienstag, 28. November 2017, 11:40

Aus meiner Sicht wird der EHF-Cup durch die CL-Reform doch massiv aufgewertet. Für Teams wie Plock, Szeged, Montpellier oder Nantes, dem Vizemeister aus Dänemark, vielleicht auch für Kiel oder solche Clubs, ist dann in der CL nämlich kein Platz mehr. Das wird also sportlich relativ reizvoll, wie ich finde.

Das sehe ich genau anders. Europäischer Wettbewerb lebt von mannigfaltigen Duellen, nicht unbedingt von Spielen gegen die stärksten Gegner von Beginn der Saison an. Man schaue sich den Fußball an: wenn Bayern schon in der Vorrunde jedes Jahr gegen Madrid und Barcelona spielen würde, hätte das gar keinen Reiz mehr. Nach dem aktuellen Modus kommen die Top-Gegner meist erst im Viertelfinale, daher spricht man ja auch von magischen Champions-League Nächten. Im Handball dagegen erzeugt es bei mir nicht mal mehr ein Schulterzucken, wenn Flensburg in der Vorrunde gegen Paris spielt. Das ist traurig, denn solche Duelle machen den Reiz eine solchen Wettbewerbs eigentlich aus, aber eben nicht in der bedeutungslosen Vorrunde. Nicht mal das Nordderby schaue ich hier mit großer Begeisterung an. Das ist ein unhaltbarer Zustand, der durch die Europaliga definitiv noch verstärkt wird.

hlp

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39

Dienstag, 28. November 2017, 12:10

Was wäre denn, wenn man in den EC´s des Handballs oder meinetwegen im EC unterhalb der CL diese lästigen Gruppenphasen samt ihrer Qualis für eben diese blöden Gruppenphasen mal wieder abschafft? Ist aber wahrscheinlich naiv von mir.
Was der Fußball macht ist Sache des Fußballs, aber was spricht denn im Handball dagegen, z. B. Meister und Vizemeister spielen CL und 3-4, max. 5 einen EHF-Cup. Dazu Nationen-Ranking und Quali für die jeweiligen "Schwellenländer" zu den einzelnen EC´s. Sicher gehört der 3. in Schland oder Frankreich eher in eine CL als der Meister von Luxemburg, aber irgendwo ist halt mal Schluss. Ein 3. oder 4. hat nach meinem Verständnis nix mehr in einem EC zu suchen, der mal der Cup der Landesmeister war. Dann gibts Lostöpfe und die unterklassigen Teams spielen eine Art Vorrunde aus, aber alles im K.O-Modus und die hochwertigen Teams steigen dann in Runde 2 oder max. 3 als "Gesetzte" ein und dann geht es mit K.O-Spielen weiter. Bei einem EHF-Cup im Handball, wo sich kaum jemand findet, der ein FF ausrichten will muss man doch auch kein FF spielen, warum auch? Zack durch, k.o. bis zum Finale mit Hin- und Rückspiel. Fand ich echt besser.
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40

Dienstag, 28. November 2017, 12:16

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht ganz was so toll daran sein soll das ein Verein wie Montpellier oder Nantes nicht mehr in der CL spielt. Das ist doch gerade die tolle Entwicklung, dass jetzt ein zweiter französischer Verein in der "A-Liga" sehr gut mithält und der dritte da vom Niveau her ebenfalls spielen könnte. Warum ist es eine Aufwertung des Wettbewerbes wenn eine oder beide solcher Mannschaften nicht mehr in diesem Wettbewerb spielen?

Dieses Pokal der Landesmeister denken halte ich persönlich doch für eher altmodisch. Mag sein das ich das nicht wirklich selbst erlebt habe, aber als die UEFA 1999 damals die CL für Vizemeister geöffnet hat, war das für meine Begriffe eine absolute Aufwertung dieses Wettbewerbes und nicht ohne Grund wurde das ausgebaut und hat Nachahmer in Sportarten wie Handball gefunden. Das ist die eigentliche Marktlogik. Einen Wettbewerb ausweiten wenn es das Niveau hergibt, keine geschlossene Gesellschaft von reichen Clubs die sich davon in erster Linie versprechen noch reicher zu werden (ob das funktioniert ist eine andere Frage).

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