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Dienstag, 8. Mai 2018, 09:40

HBC Nantes und Montpellier erreichen zum ersten Mal das Final Four

Ende Mai wird wieder die beste europäische Handballmannschaft ermittelt. Nach der langen Gruppenphase und den K.O.-Duellen stehen nun die Teilnehmer fest. Leider hat es keine deutsche Mannschaft geschafft, sich für das Final Four zu qualifizieren. Wie in den letzten Jahren findet das Event in der Kölner LANXESS Arena statt. Hier werden am 26. Und 27. Mai die Mannschaften aus Nantes, Montpellier, Paris und Skopje den Gewinner der VELUX EHF Champions League ermitteln. Dieser gilt dann aufgrund der europäischen Dominanz im Welthandball, für ein Jahr, als beste Vereinsmannschaft der Welt.

Während Paris Saint Germain und der HC Vardar schon einige Final Fours hinter sich haben, sind der HBC Nantes und Montpellier zum ersten Mal für die Endrunde qualifiziert. Die Neulinge gelten, auch aufgrund der Unerfahrenheit, als Außenseiter. Trotzdem haben sie keine Angst vor den großen Namen und wollen beide unbedingt den Titel gewinnen. Da es in der Spitze des europäischen Handballs nur um Nuancen geht und häufig die Tagesform entscheidet, können sich alle vier Teams berechtigte Hoffnungen auf den Titel machen. Schon die Qualifikationsphase für das Turnier hat dies gezeigt. Der HC Vardar als Titelverteidiger konnte sich zum Beispiel nur durch die mehr erzielten Auswärtstreffer für das Turnier qualifizieren.

Der Modus des Finales der letzten vier Teilnehmer, das innerhalb von zwei Tagen ausgespielt wird, hält häufig einige Überraschungen parat, da die Teams zwei Spiele innerhalb von kürzester Zeit auf hohem Niveau spielen müssen, um eine Chance auf die europäische Krone zu haben. Die Quoten zeigen auf, dass Vardar und Paris favorisiert sind. Allerdings zeigen sie auch, dass es keinen eindeutigen Favoriten auf den Turniersieg gibt.

Die Endrunde, die mit einem rein französischen Duell zwischen Nantes und PSG beginnt, ist dieses Jahr aus unterschiedlichen Gründen besonders. So ist zum ersten Mal in der Geschichte des VELUX EHF FINAL4 keines der teilnehmenden Teams aus Deutschland oder Spanien. Zudem waren immer der THW Kiel oder der FC Barcelona für das Final Four qualifiziert. Zudem hat der Kroate Ivan Cupic als erster Spieler seit der goldenen Generation des FC Barcelonas, die zwischen 1996 und 2000 fünfmal in Folge die Champions League gewinnen konnten, die Chance, die Champions League dreimal in Folge zu gewinnen, da er 2016 mit Kielce und 2017 mit Vardar den Titel gewann.

Wie eng es im europäischen Handball zugeht, zeigen andere Statistiken. So war kein Team bei jeder Austragung seit der Formatänderung 2009/2010 dabei. Es hat auch kein Spieler geschafft, an allen Final Fours teilzunehmen. Zudem gelang es keinem Team seit der Einführung des Formats, den Titel zu verteidigen.
Handballfans können sich also, trotz des Fehlens deutscher Mannschaften, auf eine aufregende Endrunde freuen und es ist davon auszugehen, dass die LANXESS Arena am letzten Maiwochenende kocht und es zu sehr spannenden Duellen kommen wird.

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