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Montag, 14. Mai 2018, 12:33

Duell der deutschen Handballer

Die deutschen Vereine sind seit dem Viertelfinale raus aus der Endrunde der Handball Champions League, aber ein schwarz-rot-goldenes Duell gibt es trotzdem Ende Mai in Köln.

Uwe Gensheimer, Kapitän der deutschen Nationalelf, trifft mit seinem Verein Paris St. Germain auf den französischen Verein HBC Nantes, für den Dominik Klein spielt.

Im zweiten Halbfinale trifft Titelverteidiger Vardar Skopje aus Mazedonien gegen den dritten französischen Klub, Montpellier HB.
Linksaußen Gensheimer ist nach 13 Jahren bei den Rhein-Neckar Löwen seit 2016 in Frankreich unter Vertrag und hat mit seinem neuen Team auf Anhieb den Meistertitel für Paris St. Germain geholt. Der 31-jährige ist mehrfach von Lesern der Handballwoche zum Handballer des Jahres gewählt worden und war 2012 Torschützenkönig der Handball-Bundesliga. 2016 holte er mit den Löwen die deutsche Meisterschaft – sein Abschiedsgeschenk.

Seit 2005 spielt Gensheimer in der deutschen A-Nationalmannschaft. 153 Länderspiele und 703 Tore später blickt er auf die Teilnahme an den Europameisterschaften 2010 und 2012 zurück (2016 und den Gewinn der Goldmedaille verpasste er aufgrund einer Verletzung). Bei den Weltmeisterschaften 2011 und 2015 war er ebenfalls dabei, und bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio der Janeiro holte er mit seiner Mannschaft die Bronzemedaille.
Nationaltrainer Christian Prokop hat Gensheimer bereits für die Europameisterschaft in diesem Jahr bestätigt.
Laut 888sport ist Gensheimers Paris St. Germain der Favorit für den Champions League-Titel.
Hoffnung macht sich aber auch Dominik Klein. Der 34-jährige Linksaußen, der seine aktive Karriere in diesem Sommer beenden will, ist wie Gensheimer ein Urgestein der deutschen Handball-Nationalmannschaft, und wie Gensheimer spielt er seit 2016 in Frankreich.

Davor war er zehn Jahre lang beim THW Kiel unter Vertrag. Mit den Kielern gewann er 2007, 2010 und 2012 die EHF Champions League. Den deutschen Meistertitel holte der erfolgsgewöhnte Verein in einer fast ununterbrochenen Siegestrecke in den Jahren 2007, 2008, 2009, 2010, 2012, 2013, 2014, 2015. Hinzu kam der DHB-Pokal in den Jahren 2007, 2008, 2009, 2011, 2012 und 2013.

Auch in der Nationalmannschaft hat Klein seine Lorbeeren verdient. 2007 wurde er mit ihnen Handball-Weltmeister. 187 Länderspiele hat er inzwischen absolviert, und wenn seine Bilanz mit 370 Toren auch hinter Gensheimers verblasst, ist sie doch beachtlich.
Sein alter Verein hätte es fast geschafft, jetzt gegen ihn anzutreten, doch der THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt mussten sich beide im Viertelfinale der Champions League geschlagen geben.

Dafür sind die deutschen Vereine führend, was den als „kleiner Europacup“ bezeichneten EHF-Cup anbetrifft. Im Final 4 am 19. und 20. Mai trifft der Titelverteidiger Frisch Auf Göppingen auf die Füchse Berlin. Der Gastgeber SC Magdeburg tritt gegen den französischen Verein St. Raphael Var an.
Die Füchse hatten es am schwersten, ihr Ticket für Magdeburg zu bekommen. Sie lagen bereits acht Tore gegen den RK Nexe im Rückstand, ehe sie ein sensationelles Comeback schafften.

Den Füchsen werden die geringsten Siegeschancen in einer Fnal4-Runde mit vier extrem starken Vereinen eingeräumt.
Allein neun Nationalspieler sind in den drei deutschen Teams vertreten. Bei Frisch Auf Göppingen tragen Jens Schöngarth und Tim Kneule das Nationaltrikot. Ebenfalls im Nationalkader stehen die Füchse Paul Drux, Steffen Fäth, Silvio Heinevetter, Erik Schmidt und Fabian Wiede. Der SC Magdeburg hat Dario Quenstedt und Matthias Musche im deutschen Kader.

St. Raphael Var ist zum ersten Mal im Final 4 des EHF-Cups dabei. Ihr bisher größter Erfolg war das Wild-Card-Turnier zur EHF Champions League in der Spielzeit 2012/2013, als sie im Finale nach Verlängerung mit 31:32 dem späteren Champions League-Sieger HSV Hamburg unterlagen.
Eins steht allerdings schon im Vorfeld fest: In beiden Turnieren können die Fans sich auf spannende Duelle freuen.

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