You are not logged in.

Dear visitor, welcome to Handballecke.de - Das Handballforum von Fans für Fans. If this is your first visit here, please read the Help. It explains in detail how this page works. To use all features of this page, you should consider registering. Please use the registration form, to register here or read more information about the registration process. If you are already registered, please login here.

1

Tuesday, January 18th 2005, 5:05pm

Frauen EC 2004/2005

Frauen EC 2004/2005, Auslosungen:

Pokalsieger (12./13.2.05 - 19./20.2.05):

1. FC Nürnberg - Vaci NK (HUN)
Havelsan Ankara (TUR) - CS Rapid CFR Bucuresti (ROM)
FCK Handbold Kopenhagen (DAN) - Larvik HK (NOR)
SK Aarhus Handbold (DAN) - Podravka Vegeta, Koprivnica (CRO)

EHF - Cup (12./13.2.05 - 19./20.2.05):

GOG Gudme (DAN) - Nata AZS-AWFiS Gdansk (POL)
Györi ETO Kezilabda Club (HUN) - Vag Vipers HK (NOR)
Bera Bera S.Sebastian (ESP) - HC Leipzig
Byasen IL (NOR) - Cornexi Alcoa (HUN)
Horsens Handbold Klub (DAN) - Slovan Duslo Sala (SVK)
FTC Budapest (HUN) - GAS Anagennisi Artas (GRE)
Handball Metz Metropole (FRA) - Rostov-Don (RUS)
Havre HAC (FRA) - C.S. Silcotub Zalau (ROM)

Challenge - Cup (12./13.2.05 - 19./20.2.05):

HC Teramo 2002 (ITA) - ZRK "Split Kaltenberg" Split (CRO)
MKS Vitaral Jelfa (POL) - UMF Stjarnan (ISL)
WHC - Kumanovo (MKD) - HC Florgarden (ITA)
BSV Buxtehude - HC Selmont Baia Mare (ROM)
C.S. Oltchim Valcea (ROM) - Spono Nottwil Handball (SUI)
Colegio de Gaia (POR) - Motor 2 Zaporoshje (UKR)
O.F.N. Ionias (GRE) - TSV Bayer 04 Leverkusen
CJF Fleury les Aubrais (FRA) - Cercle Dijon Bourgogne (FRA)

----------------------------

Im Achtelfinale geht es gegen Bera Bera S.Sebastian

Der HC Leipzig erwischte heute in Wien bei der Achtelfinal Ausloung im EHF-Cup mit Bera Bera San Sebastian ein durchaus lösbare Aufgabe. Vor allem hat sich damit der Wunsch der HCL-Spielerinnen erfüllt, die natürlich gerne einen Trip in den Süden mit machen. Vorteil: Der HCL spielt am 12./13. Februar zu erst in Spanien, bevor am 19./20. Februar das Rückspiel in der ARENA Leipzig ausgetragen wird.

HCL-Manager Kay-Sven Hähner: "Wir wissen noch nicht viel, nur, dass die Spanierinnen sehr, sehr heimstark sind. Sie haben alle Punkte in der Meisterschaft in eigener Halle geholt."

18.01.2005
Quelle: Ronny John

----------------------------

BSV im Europa-Pokal gegen HC Selmont Baia Mare

Die Freude in Buxtehude hält sich Grenzen: Im Achtelfinale des europäischen Challenge-Cups muss das Team Buxtehude gegen das rumänische Team vom HC Selmont Baia Mare antreten. Das Hinspiel findet am Samstag, 12. Februar, in der Buxtehuder Halle Nord statt, Anwurf ist um 16.30 Uhr. Das Rückspiel wird am darauffolgenden Wochenende in Rumänien ausgetragen, der genaue Termin steht allerdings noch nicht fest.

„Den Gegner kann ich überhaupt nicht einschätzen“, sagt BSV-Trainerin Heike Axmann. Aus Erfahrung weiß man allerdings, dass osteuropäische Mannschaften sehr dynamisch auftreten und technisch versierten Handball spielen. Das bestätigt Peter Stutz, Obmann des LK Zug Handball: „Die haben eine junge und dynamische Mannschaft.“ Seine Frauen spielten in der 3. Runde im Gruppenmodus unter anderem gegen Baia Mare, verloren mit 28:37 gegen die Rumäninnen und schieden als Gruppendritter aus. „Baia Mare spielt sehr athletisch und körperbetont, damit hatten wir große Probleme“, so Stutz.

Derzeit belegt Baia Mare den achten Rang in der rumänischen Liga, herausragende Spielerin und Torschützin vom Dienst ist Magdalena Kengyel. Den letzten Vergleich mit einem deutschen Team gab es im Mai 2003, als der HC Selmont im Finale des Challenge Cups auf Bundesligist Borussia Dortmund traf. Dem 24:16 in der Westfalenmetropole folgte ein 27:21-Sieg der Rumäninnen im Rückspiel, was dem BVB in der Endabrechnung den Titel brachte. Sportlich muss der BSV sich daher auf Einiges gefasst machen.

Neben der Ungewissheit um des Gegners Stärken kommen für den BSV zusätzlich die Reisestrapazen hinzu. Baia Mare liegt mitten in der rumänischen Landschaft Transsylvanien, dem Flug in die ungarische Hauptstadt Budapest schließt sich eine sechsstündige Busfahrt zum Zielort an. „Wir müssen es so nehmen, wie es ist“, verbreitet BSV-Manager Peter Prior Zweckoptimismus. Lange Reisen ist sein Team schließlich gewohnt, erst vergangenes Jahr ging es für den BSV ins russische Wolgograd.

---------------------------

1. FC Nürnberg muss nach Ungarn

Im Achtelfinale des Europapokals der Pokalsieger muss der 1. FC Nürnberg gegen Vaci NK aus Ungarn antreten. Das ergab die Auslosung am Dienstagmittag in Wien. Gespielt wird am 12. Februar, 18 Uhr, in Nürnberg und eine Woche später in Ungarn. Trainer Herbert Müller zeigte sich zufrieden mit dem Los: "Ungarische Mannschaften sind immer schwer, aber sie sind zu packen. Es hätte schlimmer kommen können. Vac war in der Meisterschaft stets vorn mit dabei. Dass wir zuerst zu Hause ran müssen, ist kein Nachteil." Geschäftsführer Markus Schüle: "Ob Dänemark, Norwegen, Ungarn oder Kroatien, in diesem Wettbewerb gibt es nur noch starke Kontrahenten im Achtelfinale. Wir hatten keinen speziellen Wunsch."
Vac ist der letztjährige Vierte der ungarischen Meisterschaft, was einer Sensation gleichkam. Unter anderem spielen mit Annamaria Ilyes und Diana Patru zwei Rumäninnen dort. Patru stand mit Universitatea Remin Deva im vergangenen Jahr im Challenge-Cup-Finale gegen den 1. FC Nürnberg, das die Franken gewannen. Ilyes spielte vor einigen Jahren mit Club-Kreisläuferin Georgeta Dinis-Virtic zusammen bei Universitatea Jolidon Cluj. Im Europapokal der Pokalsieger schied Vac im vergangenen Jahr im Viertelfinale gegen Hypo Niederösterreich aus (15:30, 26:30). Aktuell steht die Mannschaft nach 14 Spieltagen mit sechs Siegen und acht Niederlagen auf Platz 8 in der ungarischen Liga (12 Punkte, 441:407 Tore). Der Zuschauerschnitt bei Heimspielen liegt bei 550. Neben Ilyes und Patru ist vor allem auf Auguszta Matyas zu achten. Die 36-Jährige ist die Torjägerin der Mannschaft. Weiterhin gehören Melinda Berta und Agnes Hornyak zu den Leistungsträgerinnen.

Vac ist seit 1993 die Partnerstadt von Donaueschingen und liegt etwa 40 km nördlich von Budapest an der Donau am Fuße der Bergketten von Börzsöny und Cserhat. Die 36.000-Einwohner-Stadt hat ein Zementwerk und eine Leuchtstoffröhrenfabrik als wichtigste Arbeitgeber neben der Landwirtschaft. Seit dem 10. Jahrhundert ist Vac der Bischofssitz sowie geistiges und künstlerisches Zentrum der Region. In der türkischen Besatzungszeit wurde die Stadt vollkommen zerstört. Nach der Befreiung 1686 begann der Wiederaufbau durch in Vac residierenden Bischöfe, wovon noch heute viele Barockfassaden, Kirchen und Denkmäler zeugen.

This post has been edited 1 times, last edit by "härter_schneller" (Jan 18th 2005, 5:05pm)


2

Thursday, January 20th 2005, 3:13pm

Vác's Challenger Has Nine Internationals

Coach József Vura's Vác may have mixed feelings about this draw. Although their opponent, Nürnberg has several famous players in their line-up, but Vác could have gotten a much harder nut to crack (Aarhus, Koprivnica, FCK Handbold, Larvik). Another considerable factor is that, just like Cornexi, Vác's ladies can play the second leg on home soil.

Last year, 1. FC Nürnberg won the second place in Bundesliga behind Frankfurt. This year they got in the playoff in the first spot and they have a good chance to win the championship.

Nürnberg is similar to Hypo in the sense that they have many foreign international players. In addition to the eight German-born handballers, they also have Gubova and Simakova (Slovakia), Dinis-Virtic (Romania), as well as Ofenböck and Strass (Austria). The German team has nine internationals altogether from various national teams.

3

Friday, January 28th 2005, 11:29pm

Der 1. FC Nürnberg hat sein Heimrecht im Achtelfinale des Europapokals der Pokalsieger an Vac NK aus Ungarn abgetreten. Nachdem das Los zunächst Nürnberg das Heimrecht gab, stellten sich organisatorische Probleme ein, da am 12. Februar sämtliche Hotels in der Stadt wegen der Spielwarenmesse ausgebucht sind. Das Heimrecht zu tauschen lehnten die Ungarn kategorisch ab. Da zwischen Halle und Hotel aber nicht mehr als 30 km liegen dürfen, trat der DHB-Pokalsieger sein Heimspiel ab. Der Gegner bezahlt somit nahezu alle anfallenden Kosten.


Die Mannschaft fliegt am Freitag, dem 18. Februar, 8.30 Uhr, nach Ungarn, spielt dort am 19. und 20. Februar beide Partien und begibt sich anschließend auf die Heimreise. Gegen 21.50 Uhr landet der Club am Sonntagabend in München. Wann am 19. Februar der Anwurf erfolg, ist noch offen. Am 20. Februar beginnt das Spiel um 15 Uhr und wird live im ungarischen Fernsehen übertragen.

Quelle:www.fcn-handball-bundesliga.de


Sicher ist die Region Nürnberg zu der Zeit Hoteltechnisch dicht. Mich würde aber nicht wundern wenn es dem Management recht gelegen kommt dass es so ist.

Beide Spiele in Ungarn bedeuten wohl das Ende im Cupwinners-Cup

4

Monday, January 31st 2005, 10:15pm

"Mannschaft und Fans des BSV Buxtehude freuen sich auf den Europa-Pokal – und das gleich doppelt. Der Grund: Der Verein hat dem Gegner HC Selmont Baia Mare das Heimrecht abgekauft, beide Spiele finden in Deutschland statt. Die Spiel-Termine:

- Freitag, 11. Februar, 19.30 Uhr, Sporthalle des Schulzentrums Süd in Norderstedt (Poppenbütteler Straße).
- Samstag, 12. Februar, 16.30 Uhr, Halle Nord in Buxtehude.

BSV-Manager Peter Prior: „Es war der Wunsch der Rumänen – aber es hilft beiden Seiten und kostet uns nicht soviel. Was wir an Reisekosten sparen, geben wir den Rumänen. Was wir an Mehrkosten haben, müssen wir durch die zusätzlichen Einnahmen in Norderstedt abdecken.“

Was die Mannschaft sich erspart, das ist der „Hexenkessel“ von Baia Mare. Die Halle dort faßt 1.500 Zuschauer und ist bei allen großen Spielen ausverkauft. Die Fans von Baia Mare gelten als absolut fanatisch.

BSV-Trainerin Heike Axmann kommt die Spielverlegung deshalb ganz gelegen: „Das dürfte unsere Chance auf ein Weiterkommen durchaus erhöhen.„ Gleichzeitig warnt Axmann vor dem Gegner. Ein erstes Video hat ihre Vermutung bestätigt: „Ein sehr gutes Team, das äußerst kampfstark ist und das körperbetonte Spiel liebt. Darauf werden wir uns einstellen müssen.“

BSV-Manager Peter Prior freut sich, das zweite Spiel gemeinsam mit der HG Norderstedt auszurichten. Der Verein ist bekannt für seine engagierte und gute Jugendarbeit, es gibt schon lange gute Kontakte zwischen den beiden Vereinen.

Für den Standort Norderstedt sprechen allerdings noch mehr gute Gründe: Bis 2003 hat Janne Wode (20) in Norderstedt gespielt, bevor sie zum BSV wechselte. Sie war die Top-Spielerin der weiblichen A-Jugend und der Oberliga-Frauen, hat dort noch heute viele Fans. Sie freut sich schon auf die Rückkehr an ihre alte Wirkungsstätte.

Nur 20 Kilometer nördlich von Norderstedt liegt die Handball-Hochburg Henstedt-Ulzburg. Aus diesem Club stammt BSV-Rückraum-Spielerin Joana Kern (21). Auch sie kann fest mit einer eigenen Fan-Gemeinde beim Spiel in Norderstedt rechnen.

Der BSV hofft auch auf Zuschauer aus Hamburg, zum Beispiel solchen, die sehen wollen, welch große Fortschritte Julia Harms (19) in Buxtehude gemacht hat. Die Junioren-Nationalspielerin wechselte ebenfalls 2003 von der HT 16 Hamburg zum BSV, hat sich in den letzten Wochen erhebliche Spielanteile im Team Buxtehude erkämpft.

BSV-Manager Peter Prior: „Wir wollen mit diesem Top-Spiel im Norden Hamburgs beste Werbung für uns machen. Ich bin mir sicher, auch aus den anderen großen Handball-Vereinen, wie zum Beispiel Elmshorn, Ellerbek, Kisdorf-Leezen, werden Zuschauer kommen.“


Handball-Marketing, 31.1.2005
www.bsv-live.de
-----------------------------------------------------
Zur Zeit ist der Gegner des BSV 10. der Rumänischen Liga.

This post has been edited 1 times, last edit by "härter_schneller" (Jan 31st 2005, 10:15pm)


5

Sunday, February 13th 2005, 12:06am

EHF Cup
Bera Bera San Sebastian - HC Leipzig 37-34
GOG Gudme - Nata AZS-AWFiS Gdansk 43-23
Györi ETO Kezilabda Club - Vag Vipers HK 33-25
FTC Budapest - GAS Anagennisi Artas 40-33

Cup Winners Cup
Havelsan Ankara - CS Rapid CFR Bucuresti 38-37


Kein guter Tag für Auswärtsmannschaften. Auch nicht für Leipzig.

6

Monday, February 14th 2005, 4:02pm

Leipzig wird das in eigener Halle schon packen. Drei Tore aufzuholen, dürfte wohl zu schaffen sein!
Steini

7

Saturday, February 19th 2005, 5:42pm

Nürnberg gewinnt das erste Spiel in Vac mit 32:25. Dadurch is ne gute Chance da morgen trotz zweier Auswärtsspiele weiterzukommen.

8

Sunday, February 20th 2005, 9:43am

Little Hope for Vác
2005.02.19. 17:36

In spite of having given up the right for organizing the first leg, Nürnberg won by 32-25 against Vác in Hungary in the duel for the CWC quarterfinals.

1. FC Nürnberg (GER) - Váci NKSE 32-25 (19-12)

Vác, 800 spectators
Refs: Marreiros, Ramos (POR)
Scorers: Hornyák 6, Mátyás 5/2, Ilyés 4, Zácsik 3/3, Moszkovaja 3, Rezi 2, Berta 1, Tóth K. 1, and Simakova 10/7, Ofenböck 7, Strass 6, Tobiasz 4, Blacha 3, Christenau 2
Penalties: 6/5, and 8/7
Suspensions: 4, and 6 minutes.

'The key of this match is to play calm and capitalize on the counterattacks' said the visitors' coach, Herbert Müller before the clash. His tactics worked, since the Hungarian side could only keep up for about 20 minutes. After 9-9, Nürnberg produced a 4-0 run. Goalkeeper Sylvia Harlander showed one brilliant save after the other, while Simakova and Ofenböck were prolific on the other side of the court.

Having two junior players in their line-up, Vác was down by 19-12 by halftime, and managed to keep the gap throughout. The Hungarian side will play on home soil at 15.00 on Sunday as Saturday's clash was the 'away leg'.

'We did our best, but my team could not show a really good performance in the current situation. In some periods of the game, we were an equal partner to the Germans whose line-up was packed with international stars. Unfortunately, this is all we could do today.' said coach József Vura to vac.hu.

9

Monday, February 21st 2005, 10:32am

Europapokal der Pokalsieger

Club-Frauen nach 32:25 und 26:19 gegen Vac im Viertelfinale

Müllers Wunschzettel erfüllte sich

Aus Vac/Ungarn berichtet Hartmut Hegner

VAC — Trainer Herbert Müller hatte schon am Freitag so eine gewisse Ahnung. „Wie da die Mannschaft trainiert hat, spürt man den Willen zu gewinnen“, hatte er Spürsinn bewiesen. Der trog ihn nicht. Die Handballfrauen des 1. FC Nürnberg zeigten sich in beiden Achtelfinalspielen des Europacups der Pokalsieger beim ungarischen Vertreter NK Vac klar überlegen und gewannen beide Begegnungen mit jeweils sieben Treffern Vorsprung. Am Samstag das „Heimspiel“ mit 32:25 (19:12) und gestern mit 26:19 (13:9).

Der Respekt der Gastgeber, die anstatt vor einer Woche nach Nürnberg zu reisen, dem Club den kostensparenden Vorschlag unterbreitet hatten, beide Partien in Vac auszutragen, konnten aus dem Vorteil, zwei Mal vor heimischen Publikum antreten zu können, keinen Nutzen ziehen. Vor 800 beziehungsweise 700 Zuschauern hielten die Ungarinnen nur in den beiden Anfangsphasen mit, waren aber danach nicht imstande, dagegen zu halten, wenn der Club das Tempo verschärfte und versuchten, das Spiel langsamer zu machen, je länger es dauerte. Zum Schluss ging ihnen immer die Puste aus. Auch das hatte Herbert Müller vorausgesehen.

Im ersten Statement nach erfolgreichen Einmarsch ins Viertelfinale, gab er sich gestern zurückhaltend und bescheiden: „Ich bin froh, die schwere Aufgabe erfolgreich hinter mir zu sehen, denn immerhin haben wir ja die beiden Spiele beim Gegner ausgetragen. Wir haben am Samstag konzentriert das Polster geschaffen und dann den Sack zugemacht.“ Und dabei schickte er nicht nur am Samstag, sondern auch gestern relativ zeitig die Nachwuchsgarde auf den Parkettboden im Vacer Sportzentrum. Ganz klar, Christina Rohde, Ania Rösler und auch Georgeta Dinis-Virtic sollten nicht nur internationale Luft schnuppern, sondern im rauen Wind auf fremdem Boden festen Fuß fassen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich Müller auch auf sein junges Personal verlassen kann.

Gewarnt war die Nürnberger Truppe vor den beiden Hauptschützinnen des ungarischen Gegners. Auguszta Matyas, die mit FCN-Torfrau Marianna Gubova in Dunaferr in einem Team gespielt hatte, bewies ihre Qualitäten mit elf Treffern gestern und sechs am Vortag. Bei weitem nicht so erfolgreich war Agnes Hornyak, ebenfalls Ex-Kollegin Gubovas.

Am Samstag waren die Ungarinnen bereits deutlich auf die Verliererstraße geraten, als der Club mit neun Toren Vorsprung ein wenig die Zügel schleifen und Vac bis auf vier Tore herankommen ließ. Als dann ein Ruck durchs Club-Team ging, waren die Verhältnisse wieder klar gestellt. So war Herbert Müller rundum zufrieden. Sieben Treffer Vorsprung, so hatte sein Wunschzettel ausgesehen.

Die Bestätigung, das gestrige Treffen nochmal mit dem gleichen Vorsprung zu gewinnen, zeigt, dass die Handball-Frauen des 1. FCN internationale Qualität erreicht haben und der Gewinn des Challenge-Cups im Vorjahr keine Eintagsfliege war. Nicht umsonst reizt es Herbert Müller deshalb, in der nächsten Europapokal-Runde eine skandinavische Mannschaft zugelost zu bekommen: „Dann wissen wir, wo wir stehen.“

Freilich ist seine Personaldecke recht dünn, um in der Meisterschaft und im internationalen Geschäft erfolgreich sein zu können. Doch mehr lässt einfach der Saisonetat von rund 500 000 Euro nicht zu. Wenn jetzt auch noch eine Stephanie Ofenböck dem finanziellen Traumangebot aus dem dänischen Aalborg unterliegen sollte, fehlt ihm eine entscheidende spielbestimmende Akteurin, die nicht zu ersetzen ist. Aber darüber muss sich erst einmal Stephanie Ofenböck Gedanken machen, die einen so vorbildlichen Zusammenhalt der Truppe so schnell nicht wiederfinden wird.

1. Spiel, Nürnberg: Harlander, Gubova (31. bis 60. und bei einem Siebenmeter/26.) - Tobiasz (4), Rohde, Ofenböck (7), Blacha (3), Christenau (2), Simakova (10/7), Strass (6), Rösler, Dinis-Virtic / Vac: Gridnjewa, Juhasz - Berta (1), Szentes, Mosgowaja (3), Matyas (5/2), Ilyes (4), Hornyak (6), B. Toth , K. Toth (1), Rezi (2), Zacsil (3/3), Povazsai / SR: Marreiros/Ramos (Portugal) / Zuschauer: 800 / Strafminuten: Nürnberg 6 (Christenau, Simakova, Dinic-Virtic je 2), Vac 2 / Siebenmeter: Nürnberg 8/7 (Simakova gehalten), Vac 6/5.

Spielverlauf: 0:1, 3:3, 5:4, 7:7, 10:9, 13:9, 16:10, 19:12 - 21:13, 24:15, 25:20, 29:25, 32:25.

2. Spiel, Vac: Gridnjewa - Beta, Szentes, Mosgowaja (2), Ilyes (1), Hornyak (5), B. Toth, K. Toth, Matyasz (11/3), Rezi, Zacsil, Povazsai / Nürnberg: Harlander, Gubova (ab 31. und bei einem Siebenmeter/26.) - Tobiasz (3), Rohde (1), Ofenböck (2), Blacha (3), Christenau (2), Simakova (4/3), Strass (6), Rösler (2), Dinis-Virtic (3) / SR: Marreiros/Ramos (Portugal) / Zuschauer: 700 / Strafminuten: Nürnberg 4 (Simakova, Dinis-Virtic je 2), Vac 6 / Siebenmeter: Nürnberg 5/3 (beide Simakova gehalten), Vac 3/3.

Spielverlauf: 0:1, 4:2, 5:5, 8:8, 8:11, 9:12, 9:13 - 10:15, 13:18, 16:21, 18:22, 19:22, 19:26.

Quelle

---------------------------------------------------------------------

HCL nach 33:26 gegen San Sebastian im Viertelfinale des EHF-Pokals
Die Hallen-Uhr zeigte genau 8 Minuten und 53 Sekunden, als der Kapitän zum 6:3 erhöhte. Seit jenem Treffer von Else-Marthe Sorlie-Lybekk stand der HCLeipzig mit einem Bein im Viertelfinale des EHF-Cups. Daran änderte sich auch in den übrigen 51 Minuten nichts.

Frühzeitig hatten die Leipzigerinnen gegen Bera Bera San Sebastian das 34:37 aus dem Hinspiel aufgeholt. Am Ende feierten 3240 Zuschauer in der Arena ein 33:26 (17:12) gegen die Spanierinnen, von deren Temporausch der Vorwoche gestern nicht viel übrig blieb.

Dennoch war die Aufholjagd kein Spaziergang, blieb die knisternde Spannung bis kurz vor Schluss erhalten. Spielerinnen wie Zuschauern schossen wohl dieselben Gedanken durch den Kopf: Wenn das schief geht, wäre die Enttäuschung enorm und eine große Chance vertan. Trotz des 13:6 (20.) zog nie Souveränität ein, beim 29:25 (52.) hieß es sogar Zittern. Doch zum Glück hatte der HCL gestern zwei Top-Torhüterinnen. Der klare Vorsprung zu Beginn ging zum Großteil auf das Konto von Ionica Munteanu. Als bei der überragenden Rumänin jedoch Kraft, Konzentration und Glück ein wenig nachließen, funktionierte das Zusammenspiel zwischen dem gestern verantwortlichen Coach Jochen Holz und Torwart-Trainer Peter Holzke perfekt. Holzke, eben erst aus demSkiurlaub zurück, gab das Signal zum Wechsel, Tone W¿lner hielt das Weiterkommen in der kritischen Phase fest.

Vorn fasste sich derweil Ingrida Radzeviciute ein Herz und erlöste Joschi Holz, die Mannschaft und das nun euphorische Publikum mit ihren drei wichtigsten Treffern zum 32:25. Nun war alles gelaufen. Die Massen standen, Manager Kay-Sven Hähner klatschte in der Schlussminute erst PräsidentAxelEhrhardt, dann die Wechselspielerinnen ab. Hinterher tanzten die HCL-Frauen, als stünden sie im Finale.

Ingrida Radzeviciute rannte trotz der kraftraubenden 60 Minuten ihre Ehrenrunde im Sprintertempo, als wolle sie in Sindelfingen noch das 200-Meter-Finale der Leichtathleten erreichen. "Wir wollten Martin eine kleine Freude bereiten", sagte die neunfache Torschützin, die wie alle in Gedanken bei Trainer Albertsen war, der daheim seiner Familie beistand, die um die schwerkranke Mutter bangt. Hähner simste jedes Tor per Handy gen Dänemark, nach dem Abpfiff überbrachte Jochen Holz dem Chefcoach selbst die frohe Kunde vom Weiterkommen.

In der abschließenden Euphorie rutschte Hallensprecher Rainer Lutze heraus: "Der HCL gehört zu den acht besten Teams Europas." Nun, die spielen in der Champions League. Aber der HCL scheint auf dem Weg zurück in die europäische Spitze. Im Viertelfinale wird's hundertprozentig schwerer, die Konkurrenz kommt vor allem aus Ungarn und Dänemark. Die Leipzigerinnen müssen sich weiter steigern. Im Hinspiel war die Abwehr eine Katastrophe, gestern haperte es über weite Strecken im Angriff. Vielleicht löst ja das so umjubelte Weiterkommen die letzten Fesseln.
Quelle

---------------------------------------------------------------------------

Ohne Mühe erreichen die Handballerinnen von Bayer 04 das Viertelfinale im Challenge-Cup

Leverkusen, 20. Februar 2005 – Alles lief so, wie es zu erwarten war: Nach dem überaus deutlichen Hinspielerfolg in Athen vor Wochenfrist gestaltete sich auch das Rückspiel im Handball-Challenge-Cup zwischen Bayer 04 Leverkusen und den allenfalls zweitklassigen Griechinnen von Ionias Athen ausgesprochen klar: 32:8 stand es nach 60 äußerst einseitigen, aber über weite Strecken auch unterhaltsamen Minuten für Bayer, das zur Pause schon mit 15:6 geführt hatte.

Der Trainerin der Gäste schien die Vorstellung der eigenen Mannschaft hinterher fast etwas peinlich gewesen zu sein, sodass sie sich freundlich für die Gastfreundschaft bedankte und sich im gleichen Atemzug für das Niveau ihres jungen Teams entschuldigte. Leverkusens Coach Renate Wolf war weitestgehend zufrieden, wohlwissend, dass es eben sehr schwer ist, sich gegen solche Gegner noch vernünftig zu motivieren. Zudem konnte Wolf auf die grippekranken Alex Uhlig, Lene Ege und Claudia Bohrmann nicht zurückgreifen. Nadine Krause wurde weitestgehend geschont.

Die immerhin rund 400 Zuschauer in der Haberlandhalle bekamen trotz allem etliche sehenswerte Aktionen von den Gastgeberinnen geboten, die schon nach knapp 20 Minuten mit 13:3 führten. Die Vorgabe von Renate Wolf, möglichst wenig Gegentore zuzulassen, wurde akzeptabel umgesetzt. Nur bei den Tempogegenstößen haperte es ein ums andere Mal. Es wurden noch zu viele klare Chancen vergeben. Neben der starken Anna Loerper machte die erst 18-jährige Vivi Kazaki aus Bayers Regionalliga-Team (sie ist übrigens Griechin) positiv auf sich aufmerksam.

Bayer 04: Woltering, Englert – Byl (3), Kazaki (3), Wienstroer (1), Müller (4), Krause (1), Ahlgrimm (4), Neukamp (3), Glankovicova (4), Loerper (9/1).
Quelle

--------------------------------------------------------------------------

This post has been edited 1 times, last edit by "härter_schneller" (Feb 21st 2005, 10:32am)


Steinar

vorm. meteokoebes

  • "Steinar" is male
  • Favorite club

Posts: 20,625

Location: CCAA

  • Send private message

10

Monday, February 21st 2005, 11:58am

Wer ist denn bitte schön Kazaki (Bayer)? Kommt wahrscheinlich aus dem Regionalligateam, oder?
Original von rro.ch
Beliebte Sportarten aber auch Randsportarten wie Handball kommen beim Publikum an.


11

Monday, February 21st 2005, 12:56pm

Quoted

Original von meteokoebes
Wer ist denn bitte schön Kazaki (Bayer)? Kommt wahrscheinlich aus dem Regionalligateam, oder?


Richtig. Steht auch im Bericht drin. Witzig find ich allerdings, dass der Eindruck erweckt wird, sie hätte vor allem gespielt, weil sie selbst Griechin ist??!!

vr316

Master

  • "vr316" is male

Posts: 656

Location: Rhein-Main

  • Send private message

12

Monday, February 21st 2005, 2:09pm

Vivi Kazaki ist vor ein bis zwei Jahren von Mörfelden-Walldorf nach Leverkusen gewechselt, bekam dort eine Ausbildungsstelle und sie spielte wohl auch schon mal für die griechische Juniorenauswahl. Durfte sie früher selbst einmal in der Auswahl trainieren, schön das sie eine solche Entwicklung genommen hat.
"Erfolg ist eine Folgeerscheinung, niemals darf er zum Ziel werden." (Gustave Flaubert)

13

Tuesday, February 22nd 2005, 12:09pm

Auslosung EC:

EHF-Cup - 1/4 Final

Cornexi Alcoa : Horsens Handbold Klub
Györi ETO Kezilabda Club : C.S. Silcotub Zalau
FTC Budapest : GOG Gudme
HC Leipzig : Handball Metz Metropole

Challenge-Cup / 1/4 Final

BSV Buxtehude : C.S. Oltchim Valcea
TSV Bayer 04 Leverkusen : Motor 2 Zaporoshje
MKS Vitaral Jelfa : ZRK "Split Kaltenberg" Split
Cercle Dijon Bourgogne : HC Florgarden

Cupwinners Cup / 1/4 Final

Tertnes Bergen : CS Rapid CFR Bucuresti
1. FC Nürnberg : HC "Lada Toljatti"
Dinamo AQUA Volgograd : Larvik HK
Podravka Vegeta, Koprivnica : CBM Astroc Sagunto


----------------
Zwei Kracher für Nürnberg und Leverkusen. Beide reisen in den Kühlschrank. Buxtehude spielt im vorweggenommenen Finale. Weiterkommen sehr fraglich. Da wird sich Leipzig mehr freuen.

This post has been edited 2 times, last edit by "härter_schneller" (Feb 22nd 2005, 3:25pm)


Bjoern

Master

  • "Bjoern" is male
  • Favorite club

Posts: 616

Location: Kiel

Occupation: FSJ

  • Send private message

14

Tuesday, February 22nd 2005, 2:51pm

Les dir nochmal dein Posting durch :D

Denke mal du meinst die Leipzigerinnen, die sich mehr freuen werden.

15

Tuesday, February 22nd 2005, 3:17pm

ahem.
stimmt.

16

Wednesday, February 23rd 2005, 12:20pm

Dass die Rumänischen Mannschaften im Challenge Cup sooo stark auch wieder nicht sind hat man letztes Jahr in Nürnberg sehr deutlich gesehen.

Für nen ordentlichen Bundesligisten sind wohl alle Mannschaften im Challengecup besiegbar.

17

Wednesday, February 23rd 2005, 12:34pm

Einige Infos über Oltchim:

Oltchim is currently on the 3-rd place in the NL. After a promising start they lost lately some games and lost their first place position. They are actually in a small crisis. Just recently they have dismissed their coach and it is unlikeable that they will be able to replace him in the next two weeks. The club played the final of the Cup-Winners Cup in 2002, CL quarter-final in 2003 and 3-rd round EHF last year.But in this season Oltchim is a very young team with rather unexperienced players. This in combination with the loss of their coach might bring Buxtehude into advantage. No player of the club is among the top ten of the scorer list.

1 Rapid CFR Bucuresti... 15 13 0 2 486:395 26
2 Silcotub Zalau........... 15 12 1 2 476:359 25
3 Oltchim Rm Valcea... 15 11 2 2 439:367 24

18

Monday, February 28th 2005, 1:04pm

Nürnberg zieht für das Spiel gegen Togliatti wegen Hallenproblemen in die Arena Nürnberger Versicherung (8.200 Plätze) um.

Ausserdem überträgt der BR3 die erste Halbzeit in einer Zusammenfassung und die zweite Hälfte Live.


http://www.fcn-handball-bundesliga.de/FC…kalsieger5.html

19

Thursday, March 3rd 2005, 9:57pm

oltchim hat einen neuen trainer - aurelian rosca wird das team bis zum ende der saison betreuen. rosca war bereits vor vier jahren trainer von oltchim als die mannschaft in der champions league spielte. bis vor kurzem war rosca auch co-trainer der rumänischen nationalmannschaft.

Nauru

IG-Handball: Förder-Mitglied

  • "Nauru" is male
  • Favorite club

Posts: 1,096

Location: Espelkamp / Bielefeld

Occupation: Richter

  • Send private message

20

Saturday, March 12th 2005, 4:52pm

EHF-Cup - 1/4 Final

HC Leipzig : Handball Metz Metropole 32:29 (EN)

Anzeige