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1 141

Donnerstag, 12. April 2018, 18:30

Ich finde, dass es ein gutes Interview ist. Er hat keinen von Kritik ausgenommen, die Spieler und sich mit einbezogen und den BT ausdrücklich für sein Krisenmanagement gelobt.
Heine mache ich auch nicht so sehr einen Vorwurf, der redet eh, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Bei mir fängt es an mit der Überschrift, die anderes vermuten lässt, als was Heine ausdrückt, auch wenn der Satz tatsächlich fällt. Interessant finde ich und deshalb von mir die Worte Stimmungsmache und nachkarten, vielleicht weniger vom Spieler als vom Fragenden, dass nun Heinevetter Wochen später erklären "muss", wie es denn nun funktioniert und was denn überhaupt war. Also das mit dem Spielerrat (hatte ich schon mal vage gelesen), das mit Roggisch auf der Bank (wurde das schon irgendwo mal vom DHB erzählt?), nochmal den Krach bei der Trainingseinheit aufgetischt, was soll das? Ist doch schon alles durchgekaut, dann Kühn persönlich ansprechen etc. Und zum Schluss das Runterspielen, wer den nun Trainer ist; sollte vielleicht nur der Hinweis darauf sein, dass sich die Natispieler eher nicht überlegen, ob sie wegen eines Trainers nicht zur Heim-WM fahren. Aber jemand wie Karl denkt sich dann seinen Teil anders.
Ich wunderte mich, dass das alles wieder hochgespuckt wurde und dass sich Heinevetter dafür hergibt, der ist doch sonst eher von der Sorte Schwamm drüber. Und warum fragt man nicht den DHB, Bob, Roggisch o.ä. dazu, um offizielle Statements zu bekommen. Daran ist man nicht interessiert? Oder die Offiziellen sind nicht interessiert?

hlp

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1 142

Freitag, 13. April 2018, 15:32

Heine mache ich auch nicht so sehr einen Vorwurf, der redet eh, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Bei mir fängt es an mit der Überschrift, die anderes vermuten lässt, als was Heine ausdrückt, auch wenn der Satz tatsächlich fällt. Interessant finde ich und deshalb von mir die Worte Stimmungsmache und nachkarten, vielleicht weniger vom Spieler als vom Fragenden, dass nun Heinevetter Wochen später erklären "muss", wie es denn nun funktioniert und was denn überhaupt war. Also das mit dem Spielerrat (hatte ich schon mal vage gelesen), das mit Roggisch auf der Bank (wurde das schon irgendwo mal vom DHB erzählt?), nochmal den Krach bei der Trainingseinheit aufgetischt, was soll das? Ist doch schon alles durchgekaut, dann Kühn persönlich ansprechen etc. Und zum Schluss das Runterspielen, wer den nun Trainer ist; sollte vielleicht nur der Hinweis darauf sein, dass sich die Natispieler eher nicht überlegen, ob sie wegen eines Trainers nicht zur Heim-WM fahren. Aber jemand wie Karl denkt sich dann seinen Teil anders.
Ich wunderte mich, dass das alles wieder hochgespuckt wurde und dass sich Heinevetter dafür hergibt, der ist doch sonst eher von der Sorte Schwamm drüber. Und warum fragt man nicht den DHB, Bob, Roggisch o.ä. dazu, um offizielle Statements zu bekommen. Daran ist man nicht interessiert? Oder die Offiziellen sind nicht interessiert?

Ich bin der Meinung, dass man weder Heinevetter, noch dem Journalisten Vorwürfe machen muss. Was man aber tun sollte, ist, das Gesagte und Gefragte richtig oder zumindest distanziert, objektiv und offen zu lesen und nicht nur das rein zu interpretieren, was irgendwie der erste Reflex oder die eigene Denke ist. Man sollte zumindest die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass generell interpretierbare Aussagen auch anders zu interpretieren sind.
Es ist doch gängige Praxis, dass sich für eine Überschrift der Satz mit dem größten Aufreger- bzw. Sensationspotenzial rausgegriffen wird, egal, ob das aus dem Zusammenhang gerissen ist oder sich im Kontext dann gar nicht mehr so sensationell anhört.
Ich bin ja z. B. mit dem R-SR eher selten einer Meinung, aber ich gebe ihm natürlich dahingehend Recht, dass die Medien noch eine Weile in den verheilenden Wunden der EM herumbohren werden, einfach weil es eben geiler ist und sich besser verkauft als heile Welt und so lange die EM-Eindrücke noch frisch sind und noch nicht genug heilende Ergebnisse den EM-Eindruck langsam nach hinten drängen, wird das auch so bleiben. Ich finde das zwar nicht toll, aber das hat sich die Nati eben auch selber zuzuschreiben. Es ist immer schneller getan einen negativen Eindruck zu erwecken als diesen mit positiven Leistungen und Ergebnissen wieder aus der Welt zu schaffen.
Ich diskutiere die ganze Zeit schon nicht als Prokop-Verteidiger, weil der hat nunmal auch Mist gebaut, aber ich diskutiere für die 2. Chance und auf die der Wiedergutmachung und ich diskutiere gegen den Irrsinn der Leute, die ständig wiederholen ohne es wissen zu können, dass der Untergang des deutschen Männerhandballs jetzt mit Prokop besiegelt ist. Das kann schlicht und ergreifend jetzt noch keiner wissen, genauso wenig wie das es ein Schwalb oder sonst wer sofort besser machen würde.
Der Kritiker ist der wahre Optimist. Zitat: Jaron Lanier!
Die Verklärung der Wirklichkeit gilt als größte Stärke des Optimisten!

1 143

Freitag, 13. April 2018, 16:41

@ hlp: Naja, für mich ist das zurzeit eher Sommerloch (was es für die Nationalmannschaft ja ist) als sonst irgendwas.

Das geht im Herbst richtig los, wenn die Heim-WM unmittelbar bevorsteht.
Dann sind die Gegner bekannt, dann sind schon Hallen ausverkauft, dann kommt der große Druck usw.
Und dann kommt sicher auch noch mal auf den Tisch, dass der Trainer die Zustimmung des halben Präsidiums hat und es wird noch mal das Verhältnis Mannschaft - Trainer beleuchtet.
Dann (spätestens wenn es losgeht) sieht man erst, ob die Wunden wirklich verheilt sind, oder ob sie nur mit Pflastern bedeckt sind.
Und vor allem sieht man ab dem Eröffnungsspiel, ob Prokop mittlerweile internationale Klasse hat oder nicht.
Dass Testspiele nichts aussagen, hat man ja vor/bei der EM eindrucksvoll gesehen.

Das im Moment ist alles Vorgeplänkel.

1 144

Freitag, 13. April 2018, 17:50

Und nicht zu vergessen dieser Malus...dieser gottverdammte Malus. Ich sehe zappenduster

1 145

Freitag, 13. April 2018, 17:54

Und nicht zu vergessen dieser Malus...dieser gottverdammte Malus. Ich sehe zappenduster


Du merkst gar nicht, dass du das Wort mit "M" hier mittlerweile viel öfter benutzt hast als ich, oder?

1 146

Freitag, 13. April 2018, 18:01

Ich wollte doch nur dass das nicht in Vergessenheit gerät...das wäre ja nicht In Deinem Sinne :hi:

1 147

Freitag, 13. April 2018, 23:48

@ hlp: Naja, für mich ist das zurzeit eher Sommerloch (was es für die Nationalmannschaft ja ist) als sonst irgendwas.

Das geht im Herbst richtig los, wenn die Heim-WM unmittelbar bevorsteht.
Dann sind die Gegner bekannt, dann sind schon Hallen ausverkauft, dann kommt der große Druck usw.
Und dann kommt sicher auch noch mal auf den Tisch, dass der Trainer die Zustimmung des halben Präsidiums hat und es wird noch mal das Verhältnis Mannschaft - Trainer beleuchtet.
Dann (spätestens wenn es losgeht) sieht man erst, ob die Wunden wirklich verheilt sind, oder ob sie nur mit Pflastern bedeckt sind.
Und vor allem sieht man ab dem Eröffnungsspiel, ob Prokop mittlerweile internationale Klasse hat oder nicht.
Dass Testspiele nichts aussagen, hat man ja vor/bei der EM eindrucksvoll gesehen.

Das im Moment ist alles Vorgeplänkel.

Und wenn es mal zu ruhig bleibt, wirst du dafür mit deiner "sympathischen Art" dafür sorgen, dass das Thema in deinem Sinne am Lodern bleibt. Du wirst sicherlich wieder zwischen allen Zeilen lesen, wild hinein interpretieren, in Glaskugeln schauen. Und glaub mir die Welt wartet geradezu auf deine Beiträge. Nicht.

Brummsel

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1 148

Donnerstag, 24. Januar 2019, 13:22

[Ich glaub, das gehört am ehesten hierher...]

Irgendwie fühle ich mich mit meiner Einschätzung hinsichtlich Christian Prokop während der WM-Vorunde bestätigt...

Und zur Prokop-Diskussion: Prokop ist kein fertiger Trainer, der auf jedes Problem aus dem Stegreif eine Antwort hat. Aber er lernt. Und was ich mitbekommen habe, lernt er recht schnell. Dass seine Mannschaft das nicht immer so umsetzt, ist dann eine andere Frage. Und wenn dem Gegner etwa einfallen sollte, sein Abwehrsystem zu ändern (wie kann er nur!), wird Prokop beim nächsten Mal auch dafür eine Variante finden, wie man dann erfolgreich spielt.
Auch bezüglich der Kritik, dass eine WM bzw ein großes Turnier der falsche Ort und die falsche Zeit zum Lernen sein soll.
Aber genau das ist doch das Problem:

Eine Heim-WM ist nicht dazu da, dass der Bundestrainer lernt!

Das ist der falsche Ort und die falsche dafür!
Wann bitte sonst soll Prokop lernen, unter Druck zu Wettkampfbedingungen die richtigen Entscheidungen zu treffen? Sicher, das Grundhandwerk eines Trainers sollte vorhanden sein. Und das wurde ihm meines Wissens auch nicht abgesprochen. Immerhin hat er es u.a. in Leipzig gezeigt, dass er Trainer kann.
Unter Prokop fanden bis zur WM 25 Spiele statt, darunter sechs EM-Quali-Spiele und ebenfalls sechs Spiele bei der EM. Also fanden genau zwölf Spiele unter Wettkampfbedingungen statt. In Freundschaftsspielen kann man sicherlich auch etwas lernen. Aber das ist etwas völlig anderes als im Rahmen eines großen Turniers.
Was ein Trainer u.a. können muss: Das eigene Spielsystem an die jeweiligen Situationen anzupassen, auch wenn es manchmal heißt, über seinen Schatten zu springen und nicht sklavisch an einem System festzuhalten. Und genau das macht Prokop doch: Er reagiert auf Dinge. Dinge, die nicht funktioniert haben (Stichwort: Siebter Feldspieler) wurden fast komplett nach dem misslungenen Versuch im Spiel gegen Serbien eingestellt. Anderes wurde modifiziert, um flexibler auf Spielsituationen reagieren zu können.
Prokop wird auch weiterhin Fehler machen. Aber ich bin optimistisch, dass er die (meisten) Fehler nur einmal macht. Und aus den Fehlern lernt. :hi:

Abschließend noch eine Binsenweisheit: Aus Niederlagen (siehe EM 2018) lernt man viel mehr als aus Siegen. Wie Unentschieden da reinpassen, möge jeder für sich selber entscheiden... :D
“A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory. LLAP.” - Leonard Nimoy (1931-2015)

1 149

Donnerstag, 24. Januar 2019, 13:41

@ Brummsel: Jetzt im Nachhinein ist die Analyse natürlich einfach.
Ich fand den Weg zu riskant und vor allem hat mich geärgert, dass er aus den falschen Gründen gegangen wurde.
Aber es ist gut gegangen. Das Ziel wurde erreicht - das zählt!

1 150

Donnerstag, 24. Januar 2019, 17:47

Kretzsche hat das gestern zielsicher formuliert und das Forum täte gut daran, jetzt nicht auf alten Kamellen rumzureiten. Es gab gute Kommentare von den stärksten Kritern nach Zielerreichung und damit sollte es dann auch gut sein.
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Brummsel

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1 151

Donnerstag, 24. Januar 2019, 19:36

Meine Absicht war es auch nicht, auf ollen kamellen rumzureiten, sondern die aktuell im WM-Forum angesiedelte Diskussion zu Prokop in einen Bereich zu verschieben, der auch nach der WM weiter im Fokus bleibt. Zumal es nach der ersten Niederlage nach der WM (die hoffentlich nicht allzu früh kommt) sicherlich wieder eine Trainerdiskussion geben wird, egal wie sinnfrei.
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1 152

Donnerstag, 24. Januar 2019, 20:30

Meine Absicht war es auch nicht, auf ollen kamellen rumzureiten, sondern die aktuell im WM-Forum angesiedelte Diskussion zu Prokop in einen Bereich zu verschieben, der auch nach der WM weiter im Fokus bleibt. Zumal es nach der ersten Niederlage nach der WM (die hoffentlich nicht allzu früh kommt) sicherlich wieder eine Trainerdiskussion geben wird, egal wie sinnfrei.


Ich glaube nicht, dass jemand vor der EM eine neue Trainerdiskussion startet (die erfolgreiche EM-Quali vorausgesetzt - aber da zweifelt ja wohl keiner dran).

Dass man mit Prokop nach dieser WM in die EM geht, ist natürlich klar.

1 153

Donnerstag, 24. Januar 2019, 20:31

:hi:
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1 154

Donnerstag, 24. Januar 2019, 20:33

:hi: :hi:

1 155

Donnerstag, 24. Januar 2019, 20:49

Ja Schwarzer und Co sind für immer raus beim DHB :hi:

msrSebastian

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1 156

Montag, 28. Januar 2019, 16:37

Ich finde, dass Prokop sich verbessert hat. Heiner Brand hat es ja auch gut dargestellt und mir aus der Seele gesprochen. Er setzt auf das Team und legt einen Fokus auf die starke Abwehr, die das absolute Prunkstück ist. Dass man jetzt auch mal in einer 5:1 oder 3:2:1 spielt, halte ich für den richtigen Schritt. Bis zum nächsten Turnier muss er jetzt an der Offensive arbeiten. Im Gegensatz zu den anderen Top-Mannschaften haben wir nicht den Starspieler, den man in entscheidenden Phasen braucht. Einige Leute wie Wieder oder Drux sind mit Sicherheit auf dem Weg, aber brauchen noch etwas Zeit. Ich würde mir offensiv wünschen, dass man überlegt mehr mit 2 Kreisläufern im 6:6 zu spielen. Die Qualität auf der Position ist auf jeden Fall vorhanden. Auch muss er für RA eine Lösung finden, denn Groetzki war richtig schwach. Vielleicht ist da eine Chance für Hornke, wenn Reichmann sich nicht für seinen Unsinn entschuldigt. Auch das Them zweite Welle sollte angegangen werden, denn man hat gesehen, dass die Top-Teams darüber einige Tore erzielen konnten.
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1 158

Dienstag, 29. Januar 2019, 10:13

Entscheidend wird ja sein wen Prokop da sieht..das Beste wäre aus meiner Sicht er probiert beide einfach mal aus

1 159

Dienstag, 29. Januar 2019, 11:06

Prokop ist deutlich besser geworden. Allerdings muss er immer noch ein bischen weniger renitent werden, und schneller wechseln. Wenn Wolff erkennbar in ein Loch fällt, muss er schneller auf Heinevetter wechseln, auch wenn der dann rumtobt. Dafür hat er zwei sehr verschiedene Torhüter die extrem unterschiedlich agieren, das wirkt sich auch auf den Kopf der Gegner aus. MMn hat er das kleine Finale damit teilweise selbst verloren, denn Heine war sofort drin und hat auch von aussen mal was gehalten. Was auch immer der Grund für die Causa Groetzki war, da sollte man intern auch noch mal diskutieren was da gelaufen ist, und warum. So ein Dog House kann man sich nicht erlauben wenn man keine 5 Überspieler in der Mannschaft hat.

Ansonsten ist jetzt Detailarbeit gefragt. Es kam öfter vor dass Spieler lieber spekuliert haben, wie Böhm zum Beispiel, und auf "ihren" Halben rausgegangen sind statt dem Mittelmann neben sich im 1vs1 zu helfen. Damit machen die eine Riesenlücke auf, und ermöglichen dem gegnerischen Mittelmann gleich vier verschiedene Lösungen die der Mittelblock unmöglich alleine alle verteidigen kann. Vorne war an sich alles ok, da braucht es halt mehr Körper die nicht halb verletzt sind oder platt.

Die grosse Revolution muss man nicht mehr ausrufen, es geht um Kleinigkeiten, Abstimmung, Zusammenspiel, und ein bischen Glück mit den Verletzungen. Das Halbfinale ist so immer drin, und danach braucht man halt Glück, einen guten Tag, und etwas mehr Kraft am Ende des Turniers.

Zeitzi20

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1 160

Dienstag, 29. Januar 2019, 11:31

Ansonsten ist jetzt Detailarbeit gefragt. Es kam öfter vor dass Spieler lieber spekuliert haben, wie Böhm zum Beispiel, und auf "ihren" Halben rausgegangen sind statt dem Mittelmann neben sich im 1vs1 zu helfen. Damit machen die eine Riesenlücke auf, und ermöglichen dem gegnerischen Mittelmann gleich vier verschiedene Lösungen die der Mittelblock unmöglich alleine alle verteidigen kann. Vorne war an sich alles ok, da braucht es halt mehr Körper die nicht halb verletzt sind oder platt.
Verstehe ich dich richtig, dass du die Probleme im deutschen Team eher hinten als vorne siehst? Ich denke man darf sich nicht einfach darauf verlassen, dass mit Kühn vorne schon wieder alles funktionieren wird.

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