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21

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 13:30

Frag mal die Trainer und Spieler der großen Nationen, was sie von der EM-Erweiterung halten. Die Qualität des Turniers wird im Vergleich zu den bisherigen EMs sinken. Das liegt alleine schon daran, dass bei manchen der Teams, die sich qualifizieren werden, Amateure den Sprung in den Kader schaffen werden. Das hat mit Respeklosigkeit nichts zu tun.


Trainer sagen viele Sachen, die sich teilweise widersprechen. Wenn die Spielanzahl zum Beispiel gleich bleibt und diese deine These stimmt, ist das gut für die Überbelastung, über die Trainer ja klagen. Dann sinkt ja theoretisch die Anstrengung.

Aber:
Noch einmal...sei einfach mal kurz so fair, deine in diesem Punkt vorher festgelegte Meinung hinten an zu stellen und guck auf die Gruppen. Abermals: Vorher kamen die ersten zwei weiter. Kannst du ehrlich sagen das es in jeder Gruppe zwei sehr klare Mannschaften gibt, die allen anderen in der Gruppe soweit überlegen sind, dass es wenn man besagte unterlegene Mannschaften zu einem Turnier zulassen würde, zu einem Niveauverlust kommen würde?

Ich selbst habe selbstverständlich schon meine Antwort auf diese Frage, aber ich glaube wenn du da mal unter diesen Gesichtspunkten drauf guckst, ist deine Meinung nicht haltbar, zumindest nicht dieser Eindeutigkeit.

22

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 14:12

Bitte vergiss nicht, dass zwei relativ starke Teams aufgrund ihrer Rolle als Gastgeber bereits qualifiziert sind. Zudem gibt es drei Gastgeber und auch Österreich ist ein Team, das sich zuletzt das ein oder andere Mal qualifiziert hat. Es fallen also 2,5 gute Teams aus der Qualifikation direkt weg. In der Regel war es ein gutes Team.

Der Handball entwickelt sich meiner Meinung nach nicht zwangsläufig weiter, wenn kleine Teams bei den Turnieren oft den Hintern versohlt bekommen. Was außerdem die Belastung angeht ist doch jetzt schon klar, dass die Teams aus den norwegischen Vorrundengruppen massiv unter der Reise zur Zwischenrunde nach Wien leiden werden. Dazu kommt dann eine weitere Reise zum Finalwochenende nach Stockholm. Da kannst Du, dessen Meinung ich sehr schätze, doch nicht glauben, dass die Belastung nicht steigen wird. Die steigt ganz massiv. So einen Blödsinn muss man sich auch erstmal ausdenken. Mir graut es jetzt schon vor der gemeinsamen Bewerbung Dänemarks und der Schweiz für eines der Turniere irgendwann in der Zukunft. Die Belastung des Reisens wird nicht nur in meinen Augen von vielen stark unterschätzt.

23

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 14:43

Aber die Erweiterung des Teilnehmerkontingents hat doch nichts mit den Gastgeberländern zu tun.

Ich halte es durchaus ebenfalls für eigentümlich Gastgeberländer auszuwählen die nicht einmal ansatzweise benachbart sind, aber das ist ja keine Funktion der Erweiterung des EM-Turniers. Das ist eine andere Diskussion für mich. Zumal ich auch da anmerken muss..eine Reise von Norwegen nach Österreich, zumal nach Wien wo die Anbindung gut sein dürfte, ist jetzt keine Reiseentfernung international agierende Spieler nicht gewohnt sind. Im Gegenteil kommt ja zur Entfernung häufig hinzu, dass da dann Orte nicht gut angebunden sind.

Ich habe mir jedenfalls schon bei der Quali zur letzten EM gedacht, dass es inklusive Gastgeber mindestens 20 Teams gibt, die sich vom Niveau her für eine EM empfehlen und dann haben beim Turnier ja auch sehr schwach eingeschätzte Mannschaften wie Weißrussland und vor allem Tschechien zu überzeugen gewusst. Mannschaften wie Holland oder Portugal zum Beispiel, hätten sich da gut gemacht für deren Handballmarkt wäre das gut gewesen.

Das man bei 24 sicherlich ein bis zwei Mannschaften haben könnte, die stark abfallen...kann gut möglich sein. Es sind aber einfach nicht so viele, das sich das Turnier vom Niveau her merklich verschlechtern.

24

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 20:55

Die Schweiz führt in Kroatien nach 30 Minuten.

25

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 21:48

-3 in Kroatien, 3 Goalieparaden reichen dann halt nicht ganz. Die Achse Schmid-Milosevic aber definitiv EM-würdig. Aber mit solchen Leistungen liegen die Serben und Belgier sicher in Reichweite.

26

Freitag, 26. Oktober 2018, 10:52

-3 in Kroatien, 3 Goalieparaden reichen dann halt nicht ganz. Die Achse Schmid-Milosevic aber definitiv EM-würdig. Aber mit solchen Leistungen liegen die Serben und Belgier sicher in Reichweite.

Jonas bin voll bei dir. Es tut mir wirklich leid wegen Portner. Er der sonst immer zu den besten gehört, hat gestern einen wirklich gebrauchten Tag erwischt. Ich fand es nur schade (und bin auch der Meinung das es geändert werden muss) dass die Flügel zu wenig einbezogen wurden in das Spiel.
Bin aber positiv gestimmt was das Spiel am Sonntag gegen Serbien anbelangt. Ich werde in der Halle sein und hoffentlich nicht der einzige :P

27

Samstag, 27. Oktober 2018, 11:58

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Dieser Artikel stimmt doch hinten und vorne nicht. Die Niederlande wurde anscheinend komplett vergessen, da behauptet wird, der TVB hätte „kein Eisen im Feuer“. Schagen? Des Weiteren wird behauptet, wir hätten vier Spieler im Einsatz. Ich zähle mal auf: Babák, Petrovsky, Gunnarsson, Boomhouwer, Majdzinski. Allein das sind fünf und da habe ich Kotrc (CZE/bei dem ich mir nicht ganz sicher bin, ob er dabei ist) und Ots (EST/Torhüter der zweiten Mannschaft, aber in dieser Saison auch schon in Liga 1 zum Einsatz gekommen) noch gar nicht mitgezählt.
Bergisch stabil: Die blaue Wand des BHC!

28

Samstag, 27. Oktober 2018, 13:32

Genau lesen. In dem Artikel geht es nur um die Spiele von Mittwoch. Daher sind Schagen und Boomhouwer nicht dabei. :P Muss zugeben, ich war anfangs auch sehr verwundert, bis ich dann das Koratien-Spiel am Donnerstag gesehen habe, die ja auch nicht mit in der Liste standen.

29

Samstag, 27. Oktober 2018, 15:46

Stimmt. Macht für mich aber irgendwie keinen Sinn, nur über genau diesen Tag und genau diese Spiele zu schreiben.
Bergisch stabil: Die blaue Wand des BHC!

30

Samstag, 27. Oktober 2018, 21:03

Für mich sind Spiele wie Deutschland -Israel oder Polen - Kosovo einfach sportlich wertlos, da muss man die Qualifikation anders gestalten. Die ersten 9-11 der Weltrangliste fix dabei, dazu die Gastgeber, spielen in 3 Qualifikationsgruppen, deren Sinn es ist, dass die beiden Gruppenersten bei der EM dann die Gruppenköpfe bilden. Für Istael, Kosovo, Belgien, Luxemburg usw. Ist es sportlich reizvoller gegen erreichbare Mannschaften zu spielen. Aus der unteren Gruppe dann 12 Teilnehmer, welche sich eben qualifizieren müssen, in der oberen Gruppe hast du dann auch für das Publikum interessante Spiele (Deutschland-Schweden, Frankreich-Spanien, Dänemark-Norwegen wären da zB möglich und würden für mehr Publikumsinteresse sorgen wie oben genannte Spiele).
Wie das sportliche Verhältniss dann bei der EM aussehen wird, da gebe ich keine Prognose ab. Jedenfalls steht aber so gut wie fest, dass mein Freudensausbruch, wenn sich Öaterreich sportlich für eine EM in Zukunft qualifizieren wird, deutlich geringer ausfallen wird, als bei einem Turnier mit 16 Teams.

31

Samstag, 27. Oktober 2018, 23:19

Wer an ein internationales Turnier will soll sich qualifizieren müssen, find ich. Wenn es dann mal sportlich "wertlose" Spiele gibt, nun denn. Auch mal eine Möglichkeit beim Kader zu variieren und neuen Gesichtern eine Chance zu geben. Und für die unterlegenen Nationen ist das mitnichten ein unsinniges Spiel. Solche Spiele bringen Publicity und das ist für eine Sportart wie Handball elementar. Auch wenn man dann auf die Mütze bekommt.
Deutschland&Polen haben so nebenbei auch die unausgeglichenste Gruppe erwischt. Die ersten Resultaten in allen anderen Gruppen lassen da auf ausgeglichenere Spiele schliessen und die Färöer sowie die Belgier konnten ja bereits dicke Überraschungen landen.

32

Sonntag, 28. Oktober 2018, 08:42

I@ Jonas: hat in der Vergangenheit glaube ich schon einige Turiniere gegeben, wo nicht qualifizierte Länder dann plötzlich doch dabei wRen ;)
Gibt nicht umsonst national Ligen, die mehrklassig sind. Spielen ja auch nicht Post SV Wien und die Fivers in einer Liga.
Früher hat es B- und C-Weltmeisterschaften gegeben, im Eishockey bedient man sich auch weiter diesen Systems.
Sollte man auch im Handball überlegen, vl bei den Damen eine B-EM einführen, man würde sich so die Vorqualifikation zum WM-Play-Off ersparen.
Natürlich sollten diese Turniere mit Schmalspurlogistik ohne Anforderungen an das Hallenprofil (eine ordentliche Halle für Spieledes Veranstalters und des Finalspiels würden reichen) ausgeschrieben werden. Daran scheitert ja im Damenbereich einiges, man muss ein 16er-Turnier auf 3 Länder verteilt austragen (EM22).
Ich stehe der Aufstockung auf 24 nicht unbedingt negativ gegenüber, man sollte aber nach 3 Turnieren mal evaluieren. Das man im Handball auch zurückfahren kann wenn es nötig ist hat man ja bei der CL schon bewiesen.

33

Sonntag, 28. Oktober 2018, 09:00

Noch hat man das nicht bewiesen...das kommt ja erst nächstes Jahr und das wäre ebenso zu evaluieren (ist wirklich untypisch von 28 auf 16 zu gehen und gibt die sportliche Entwicklung eigentlich nicht her).

Das Problem bei sowas wie Polen-Kosovo ist...Polen hatte seit 2016 massive Probleme. Jetzt scheinen sie den Umbruch weiter vorangebracht zu haben, aber man kann daher nicht einfach sagen "große Handballnation", wenn sie in genau solchen Quali-Kontexten beim letzten mal gescheitert ist, in genau diesem Modus. Auch Deutschland zuvor gescheitert und so manch andere Nation. Ja, für eine gute Nation sollte das eine Formalie sein, aber es ist trotzdem eine Hürde die regelmäßig gerissen wird.

Denn wenn man jetzt schon eine Stufe vor dem Turnier anfängt, also nicht mal über 16 oder 24 diskutiert, sondern die Quali an sich in Frage stellt....dann stellt man fast schon den sportlichen Gedanken von so etwas in Frage, denn es muss ein Qualifikationsweg für alle Nationen bestehen.

34

Sonntag, 28. Oktober 2018, 10:07

In einer Liga musst du Dich aber jedes Mal neu qualifzieren indem du nicht absteigst. Das ist schon eine sportliche Qualifikation. Die EHF macht das jetzt bei den Nachwuchsturnieren auch so. Wenn du aber Qualfikationen aufgrund einer WRL einführst, die dann auch (oder vielleicht vor allem) aufgrund dieser grossen Turniere berechnet wird führt das das ganze System ad absurdum.

35

Sonntag, 28. Oktober 2018, 11:09

Kommt drauf an. Für Olympia zählen die Ergebnisse bei kontinentalen Turnieren bzw. im Rahmen von kontinentalen Spielen wie den PanAm-Games. Eine Qualifikation soll halt die Mannschaften ermitteln, die die Kriterien für ein wie auch immer geartetes Turnier erfüllen. Sie sollte niemals einen Selbstzweck darstellen. Wenn also festgelegt werden würde, dass die ersten 8 der EM auch für die nächste qualifiziert sind, wäre das eben das Kriterium.

Es ist aber auch eine Frage ob das so gut für die entsprechenden Mannschaften wäre, weil sie dann eben weniger Spiele mit Wettbewerbscharakter haben.

36

Sonntag, 28. Oktober 2018, 12:10

Ich glaube schon, dass es gut wäre. So könnte man im Kalender Spiele sparen und die Belastung der Spieler senken. In der Regel sind genau die Spieler der Topnationen schließlich auch die, die in der Champions League und/oder Bundesliga aktiv sind.

37

Sonntag, 28. Oktober 2018, 12:15

Ein grosses Turnier mit "gesetzten"Teams die nicht durch eine Quali müssen?

Das widerspricht generellen sportlichen Grundsätzen wo man sich eben immer neu sportlich beweisen und qualifizieren muss....wird es sicher nicht geben

38

Sonntag, 28. Oktober 2018, 12:18

Ich glaube schon, dass es gut wäre. So könnte man im Kalender Spiele sparen und die Belastung der Spieler senken. In der Regel sind genau die Spieler der Topnationen schließlich auch die, die in der Champions League und/oder Bundesliga aktiv sind.


Ich weiß nicht ob die Nationaltrainer das auch so sehen. Denn in der gleichen Logik dürften stattdessen keine Freundschaftsspiele stattfinden und die Topnationen (die ja dann in der Regel qualifiziert wären in so einem Top8-Szenario), würden quasi nur Ende Dezember ihre Spieler zur Verfügung haben.

Halte ich nicht für realistisch, da solche Länderspieltermine auch andere Funktionen haben, wie Promoting des Verbandes.

Wenn man wirklich rational dran gehen würde, dann wäre die Lösung ja sowieso Vierjahres-Taktung für die Turniere und keine Zweijahres-Taktung. Das würde auch die Titel aufwerten....jedes zweite Jahr eine richtige Winterpause, wäre die wirkliche Entlastung. Vor allem wenn so eine nach dem Olympia-Jahr stattfinden könnte.

39

Sonntag, 28. Oktober 2018, 12:21

Das mit der Vierjahrestaktung sehe ich genauso...aber es müssen halt so viel Turniere wie möglich sein...koste es was es wolle

40

Sonntag, 28. Oktober 2018, 13:10

Die Taktung wird sicher aber nie wieder ändern, das halte ich für ausgeschlossen.

Und was die sportliche Qualifikation angeht: Im Eishockey qualifizieren sich die Teams bei einer WM im Jahr 2019 auch für die WM 2020. Ich sehe da keiner Probleme, es im Handball ähnlich zu machen. Promotion der Verbände ist auch bei der Golden League und ähnlichen Events möglich, wo der Druck gewinnen zu müssen aber geringer ist, man Talente mal häufiger ausprobieren kann. Schaut man sich alleine die aktuelle EM-Qualifikation an, dann stellt für die Topteams eigentlich fast gar kein Spiel einen wirklichen Wettkampf dar.

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