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Wednesday, August 14th 2019, 10:12pm

Ein Ausblick auf die Handball-EM 2020

Im kommenden Januar findet die Handball-EM 2020 statt. Erstmals in der Geschichte wird eine Handball-EM in drei verschiedenen Ländern ausgetragen. Neben Schweden und Norwegen wird Österreich nur zehn Jahre nach der letzten Ausrichtung erneut Gastgeber sein. Ursprünglich hatten sich alle drei Länder als Einzelveranstalter beworben, sich dann allerdings für eine kollektive Bewerbung entschieden. Sport1 bietet alle Informationen zum Ablauf und Spielplan des Turniers. Es ist zwar noch knapp ein halbes Jahr Zeit, doch wir wollen kurz vor dem Start der internationalen Ligen, einen Blick auf die Favoriten für die Europameisterschaft werfen. Wie schlägt sich der Weltmeister? Noch Anfang des Jahres krönte sich die dänische Nationalmannschaft im Finale gegen Norwegen zum Weltmeister. Kein Wunder also, dass die Dänen auch als großer Favorit in die EM gehen. Bei den Sportwetten mit Betfair wird das Team von Trainer Nikolaj Bredahl Jacobsen mit einer Quote von 3,20 (Stand 6.8.) als großer Favorit auf den Titel gehandelt. Seit Sommer dieses Jahres konzentriert sich Jacobsen nur noch auf die Nationalmannschaft. Zuvor war er in einer Doppelfunktion zusätzlich als Trainer der Rhein Neckar-Löwen aktiv. Kann Schweden den Heimvorteil nutzen? Die Schweden machen sich als Gastgeber berechtigte Hoffnungen auf ein langes Turnier. Die Gruppe mit Slowenien, Schweiz und Polen sollte machbar sein. Denn wenn dies geschafft ist, wird man voll und ganz auf den Heimvorteil bauen können. Sowohl die Hauptrunde als auch das Finale und die Platzierungsspiele werden in Schweden ausgetragen. Neben der Malmö Arena wird das Scandinavium in Göteborg und die Tele 2 Arena in Stockholm Austragungsort der Europameisterschaft sein. Alle drei Hallen dürften einem Hexenkessel gleichen, wenn die schwedische Nationalmannschaft antritt – ein nicht zu unterschätzender Bonus. Der zweite Gastgeber als Geheimfavorit? Auch der Nachbar und Mitausrichter der EM geht mit Selbstbewusstsein ins Turnier. Die starken Leistungen Norwegens bei der WM, die in dem Finaleinzug gipfelten, machen Hoffnung auf die kommende Europameisterschaft. Die Norweger bekommen es in der Gruppe mit Frankreich, Portugal und Bosnien-Herzegowina zu tun. Mit dem Top-Star Sander Sagosen von Paris St. Germain soll auch dieses Mal wieder ganz oben angegriffen werden. Vergangenes Jahr wurde der 23-Jährige von den Magazin Handball-Planet zum weltbesten Spieler gekürt. Zusammen mit Markus Jondal gehörte Sagosen zu den Topscorern der letzten Weltmeisterschaft. Im Januar will sich dieses Duo erneut beweisen.

Frankreich will wieder oben angreifen

Nach zwei dritten Plätzen bei den vergangenen Großturnieren will die französische Nationalmannschaft wieder ganz oben angreifen. Die Mannschaft um den Superstar Nikola Karabatic gehört natürlich auch bei der kommenden EM zu den großen Favoriten. Man wird sehen, was der ehemalige Welthandballer noch im Tank hat. Der Spiegel hat dem Handballer bereits mehrere Artikel gewidmet. Besondere Spannung dürfte bereits das Vorrunden-Duell gegen Gastgeber und Vize-Weltmeister Norwegen bieten. Immerhin gelten die Franzosen in der Gruppe D als aussichtsreichster Kandidat auf den ersten Platz.

Kann Spanien den Titel verteidigen?


Bei der Europameisterschaft 2018 überzeugte die spanische Nationalmannschaft noch mit einem ruhigen und bedachten Spielaufbau, was ein wenig die Antithese zum explosiven Handball der schwedischen Finalgegner darstellte. Nach der enttäuschenden Weltmeisterschaft Anfang des Jahres, die man auf dem siebten Platz beendete, soll bei der EM wieder voll angegriffen werden. Allerdings werden den Spaniern, ähnlich wie den deutschen „Bad Boys“ nur Außenseiterchancen auf den Titel eingeräumt.

Bis zum Beginn der Europameisterschaft ist es natürlich noch ein paar Tage hin und es kann noch einiges passieren, allerdings sind schon ein paar Tendenzen zu erkennen.

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