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1

Dienstag, 22. August 2017, 14:05

Idee zur Reform des Modus (DHB-Pokal Männer)

Da sowohl HBL als auch DHB nach wie vor ganz verliebt in den aktuellen Modus sind, dieser aber nach meiner Wahrnehmung bei der großen Mehrzahl der Vereine und Fans auf Ablehnung stößt, mal ein Kompromissvorschlag zur Güte:

1. Runde: Trennung Nord/Süd, klassische KO-Runde mit Heimrecht (und Heimpflicht) für unterklassigen Verein

2. Runde: siehe 1. Runde

Achtelfinale: vier Viererturniere. Der Sieger zieht in das Finalturnier in Hamburg ein. Die vier Heimrechte (Veranstaltungsorte) werden ausgelost, wobei unterklassige Vereine Erstzugriffsrecht haben.

Endrunde in Hamburg: wie gehabt.

Vorteile:
- Anzahl der Spieltage und Spiele bleibt unverändert

- Sportlich höhere Attraktivität (und damit auch Zuschauer- und Medienrzuspruch) der Qualifikations-Turniere im Vergleich zu den ungeliebten und unter dem Strich unbeliebten Erstrunden-Turnieren.

- Organisationerleichterung für unterklassige Vereine in der ersten Runde.

2

Dienstag, 22. August 2017, 14:15

@ Lothar Frohwein:

Sorry, aber da halte ich gar nichts von.

Gerade die Achtelfinals und Viertelfinals sind doch die interessanten Spiele im Pokal.
Nur ein bzw. zwei Schritte vom großen Final 4 entfernt; mit echtem Heimrecht; zwei Auslosungen, die mit Spannung erwartet werden.

Das jetzt zu einem Wochenende und mit 12 von 16 Teams ohne Heimrecht zurechtzustutzen, halte ich für völlig kontraproduktiv.

Nein, ich finde diese Erstrundenturniere auch nicht toll.
Aber gefühlt richtig los geht der Wettbewerb sowieso erst ab dem Achtelfinale.
Das dann bitte nicht zerstören.

3

Dienstag, 22. August 2017, 14:24

Ich finde die Idee ok.

Bringt den Handball wieder in die Fläche.

4

Dienstag, 22. August 2017, 14:25

Man könnte daraus durchaus was machen, denn das wären auch für Sky einige ordentliche Duelle. Allerdings sehe ich das schon kritisch was die Europapokalteilnehmer angeht, denn so ein Turnier findet dann ja nicht vor Oktober statt, eher später. Nationalmannschaft ist im Herbst ja auch immer irgendwann. Kann man natürlich wie immer sagen "müssen sie durch", aber genau aus diesen Gründen gibt es den jetzigen Modus ja. Zwei Termine noch vor Ligastart abgefrühstückt.

Die Quote der unterklassigen Vereine in den nächsten Runden wird in kaum einem Modus viel höher sein als jetzt.

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5

Dienstag, 22. August 2017, 14:32

Vielen Dank an Lothar für den konstruktiven Vorschlag.
Er zeigt auch auf, was die Problemursache ist. Man wollte mit aller Gewalt ein Wochenende einsparen.
Dieser Vorschlag ist für die niederklassigen Vereine insgesamt eine Verbesserung, denn durch Losglück kann man eine oder auch 2 Runden weiterkommen. Die Bundesligavereine kippen sich teilweise schon früher aus dem Pokal. Diese Middle Four Turniere wären wahrscheinlich auch für das Fernsehen attraktiv und liessen sich auch gut vermarkten.

Es gibt aber auch Nachteile. Z.B. könnte es passieren, dass in einem Middle Four Flensburg, Kiel, Melsungen und ein Drittligist auftauchen. Je nachdem woher der Drittligist kommt, gibt es eine große Halle oder nicht. Im zweiten Fall hätte der Drittligist nicht viel gewonnen; er müsste die ganzen Kosten tragen und macht sogar eventuell Verlust. Gibt man das Turnier zu einem der Bundesligisten dann schreien die anderen beiden auf. An einem neutralen Ort müsste der DHB das finanzielle Risiko tragen, und ich glaube nicht, dass der DHB dazu bereit ist.

Ich würde eher noch an dem jetzigen Modus etwas feilen. Z.B. dass nur die vier Teams gelost werden, der Ausrichter sich aber aussuchen darf, gegen welchen Verein er im Halbfinale spielen will.

6

Dienstag, 22. August 2017, 14:41

Nur mal um klarzumachen, was das dann in der Praxis heißt:

Die beiden besten und stimmungsvollsten Spiele in der letzten Pokalsaison - vor dem Final 4 - waren
Magdeburg - Kiel und Flensburg - Füchse. Ich glaube, da würde niemand widersprechen.

Die beiden haben echt Bock gemacht.

Nach dem Modus, der hier vorgeschlagen wurde, hätte Magdeburg - Kiel in Hannover und Flensburg - Füchse
in Erlangen stattgefunden, wenn man das erstgenannte Team als Heim-Team nimmt (oder halt das unterklassige, aber das hätte in dem Fall nichts geändert).

Ähm, ja...

Ich spar mir den Smiley.

7

Dienstag, 22. August 2017, 14:43



Die vier Heimrechte (Veranstaltungsorte) werden ausgelost, wobei unterklassige Vereine Erstzugriffsrecht haben.



Wie ist dieser Satz zu verstehen?
Wann findet eine Auslosung statt und wann gibt es ein Erstzugriffsrecht? (nur dann, wenn es genau 1 Unterklassigen Verein unter den 4 Teilnehmern gibt?)

Verstehe ich deine Idee richtig, dass dann beim Achtelfinale die übrigen 8 aus dem Süden + die 8 aus dem Norden in einen Topf geschmissen werden um dann zunächst mal 8 Partien zu ziehen.
Quasi die 8 Halbfinals der "kleinen Final 4s"

Wobei dann die gezogene Partie 1 und die gezogene Partie 2 gleichbedeutend mit dem Achtelfinalturnier Nummer 1 (= 1 von 4 kleinen Final 4s) wären, korrekt?

8

Dienstag, 22. August 2017, 14:45

Middle Four? Sprich doch deutsch!

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9

Dienstag, 22. August 2017, 14:55

Middle Four? Sprich doch deutsch!
Mit einem Gegenvorschlag könnte man deine Kritik konstruktiv nennen.

10

Dienstag, 22. August 2017, 15:00



Die vier Heimrechte (Veranstaltungsorte) werden ausgelost, wobei unterklassige Vereine Erstzugriffsrecht haben.



Wie ist dieser Satz zu verstehen?
Wann findet eine Auslosung statt und wann gibt es ein Erstzugriffsrecht? (nur dann, wenn es genau 1 Unterklassigen Verein unter den 4 Teilnehmern gibt?)

Verstehe ich deine Idee richtig, dass dann beim Achtelfinale die übrigen 8 aus dem Süden + die 8 aus dem Norden in einen Topf geschmissen werden um dann zunächst mal 8 Partien zu ziehen.
Quasi die 8 Halbfinals der "kleinen Final 4s"

Wobei dann die gezogene Partie 1 und die gezogene Partie 2 gleichbedeutend mit dem Achtelfinalturnier Nummer 1 (= 1 von 4 kleinen Final 4s) wären, korrekt?


Zum Beispiel. Details kann man immer noch klären. Mir geht es jetzt erst einmal um den Grundgedanken.

11

Dienstag, 22. August 2017, 15:06

Es gibt jetzt im Achtelfinale mindestens fünfmal Heimrecht für Bundesligisten.
Im Viertelfinale dann, wenn es normal läuft, viermal.
Insgesamt also neunmal.

Nach dem Modus hier hätte, wenn die drei unterklassigen Teams ihr Heimrecht ausüben (wo ich bei Achtel- und Viertelfinale
fest von ausgehe; notfalls fahren die woanders hin); würde aus neunmal Heimrecht zweimal werden. Ein einziger Bundesligist hätte dann in beiden Runden Heimrecht. Die anderen 12 Erstligisten gehen komplett leer aus.

Das würden die Bundesligisten (zu Recht) niemals mitmachen; und es wäre m.E. völlig unattraktiv.
Und Sky würde ganz sicher nicht Kiel - Flensburg aus Ferndorf übertragen.

12

Dienstag, 22. August 2017, 15:13



Das würden die Bundesligisten (zu Recht) niemals mitmachen;
.


Das bliebe abzuwarten. Ich habe erst mit drei von 18 darüber gesprochen, aber diese drei finden die Idee gut.

Dabei kam auch die Idee auf, das Heimrecht nach den Ergebnissen der Jugendarbeit zu verteilen.

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13

Dienstag, 22. August 2017, 15:23



Dabei kam auch die Idee auf, das Heimrecht nach den Ergebnissen der Jugendarbeit zu verteilen.

Das finde ich eine gute Idee; mittelfristig könnte das zu einer noch besseren Jugendarbeit bei den Bundesligisten führen.

14

Dienstag, 22. August 2017, 15:28



Dabei kam auch die Idee auf, das Heimrecht nach den Ergebnissen der Jugendarbeit zu verteilen.

Das finde ich eine gute Idee; mittelfristig könnte das zu einer noch besseren Jugendarbeit bei den Bundesligisten führen.


Die Idee finde auch gut, aber nach welchen Ergebnissen lässt sich eine gute Jugendarbeit feststellen? 8o

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15

Dienstag, 22. August 2017, 15:33



Dabei kam auch die Idee auf, das Heimrecht nach den Ergebnissen der Jugendarbeit zu verteilen.

Das finde ich eine gute Idee; mittelfristig könnte das zu einer noch besseren Jugendarbeit bei den Bundesligisten führen.


Die Idee finde auch gut, aber nach welchen Ergebnissen lässt sich eine gute Jugendarbeit feststellen? 8o

Nach den Grundsätzen des HBL Jugendzertifikats, die eventuell noch etwas geschärft werden müssen, um ein Ranking erzeugen zu können.

16

Dienstag, 22. August 2017, 15:35



Dabei kam auch die Idee auf, das Heimrecht nach den Ergebnissen der Jugendarbeit zu verteilen.

Das finde ich eine gute Idee; mittelfristig könnte das zu einer noch besseren Jugendarbeit bei den Bundesligisten führen.


Die Idee finde auch gut, aber nach welchen Ergebnissen lässt sich eine gute Jugendarbeit feststellen? 8o


Z.B. Ergebnisse aller Jugendmannschaften nach einem Schlüssel oder Ergebnisse des Jugendzertifikats (Punkte).

17

Dienstag, 22. August 2017, 15:46

Also findet dann z.B. Flensburg - Kiel oder Magdeburg - Kiel oder Göppingen - Kiel in Berlin statt? ?(

Das ist doch totale Verschwendung an Attratikivität, Zuschauern, Stimmung - an allem eigentlich.

Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Vereine das wirklich wollen.
Wer lässt sich denn freiwillig die Heimspiele wegnehmen, vor allem K.O.-Spiele gegen Bundesligisten?

18

Dienstag, 22. August 2017, 16:02

Die wollen aber auch nicht zwei Tage in Gumpelsdorf vor 300 Zuschauern rumhängen.

Wie auch immer: Es ist lediglich ein Debattenanstoß.

19

Dienstag, 22. August 2017, 16:06

Wie auch immer: Es ist lediglich ein Debattenanstoß.


Schon klar.

Aber wenn, dann sollte man da was verändern, wo es hakt (1. und 2. Runde), ohne das zu ändern, was gut ist (ab Achtelfinale).

20

Dienstag, 22. August 2017, 16:42

Ich würde die 16 Nichtabsteiger (ab nächster Saison) erst in Runde 2 einsteigen lassen.

Und die anderen 48 spielen dann in 16 Dreierturnieren die 16 verbleibenden Teams für die 2. Runde aus (jeweils der Sieger kommt dahin).

Wäre also nicht mehr Belastung für die Bundesligisten (vor allem für die international spielenden nicht), und vor allem hätte man spannende Turniere.
Genau das ist doch das Problem an den Turnieren jetzt. Dass man sowieso schon fast immer vorher weiß, wer gewinnt.

Zweite Runde dann die 16 unterklassigen Teams mit Heimrecht gegen die Erstligisten (also zwei Töpfe); so hätten die unterklassigen Teams in der Runde dann auch garantiert einen Erstligisten als Gegner.

Und ab Achtelfinale dann so wie bisher.

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