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Steinar

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1

Tuesday, October 4th 2005, 10:05am

Interview mit ...

Da ja hier ständig irgendwelche Interviews gepostet werden (vielleicht kann ja en Mod die Serie mal zusammenfügen ;) ), poste ich auch mal eins, dass der Kölner Stadtanzeiger mit dem Isländer Gudjon Valur Sigurdsson geführt hat.

Quoted

Original von ksta.de:

„Wir haben doch noch gar nichts erreicht“

Vor dem Schlagerspiel am Samstag (15 Uhr) in der Kölnarena gegen den TBV Lemgo sprach Christoph Pluschke mit dem isländischen Nationalspieler und neuen Publikumsliebling.
KÖLNER STADT-ANZEIGER: Wie fühlt man sich denn so als Superstar?

GUDJON VALUR SIGURDSSON: Keine Ahnung. Da müssen Sie mal einen fragen.

Womöglich sitzt ja einer vor mir?

SIGURDSSON: Glaub ich nicht.

Nun ja, die Experten rühmen Sie als absoluten Weltklassespieler, die Medien feiern Sie, die Gummersbacher Fans liegen Ihnen schon nach wenigen Wochen zu Füßen . . .

SIGURDSSON: Ist das so? Na gut, so was freut einen, obwohl ich das gar nicht so mitbekomme. Aber glauben Sie mir: Ich bin ein ganz normaler Mensch und ein ganz normaler Handballer, der nur seinen Job macht und sich dabei anstrengt. Ich versuche immer, meine Leistung zu bringen. Das ist alles.

Und die ganzen Lobeshymnen, die auf Sie angestimmt werden . . .

SIGURDSSON: Ach wissen Sie, so was kann sich ganz schnell auch wieder ändern. Wenn's gut läuft, kommen die Leute und klopfen uns auf die Schulter. Und wenn's schlecht läuft, kommt kein Mensch oder nur solche, die uns sagen, was für Arschlöcher wir sind oder was für 'ne Scheiße wir spielen. So was macht man als Profisportler auch mit. Ist mir auch schon passiert.

Klubchef Hans-Peter Krämer schwärmt: Dieser Sigurdsson ist genau der Spielertyp, der dem VfL in der Vergangenheit gefehlt hat. Und er meint damit die Qualitäten, die über das reine Rennen und Torewerfen hinausgehen . . .

SIGURDSSON: Ich bin wirklich nichts Besonderes. Und ohne die Mannschaft bin ich gar nichts. Wir versuchen einander zu helfen, wo es geht. Aber als einzelner Spieler kannst du im Handball nichts erreichen, das geht immer nur zusammen mit den anderen.

Es muss aber auch Führungspersönlichkeiten geben, Spieler mit ganz besonderem Charakter, die die anderen mitreißen können.

SIGURDSSON: Aber die hat's beim VfL doch auch schon vor mir gegeben. Zouzou Houlet zum Beispiel ist so ein absoluter Leader, der Kopf der Mannschaft, ein genialer Handballer; oder Frank von Behren, der mit 23 schon Kapitän der deutschen Nationalmannschaft war, oder Steinar Ege, der fast 200 Länderspiele für Norwegen gemacht hat und Meister mit Kiel geworden ist; oder Yoon, oder Fog - nein, an Führungsspielern fehlte und fehlt es hier bestimmt nicht. Außerdem kann das sowieso keiner alleine sein.

Krämer hat Sie als „echten Krieger“ bezeichnet, den man braucht. Eine Zeitung hat unlängst geschrieben, mit Ihnen sei ein neuer Geist in die Gummersbacher Mannschaft gekommen, und das Motto „Nordic Winning“ dafür erfunden.

SIGURDSSON: Damit kann ich eigentlich nicht viel anfangen. Vielleicht geht es darum: Wenn du dich als Isländer in einer Spitzenmannschaft der Handball-Bundesliga durchsetzen willst, dann brauchst du natürlich eine gewisse Härte und viel Kampfgeist. Ich versuche eben, die Zeit hier zu genießen und möglichst alle Spiele zu gewinnen. Was dann die Zeitungen darüber schreiben, dafür kann ich nichts.

Ist dieser Kampfgeist denn typisch für die nordische Mentalität?

SIGURDSSON: Glaub' ich nicht, zumal der Unterschied zwischen Island und Deutschland sowieso nicht so groß ist. Bei uns ist es vielleicht etwas kälter und windiger, das war's schon. Aber es geht doch darum: Wir habe eine gute Mannschaft, wir wollen alle nach oben, egal ob Isländer, Deutscher, Franzose oder Koreaner, da spielt die unterschiedliche Mentalität keine Rolle - jedenfalls nicht auf dem Platz. Ob der eine jetzt aus Alaska und der andere aus Kanada oder sonst woher kommt, ist doch scheißegal. Hauptsache, du funktionierst als Mannschaft.

Welche Rolle spielt Trainer Velimir Kljaic in dem ganzen Gebilde? Ist er wirklich dieser harte Hund, wie man immer wieder hört?

SIGURDSSON: Er spielt natürlich eine wichtige Rolle. Man kann doch als Verein Spieler holen ohne Ende, aber es muss ein Trainer da sein, der alles zusammenfügt und für die Einstellung sorgt. Velko motiviert uns, aber er holt uns nach Siegen auch schnell wieder auf den Boden zurück. Das dauert höchstens fünf bis zehn Minuten nach Spielende, dann hat er uns wieder unten. Das Training ist hart, danach bist du komplett nass, aber es macht auch Spaß. Wenn ihm was nicht gefallen hat, kann er schon ein verdammt harter Hund sein, aber wenn er zufrieden ist oder wenn wir mal besonders gut gespielt haben, dann lässt er uns im Training ein paar Minuten Fußball spielen - als Belohnung.

Was kann man denn vom VfL Gummersbach in dieser Saison erwarten? Die Fans sind euphorisch und träumen schon wieder von großen Gummersbacher Erfolgen.

SIGURDSSON: Wir sind gut gestartet. 10:0 Punkte sind schon okay, aber in Wirklichkeit haben wir doch noch gar nichts erreicht und noch 29 Bundesligaspiele plus einige Pokal- und Europacupspiele vor uns. Aber wenn wir weiter hart arbeiten, traue ich uns einiges zu.

Was denn?

SIGURDSSON (grinsend): Mehr möchte ich dazu heute offiziell nicht sagen.

Allerdings hat es der Spielplan bis jetzt auch ganz gut mit dem VfL gemeint . . .

SIGURDSSON: Das stimmt. Bis auf das Spiel in Göppingen hatten wir es nur mit Mannschaften zu tun, gegen die Siege einfach Pflicht sind, wenn du oben mitspielen willst. Und zu Hause solltest du am besten überhaupt keine Punkte abgeben. Aber jetzt gegen Lemgo, das wird eine echte Herausforderung, eine Bewährungsprobe. Wenn wir die bestehen, sieht es ganz gut aus.

Original von rro.ch
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TusemNina

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Tuesday, October 4th 2005, 10:57am

Tolles Interview mit einem Gokir, so wie man ihn kennt! :)

Mir ist dieser Mann einfach sympathisch, wie er rüber kommt, wie er spielt, was für eine Einstellung er hat!
Aber bevor ich wieder hier anfange rumzuschwärmen, hör ich lieber auf! ;) Könnte nämluch etwas länger werden....
WELTMEISTER 2007 ! :love:
04.02.07 Rathausplatz KÖLN -> PARTY: Wer nicht hüpft der ist kein Deutscher hey, hey! :D



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Tuesday, October 4th 2005, 6:05pm

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rückraum-shooter

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Wednesday, October 5th 2005, 11:25am

Quoted

Original von TusemNina
Tolles Interview mit einem Gokir, so wie man ihn kennt! :)

Mir ist dieser Mann einfach sympathisch, wie er rüber kommt, wie er spielt, was für eine Einstellung er hat!
Aber bevor ich wieder hier anfange rumzuschwärmen, hör ich lieber auf! ;) Könnte nämluch etwas länger werden....


dem stimme ich absolut zu!! sehr sympathisch, gute einstellung und das spielerische stimmt auch! der wirkt sowas von auf dem boden geblieben und cool trotz des hibes, der um seine person gemacht wird!! sehr, sehr sympathisch!! :love: :P

UlfN

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Monday, October 24th 2005, 10:34pm

Dann will ich mal den Thread nutzen:

Quoted

KN-Interview mit Johan Pettersson: Viel Familie, weniger Handball

Johan Pettersson: "Auf meiner neuen Rückraumposition macht es richtig Spaß."
Aus den Kieler Nachrichten vom 24.10.2005:


Kiel - Seine Haare sind weniger geworden und dunkel- statt hellblond. Die THW-Fans erkannten "ihren" Johan Pettersson trotzdem wieder und bereiteten dem ehemaligen Rechtsaußen in der Halbzeit des Plock-Spiels einen lautstarken Empfang. Es war der erste Abstecher von Pettersson in die Ostseehalle nach seiner Schweden-Rückkehr im Sommer. In Jönköping hat er sein neues Haus bezogen, arbeitet beim Zweitligisten IF Hallby als Spielertrainer und ist Lehrer an einem Handball-Gymnasium. Mit ihm sprach Reimer Plöhn.


Kieler Nachrichten:
Was hat sich in Ihrem Leben verändert?
Johan Pettersson:
Sehr viel - und ich fühle mich sehr wohl dabei. 1996 kam ich nach Deutschland. Meine jetzige Frau Sofia kannte ich da erst zwei Monate. Es ging fast nur um Handball, Handball, Handball. Jetzt gibt es für mich viel Familie und wenig Handball. Wir lernen uns praktisch erst wirklich kennen. Das ist alles herrlich entspannend. Vor zwei Monaten haben wir das neue Haus bezogen, zweimal in der Woche gebe ich rund 15 Schülern Unterricht, außerdem trainiere ich IF Hallby.

Kieler Nachrichten:
Wie läuft es sportlich für Sie und Ihren Klub?
Johan Pettersson:
Einmal verloren, siebenmal gewonnen, Tabellenführer. Ich fühle mich körperlich so fit wie all die Jahre vorher nicht, weil die hohen Belastungen und Schmerzen weg sind. Außerdem macht es auf meiner neuen Rückraumposition richtig Spaß.

Kieler Nachrichten:
Denken Sie an ein Nationalmannschaft-Comeback?
Johan Pettersson:
Ich will es tatsächlich nicht ausschließen, würde aber nur so lange spielen, bis Schweden zurück ist im Kreis der Großen.

Kieler Nachrichten:
Wie gefällt Ihnen der neue THW?
Johan Pettersson:
Bombastisch, was diese Mannschaft für Möglichkeiten hat. Trainer Noka Serdarusic hat tolle Jungs hinzubekommen. Der große Vorteil ist, dass sie blutjung sind. So wird er lange mit ihnen arbeiten können.

Kieler Nachrichten:
Haben Sie sich ein paar Tipps von Ihrem ehemaligen Chef geholt?
Johan Pettersson:
Klar habe ich mit Noka gesprochen, von Cheftrainer zu Cheftrainer quasi (lacht). Aber es ging mehr um persönliche Dinge. Wir mögen uns.
(Aus den Kieler Nachrichten vom 24.10.2005, das Interview führte Reimer Plöhn)


Kopiert habe ich das natürlich von der THW-HP:

http://www.thw-provinzial.de/thw/05102401.htm

InesK

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Tuesday, October 25th 2005, 2:21pm

Sechs Fragen an Holger Glandorf

Quoted


Donnerstag, 20.Oktober 2005
Er war der Shooting-Star der vergangenen Saison. Holger Glandorf 22-jähriger Goalgetter im rechten Rückraum, warf und traf wie er wollte. So gut, dass der Mann der HSG Nordhorn in der Nationalmannschaft bereits als legitimer Zerbe-Nachfolger gehandelt wurde. Bis ihn im April eine schwere Knieverletzung für fünf Monate auf Eis legte. Schlimmer noch: Bei seiner furiosen Rückkehr Ende September, bei der er prompt zehn Treffer erzielte, riss ein Teil des Meniskus. Jetzt pausiert er wieder - und arbeitet unverdrossen an seinem Comeback.


Wie ist der gegenwärtige Stand der Dinge und wann darf mit Ihnen wieder gerechnet werden?

Glandorf: Ich weiß selbst nicht genau, wann ich zurückkehren werde. Aber ganz sicher darf ich zu Beginn der kommenden Woche meine Gehhilfen in die Ecke stellen. Dann wird das lädierte Knie geröntgt und gemeinsam mit dem Arzt die weiteren Reha-Maßnahmen besprochen.


Ihre Verletzung geschah kurios. Nach fünfmonatiger Verletzungspause erzielen Sie zehn Treffer bei Ihrem Comeback - und verletzen sich am Meniskus. Haben Sie während des Spiels nichts bemerkt?

Glandorf: Doch, schon. In einer Spielsituation hat das Knie ein wenig geknackt. Da aber kein Schmerz zu spüren war, dachte ich, alles sei o.k.. Doch nach dem Spiel, als der Körper allmählich auskühlte, kamen die Schmerzen. Ich wurde aufgrund der gerade überstandenen Verletzung schon ein wenig panisch.


Kommt man da nicht ins Grübeln?

Glandorf: Dazu hatte ich keine Zeit. Ich musste mir darüber Gedanken machen, wann und wo ich operiert werde, wie ich alles andere organisiere. Lamentieren hilft doch ohnehin nicht. Solche Dinge passieren im Sport. Aber auch diese Zeit werde ich hinter mich bringen.


Beim Supercup spielt nun auch die Nationalmannschaft ohne Sie. Wie groß ist die Hoffnung, bis zur Europameisterschaft im Januar wieder fit zu sein?

Glandorf: Die Hoffnung besteht. Aber zunächst einmal will ich wieder gesund werden, für die HSG Nordhorn spielen und mich mit guten Leistungen dem Bundestrainer wieder anbieten. Aber es muss schon alles rasch gehen. Wenn es dann zeitlich noch passt und ich berücksichtigt werde, ist die EM natürlich ein großes Ziel für mich.


Wie intensiv ist der Kontakt zum Bundestrainer Heiner Brand gegenwärtig?

Glandorf: Nach meiner neuerlichen Verletzung habe ich natürlich sofort bei ihm angerufen, um ihn zu informieren. Und nach meiner Knie-Operation war Heiner Brand einer der ersten, die sich nach meinem Befinden erkundigten. Es ist ein gutes Gefühl, trotz Verletzung noch dazu zu gehören.


In Nordhorn planen Sie langfristig. Ihren Vertrag haben Sie vorzeitig bis zum Jahr 2008 verlängert. Welche sportlichen Wünsche sollen bis dahin in Erfüllung gehen?

Glandorf: Zunächst einmal möchte ich diese Saison vernünftig beenden. Schließlich ist die HSG noch in allen drei Wettbewerben vertreten. Und irgendwann möchte ich sehr gerne mal einen Titel gewinnen. Da neben mir auch schon Gentzel, Vranjes und Filip bis 2008 verlängert haben, bin ich sicher, dass uns das bis dahin gelingen wird.

Quelle: www.hsgnordhorn.de
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Jenny

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Wednesday, November 9th 2005, 10:11pm

...Johan Petersson

Quoted

Lange musste die Ostseehalle auf den Einspieler "Ein bisschen Spaß muss sein, dann wär die Welt voll Sonnenschein..." verzichten. Hier in Kiel nennen sie den Roberto-Blanko-Schlager schlicht "Johans Lied", denn immer wenn der "Sunnyboy" Johan Pettersson den Ball im Tor versenkte, erklang dieser Song im weiten rund des Handballtempel.

Ein "Spaßmacher" ist Johan Pettersson geblieben. Immer ein Lächeln auf den Lippen und ein Späßchen auf Lager, so kennen ihn die Handballfans. Mit dem Ende der letzten Saison verließ der sympathische Schwede den THW Kiel und ging zurück in seine Heimat. Mit seiner Frau Sofia und den beiden Kindern Filip (5) und Signe (6 Monate) bezog er ein Häuschen in Jönköping. Heute arbeitet er dort als Lehrer, trainiert den schwedischen Zweitligisten IF Hallby Handboll und ist gleichzeitig als Spieler tätig.

In der Halbzeitpause der Champions League Begegnung zwischen dem THW Kiel und dem polnischen Meister Wisla Plock (siehe Spielbericht) ertönte es endlich wieder: "Ein bisschen Spaß muss sein..."

Zebra:
Was ist das für ein Gefühl, das erste Mal nach deinem Abschied aus Kiel wieder in der Ostseehalle zu sein?
Johan Pettersson:
Anfangs war es komisch. Ich wollte alles ganz genau mitbekommen. Von der Stimmung in der Halle war ich sehr beeindruckt. Es war ein unglaubliches Gefühl, von den Zuschauern so begrüßt zu werden. In der Halbzeitpause überwältigte mich die Begeisterung der Fans. Alle riefen meinen Namen und wollten Autogramme. Ich war sehr gerührt. Und wenn ich an meine Zeit beim THW zurückdenke, dann fühle ich schon Wehmut.

Zebra:
Wie war es, als du deine alten Kollegen auf dem Parkett hast spielen sehen?
Johan Pettersson:
Für mich ist das echt ein großes Problem, denn ich vermisse die Jungs so sehr. Klar wusste ich das schon vorher, doch dass es so schwer sein würde, hätte ich nicht gedacht. Wir stehen in ständigem Kontakt, dann die Jungs jedoch live in der Ostseehalle spielen zu sehen, war etwas ganz Besonderes.

Zebra:
Wie bewertest du das Auftreten des THW Kiel?
Johan Pettersson:
Ich bin positiv überrascht. Bei den vielen Neuzugängen, die fast alle aus verschiedenen Ländern kommen, dachte ich zuerst an eine Menge Probleme. Es ist sicherlich nicht einfach die Sprachbarriere zu überwinden. Noka scheint das aber mit seiner Mannschaft gut hinbekommen zu haben. Die Erfolge am Anfang waren und sind ganz wichtig für so eine Truppe; die stärken sie.

Zebra:
Nach dem Spiel hast du dich lange deinen alten Teamkameraden unterhalten. Wie ist euer Verhältnis heute?
Johan Pettersson:
Wir verstehen uns sehr gut. Zuerst unterhielt ich mich 20 Minuten lang mit meinem alten Trainer Noka. Mit Stefan Lövgren habe ich ebenfalls sehr lange gesprochen. Auch wenn man häufig miteinander telefoniert, hat man sich eine Menge zu erzählen. Bis vor kurzem verbrachte ich mit den Spielern fast mehr Zeit als mit der Familie, deshalb werden wir die Gelegenheit nutzen, noch etwas mehr miteinander zu quatschen.

Zebra:
Habt ihr, deine Frau, die Kinder und du, euch gut in der Heimat (Jönköping) eingelebt?
Johan Pettersson:
Das war überhaupt kein Problem. Die Kinder freuen sich besonders; für die war es gar nicht schlimm weg zu ziehen, die sind noch so klein und bekommen das nicht so mit. Für mich ist es schön, dass ich meine Familie, Mama und Papa, viel häufiger sehen kann und nun meine berufliche Zukunft sichern konnte. Als erstes habe ich in Schweden aber einen Autounfall gehabt. Zum Glück gab es keine Verletzten, nur das Auto hatte einen Totalschaden.

Zebra:
Wie machst du dich denn als Trainer des Zweitligisten IF Hallby Handboll?
Johan Pettersson:
Die Mannschaft ist so gut wie noch nie. Wir sind Tabellenführer und das freut mich wahnsinnig. Mir macht das wirklich Spaß, dort die Jungs zu trainieren und gleichzeitig mitzuspielen.

Zebra:
Und als Lehrer schaffst du es dich durchzusetzen?
Johan Pettersson:
Das ist noch ein bisschen mein Problem. Die Jungs quatschen wie wild und es ist wirklich schwer, die unter Kontrolle zu bekommen. Noka war immer ein Trainer, der sehr viel Wert auf Disziplin gelegt hat. Das war sehr gut und auch wichtig. Das muss ich meinen Schülern auch beibringen.

Zebra:
Wann wirst du das nächste Mal in Kiel vorbeischauen und deine Freunde besuchen?
Johan Pettersson:
Das steht noch nicht fest. Ich bin jetzt leider nur für ein Wochenende da. Das nächste Mal werde ich mehr Zeit einplanen. Als Lehrer habe ich es sehr gut, da hat man lange Ferien und als Trainer kann ich auch entscheiden, wann wir trainieren - sehr praktisch. Da ich die Jungs hier sehr vermisse, werde ich sicherlich schon bald wieder den Weg nach Kiel finden.
(Das Interview führte Annika Stöllger, aus dem offiziellen THW-Bundesliga-Magazin "zebra", von living sports)

Steinar

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8

Saturday, November 12th 2005, 2:32pm

Quoted

Original von sport1.de:

"Den Dezember gut überstehen"

München - Schaut man ins Impressum der Homepage des VfL Gummersbach, dann findet man für die Bereiche Geschäftsführung, Management, Sponsoring und Marketing einen Namen: Stefan Hecker.

Der VfL zieht. Über 15.000 Zuschauer besuchen im Schnitt die Heimspiele in der 45 Kilometer von Gummersbach entfernten Kölnarena.

Sport1.de sprach mit dem "Mann für alle Fälle" über den Handball-Boom beim Rekordmeister und die Chancen des VfL im Kampf um den Titel.

"Ich bin Optimist"

"Ich bin auch Optimist", so der ehemalige National-Keeper. Aber "die Luft oben in der Bundesliga ist verdammt dünn."

"Es wär' schön, wenn wir den Dezember gut überstehen. Dann haben wir eine gute Ausgangsposition", so Hecker. Der Spielplan will es, dass die letzten drei Gegner des VfL Magdeburg, Flensburg, Kiel heißen.

Sport1: Herr Hecker, gegen Großwallstadt über 17.000 Zuschauer in der Kölnarena, insgesamt einen Schnitt von über 15.000 und im Vergleich dazu gerade mal 2000 in der heimischen Eugen-Haas-Halle - könnte man nicht gleich alle Spiele in Köln austragen?

Stefan Hecker: Schwierige Frage. Im Moment sicherlich ja, da wir Tabellenführer sind. Aber gegen Vereine wie Pfullingen oder Delitzsch kommen auch keine 15.000 - ohne die Vereine jetzt abwerten zu wollen. Man kann allerdings sagen, dass die Kölnarena jetzt schon unsere Hauptspielstätte ist. Die Eugen-Haas-Sporthalle entspricht ja keinem Bundesliga-Maßstab.

Sport1: Ist denn für Gummersbach eine neue Halle in Aussicht?

Hecker: Zumindest in nächster Zeit nicht. Natürlich wäre eine Halle mit 5000, 6000 Plätzen eine schöne Sache. Und natürlich steht der Sport im Vordergrund. Aber für Köln spricht das Drumherum. Die Leute wollen nach dem Spiel noch mal auf die Piste, in die Altstadt. In der Richtung kann Gummersbach natürlich nicht mithalten.

Sport1: Trainer Velimir Kljaic hat frühzeitig für ein Jahr verlängert, spricht von der Meisterschaft. Hat er irgendwelche Bedingungen gestellt?

Hecker: Vom Titel hat er von Anfang an gesprochen. Das spricht für unseren Kader, und ich wüsste nicht, warum der Trainer eines Tabellenführers Bedingungen stellen sollte. Wünsche hat natürlich jeder.

Sport1: 2007 kommt Alfred Gislason. Auch hier plant der Verein sehr langfristig. Sprechen die beiden Trainer jetzt schon miteinander, was Mannschaft und Taktik angeht?

Hecker: Ja natürlich. Aber im Moment heißt unser Trainer Kljaic - und der trägt die Verantwortung. Und natürlich planen wir nicht nur mit dem Trainer langfristig, sondern auch mit der Mannschaft.

Sport1: Eine wichtige Personalie dürfte Kyung-Shin Yoon sein, dessen Vertrag 2006 nach zehn Jahren Vereinszugehörigkeit ausläuft. Ein Urgestein...

Hecker: Das stimmt. Wir sprechen natürlich mit ihm und wollen ihn auch halten.

Sport1: Im Dezember kommen die Brocken. Mit Kiel, Magdeburg und Flensburg spielen sie zum Ende der Vorrunde gegen drei Konkurrenten um den Titel. Wissen Sie eigentlich genau, wo Ihr Verein derzeit steht?

Hecker: Den Spielplan müssen wir so hinnehmen. Es ist ja nicht so, dass wir noch keinen guten Gegner hatten. Wir sind auf dem richtigen Weg. Ich sag' mal so: Es wär' schön, wenn wir den Dezember gut überstehen, schön punkten. Dann haben wir eine gute Ausgangsposition, zumal wir am Saisonende dann Flensburg, Magdeburg und auch Nordhorn zu Hause haben.


Sport1: Meisterschaft, Pokal, Europapokal - eine Dreifachbelastung...

Hecker: Beinahe schon Vierfachbelastung. Vergessen Sie nicht die, dass wir auch eine Reihe Nationalspieler haben.

Sport1: Ist Ihr Kader gut genug besetzt für die Strapazen?

Hecker: Im Pokal haben wir eine gute Auslosung, die machbar erscheint. Im Europapokal läuft es gut. Aber sicherlich wird eine Serie auch mal reißen. Wir wollen uns nicht beklagen. Kiel, Flensburg und Magdeburg haben es durch die Gruppenspiele in der Champions League sicher noch etwas schwieriger. Ein kleiner Vorteil für uns. Hoffentlich.

Sport1: Vielleicht aber kommt die Belastung der Champions League auch nächste Saison auf den VfL zu.

Hecker: Ich bin zwar auch ein Optimist, aber die Luft da oben zwischen Kiel, Magdeburg, Flensburg, Lemgo - und dann nehme ich uns noch dazu - die ist verdammt dünn. Da ist ganz schwer zu sagen, wer Deutscher Meister wird oder am Ende in die Champions League kommt. Und das ist gut so. Mir macht es Spaß, dass nicht eine Mannschaft durchmarschiert. So bleibt es bis zum Schluss spannend.

Sport1: Und die Kölnarena bleibt gut gefüllt...

Hecker: Genau.

Das Gespräch führte Jürgen Blöhs
Original von rro.ch
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Bundesbibo

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Thursday, November 17th 2005, 5:14pm

Bescheidene Gensheimer-Antworten in diesem kleinen Interview. Gefällt mir...

Quoted

Uwe Gensheimer: „Warum soll ich abheben ?“

Der Neu-Nationalspieler gastiert am Sonntag, 20. November 2005 mit seiner SG Kronau/Östringen um 16 Uhr im FCSD Event Point (vormals Mehrzweckhalle Düsseldorf-Süd) bei der HSG Düsseldorf

Uwe Gensheimer ist gerade 19 Jahre jung und gilt als eines der größten deutschen Talente. Am Montag, dem 14. November erhielt der Rechtshänder eine Einladung zum Lehrgang der Deutschen Nationalmannschaft. Vor dem Spiel in Düsseldorf sprach HSG-Pressesprecher Markus Hausdorf mit dem Youngster.

HSG: Erst einmal herzlichen Glückwunsch zur Nominierung in die Nationalmannschaft. Überraschend kam das alles nicht, oder ?
Uwe Gensheimer: Ich freue mich natürlich sehr über die Nominierung. Ich bin schon überrascht, dass alles so schnell gegangen ist. Ich hatte am Montag die Einladung von Heiner Brand im Briefkasten. Ich freue mich über die Chance und werde nun einfach weitersehen.
HSG: Ist die WM 2007 im eigenen Land ein Thema für Dich ?
Uwe Gensheimer: Darüber denke ich nicht nach. Aber ein Traum wäre eine Weltmeisterschaft im eigenen Land schon.
HSG: Welche Ziele hast Du Dir persönlich und mit der SG Kronau/Östringen für diese Spielzeit gesetzt ?
Uwe Gensheimer: Nach meiner guten letzten Saison in der 2. Bundesliga möchte ich in dieser Spielzeit meine Leistung bestätigen und mich in der Bundesliga etablieren. Ich denke, dass wir mit der SG Kronau/Östringen einen einstelligen Platz erreichen können, auch wenn unsere Mannschaft komplett neu zusammen gestellt wurde. Aber es läuft schon gut und die Mannschaft wird sich im Laufe der Saison weiter und besser zusammen finden.
HSG: Du spielst nun in der Bundesliga und auch in der Nationalmannschaft. Wie bleibt man mit 19 Jahren bei diesem Höhenflug auf dem Boden und hebt nicht ab ?
Uwe Gensheimer: Ich stelle die Gegenfrage: Warum soll ich abheben ? Ich kann nur gut und erfolgreich mit der Mannschaft spielen und kann nicht mein eigenes Ding machen.
HSG: Wie bekommst Du Schule und Handball unter einen Hut ?
Uwe Gensheimer: Das ist nicht so einfach, aber ich möchte auf jeden Fall mein Abitur machen. Dazu rate ich auch jedem. An der morgendlichen Trainingseinheit kann ich aufgrund der Schule nicht teilnehmen. Und in den Freistunden versuche ich Krafttraining zu machen. Somit bleibt mir nicht viel Freizeit für mich, die geht fast komplett für den Handball drauf.
HSG: Wie siehst Du das Thema Ausländerbeschränkung in der Bundesliga ?
Uwe Gensheimer: Sicherlich haben viele junge deutsche Spieler Probleme, sich in der Bundesliga zu etablieren. Bei mir gab es keine Probleme. Aber die Bundesliga ist halt die stärkste Liga der Welt und das sicherlich auch wegen der vielen Ausländer.
HSG: Wie siehst Du Eure Chancen gegen Düsseldorf ?
Uwe Gensheimer: Wir wollen das Spiel gegen Düsseldorf gewinnen. Das wird sicherlich eine schwierige Aufgabe, aber es ist machbar.

Markus Hausdorf, Pressesprecher HSG Düsseldorf 17.11.2005

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Friday, November 18th 2005, 6:19pm

Sechs Fragen an Gudjon Valur Sigurdsson

18.11.2005 - Arnulf Beckmann
Sechs Fragen an den Gummersbacher Gudjon Valur Sigurdsson

Er kam aus Island in die Bundesliga, spielte zunächst vier Jahre beim TuSEM aus Essen, doch seinen Durchbruch schaffte er in dieser Saison beim VfL Gummersbach. Gudjon Valur Sigurdsson, 26-jähriger Linksaußen in Diensten der Oberbergischen führt nach elf Spieltagen die Torschützenliste an. Dem Isländer gelangen fast neun Treffer pro Spiel im Schnitt. Doch offenbar lässt ihn das völlig kalt, solange der Erfolg des Teams stimmt.



Glückwunsch! Sie sind zurzeit der erfolgreichste Spieler dieser Saison und führen die Torschützenliste an. Hätten Sie vor der Saison damit gerechnet?

Gudjon Valur Sigurdsson:

Die Torschützenliste ist mir so ziemlich egal, solange wir gewinnen. Der Erfolg der Mannschaft ist die Hauptsache, alles andere nebensächlich. Natürlich hatten wir erhofft, dass wir einen guten Start erwischen. Das ist uns gelungen, auch wenn so etwas ganz sicher keine Selbstverständlichkeit ist. Wir haben hart an uns gearbeitet und werden das auch weiterhin tun.

Sie haben der Gummersbacher Tormaschine Yoon den Rang abgelaufen. Wie kommt er denn damit zurecht?

Gudjon Valur Sigurdsson:

Ihm geht es wie allen anderen in der Mannschaft: Es ist völlig egal, wer die Tore macht, wenn nur das Team Erfolg hat. Ich kenne keinen Spieler und auch keinen Trainer, der nur darauf achtet, wer denn nun die meisten Tore macht.

Die Handballwelt ist erstaunt über den VfL Gummersbach. Nennen Sie Gründe, warum die Mannschaft reif für den Titel ist.

Gudjon Valur Sigurdsson:

Das will ich so gar nicht formulieren. Wir sind ein Kandidat unter anderen. Die Konkurrenz hat den Vorteil, dass sie besser eingespielt ist als unsere Mannschaft. Dafür sind wir richtig heiß und verfügen durchaus über das Potenzial, den Titel zu holen. Wir wollen was erreichen, aber der Weg ist noch lang, weshalb ich keine Prognose wagen werde.

Die Bundesliga kennen Sie bereits aus Ihrer Zeit bei TuSEM Essen. Was macht die Liga so besonders?

Gudjon Valur Sigurdsson:

Die Bundesliga ist die stärkste Liga der Welt. Klar, auch in Spanien gibt es drei oder vier richtig starke Mannschaften, aber der Rest fällt deutlich ab. In Deutschland hingegen kannst du dir nie sicher sein, dass du die zwei Punkte im nächsten Spiel auch wirklich machst. Das finde ich gut.


Sie kommen aus einem Land mit gerade einmal 300.000 Einwohnern. Wie kommt es, dass aus Island dennoch so viele Spitzensportler - vor allem im Handball - stammen?

Gudjon Valur Sigurdsson:

Sigurdsson: Wir haben in Island ganz hervorragende Bedingungen, um Sport zu treiben - vor allem im Handball. Es ist gute isländische Tradition, dass Kinder schon sehr früh zum Sport gehen. Zudem haben wir in Island eine richtig gute Nachwuchs- und Jugendarbeit. Wir haben gut ausgebildete Trainer, die sich um die jungen Leute kümmern. Auch ich habe diesem Fördersystem vieles zu verdanken.

Und später einmal gibt es die Rückkehr nach Island? Oder werden Sie vielleicht eines Tages sogar Trainer in Gummersbach?

Gudjon Valur Sigurdsson:

Das ist schwer zu sagen. Ich bin 26 Jahre alt und möchte noch einige Jährchen als Spieler aktiv sein. Ich bin Vater von zwei Kindern, so dass es sehr wahrscheinlich ist, dass wir eines Tages nach Island zurückkehren werden. Das alles ist aber noch lange nicht sicher.

Das Gespräch führte Arnulf Beckmann

» www.handball-bundesliga.de
"Wat? Dä Papst tritt zurück? Und wat säht sing Frau dozu?"

BIELSTEINER JECK
ungläubig auf die Nachricht vom Rücktritt Benedikts XVI.
(aus OVZ vom 12.02.2013)

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Saturday, November 19th 2005, 8:30am

"Uns fehlen ein paar harte Jungs!"
Heute mit Handball-Trainer Martin Schwalb. Der neue HSV-Coach fordert mehr Geduld, Führungsspieler und realistische Ziele: Das Team muß erst einmal stabil werden.

Von ACHIM LEONI

ABENDBLATT: Herr Schwalb, der HSV ist mit großen Erwartungen in diese Saison gestartet und muß sich jetzt in der Bundesliga frühzeitig vom erklärten Ziel Europapokalplatz verabschieden. Was läuft falsch?

SCHWALB: Zunächst darf man eines nicht außer acht lassen: Was hatte der HSV denn an Fixpunkten? Das war die gnadenlose Abwehr. Gegen Bertrand Gille, Torsten Jansen und Thomas Knorr haben sich viele Teams schwergetan. All diese Jungs saßen in den letzten Spielen aber hinter mir - weil sie verletzt waren. Die nötigen Automatismen können gar nicht dasein. Uns fehlen die Führungsspieler. Wenn wir heute gegen Flensburg gewinnen, dann nicht, weil bei uns alles spielerisch rund läuft, sondern nur durch unbändigen Willen. Da müssen wir realistisch sein.

ABENDBLATT: Dem HSV fehlt also die Qualität in der Breite?

SCHWALB: Es fehlt das gemeinsame Bild, daß jeder weiß, was er wann zu tun hat und was der Nebenmann tut. Zum anderen das Selbstvertrauen, nachdem in der Saisonvorbereitung noch alle dachten, man könnte weiß Gott was erreichen. Daran muß hart gearbeitet werden.

ABENDBLATT: Wie bringt man das Selbstvertrauen in die Köpfe zurück? Durch Einzelgespräche?

SCHWALB: Indem man aufhört zu reden! Gesprochen worden ist genug. Natürlich ist es meine Aufgabe, mit den Spielern zu kommunizieren. Bei einem bedarf es eines längeren Gespräches, beim anderen reicht ein aufmunterndes "Auf, Junge, ich bin da!" Das muß man individuell erkennen. Aber meine eigentliche Aufgabe als Trainer ist, den Spielern alles vom Hals zu schaffen und ihnen zu sagen: Das machen wir und nichts anderes, und zwar bis zur Selbstaufgabe. Da gehe ich bis aufs Fleisch. Man braucht ein gemeinsames Ziel, in dem sich jeder wiederfinden kann.

ABENDBLATT: Ist ein gemeinsames Ziel nicht eine Selbstverständlichkeit?

SCHWALB: Es muß vor jedem Spiel definiert werden. Man sollte nicht so blauäugig sein zu glauben, in einer Mannschaft verfolge jeder dasselbe Ziel. Der eine ist am Anfang seiner Karriere, der zweite kämpft um seinen letzten großen Vertrag, der dritte will erst mal ins Team kommen. Große Mannschaften zeichnet es aus, daß all diese Faktoren zurückgestellt und dem gemeinsamen Ziel Meisterschaft untergeordnet werden.

ABENDBLATT: Verstehen wir Sie richtig: Ein Ziel kann heißen, den Ball sicher zum Nebenmann abzuspielen - weil das zuletzt ja nicht klappte -, bis hin zum großen Ziel, dem Titelgewinn?

SCHWALB: Genau. Ich habe jetzt eine Sechs-null-Abwehr als Leitbild gebastelt, in der jeder weiß, was er in welchem Moment zu tun hat. Aber die Umsetzung fordert Zeit. Große Klubs wie Flensburg oder Kiel haben Jahre gebraucht, um dorthin zu kommen, wo sie jetzt stehen. Eine Spitzenmannschaft hat drei, vier Führungsspieler, der Rest trägt seinen Teil bei. Nehmen Sie Flensburg: Boldsen, Solberg, Lackovic, Lijewski, Jensen - das sind die Leute, die das Spiel tragen, weil sie in der Abwehr die Arbeit machen. Christiansen oder Stryger sind super Spieler, aber der Mittelblock entscheidet das Spiel. Das haben wir einfach nicht.

ABENDBLATT: Weil Ihnen die Typen im Team fehlen?

SCHWALB: Nicht unbedingt. Das hat sich eben nicht entwickelt.

ABENDBLATT: Haben Sie genug Schweine in der Mannschaft?

SCHWALB: Sagen wir es einmal so: Uns fehlen ein paar harte Jungs. Die brauchst du einfach, vor allem für die Abwehr.

ABENDBLATT: Stimmt denn die Hierarchie in der Mannschaft?

SCHWALB: Worüber definiert sich denn ein Führungsspieler?

ABENDBLATT: Über Leistung.

SCHWALB: Eben. Bei uns gibt es sicher einige, die schon Leistung nachgewiesen haben und mehr in der Verantwortung stehen als etwa die jungen Spieler. Guillaume Gille wäre eine klare Führungspersönlichkeit, aber er hat im Moment Probleme mit sich selbst. Wenn ich ihm jetzt sage: "Du bist mein Leader", dann setze ich ihm einen Rucksack auf und werfe ihm einen Backstein hinein, den er mit sich herumschleppen muß. Ist das sinnvoll? Im Moment ist keiner meiner Spieler auf Grund seiner Leistung in der Lage, Führungsansprüche zu stellen. Und weil sie das selbst so sehen, sind sie - leider - intelligent genug, sich zurückzunehmen.

ABENDBLATT: Woher kommt es, daß die Spieler vor allem mit sich selbst beschäftigt sind?

SCHWALB: Sagen wir es doch deutlich: Sie sind individuell gute Spieler. Aber die Mannschaft ist nicht so gut bestückt, daß wir automatisch jedes Spiel gewinnen. Da sind die Ansprüche zu hoch gesteckt worden.

ABENDBLATT: Selbst Bundestrainer Heiner Brand hatte dem HSV den Meistertitel zugetraut.

SCHWALB: Wenn er das macht, solange ich hier Trainer bin, bekommt er zwei Minuten später einen Anruf von mir.

ABENDBLATT: Auch das Umfeld des HSV hat mit eingestimmt.

SCHWALB: Und jetzt sind wir alle an dem Punkt zu sagen: Hätten wir bloß geschwiegen!

ABENDBLATT: Wie stark haben Sie denn den HSV eingeschätzt, als Sie Trainer wurden?

SCHWALB: Ich bin davon ausgegangen, daß die Mannschaft stark genug ist, sich im oberen Mittelfeld der Bundesliga zu etablieren und, wenn alle fit sind, vielleicht um einen Europapokalplatz mitzuspielen.

ABENDBLATT: Aber Ihnen war auch klar, daß dieser Anspruch, gemessen am Selbstverständnis des HSV, zuwenig ist.

SCHWALB: Das ist mir doch egal!

ABENDBLATT: Ihre zwei Vorgänger mußten innerhalb eines halben Jahres deswegen gehen.

SCHWALB: Auch nicht mein Problem. Wenn die Erwartungshaltung der Leistung nicht entsprochen hat, muß auch der Verein daraus lernen. Wir brauchen einfach Zeit. Das habe ich der Vereinsführung klar gesagt.

ABENDBLATT: Bob Hanning, Ihr Vorvorgänger, hat öffentlich davon geträumt, eines Tages auf dem Rathausbalkon zu stehen.

SCHWALB: Ich stand oft auf Rathausbalkonen. Meinen Sie, ich will nicht wieder dorthin? Ich bin nach Hamburg gekommen, weil dieser Verein die Werkzeuge hat, um ganz oben zu stehen. Aber es kann nicht sein, daß wir uns Ziele setzen und daran kaputtgehen. Wir denken an den dritten Schritt, geraten aber beim ersten schon ins Stolpern.

ABENDBLATT: Ist mit Ihrem Personal denn mehr zu erreichen?

SCHWALB: Eine Mannschaft ist ja nie ein feststehendes Objekt. Diese Mannschaft wird so nächste Saison nicht mehr auflaufen.

ABENDBLATT: Was vermissen Sie?

SCHWALB: Mein Eindruck ist, daß die Mannschaft vor allem an Schnelligkeit zulegen muß. Wir spielen zu langsam, gehemmt, die Fehlerquote ist hoch. Meine Aufgabe als Trainer ist, den Spielern diesen Ballast zu nehmen.

ABENDBLATT: Wird es einen radikalen Schnitt geben?

SCHWALB: Wir werden vielleicht das eine oder andere Talent hinzuholen. Grundsätzlich steht jeder Spieler auf dem Prüfstand.

ABENDBLATT: Sie fordern Geduld ein. Wieviel Zeit geben Sie sich selbst, um erfolgreich zu sein?

SCHWALB: Es gibt einen klaren Zeitplan. Im ersten Schritt geht es darum, Stabilität in die Mannschaft zu bekommen, im zweiten, ihr spielerisches und taktisches Potential zu vermitteln. Dann werden wir versuchen, das Team gezielt zu verstärken. In jedem Fall werden wir nicht in Hektik verfallen. Der HSV hat es uns im Fußball vorgemacht, wie es geht.

ABENDBLATT: Orientieren Sie sich an den Fußballern?

SCHWALB: Von den Guten kann man immer lernen. In Wallau habe ich mich mit Jürgen Klopp von Mainz 05 ausgetauscht. Nehmen Sie den FC Bayern München: Die gehen ihren Weg, ob mit oder ohne Ballack.

ABENDBLATT: Wieviel Prozent Leistung sind denn aus den Spielern noch herauszuholen?

SCHWALB: Bei mir haben sich in acht Jahren Trainerkarriere - auch wenn jetzt einige sagen werden: "Jetzt stinkt er wieder vor Eigenlob" - so viele Spieler verbessert. Das wird auch beim HSV passieren.

ABENDBLATT: Haben Sie das Gefühl, die HSV-Spieler investieren alles für den Erfolg?

SCHWALB: Diese Frage stellt man sich als Trainer ständig. Wenn eine Handballmannschaft schlecht spielt, sieht es immer so aus, als würde sie nicht alles geben. Aber ich verspreche Ihnen: Für einen Sieg würden sich meine Spieler drei Finger abhacken lassen. Wer nicht mitzieht, hat so schnell das HSV-Trikot aus, so schnell kann er gar nicht gucken.

ABENDBLATT: Sind Sie bereit, Spieler öffentlich zu kritisieren?

SCHWALB: Ich werde niemals einen Spieler an den Pranger stellen, weil ich dann das Vertrauen aller anderen verlieren würde. Als Trainer muß ich für die Spieler immer nachvollziehbar bleiben. Das ist ein hohes Gut.

ABENDBLATT: Dürfen Spieler Sie öffentlich kritisieren?

SCHWALB: Einmal.

ABENDBLATT: Wie oft darf es der Präsident?

SCHWALB: Öffentlich wird das nicht passieren. Wenn es Kritik gibt, reden wir intern darüber.

ABENDBLATT: Sie haben beim HSV also das Umfeld, das Sie sich als Trainer wünschen.

SCHWALB: Absolut. Hier wird professionell und mit viel Herz gearbeitet. Unserem Präsidenten Andreas Rudolph hat die Niederlage in Nordhorn richtig zugesetzt, das konnte man sehen. Mit solchen Leuten kannst du arbeiten und Erfolg haben.

ABENDBLATT: Ist es nicht schwierig, mit so einem mächtigen Präsidenten wie Herrn Rudolph zu arbeiten, der das Geld gibt und selbst einmal Trainer war?

SCHWALB: Ich glaube, da schätzen Sie Andreas Rudolph falsch ein. Ich habe ihn nicht als Machtmenschen erlebt. Er will nur, daß der HSV Erfolg hat. Und ich glaube, er will auch in zehn Jahren noch dabeisein. Daß er die Arbeit der anderen im Verein kontrolliert und notfalls eingreift, ist sein gutes Recht. Im übrigen vergebe ich mir nichts, wenn ich mir Ratschläge hole, ob von ihm, unserem Sportchef Christian Fitzek oder Geschäftsführer Dierk Schmäschke. Ich lasse mir aber anderseits nicht vorschreiben, ob ein Spieler verpflichtet wird.

ABENDBLATT: Welche Ziele sind in dieser Saison noch realistisch?

SCHWALB: Ich wehre mich gegen solche Festlegungen. Wenn ich jetzt sage, die Mannschaft ist schlecht, wie soll sie dann noch an sich glauben? Und wenn ich in dieser Situation ein Ziel stecke, das sie nicht erreichen kann, geht sie den Weg erst gar nicht mit. Das wäre fatal. Wenn die Mannschaft selbst Ziele formulieren will - in Ordnung. Aber dafür muß sie erst stabil sein.

ABENDBLATT: Haben Sie ein Vorbild als Trainer?

SCHWALB: Nein. Simon Schobel war ein klasse Bundestrainer. Björn Jilsén fand ich sehr interessant, weil er die schwedische Handballphilosophie mit nach Deutschland gebracht hat.

ABENDBLATT: Was zeichnet die aus?

SCHWALB: Alles ist familärer, demokratischer, ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren. Ein Schwede würde dich nie anbrüllen: "Lauf! Du mußt . . .!" Kiels Stefan Lövgren ist ein klassisches Beispiel: Ein freundlicher, integrer Mensch - aber im Spiel läßt er keine Sekunde nach. Den Deutschen fehlt diese Mentalität. Wie lange haben unsere Führungskräfte gebraucht, um zu begreifen, daß Führungsqualität nicht nur bedeutet, die Peitsche zu schwingen! Was uns auch fehlt: Respekt vor dem Gegner. Der ist aber notwendig, weil ich sonst meine Leistung gar nicht anerkennen kann. Nordhorn war am Mittwoch klar besser als wir. Haken dran! Gegen Flensburg haben wir heute nachmittag die nächste Chance.

erschienen am 19. November 2005

Jenny

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Tuesday, November 22nd 2005, 1:07am

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Mit Viktor Szilagyi sprach Reimer Plöhn.

Kieler Nachrichten:
Der THW war heute auch ohne Stammformation turmhoch überlegen. Was bringen solche Spiele?
Viktor Szilagyi:
Sicher brauchten wir nicht an die Grenze gehen. Aber Respekt muss man auch Wilhelmshaven entgegen bringen, sonst kommt der Gegner schnell wieder heran. Allerdings ist es in der Ostseehalle mit der großartigen Atmosphäre kaum ein Problem, die Konzentration zu halten. Ansonsten sind solche Spiele immer besser als Trainingseinheiten.


Kieler Nachrichten:
Noka Serdarusic hat die Spieler gebracht, die sonst weniger Anteile bekommen. Das tat auch Ihnen gut, oder?
Viktor Szilagyi:
Wir haben einen breiten Kader und den muss man auch nutzen. Im Dezember könnte schon eine Vorentscheidung im Titelkampf fallen. Da ist es wichtig, so viele Leute auf etwa gleichem Niveau zu haben.


Kieler Nachrichten:
Ihr Vertrag läuft im Juni 2006 aus. Möchten Sie bleiben?
Viktor Szilagyi:
Ich fühle mich wohl bei diesem Verein und in dieser Stadt. Die Entscheidung sollte im Dezember fallen, weil ich persönlich planen muss, und mit meiner Freundin noch eine Person von der Entscheidung abhängig ist. Ein ehrliches Gespräch mit der sportlichen Leitung ist sehr wichtig. Danach weiß ich, was zu tun ist.


(Aus den Kieler Nachrichten vom 21.11.2005, das Interview führte Reimer Plöhn)

alter Sack

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Tuesday, November 22nd 2005, 9:24am

Na ein Glück, dass solche Spiele immer noch besser sind als Training...

Jenny

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Wednesday, November 23rd 2005, 10:58am

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Interview mit Dominik Klein zum Wechsel zum THW Kiel
"Es war das Angebot meines Traumvereins."

Dominik Klein geht ab der kommenden Saison für den THW Kiel auf Torejagd (siehe Bericht). Global MMK hat diesbezüglich ein Interview mit dem 21-jährigen Nationalspieler geführt.

Global MMK:
Ab der kommenden Saison werden Sie beim THW Kiel für drei Jahre unter Vertrag stehen. Was für ein Gefühl ist es, inmitten der Saison einen Wechsel zu einem Klubkonkurrenten bekannt zu geben, vor allem wenn man zum FC Bayern München des Handballs wechselt?
Dominik Klein:
Es gibt natürlich nie den besten Zeitpunkt, um einen Wechsel bekannt zu geben. Auf der anderen Seite war beiden Vereinen schon länger bekannt, dass es zu dem Wechsel kommen wird. Jetzt hoffe ich, dass auch die Fans des TVG dafür Verständnis zeigen. Aber ganz klar, ich werde mich in dieser Saison für den TVG zerreißen und mich immer in den Dienst der Mannschaft stellen.


Global MMK:
Man kann sich vorstellen, es gibt ein lachendes Auge und ein weinendes Auge?
Dominik Klein:
Eines vorneweg, meine Entscheidung ging nicht gegen den TVG, sondern es war eine Entscheidung für den THW. Es gibt nämlich keine Gründe sich gegen Großwallstadt zu entscheiden, im Gegenteil, es wird hier ein tolles Umfeld geboten. Spitzenhandball vor der Haustüre und Michael Roth als weiteren Förderer, was will man mehr. Deshalb natürlich das weinende Auge. Andererseits ist nun mal der THW Kiel der FC Bayern des Handballs, das sagt eigentlich alles, also das lachende Auge.


Global MMK:
Was sind die Ziele für einen jungen Ausnahmehandballer, wenn man nach Kiel wechselt? Als etablierter Spieler des TV Großwallstadt, wo Sie nebenbei bemerkt den Sprung in das Nationalteam geschafft haben, zum THW zu wechseln, birgt auch Gefahr...
Dominik Klein:
Ja, der Wechsel zum THW Kiel ist riskant, aber auch ein Wechsel für die Zukunft. Es war das Angebot meines Traumvereins. Dafür würde ich auch zu Fuß nach Kiel laufen. Ich weiß auch, dass ich mich dort bei einer der stärksten Mannschaften der Welt gegen eben Weltklassespieler durchsetzen muss. Das reizt mich und mein Ziel ist es mich in der Bundesliga zu etablieren. Ich lebe Handball seit meiner Jugend und möchte mich immer persönlich und sportlich weiterentwickeln.


Global MMK:
Dies bietet der THW Kiel?
Dominik Klein:
Wie schon gesagt, es ist eine große Herausforderung bei einem der besten Teams der Welt zu spielen. Ich bin dann das erste Mal wirklich weit weg vom gewohnten Umfeld. Das alleine wird schon ein wichtiger Schritt in meiner persönlichen Weiterentwicklung sein. Ich habe dort die Möglichkeit, bei einem der besten Trainer der Welt meine handballerische Weiterentwicklung voranzutreiben. Der tägliche Vergleich mit den anderen Spielern wird intensiver und der Vergleich mit internationalen Clubteams wird mich sicherlich weiterbringen.


Global MMK:
Was wird für einen solchen Wechsel auf "der Strecke bleiben"?
Dominik Klein:
Ich hoffe nicht allzu viel. Hier verbringe ich jede freie Minute, von denen es nicht viele gibt, mit meiner Freundin. Sie und meine Familie geben mir den nötigen Rückhalt. Ich weiß, dass dies in Kiel auf Grund der Entfernung nicht mehr so sein kann. Aber wir werden das schon hinbekommen. Ich will auf jeden Fall auch versuchen, Handball und Studium erfolgreich zu bestreiten. Ich möchte nicht, dass irgendetwas auf der Strecke bleibt. Aber beim Handball hat man nicht oft die Möglichkeit, nach Kiel zu wechseln. Dass ich diesem Wechsel einiges unterordnen muss, ist mir aber auch bewusst.


Global MMK:
Zur Zeit müssen Sie aber verletzt auf der Tribüne oder vorm Fernseher die Spiele ihrer Klub- und Nationalmannschaftskollegen verfolgen. Wie lange werden Sie wegen Ihrer Sprunggelenksverletzung noch ausfallen?
Dominik Klein:
Es ist nicht schön, wenn man auf der Tribüne sitzt und tatenlos zusehen muss. Gerne hätte ich in den letzten beiden Spielen mitgewirkt und meine Teamkollegen unterstützt. Dass ich nicht mit der Nationalmannschaft gegen Slowenien dabei sein kann, ist ein kleiner Rückschlag. Ich hoffe, dass mir Herr Brand vor der EM noch die eine oder andere Bewährungschance geben wird.


Global MMK:
Was die Nationalmannschaftskarriere angeht sind Sie eher ein "Spätstarter". Beim TV Grosswallstadt haben Sie als junger Spieler dann den Sprung in das Nationalteam geschafft.
Dominik Klein:
Das stimmt. Erst mit 16 Jahren setzte meine handballerische Entwicklung erst richtig ein. Dr. Fabian hat mich dem Junioren-Nationaltrainer Martin Heuberger empfohlen, der mich zu einem Lehrgang einlud. Martin Heuberger hat mich quasi als "Quereinsteiger" beziehungsweise als Spätstarter stark gefördert und mir die Chance gegeben, international zu spielen. Als dann 2005 eine Einladung von Heiner Brand in meinem Briefkasten lag, habe ich mich gefreut wie ein kleines Kind. Es war einer meiner größten Wünsche und wenn es dann passiert, dann ist das der absolute Wahnsinn, wenn man in diesem Kreis Handballspielen darf.


Global MMK:
Am 7. Januar spielt die Nationalmannschaft in Aschaffenburg gegen die Schweiz. Wäre dies nicht ein Ziel, vor fast heimischem Publikum dort zu spielen?
Dominik Klein:
Ja, das wäre sensationell, als Großwallstädter in seiner Heimathalle gegen die Schweiz bei der Nationalmannschaft dabei zu sein. Klar brenne ich darauf, aber bis dahin werde ich mich in den sechs Dezemberspielen mit dem TV Großwallstadt dafür empfehlen müssen.


Global MMK:
Herzlichen Dank für das Interview. Wir wünschen Ihnen viel Glück und vor allem Gesundheit für die kommenden Aufgaben.

alter Sack

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Wednesday, November 23rd 2005, 11:45am

Was verbirgt sich denn hinter Global MMK?

Thorsten

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Wednesday, November 23rd 2005, 3:56pm

Global MMK ist die Agentur, die Dominik Klein medientechnisch betreut.

vg, td

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Friday, November 25th 2005, 7:35am

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25.11.2005 - Arnulf Beckmann - HBL

Nach seinem Rücktritt: Daniel Stephan im Interview


Es war ganz sicher die traurigste Handballmeldung der Woche: Daniel Stephan wird nie wieder für die Nationalmannschaft spielen. Der 32-jährige Lemgoer erklärte am Dienstag seinen Rücktritt. Der Welthandballer des Jahres 1998, der 2004 Europameister wurde und Olympia-Silber gewann, aber noch nie ein WM-Spiel absolvierte, zollt seinen zahlreichen Verletzungen Tribut. Über die Hintergründe äußerte sich Daniel Stephan in einem Gespräch mit handball-bundesliga.de.

Ihr Rücktritt kommt vor allem in dieser Phase für viele überraschend. Warum?

Daniel Stephan:
Das mag für außen Stehende überraschend erscheinen, aber schon seit rund einem Jahr plagt mich der Ellbogen. Ich hatte gehofft, dass die WM-Pause 2005 und die Sommerpause mir hinreichend Zeit zur Regeneration böten, aber es änderte sich nicht viel. Ich kann diesen Mittwoch/Samstag-Rhythmus durchstehen, wenn ich in der Woche nur wenig mit dem Ball arbeite. Aber drei Spiele an drei Tagen, das schaffe ich nicht mehr. Da blockiert der Ellbogen. Es gab Gedankenspiele, bei der EM nur jedes dritte Spiel zu bestreiten, aber das halte ich für unsinnig.

Wie fiel denn die Reaktion von Bundestrainer Heiner Brand und Ihren Mitspielern aus?

Daniel Stephan:
Mit dem Bundestrainer habe ich schon beim Supercup über meine Pläne gesprochen. Nach außen reagiert Heiner zwar nicht so emotional, aber der war schon schockiert. Schließlich wollte ich so gerne noch die WM 2007 im eigenen Land und Olympia 2008 in Peking spielen. Andererseits hat er meine Entscheidung voll akzeptiert. Ich hätte es schlimm gefunden, wenn er das nicht verstanden hätte, weil ich ein Super-Verhältnis zu ihm habe.

Ihre Verletzungsgeschichte klingt geradezu unheimlich: Immer pünktlich im Vorfeld einer WM streikte Ihr Körper. Glaubt man da an einen Fluch?

Daniel Stephan:
Nein! Aber es ist schon bitter und enttäuschend. Andererseits möchte ich rückblickend nicht das Negative dieser Zeit sehen. Ich habe mit der Nationalmannschaft viel Spaß gehabt, tolle Erfolge gefeiert, wurde Europameister, habe die Silbermedaille in Athen gewonnen und einfach eine tolle Zeit gehabt. Genau das möchte ich in Erinnerung behalten.

Gab es Order vom Verein, sich angesichts Ihres körperlichen Zustandes ganz auf denn TBV zu konzentrieren?

Daniel Stephan:
Überhaupt nicht. Ich habe im Verein lediglich mit meinem Trainer Volker Mudrow und mit meinem Teamkollegen Markus Baur über meine Rückzugspläne gesprochen. Beide haben mich in Ruhe meine Entscheidung fällen lassen. Klar, dass der Verein es durchaus positiv bewertet, dass ich mich nun ganz auf den TBV konzentrieren kann. Aber es gab seitens der Vereinsführung keinerlei Beeinflussung.

Sie hinterlassen eine Lücke, die nicht gleichwertig zu schließen sein wird. Welche potenziellen Nachfolger auf Ihrer Position sehen Sie?

Daniel Stephan:
Ich glaube fest daran, dass Markus Baur wieder zu alter Stärke zurückfinden wird und die Geschicke der Nationalmannschaft leiten wird. Auch Michael Kraus hat auf der Spielmacher-Position gewaltige Fortschritte gemacht, auch wenn er noch nicht über die große internationale Erfahrung verfügt. Er ist so weit, um auch in der DHB-Auswahl einen entscheidenden Schritt nach vorne zu tun.

Wie wird es im Verein weitergehen?

Daniel Stephan:
Noch habe ich einen Vertrag bis zum Jahr 2008. Ich werde hier weiterspielen, wie bereits geschildert und habe durchaus noch Großes vor mit dem TBV. Ich möchte in den kommenden Jahren noch einmal oben angreifen. Und wenn mein Ellbogen es zulässt und der Verein mich noch will, werde ich meinen Vertrag gerne noch einmal verlängern.

Angesichts der Tatsache, dass Sie noch kein WM-Spiel absolviert haben und die WM 2007 in Deutschland stattfinden wird, könnte doch ein Comeback – völlige Genesung vorausgesetzt – nicht ausgeschlossen sein.

Daniel Stephan:
Dazu bedürfte es eines Wunders. Und an Wunder glaube ich nicht.

Vielen Dank für das Gespräch.


Leiden kommt von Leidenschaft!!

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Monday, November 28th 2005, 11:19am

Interview mit ....

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Zwischenbilanz von Löwen-Trainer Iouri Chevtsov im "Mannheimer Morgen"
Erfolge sind wichtig, nicht die Spielanteile

Die Rhein-Neckar Löwen belegen nach 13 Spieltagen mit 15:11 Punkten den siebten Platz in der Handball-Bundesliga. Außerdem ist der Aufsteiger SG Kronau/Östringen noch im DHB-Pokalwettbewerb vertreten und muss am Mittwoch (20 Uhr) im Achtelfinale beim Süd-Zweitligisten TSG Oßweil ran. Löwen-Coach Iouri Chevtsov zog ein Zwischenfazit.

Von unserem Redaktionsmitglied Ute Krebs

Iouri Chevtsov, seit rund fünf Monaten sitzen Sie bei der SG Kronau/Östringen auf der Trainerbank. Bislang nimmt der von der Konkurrenz als "nicht normaler" Aufsteiger eingeschätzte Neuling Rang sieben ein. Wie lautet Ihre Bilanz?

IOURI CHEVTSOV: Mit dem bisherigen Saisonverlauf bin ich sehr zufrieden. In diesem ersten Jahr geht es für uns vor allem um Punkte und den Tabellenplatz. Schließlich haben wir ein neues Team in relativ kurzer Zeit aufgebaut. Wir sind zwar gut, aber sicherlich nicht optimal besetzt. Und von dem Handball, wie ich ihn mir vorstelle, zeigen wir erst etwa 30 Prozent. Bis Ende Oktober haben wir uns recht gut aus der Affäre gezogen, aber in jüngster Zeit - nicht zuletzt, weil Oleg Velyky verletzt war - auch einige schlechte Spiele hingelegt. Dabei war die Partie gegen Göppingen von der Anzahl der Fehler und Fehlpässe eine absolute Katastrophe.

Nach den Trainerstationen Spandau, Lemgo und Essen sind Sie in Kronau/Östringen gelandet. Sind Sie dort inzwischen auch angekommen?

CHEVTSOV: Ich fühle mich in der Region wohl, und im Verein klappt die Zusammenarbeit sehr gut. Aber vor allem: Das Vertrauen der Spieler in meine Person und meine Ideen ist vorhanden.

Apropos. Wie sind Sie mit Ihrem Personal zufrieden?

CHEVTSOV: Zunächst möchte ich betonen, dass die Erfolge nur möglich geworden sind, weil wir aufgerüstet haben. Dazu genügt auch ein Blick zurück auf die Akteure, die uns verlassen haben. Die meisten spielen in der zweiten Liga . . . Außerdem sehe ich die Mannschaft als Ganzes. In Düsseldorf beispielsweise haben Jurasik, Klimovets und Velyky 26 der 30 Treffer erzielt. Trotzdem sind auch die Kollegen wichtig, die ihnen den entscheidenden Pass gespielt haben. Jeder hat seine Rolle und leistet seinen Beitrag. Dabei geht es für mich in erster Linie darum, Erfolge zu erzielen und nicht etwa darum, die Spieler jeweils mit ausreichend Anteilen zufrieden zu stellen.

Was glauben Sie ist in dieser Runde für die SG noch machbar?

CHEVTSOV: Schwer zu sagen, schließlich ist noch nicht mal die Vorrunde zu Ende und wir hatten Verletzungspech. Ich weiß natürlich, dass wir mit unserer neuen Mannschaft zunächst kleinere Brötchen backen müssen. Trotzdem - wenn wir noch vier Punkte mehr einfahren, wird für die Löwen eine neue Bundesliga-Rekordmarke notiert. Bekannterweise hat die SG nach ihrem ersten Aufstieg nur 18 Zähler eingespielt. Auf alle Fälle werde ich alles aus dem Kader rausholen, was in ihm steckt.

Am Mittwoch treffen Sie mit ihrer Sieben im DHB-Achtelfinale auf die TSG Oßweil. Eine lösbare Aufgabe. Dann wäre es nur noch ein Schritt bis zum Final Four . . .

CHEVTSOV: Mit dem Erreichen des Achtelfinals haben wir bereits eine Marke getoppt. Noch nie ist Kronau im Pokalwettbewerb so weit vorgestoßen. Und vor dem Sieg in der dritten Runde beim TV Großwallstadt haben viele gesagt, der Cup sei nicht so wichtig. Aber mittlerweile sind alle auf den Geschmack gekommen. Es ist der Traum eines jeden Spielers, beim Final Four in Hamburg aufzulaufen.

© Mannheimer Morgen - 26.11.2005

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Tuesday, November 29th 2005, 1:01pm

Interview mit Sebastian Preiß vor dem Top Pokalspiel

Wird sicherlich wieder ein spannendes Spiel!
Jedenfalls war es am 16 Februar so.
Und wer es noch nicht mitbekommen hat: Es wird im DSF um 20:00h übertragen!




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Kieler Nachrichten: "Erst gewinnen, dann heiraten"
Mit dem Neu-Lemgoer Sebastian Preiß sprach Reimer PlöhnAus den Kieler Nachrichten vom 29.11.2005:
Sebastian Preiß ist vor dem Pokal-Duell des Deutschen Meisters mit dem TBV Lemgo ein begehrter Interview-Partner, wechselte er doch vor der Saison von der Förde ins Lipperland.


Kieler Nachrichten:
Herr Preiß, Sie haben vier Jahre in Kiel gelebt und gespielt. Was empfinden Sie bei ihrer Rückkehr?
Sebastian Preiß:
Ich will es gar nicht leugnen, da sind gemischte Gefühle. Es ist schließlich nicht normal, dass ich in der Ostseehalle, dort wo ich ganz viele Leute kenne, plötzlich als Gegner auflaufe. In Kiel hatte ich privat wie auch sportlich vier sehr schöne Jahre. Das kann mir keiner nehmen. Dennoch: Jetzt trage ich das Lemgoer Trikot, und jetzt werde ich für den TBV mein Bestes geben. Das ist so im Sport.
Kieler Nachrichten:
Kiel und Lemgo sind ziemlich unterschiedliche Städte. Fühlen Sie sich privat in Ihrer neuen Umgebung wohl?
Sebastian Preiß:
Was mir fehlt ist eindeutig die Nähe zum Wasser. Das zeichnet Kiel als Stadt aus. Aber Lemgo hat ebenfalls viel zu bieten. Es ist kleiner, aber auch familiärer. Mir gefällt es dort sehr gut.
Kieler Nachrichten:
Auch, weil Sie jetzt öfter bei den Großeltern Ihrer Freundin Hanne in Blomberg zum Kaffee eingeladen werden?
Sebastian Preiß:
Das ist ganz sicher ein großer Vorteil. In Blomberg gefällt es uns sogar so gut, dass wir am kommenden Freitag dort standesamtlich heiraten werden. Es gibt eine wunderbare mittelalterliche Burg, in dem angeschlossenen Hotel soll die große Feier stattfinden. Wir freuen uns riesig drauf.
Kieler Nachrichten:
Macht sie das bevorstehende "Ja-Wort" oder das Spiel in der Ostseehalle nervöser?
Sebastian Preiß:
Das kann man schlecht vergleichen. Aber das Spiel ist schon ein ganz schöner Hammer. Mit dem THW haben wir das schwerste Los aus dem Topf gezogen, hinzu kommt, dass wir in die Ostseehalle müssen. Pikant ist zudem, dass mit Thorsten Storm auch noch ein Flensburger verantwortlich ist. Klar, die Kieler sind die Favoriten. Aber wir werden alles unternehmen, um das Viertelfinale zu erreichen.
Kieler Nachrichten:
Wird in Lemgo ein grundlegend anderer Handball als in Kiel gespielt?
Sebastian Preiß:
Grundsätzlich nicht. Von der Ausrichtung her spielen beide Teams ähnlich. Das fängt bei der defensiven 6:0-Abwehr an, und die Spielzüge werden woanders auch nicht neu erfunden.
Kieler Nachrichten:
Sie treffen Trainer Noka Serdarusic wieder. Gibt es Ressentiments?
Sebastian Preiß:
Es hat nie Probleme gegeben. Der Wechsel nach Lemgo war meine alleinige Entscheidung. Ich freue mich auf Noka.

(Das Interview führte Reimer Plöhn, aus den Kieler Nachrichten vom 29.11.2005)

Wer Visionen hat sollte zum Arzt gehen! ( Helmut Schmidt)



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Friday, December 16th 2005, 6:11pm

Interviem mit Francoir-Xavier Houlet

Houlet: Ich weiß nicht, was mich erwartet

16.12.2005


Am Ende der Saison werden sie Ihre sportliche Karriere beenden. Spielt da nicht jetzt schon ein bisschen Wehmut mit?


Houlet gibt noch den Ton beim VfL an (imago)


Houlet: "Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, was mich erwartet. Ich habe 19 Jahre in der ersten französischen und deutschen Liga gespielt. Wie ich mit der neuen Situation umgehen werde, wird man sehen. Aber so wie es aussieht, bleibe ich dem VfL ja in anderer Funktion erhalten."


Sie sind mit Kyung-Shin Yoon der dienstälteste Akteur des VfL Gummersbach. Macht sie das stolz?


Houlet: "Ja natürlich. Als ich1999 zum VfL kam, war vieles unprofessionell. Es ist hier unglaublich viel passiert. Ich habe in Gummersbach geschätzte 10 Trainer und mehrere Manager erlebt. Heute bin ich als Franzose Kapitän vom VfL und wir spielen um die Deutsche Meisterschaft."


Was bedeuten Ihnen die Spiele in der Köknarena?

Houlet: "Dort zu spielen macht schon viel Spaß. Unglaublich finde ich, dass auch bei Spielen gegen nicht so starke Gegner wie zum Beispiel Pfullingen so viele Zuschauer kommen. Gegen Kiel wird es ja einen neuen Zuschauerrekord in der Kölnarena geben. Für den Verein ist das eine tolle Sache. Als Spieler kriegt man das während des Spiels eigentlich gar nicht mit, ob jetzt 16 000, 17 000 oder 18 000 Zuschauer da sind."


Erinnern Sie sich eigentlich noch an alle Spiele in der Kölnarena, z.B. an das erste?

Houlet: "Ja klar...Wir haben gegen Kiel knapp verloren. Es war ein tolles Erlebnis, obwohl sich Pettersson damals schwer verletzt hat, nachdem er mit unserem Torwart zusammengeprallt war. Eigentlich ist jedes Spiel etwas Besonderes. Als Spieler macht die Kölnarena noch mehr Spaß als wenn du Zuschauer bist. Das wird mir im nächsten Jahr bestimmt fehlen."


Die Deutsche Meisterschaft wäre der krönende Abschluss Ihrer Karriere beim VfL. Ist das realistisch?

Houlet: "Ich denke, es entscheidet sich in den nächsten drei Spielen, ob wir weiter um die Meisterschaft spielen werden. "

(aus "Handballwoche")
"Wat? Dä Papst tritt zurück? Und wat säht sing Frau dozu?"

BIELSTEINER JECK
ungläubig auf die Nachricht vom Rücktritt Benedikts XVI.
(aus OVZ vom 12.02.2013)

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