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Sigur Ros

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21

Wednesday, October 23rd 2013, 3:16pm

Berichtigt mich, aber war es nicht so, dass der FCB in Person von Hoeneß auf Basketball gemacht hat, weil sein Sohn Basketballer bzw. Basketballfan ist? Handball war doch damals auch mal kurz in der Diskussion gewesen, was aber dann von Hoeneß eben zugunsten seines Sohnes abgelehnt wurde. Ich sehe den Zug mit Handball beim FC Bayern abgefahren.
Nicht nur sein Sohn, auch Hoeness selbst ist wohl großer BB-Fan und hat diesen Sport in seiner Jugend wohl sogar selbst aktiv gespielt. Die genauen Hintergünde kenne ich zwar nicht, aber ich glaube, Handball oder ein anderer Sport war beim FCB nie ein erstens Thema, die haben von Anfang an auf Basketball als zweite Kraft im Verein gesetzt. Natürlich hat das Basketball-Projekt bei Fans anderer Sportarten Hoffnungen geweckt, aber dies werden wohl Wünschträume beliben, denn ein porfessioneller Einstieg in einer weiteren Sportart ist definitiv nicht geplant.

SGW-Fan

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22

Wednesday, October 23rd 2013, 3:17pm

Davon geht sowieso gerad mal ein Bruchteil des Geldes an die Basketballer.

Das ist aber genug ;)

Hereticus

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23

Wednesday, October 23rd 2013, 3:27pm


Auch ich gehe davon aus, dass die Betreiber ein Retortenprojekt wie in Hamburg wollen. Und so etwas würde ich nicht gerne sehen, eine auf regulärem Wege aufgestiegene Mannschaft des FCB hingegen fände ich durchaus interessant.
Wenn der FCB will, macht er es wie Nettelstedt oder Walle Bremen anno dunnemals, kauft sich einen international erfahrenen Rückraum und marschiert dann halt ein paar Jahre durch (siehe auch RB Leipzig, auch wenn der Durchmarsch da kurz mal ins Stottern kam, läuft es ja jetzt wieder wie geschmiert). So schwierig ist das ja nicht, wenn man genügend Festgeld auf der hohen Kante hat. Wenn man nächste Saison anfängt, ist 2022 der erste Champions League-Gewinn für den FC Bayern drin. Wenn der FCB ernsthaft in den Handball einsteigen wollte wäre der ganze Rest des Landes ja zumindest was den (möglichen) Etat angeht fürs Erste nur noch zweitklassig und der Rest Europas vermutlich auch.

Andererseits las ich jüngst ein kurzes Interview mit dem Manager von ALBA Berlin, der nicht ganz unrichtig darauf hinwies, daß der FC Bayern natürlich neben Medienwirksamkeit auch frisches Geld in die BBL bringt, das sich mittelfristig über Transfers natürlich in der Liga verteilt. Es gibt also auch eine positive Wechselwirkung.

Die Frage ist, ob das nun als weniger "Retorte" oder sympathischer durchginge. Die TSG Hoffenheim hat das so gemacht und gilt trotzdem heute als hochgejazzter Retortenklub, obwohl sie es eigentlich gar nicht ist, sondern eben ein Verein, der - mit kräftiger Unterstützung eines ehemaligen TSG-Spielers - durch alle Klassen aufgestiegen ist - ohne zwischenzeitliche Sprünge durch Fusionen, wie es etwa Leipzig gemacht hat. Hoffenheim ist quasi der real gewordene Traum jedes PC-Fußballmanager-Spielers. Der Verein hat mehr auf sportlichem Wege erreichte Ausftiege zu verzeichnen als Borussia Dortmund oder Werder Bremen in ihrer gesamten Vereinsgeschichte. Trotzdem ist es der vielleicht am wenigsten respektierte Fußballclub des Landes.

Trotzdem finde ich Projekte, mit denen auf "Teufel komm' raus" ein Profiteam an einem bestimmten Standort installiert werden soll, insgesamt fraglich. Es geht einfach nicht mit meiner Idee von Sport zusammen. Ich mag gewachsene Strukturen. Wer Bundesliga spielen will, soll sich auf sportlichem Weg dafür qualifizieren. Und wenn das fünf Jahre dauert, dauert es eben fünf Jahre. Für den Handball SV aus der Hansestadt kann ich bis heute kein Prozent Sympathie aufbringen. Es ist einfach immer das Label "reingekauft / künstlich installiert" in meinem Kopf, das verschwindet da auch nicht und steht dem Gedanken der sportlichen Entwicklung einfach entgegen. Der jüngste (einigermaßen plumpe) Versuch, durch die Meldung der Bundesligamannschaft unter "HSV Handball" den Eindruck erwecken zu wollen, man sei die Handballmannschaft des Hamburger SV - was man nun mal nicht ist - macht das nicht besser. Wenn der FCB sich jetzt - nur mal beispielsweise - den TV Großwallstadt kauft, "FC Bayern München" draufklebt und dann in der HBL spielt, hätte ich persönlich da genauso wenig Freude dran.

funtick

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24

Wednesday, October 23rd 2013, 3:28pm

Davon geht sowieso gerad mal ein Bruchteil des Geldes an die Basketballer.

Das ist aber genug ;)

Eben nicht! Das sind höchstens ein niedriger Sechsstelliger Betrag. Die FCB Baskets tragen sich selber und zahlen ihren Anschubdarlehn der AG auch zurück! Das sie von der Marke profitieren ist natürlich selbstverständlich, aber sie tragen 99 % des Etat eigenständig. Dies kann man nicht mit Chelsea oder Red Bull vergleiche. Bei Chelsea/RB wurde/wird Fremdkapital dazu benutzt Verbindlichkeiten zu deckeln. Dies ist bei der FCB Baskets in keinster weiße der Fall, wer dies nicht sieht hat von der Materie (Betriebes)Wirtschaft wohl nicht besonder Ahnung.

Ich habe es schon mal gesagt, die Dividende war lange nicht so hoch wie momentan. Einige Zeit wurde sogar keine Dividende ausgeschüttet. Das Verhältnis e. V. - AG ist also klar definiert und "Querfinanzierungen" (wie du und der TE vorwerfen) in dieser Form wie ihr es euch vorstellt, finden hier nicht statt!

25

Wednesday, October 23rd 2013, 3:54pm

Davon geht sowieso gerad mal ein Bruchteil des Geldes an die Basketballer.

Das ist aber genug ;)
Ich habe es schon mal gesagt, die Dividende war lange nicht so hoch wie momentan. Einige Zeit wurde sogar keine Dividende ausgeschüttet. Das Verhältnis e. V. - AG ist also klar definiert und "Querfinanzierungen" (wie du und der TE vorwerfen) in dieser Form wie ihr es euch vorstellt, finden hier nicht statt!
Schau dir die größten Sponsoren der Fussball- und der Basketballabteilung an. Dann weißt du, woher die "Querfinanzierungen" kommen. Diese würden sich dort nicht engagieren, wenn es den großen Bruder Fussball nicht geben würde.

Woher sonst konnte man quasi aus dem Nichts einen Etat aus dem Boden stampfen, der den Etat des zuletzt viermaligen deutschen Meisters deutlich übersteigt, obwohl dieser selbst in der glücklichen Lage eines Großsponsors ist?

26

Wednesday, October 23rd 2013, 4:12pm

Es ist einfach immer das Label "reingekauft / künstlich installiert" in meinem Kopf, das verschwindet da auch nicht und steht dem Gedanken der sportlichen Entwicklung einfach entgegen.

Wie ist denn deine Meinung zu den Profivereinen der nordamerikanischen Top-Ligen? Das System dort hat mit deinem Sport-Gedanken auch nichts groß gemein. Das dort ist dann wirklich industriell. Ich bin aber auch der Meinung, dass das mit dem HSV Handball, den Bayern Baskets und RB Leipzig Ausnahmen bleiben sollten. TSG Hoffenheim, Chelsea, ManCity und PSG Paris sollten hingegen aber nicht in das Schema reinpassen.

Hereticus

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27

Wednesday, October 23rd 2013, 5:09pm

Es ist einfach immer das Label "reingekauft / künstlich installiert" in meinem Kopf, das verschwindet da auch nicht und steht dem Gedanken der sportlichen Entwicklung einfach entgegen.

Wie ist denn deine Meinung zu den Profivereinen der nordamerikanischen Top-Ligen?
Ich interessiere mich nicht groß für US-Profisport, eben weil es mir viel zu viel Business und Show ist. Außerdem kann ich weder mit Baseball noch Football oder Basketball etwas anfangen. Das interessiert mich auch hierzulande nicht. Es ist aber Ich finde es aber grundsätzlich bedenklich - im Besonderen für die betroffenen Fans - wenn Teams einfach mal 5.000 km weit umziehen. Ich persönlich könnte mich mit so einem neu angesiedelten Team niemals identifizieren.* Am ehesten würde ich mich dort wohl für den Collegesport interessieren, der ja auch die eigentlichen "local teams" dort stellt, die bei Meisterschaftsspielen (Football) auch locker 50-70.000 Leute anziehen (in Einzelfällen auch mehr). Interessant in dem Zusammenhang ist, daß es sich in vielen Bundesstaaten bei den jeweils höchstbezahlten staatlichen Angestellten um Footballtrainer an Colleges handelt - not kidding.

* Darum verstehe ich auch nicht, warum bei RB Leipzig das Stadion immer so voll ist. Selbst wenn ich verstehen kann, daß viele mit dem Lok/Chemie-Konflikt nichts am Hut haben wollen, würde ich niemals zu so einem Retortenclub gehen, sondern dann eher zu Hause bleiben.

Steinar

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28

Wednesday, October 23rd 2013, 7:40pm

Interessant in dem Zusammenhang ist, daß es sich in vielen Bundesstaaten bei den jeweils höchstbezahlten staatlichen Angestellten um Footballtrainer an Colleges handelt - not kidding.


Die verdienen manchmal mehr, als die Trainer in der NBA, oder? So mal zum Thema Wertschätzung der Nachwuchsförderung.
Original von rro.ch
Beliebte Sportarten aber auch Randsportarten wie Handball kommen beim Publikum an.


Sigur Ros

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29

Wednesday, October 23rd 2013, 8:06pm

Nicht nur das, auch die Zuschauerzahen sind beim College-Basket- oder Football oft höher als bei manchem NBA- oder NFL-Spiel. Die March Madness, das Final Four des NCAA-Basketball, findet oft in Stadien mit an die 100.000 Zuschauern statt, was es zur beliebtesten Amateursport-Veranstaltung der Welt machen dürfte. Da soll in der Tat noch einer sagen, in den USA zähle nur Profisport und gäbe es keine Identifiaktion und Nachwuchsförderung.

Hereticus

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30

Wednesday, October 23rd 2013, 8:08pm

Das ist ja nicht nur Nachwuchsförderung für die Profiligen. Die Collegeteams sind selbst wichtige Imageträger der Stadt und umgesetzt wird in den NCAA-Ligen insgesamt vermutlich mehr als in der Fußball-Bundesliga (das könnte an der schieren Zahl der beteiligten Unis liegen, nämlich so rund um 400 Stück in den 34(!) Conferences der Division I). Es gibt regelmäßige TV-Übertragungen - Samstags abends. Die Unis verdienen an den Teams prächtig. Wie schon geschrieben, sind Zuschauerzahlen in BVB-Dimensionen die Regel. Michigans Footballteam spielt im viertgrößten Stadion der Welt und verkauft das regelmäßig aus. In dem verlinkten Artikel kann auch man lesen, daß die Hütte kürzlich für über 200 Millionen Dollar(!) renoviert wurde. So viel zu den finanziellen Dimensionen, denn irgendwie muß sich das ja anscheinend lohnen. Nicht umsonst werden Talente mit ausgewachsenen Stipendien an die Unis gelockt. Zwar rekrutiert sich der Nachwuchs für die Profiligen aus dem Collegesport, er ist aber von der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedeutung her viel mehr als nur Kaderschmiede oder "zweite Liga", sondern eigentlich ein Kosmos für sich.

SGW-Fan

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31

Wednesday, October 23rd 2013, 9:07pm

Ich kann zwar nur für den College-Basketball sprechen, aber dort ist es ähnlich. Fans sind in der NBA nicht vorhanden, an einen "Fanblock" oder so ist da schon gar nicht zu denken. Im College unterstützen die Kommilitonen ihre Spieler frenetisch, hier ist natürlich auch aufgrund der Lokalität und des Alters eine hohe Identifikationsbasis vorhanden. Ich persönlich schaue mir gerne gute College Games an und wenn es zur March Madness geht, steht natürlich ganz USA Kopf. Auch die Rivalitäten sind viel höher, z.B. zwischen Duke und North Carolina.

ALF

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32

Wednesday, October 23rd 2013, 10:27pm

Freundschaft!

Es gibt natürlich insofern schon eine Querfinanzierung, daß die Mitglieder natürlich größtenteils einem Fußballverein beigetreten sind. Die Mitgliedsbeiträge dürften die 10 Millionen p.a. übersteigen und sind damit eine weit bedeutendere Einnahmequelle als die Dividenden. Damit kann man in Sportarten wie Handball oder Basketball viel bewegen.

Allerdings sieht man doch am Basketball, daß der Verein nicht unbedingt gut für die Liga als solches ist, sondern eben egoistisch agiert. Marco Baldi hat sich nicht nur lobend geäußert und mußte erkennen, daß seine Hoffnungen eher nicht aufgehen.
"Den Willen voran zu kommen spreche ich der Vereinsführung nicht ab. Die wollen bestimmt, dass der SCM wieder in der Spitze ankommt. Sie können es nur leider nicht. Und sie sehen es auch nicht ein, dass sie es nicht können." (Obotrit)

alter Sack

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33

Wednesday, October 23rd 2013, 10:44pm

Pro und Contra wurden ausgelotet. Entscheidend für mich ob sich Uli Hoeness für so ein Projekt einsetzt. Der scheint die Steueraffäre zu überstehen und ist immer noch die treibende Kraft. Da er das nicht tut wird es auch kein Handball geben. Ob Retorte oder Hochziehen der eigenen Mannschaft ist für mich gleich.

34

Wednesday, October 23rd 2013, 10:53pm

Der FC Bayern würde doch gut in die HBL passen, das CL Spiel gegen Pilsen wirkte heute doch phasenweise vor dem Strafraum der Pilsener wie Handball :D

Arcosh

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Wednesday, October 23rd 2013, 11:23pm

Wieso immer diese Fokussierung auf den FC Bayern München? Als ob es keine anderen Fußballvereine gäbe die locker eine Spitzenmannschaft in einer Randsportart auf die Beine stellen könnten bzw. dies längst machen. TSV Bayer Leverkusen hat Jahrzehnte lang u.a. Handball, Basketball und Leichtathletik auf nationalem Spitzenniveau betrieben, der VfL Wolfsburg hat quasi aus dem Stand einen Triple-Sieger im Frauenfußball aufgestellt. Aber berichtet wird nur über das Basketball-Projekt des FC Bayern München. :wall: So wie sich die überregionale mediale Aufmerksamkeit im Sport fast auschließlich auf den Fußball konzentriert, so ist innerhalb des deutschen Fußball-Universums der FC Bayern München zur allgegenwärtigen Erscheinung geworden. Alles was unter dem Logo des "Stern des Südens" passiert ist per Definition der Medienwelt berichtenswert ...


Ausgerechnet im Handball-Niemandsland und einer Stadt ohne geeignete Arena soll der deutsche Vereinshandball zu neuen Ebenen aufsteigen?

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Wednesday, October 23rd 2013, 11:36pm

Ausgerechnet im Handball-Niemandsland und einer Stadt ohne geeignete Arena soll der deutsche Vereinshandball zu neuen Ebenen aufsteigen?
Warum wohl? Weil da das meiste Geld vermutet wird, um mit ähnlichen Mitteln wie z. B. in Barcelona schnellstmöglich eine Mannschaft konkurrenzlos an die Spitze zu pushen. Vielleicht dürften die Vereinsmitglieder dann auch kostenlos in die Halle, damit man auch mal ein paar mehr Zuschauer hat. :wall:

Nee, ich brauche wirklich kein neues "Projekt" im Handball. :rolleyes:

funtick

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Wednesday, October 23rd 2013, 11:38pm

Ausgerechnet im Handball-Niemandsland und einer Stadt ohne geeignete Arena soll der deutsche Vereinshandball zu neuen Ebenen aufsteigen?

Red Bull baut Eishockey- und Basketball-Arena im Olympiapark - München - Süddeutsche.de

Für Handball währe darin mit Sicherheit auch noch Platz. Die Arena ist also in keinsterweiße das große Problem.

Arcosh

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Wednesday, October 23rd 2013, 11:51pm

Ausgerechnet im Handball-Niemandsland und einer Stadt ohne geeignete Arena soll der deutsche Vereinshandball zu neuen Ebenen aufsteigen?

Red Bull baut Eishockey- und Basketball-Arena im Olympiapark - München - Süddeutsche.de

Für Handball währe darin mit Sicherheit auch noch Platz. Die Arena ist also in keinsterweiße das große Problem.

Okay, diese Pläne kannte ich noch nicht. Allerdings wären drei Heimteams in einer Halle schwer terminlich zu vereinbaren. 28 Heimspiele in der DEL (+Playoffs), 17 Heimspiele (+Playoffs) in der BBL zzgl. Europapokalspielen.

Ronaldo

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39

Thursday, October 24th 2013, 9:44am

Ausgerechnet im Handball-Niemandsland und einer Stadt ohne geeignete Arena soll der deutsche Vereinshandball zu neuen Ebenen aufsteigen?

Red Bull baut Eishockey- und Basketball-Arena im Olympiapark - München - Süddeutsche.de

Für Handball währe darin mit Sicherheit auch noch Platz. Die Arena ist also in keinsterweiße das große Problem.

Okay, diese Pläne kannte ich noch nicht. Allerdings wären drei Heimteams in einer Halle schwer terminlich zu vereinbaren. 28 Heimspiele in der DEL (+Playoffs), 17 Heimspiele (+Playoffs) in der BBL zzgl. Europapokalspielen.


Ich würde München jetzt auch nicht als Handball-Niemandsland bezeichnen, ganz im Gegenteil. Nur weil es dort jahrelang keinen Bundesligisten mehr gab, darf nicht auf ein Handball-Desinteresse geschlossen werden. Ich glaube eher, dass das Gegenteil der Fall ist.

Sinola

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40

Thursday, October 24th 2013, 10:14am

Wenn ich mich recht erinnere, wurden aber selbst die großen Erfolge von Milbertshofen und Schwabing back in the 80's von mäßigem Publikumsinteresse begleitet. Das war ja mit ein Grund, warum der Handball in München von der Bildfläche verschwunden ist. Was natürlich nicht automatisch heißt, dass eine Neugründung unter FC Bayern oder meinetwegen HC Bavaria keine Aussicht auf Erfolg hätte. Das zahlreich vorhandene Prosecco-Publikum würde schon dafür sorgen.

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