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Dienstag, 6. März 2018, 14:12

Deutsche Spieler in der Bundesliga

Ich verfolge erstaunt, dass selbst Vereine wie GWD oder SCM, die eigentlich für solide Nachwuchsarbeit stehen, fast nur noch ausländische Spieler verpflichten. Daher die Frage, was das Nachwuchszertifikat soll. In den Kadern stehen nur ein paar Alibi-Namen mit deutschem Pass. Leipzig, vielleicht auch noch mit Abstrichen Berlin mögen Ausnahmen sein, aber so wird der deutsche Handball absehbar nicht konkurrenzfähig sein. Selbst auf Positionen wie LA oder RA kaum noch Vertrauen in den deutschen Nachwuchs. Wenn ich mir die 2.Liga anschaue, sehe ich wenig hoffnungsvolle Talente. Der Sprung ist zu groß.

2

Dienstag, 6. März 2018, 22:00

Genau dies habe ich mich auch gefragt: Sind die großen Handballtalente nur i n Skandinavien, Kroatien, Spanien etc zu finden? Ist unsere Jugendarbeit so schlecht, dass unsere Talente immer nur als BackUp für ausländische Talente gut sind? Warum vertrauen die 1. Liga Vereine, bis auf Berlin und Melsungen, nicht auf eigene ausgebildete, geförderte Talente?

3

Dienstag, 6. März 2018, 22:31

Eigentlich ist es auch egal.

tobi_m

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4

Mittwoch, 7. März 2018, 13:53

Vielleicht, weil die deutsche die stärkste Liga der Welt ist, und man, um mitzuhalten, es sich nicht leisten kann, vermehrt schlechtere (= jüngere) Spieler einzusetzen, obwohl man sich bessere leisten könnte?

5

Mittwoch, 7. März 2018, 15:09

Die Frage, warum viele ausländische TALENTE in die Bundesliga wechseln, anstatt dass auf deutsche Talente gesetzt wird, ist schon berechtigt. Auch, wenn ich kein Nationalist bin, wäre es für die Entwicklung der Nationalmannschaft sinnvoll, wenn mehr deutsche Spieler in Schlüsselpositionen bei Topteams spielen würden. Das war in meinen Augen der Hauptgrund für das schlechte Abschneiden bei der EM. Und die deutschen Junioren zeigen ja Jahr für Jahr gute Leistungen. Aber das Leben ist nunmal kein Wunschkonert.

6

Mittwoch, 7. März 2018, 15:15

Genau dies habe ich mich auch gefragt: Sind die großen Handballtalente nur i n Skandinavien, Kroatien, Spanien etc zu finden? Ist unsere Jugendarbeit so schlecht, dass unsere Talente immer nur als BackUp für ausländische Talente gut sind? Warum vertrauen die 1. Liga Vereine, bis auf Berlin und Melsungen, nicht auf eigene ausgebildete, geförderte Talente?


Im Ernst? Melsungen?
42

Grüße aus der Barbarossastadt

Hummel87

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7

Mittwoch, 7. März 2018, 15:35

Genau dies habe ich mich auch gefragt: Sind die großen Handballtalente nur i n Skandinavien, Kroatien, Spanien etc zu finden? Ist unsere Jugendarbeit so schlecht, dass unsere Talente immer nur als BackUp für ausländische Talente gut sind? Warum vertrauen die 1. Liga Vereine, bis auf Berlin und Melsungen, nicht auf eigene ausgebildete, geförderte Talente?


Im Ernst? Melsungen?



Kein Ernst? Bei Melsungen spielen doch fast nur eigene Talente! :D :D :D

8

Mittwoch, 7. März 2018, 15:50

@skrbic: Du sprichst mir aus der Seele. Als ich jetzt Minden und Leipzig mit skandinavischen Außen gelesen habe, ging mir das auch genauso durch den Kopf. A-Jugend-Bundesliga und die 2. Mannschaften in der 3. Liga reichen scheinbar nicht aus.Wenn man ja fertige Spieler holen würde, würde ich es noch kapieren, aber 20/21 Jahre alte Talente? Ich bin mal auf Experten-Antworten gespannt.

9

Mittwoch, 7. März 2018, 16:32

GWD hat doch auf beiden Außenpositionen deutsche Spieler: Gut, Max Staar ist Back Up für jetzt noch Svitlica und ab Sommer für Gulliksen.

Mats Korte auf der anderen Seite teilt sich die Spielanteile mit Luka Zvizej.

Dazu kommen noch Marian Michalczik und Sören Südmeier als Stammpersonal aus dem Rückraum und mit kleinen Einsätzen Lukas Kister.

Alle 5 Spieler haben die A-Jgd. und 3 Liga durchschritten oder spielen noch für GWD 2.

Also ich denke, daß kann sich sehen lassen. Es gab Zeiten da hieß GWD in Fachkreisen "Ganz Wenig Deutsche!

Natürlich wäre es schöner, wenn GWD noch mehr von der Jugend profitieren, aber das ist unrealistisch. Es schafft eben nur ein kleiner Teil bis ganz oben.

10

Mittwoch, 7. März 2018, 16:59

GWD hat doch auf beiden Außenpositionen deutsche Spieler: Gut, Max Staar ist Back Up für jetzt noch Svitlica und ab Sommer für Gulliksen.

Und ist es für Max nicht sogar von Vorteil, dass man ihm keinen fertigen Spieler vor die Nase setzt, sondern dass da zwei Talente um die Position kämpfen können?
Gleiches gilt ja auch für Marian und Savvas

steinbti

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11

Mittwoch, 7. März 2018, 17:13

Genau dies habe ich mich auch gefragt: Sind die großen Handballtalente nur i n Skandinavien, Kroatien, Spanien etc zu finden? Ist unsere Jugendarbeit so schlecht, dass unsere Talente immer nur als BackUp für ausländische Talente gut sind? Warum vertrauen die 1. Liga Vereine, bis auf Berlin und Melsungen, nicht auf eigene ausgebildete, geförderte Talente?


Im Ernst? Melsungen?

Golla und nächstes Jahr ignatow und backs auf den außen. Aber auf eigene junge Talente zu setzen, ist noch ein wenig früh zu sagen

12

Donnerstag, 8. März 2018, 01:14

Melsungen deshalb, weil viele deutsche Talente im Stamm zum Einsatz kommen. Es muss ja nicht immer das eigene Vereinstalent sein. Wir haben so viele talentierte, einsatzfreudige, fleißige Spieler, die auch dem Anspruch ausgesetzt werden müssen, damit sie daran wachsen. So wie ich das beobachtet habe, wachsen alle Talente, die die Chance bekommen haben schnell. Ich kenne kein Talent, das gescheitert ist. Suton, Semper, Michalzik, Fraatz etc...ein Max Staar wäre vielleicht auch schon weiter, wenn er mehr Einsatzzeiten hätte.

13

Donnerstag, 8. März 2018, 01:36

Im Übrigen erfreue ich mich an jedem guten Handballer...egal welche Nation...und finde, für die Attraktivität in der Konkurrenz zu anderen Sportarten ist Globalisierung angesagt...aber bitte auch die deutschen Talente mitnehmen!

Nummer11

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14

Donnerstag, 8. März 2018, 10:12

Vergesst in den Aufzählungen den TBV Lemgo nicht. Was der TBV in den vergangenen Jahren über die eigene Jugend und die zweite Mannschaft nach oben gebracht hat, ist wirklich nicht zu verachten. Klar, vieles davon war/ist, aus der Not geboren, dennoch muss man das erst einmal schaffen.
Denn die Jungs spielen auch und sind nicht nur schmückendes Beiwerk.

kuestentanne

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15

Donnerstag, 8. März 2018, 15:12

Also, beim THW spielen 2 aus der eigenen Jugend, einer davon ist so sehr THW wie es nur geht. Ein Talent von woanders hat man zur Weltklasse gefuehrt, ein verlorenes Talent kehrt nächste Saison nach Kiel zurueck und dann sind da noch 3 deutsche Spieler und ein "Suspendierter".
Firnhaber, Dahmke, Wiencek, Pekeler, Wolff, Weinhold, Rahmel und Zeitz.

16

Donnerstag, 8. März 2018, 16:41

Also wenn man sich beispielsweise die letzte Juniorennationalmannschaft mal anschaut, so sind diese doch überwiegend in der 1.Bundesliga gelandet und bekommen auch Einsatzzeiten.
Bsp. Mertens (Magdeburg), Struck (Berlin), Michalzik (Minden), Suton (Lemgo), Semper (Leipzig), Salger (Stuttgart), Weißgerber (nächste Saison Wetzlar), Falk (Friesenheim), Pfattheicher (Stuttgart), Golla (Melsungen/Flensburg), Haider (Friesenheim), Schade (Lübecke), Birlehm (Lübecke), Hanemann (Friesenheim)
das ist schon eine ordentliche Anzahl, mit dem Vorgängerjahrgang verhält es sich ähnlich

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Handballexperte29« (11. März 2018, 13:07)


17

Freitag, 9. März 2018, 00:04

Bekommen sie eventuell diese Einsatzzeiten, weil sie DHB-Auswahlspieler sind? Was ist mit den Talenten, die es so kurz vor knapp- aus was für Gründen auch immer- nicht in diese Auswahl geschafft haben?

18

Freitag, 9. März 2018, 11:24

Auf wen spielen sie da an? Es hat zwar manchmal auch nicht, aber dennoch meistens sportliche nachvollziehbare Gründe, warum jemand nominiert wird.
Und dass diese Spieler nur eingesetzt werden, weil sie DHB Auswahlspieler waren, finde ich eine doch etwas komische Ansicht .

19

Freitag, 9. März 2018, 11:33

Dadurch geraten sie allerdings schon in ein Schaufenster. Die Zweitliga- und finanziell knapperen Erstligaclubs beobachten die Jugend-Auswahlen des DHB offensichtlich sehr genau. Aber wenn sie im eigenen Nachwuchs selbst ein Talent haben, wüsste ich nicht warum das nicht auch gute Chancen haben sollte, nach oben zu kommen.

20

Samstag, 10. März 2018, 23:54

Also...einen DHB Kader muss man festlegen, Nuancen entscheiden, aber man kann nicht ständig wechseln, wenn mann quartalsmässig für ein Wochenende arbeitet/trainiert Und unabdingbar sind die Vereine, die diesen hohen Spielanspruch parallel begleiten und fördern müssen...sonst würde die Förderung ja auch verpuffen. Berlin ist da Vorbild. Die Berliner DHB-Spieler werden hervorragend parallel ausgebildet. Entweder direkt 1. Liga, bzw 2 Liga in Essen oder eigene Oberliga. Viele Talente bekommen ihren Platz.

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