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Sonntag, 24. Februar 2019, 22:33

Grün-Weiß Dankersen Minden

Seit 2017 arbeitet Frank von Behren wieder bei seinem alten Verein GWD Minden, zunächst im Management, dann als sportlicher Leiter für die Bundesliga-Mannschaft und seit August wurde er von den Gesellschaftern zum Geschäftsführer Sport berufen.

Man hörte noch die Worte von Hotti Bredemeier, daß durch diese Maßnahme die Professionalisierung des Vereins weiter vorangetrieben werden soll.

Wenn man bedenkt, daß GWD bis vor 2-3 Jahren parktisch noch eine Fahrstuhlmannschaft der neueren Jahre war, man mehrmals an der 2. Liga kratzte und auch runter mußte, hat sich unter FvB doch viel getan, wie ich finde.

Umso überraschender nun mußte man gestern in der Print-Ausgabe des "Mindener Tagebalttes" (online nur verschlüsselt) lesen, daß der auslaufende Vertrag bis zum Sommer noch nicht verlängert wurde und somit in der Schwebe ist.

Offenbar ist man sich im Gesellschafter-Ausschuss noch nicht einig, wie hier weiter verfahren werden soll.

Da frage ich mich als gemeiner grün-weißer Handball-Fan, was ist da los? Warum zögert man hier?
Will man vielleicht in die CL und es geht manchen nicht schnell genug? :irony:
Gibt es andere Leute als Nachfolger in der Hinterhand?
Ist die Personalie Doder daran schuld? Sein Vertrag wurde ja auf Initiative von FvB hin nicht verlängert. Ich gehe mal davon aus, daß auch Frank Carstens dafür sein o.k. gegeben hat.
Hat das aber manche Gesellschafter vollkommen umgehauen?


Frank von Behren hat die Entwicklung von GWD in den letzten beiden Jahren so gefestigt, daß man sich erst einmal in der Liga etabliert hat, bei einigen Rückschlägen aber dennoch durchaus guten Handball in Minden serviert bekommt und planen kann.


Ja, FvB wird zuweilen von dem ein oder anderen Fan als arrogant beschrieben. Vielleicht gehört das ein bißchen auf diesem Posten auch dazu.
Möglicherweise kommen auch einige damit nicht zurecht, daß nach dem "Wohlfühl-Onkel" Hotti Bredemeier (der GWD wirtschaftlich wieder ins ruhige Fahrwasser gebracht hat) nun eben mit Frank eben ein Geschäftsführer am Werke ist, der eben auch mal Verträge (herzlos) auslaufen läßt.


Man muß auch bei FvB nicht alles gut finden, aber die Entwicklung spricht für mich ganz eindeutig für ihn.


Ich hoffe auf ein Bekenntnis der (meisten) Fans beim Spiel am Donnerstag gegen Hannover, um hier Position zu beziehen.


Es sei nur am Rande erwähnt, daß auch der Geschäftsführer im kaufmännischen Bereich, Markus Kalusche (Vertrag ebenfalls bis zum Sommer 2019) ebenso in der Luft sitzt.



2

Montag, 25. Februar 2019, 15:14



Da frage ich mich als gemeiner grün-weißer Handball-Fan, was ist da los? Warum zögert man hier?


Ist denn überhaupt klar, wer da zögert? Kann ja auch gut sein, dass Frank andere Angebote hat und deshalb bisher nicht verlängert hat.

3

Montag, 25. Februar 2019, 15:29

Aus dem Kontext des Artikel geht hervor, dass von Vereins- bzw. Gesellschafterseite noch keine Angebot für Kalusche (kaufmännischer Geschäftsführer seit Sommer 2017) und von von Behren (sportlicher Leiter von Sommer 2017 bis Sommer 2018, seitdem auch Geschäftsführer) vorgelegt wurde.

Da im Aufgaben- Verantwortungsbereich der Gesellschafter kaum eine Berichterstattung des Mindener Tageblatts stattfindet, ist das Erwähnen des Sachverhaltes im Blatt schon bemerkenswert.
Raluca Băcăoanu: Wir haben Cristina nicht verloren, denn wir haben sie bei uns. Sie ist das Gehirn und die Seele der Mannschaft

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4

Montag, 25. Februar 2019, 16:45

Wenn man bedenkt, daß GWD bis vor 2-3 Jahren parktisch noch eine Fahrstuhlmannschaft der neueren Jahre war, man mehrmals an der 2. Liga kratzte und auch runter mußte, hat sich unter FvB doch viel getan, wie ich finde.

Als man Fahrstuhlmannschaft war, hatte man auch noch einiges an Schulden abzubezahlen. Danach konnte man deutlich mehr vom Etat für Spielergehälter ausgeben. Das erscheint mir dann doch als das deutlichere Argument für den sportlichen Aufstieg als die Personalie Frank von Behren.

Aber gut, seine Arbeit kann nicht beurteilen.

5

Montag, 25. Februar 2019, 18:57

Zitat

Wenn man bedenkt, daß GWD bis vor 2-3 Jahren parktisch noch eine Fahrstuhlmannschaft der neueren Jahre war, man mehrmals an der 2. Liga kratzte und auch runter mußte, hat sich unter FvB doch viel getan, wie ich finde.

Als man Fahrstuhlmannschaft war, hatte man auch noch einiges an Schulden abzubezahlen. Danach konnte man deutlich mehr vom Etat für Spielergehälter ausgeben. Das erscheint mir dann doch als das deutlichere Argument für den sportlichen Aufstieg als die Personalie Frank von Behren.

Aber gut, seine Arbeit kann nicht beurteilen.
...aber das tust du doch gerade!!

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6

Montag, 25. Februar 2019, 22:01

Die Frage ist doch, wieviel zahle ich für welchen Erfolg. Das betrifft den kaufmännischen Leiter. Ist der sportliche Erfolg adäquat dem Gehalt? Sportlicher Leiter! Wir wissen nichts über die Gehaltsstrukturen bei GWD. Der Aufsichtsrat schon! Hinsichtlich der Neueinkäufe bei GWD: Gulliksen ist super!

7

Mittwoch, 27. Februar 2019, 20:38

Nee, so läuft das aber nicht bei GWD.

Falls es wirklich zu einem Geschäftsführerwechsel kommen sollte, wäre das kaum auf Unzufriedenheit mit der sportlichen Situation zurückzuführen...(Hotti Bredemeier war ja auch über 20 Jahre im Amt - durchaus mit vielen sportlichen Rückschlägen, da kam kein Mensch auf die Idee, ihn infrage zu stellen). Auch die evtl. Nachfolgefrage schützt schon vor einem Wechsel aus irgendwelchen temporären Gründen...(das ist kein Verein, wo man einfach jemanden von außen holen kann auf der Position).

Kann mir gut vorstellen, dass die Gesellschafter die Verlängerung aus Unzufriedenheit über einzelne Dinge ('Warnschuss') hinauszögern - oder schlicht und einfach noch keine Zeit hatten, sich darum zu kümmern...
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