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hlp

schon süchtig

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41

Tuesday, May 19th 2020, 1:04pm

1 Drittel Zuschauer wäre der finanzielle Ruin für die meisten Handballclubs, wenn das nicht von Sponsoren aufgefangen wird. Der Sky-TV-Vertrag muss auch ein Sahnestück des Sportmarketings sein, wenn sage und schreibe 3 mickrige % bei den Clubs hängenbleiben. Dann hätte man das auch lassen können.
Der Kritiker ist der wahre Optimist. Zitat: Jaron Lanier!
Die Verklärung der Wirklichkeit gilt als größte Stärke des Optimisten!

42

Tuesday, May 19th 2020, 1:12pm

Dazu kommt dann aber auch noch: Wie bereitwillig sind die Sponsoren (die vermulich auch erstmal das Geld zusammenahlten wollen), fehlende Zuschauereinnahmen auszugleichen, wenn nur es Statt drei Leute nur einer in der Halle mitbekommt.

Also Fehrnsehübertragungen mal ausgeklammert.
Das es gewisse Beschränkungen bei der Kapazität gibt, kann ich mir gut vorstellen. Das diese bei 1/3 liegen nicht.

hlp

schon süchtig

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43

Tuesday, May 19th 2020, 1:27pm

Dazu kommt dann aber auch noch: Wie bereitwillig sind die Sponsoren (die vermulich auch erstmal das Geld zusammenahlten wollen), fehlende Zuschauereinnahmen auszugleichen, wenn nur es Statt drei Leute nur einer in der Halle mitbekommt.

Ein Sponsor, der so denkt, wird das sowieso nicht tun. In dieser Zeit kann ein Sponsor doch nicht gewinnorientiert denken, wenn er nicht gerade Schutzmasken-Multi ist.
Der muss sich auch solidarisch verhalten und auf bessere Zeiten hoffen.
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44

Tuesday, May 19th 2020, 1:31pm

Eventuell geht ja auch die Hälfte der Zuschauer. In der Heinrich Beck Halle wäre das bei der Mehrzahl der Spile schon ausreichend

45

Tuesday, May 19th 2020, 2:45pm

Ein Sponsor, der so denkt, wird das sowieso nicht tun. In dieser Zeit kann ein Sponsor doch nicht gewinnorientiert denken, wenn er nicht gerade Schutzmasken-Multi ist.
Der muss sich auch solidarisch verhalten und auf bessere Zeiten hoffen.

Ein Sponsor muss vor allem auch die eigenen Bücher im Blick haben. Was bringt es, wenn er Extrageld an den Verein (bzw. die GmbH auf oberer Leistungsebene) zahlt, aber seine Mitarbeiter nicht mehr bezahlen kann? Gerade in der Bundesliga wird kaum ein Sponsor aus reiner Liebhaberei eine Mannschaft sponsern. Sponsoring ist auch immer Marketing. Niemand würde Geld für eine Kampagne ausgeben die keiner mitbekommt.

Arcosh

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46

Tuesday, May 19th 2020, 3:11pm

1 Drittel Zuschauer wäre der finanzielle Ruin für die meisten Handballclubs, wenn das nicht von Sponsoren aufgefangen wird. Der Sky-TV-Vertrag muss auch ein Sahnestück des Sportmarketings sein, wenn sage und schreibe 3 mickrige % bei den Clubs hängenbleiben. Dann hätte man das auch lassen können.

Es müssten sowohl die Einnahmen- als auch die Ausgabenseite betrachtet werden. Da die Hallenbetreiber großes Interesse daran haben werden, dass wieder Veranstaltungen stattfinden werden um überhaupt Einnahmen zu generieren, könnten Hallenbetreiber bei der Hallenmiete vorübergehend den Mietern ein Stück entgegen kommen. Problematisch sind die Personalkosten für Mitarbeiter in den Hallen, die nicht in dem Maße reduziert werden können wie die Anzahl der zugelassenen Zuschauer.

Was meinst Du damit, dass nur mickrige 3% des Sky-TV-Vertrages bei den Clubs hängenbleiben würden? Bei Abschluss des aktuellen TV-Vertrages war von ca. 140.000€ pro Verein und Saison die Rede, was je nach Etat ca. 2-5% der Vereinsetats entspricht.

47

Tuesday, May 19th 2020, 3:28pm

1 Drittel Zuschauer wäre der finanzielle Ruin für die meisten Handballclubs, wenn das nicht von Sponsoren aufgefangen wird. Der Sky-TV-Vertrag muss auch ein Sahnestück des Sportmarketings sein, wenn sage und schreibe 3 mickrige % bei den Clubs hängenbleiben. Dann hätte man das auch lassen können.


Ich bleibe auch Jahre später dabei, dass dieser TV-Deal nicht gut für die Liga war. Man ist bis auf wenige Ausnahmen hinter der Bezahlschranke verschwunden, weil man sich von der Kooperation mit den ÖR hat blenden lassen. Die Einschaltquoten bei den ARD-Spielen sprechen für sich, der erhoffte Effekt ist nicht zu sehen. Wahrscheinlich wäre der Deal Telekom/Sport1 die bessere Alternative gewesen und somit auch lukrativer für die Vereine.

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48

Tuesday, May 19th 2020, 5:27pm

Ein Sponsor muss vor allem auch die eigenen Bücher im Blick haben. Was bringt es, wenn er Extrageld an den Verein (bzw. die GmbH auf oberer Leistungsebene) zahlt, aber seine Mitarbeiter nicht mehr bezahlen kann? Gerade in der Bundesliga wird kaum ein Sponsor aus reiner Liebhaberei eine Mannschaft sponsern. Sponsoring ist auch immer Marketing. Niemand würde Geld für eine Kampagne ausgeben die keiner mitbekommt.

Der erste Teil ist eine absolute Lieschen Müller-Weisheit. Wir brauchen uns nicht über das kleine 1x1 von BWL und VWL unterhalten. Wer seine Leute nicht mehr bezahlen kann ist auch nicht länger Sponsor. Du unterstellst außerdem pauschal, dass kein Sponsor größeres Interesse an Club und Sport hat, dass er nur eine Bühne für Werbung sucht und genau das ist gerade beim SCM zum Glück sehr anders. Da sind viele Sponsoren zum Glück auch Fans.
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49

Tuesday, May 19th 2020, 5:46pm

Was meinst Du damit, dass nur mickrige 3% des Sky-TV-Vertrages bei den Clubs hängenbleiben würden? Bei Abschluss des aktuellen TV-Vertrages war von ca. 140.000€ pro Verein und Saison die Rede, was je nach Etat ca. 2-5% der Vereinsetats entspricht.

Damit meine ich genau das eben diese 2-5 % TV-Gelder in den Etat der Clubs einfließen. Das ZDF sprach letzten Sonntag von 3 %. Weiterhin nannten sie für den THW die Zahlen 200000 € TV-Geld bei 13 Mio. Etat, was gerade mal gute 1,5 % wären, aber geschenkt, weil der Etat eine nebulöse Größe ist.
Im Vergleich dazu liegen DEL und BBL bei 14% und der Fußball bei 66 %.
Den Fußball lassen wir mal raus, der ist eh ne andere Liga, aber die 14 % von Eishockey und Basketball sind eben eine ganz andere Größe als diese lächerlichen 3 %.
Ich habe mich damit vorher nie so groß beschäftigt, vielleicht findest du das ja ganz normal, aber ich finde es beschämend wenig. Das ist ein quasi vernachlässigbarer Posten im Etat.
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50

Tuesday, May 19th 2020, 7:02pm

DEL und BBL haben halt ihre Übertragungsrechte an die Telekom verkauft und damit finanziell wohl eine sehr gute Entscheidung getroffen.

Bonecrusher

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51

Tuesday, May 19th 2020, 8:44pm

DEL und BBL haben halt ihre Übertragungsrechte an die Telekom verkauft und damit finanziell wohl eine sehr gute Entscheidung getroffen.
Bezahlfernsehen wird jeder Sportart ausser Fussball immer mehr schaden als nützen.
Ausser den paar Interessierten der Randsportarten gibt doch keiner Geld dafür aus.
Eine grössere Reichweite wird man so nie erreichen.
Abgesehen davon das die Qualität von Übertragungen und Kommentatoren in der DEL unterirdisch ist.

Arcosh

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52

Tuesday, May 19th 2020, 10:17pm

Schöne Übersicht wie sich die verschiedenen Mannschaftssportarten bzw. deren Profiligen in Deutschland finanzieren:

SWR Sport: Die Ligen und ihre Abhängigkeit

Micha58

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53

Wednesday, May 20th 2020, 10:24am

Eventuell geht ja auch die Hälfte der Zuschauer. In der Heinrich Beck Halle wäre das bei der Mehrzahl der Spile schon ausreichend


Selbst da gäbe es bei vielen Vereinen Probleme. Bei Grün-Rot wohl 4.200 DK, 6.600 Plätze. Der Verzicht auf die Rückerstattung bei der abgelaufenen Saison war nun kein Problem, aber zum Dauerzustand kann man das auch nicht erklären.
Unter der Asche ist noch Gut.

Celje 2002

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54

Wednesday, May 20th 2020, 10:25am

Spiegel online:

CDU-Politiker: GroKo plant Finanzhilfen für Profisportvereine
08.20 Uhr: Der Bund will nach den Worten des Berliner CDU-Abgeordneten Frank Steffel in der Coronakrise auch schwächelnden Profisportvereinen helfen. "Wir wollen jetzt ein Paket für den Profibereich, dem wahrscheinlich in der kommenden Saison normale Spiele mit normaler Zuschauerbeteiligung unmöglich sein werden, auf den Weg bringen", sagte der CDU-Obmann im Sportausschuss des Bundestages dem Berliner Radiosender 105,5 Spreeradio. Das Volumen solle "bei 100 Millionen Euro liegen".
Bei der Hilfe denkt Steffel aber offenbar eher nicht an den Profifußball. In der Hauptstadt würde das "Basketball, Volleyball, Eishockey und Handball betreffen und zwar für Männer und Frauen in erster und zweiter Bundesliga", sagte der CDU-Politiker dem Sender. Den Clubs würden Zuschauereinnahmen, Sponsorengelder und Einnahmen aus Bandenwerbung und Catering wegbrechen. "Mit Bundeswirtschafts- und Bundesinnenministerium streben wir ein Paket an, das den Vereinen hilft, die in den nächsten Monaten leiden werden."

Kommende Woche werde es weitere Gespräche geben, sagte Steffel. Das Vorhaben solle in das "große Rettungspaket des Bundeswirtschaftsministeriums integriert werden", das Anfang Juni für viele Branchen kommen solle. Man gehe davon aus, dass die Einnahmen der betroffenen Clubs bei etwa 500 Millionen pro Spielzeit liegen. "Wir glauben, dass es hilfreich ist, ihnen 25 Prozent dieser zu erwartenden Einnahmeausfälle zu ersetzen."
Bundesgesundheitsminister Spahn:“ Wir sind gut vorbereitet“

55

Wednesday, May 20th 2020, 11:13am

Ich denke es wird zusätzliche Auflagen geben, dann werden aber deutlich mehr als 1/3 der maximal möglichen Zuschauer in den Hallen sein. Es gibt Klubs, die allein schon mit Dauerkarten drüber sind. So eine Auflage könnte zum Beispiel sein, dass die Dauerkartenbesitzer sich bereiterklären müssen ihre eigenen Daten dem Gesundheitsamt weitergegeben werden. Viel hängt auch davon ab, wie groß die zweite Welle ausfällt.

Eventuell geht ja auch die Hälfte der Zuschauer. In der Heinrich Beck Halle wäre das bei der Mehrzahl der Spile schon ausreichend


Selbst da gäbe es bei vielen Vereinen Probleme. Bei Grün-Rot wohl 4.200 DK, 6.600 Plätze. Der Verzicht auf die Rückerstattung bei der abgelaufenen Saison war nun kein Problem, aber zum Dauerzustand kann man das auch nicht erklären.
Ob nun 1. Drittel oder die Hälfte der jeweiligen Hallenkapazität eventuell wieder demnächst genutzt werden kann, wird noch eine gewisse Zeit lang vollkommen offen sein. Die jeweiligen örtlichen Verhältnisse spielen da ganz sicher eine besondere Rolle. Die Einhaltung von Abstandsauflagen zwischen den Besuchern beginnt schon am Einlaß, setzt sich fort auf dem Weg zum Sitzplatz, gilt für die Warteschlange vor den Toiletten usw. usw. ... Eventuell werden keine Stehplätze verkauft, nur jeder 3 Sitzplatz genutzt, kein Catering, Sonderregelungen für die Halbzeitpause und die Raucher. Es läßt sich vieles organisieren, aber immer zu Lasten der Zuschauerkapazität. Vereine mit einem hohen Anteil von Dauerkarteninhabern, sollten (oder müssen) vielleicht für eine Halbserie oder die ganze Saison auf den Dauerkartenverkauf verzichten und nur Tageskarten anbieten. Bei reduzierten Zuschauerkapazitäten werden diese sicher problemlos verkauft. Vereine wie z.B. der THW oder der SCM hätten bei den vielen Dauerkarteninhabern ein großes Problem bei reduzierten Kapazitäten. Wen läßt man in die Halle, wen nicht?

56

Wednesday, May 20th 2020, 11:19am

Dazu kommt dann aber auch noch: Wie bereitwillig sind die Sponsoren (die vermulich auch erstmal das Geld zusammenahlten wollen), fehlende Zuschauereinnahmen auszugleichen, wenn nur es Statt drei Leute nur einer in der Halle mitbekommt.

Ein Sponsor, der so denkt, wird das sowieso nicht tun. In dieser Zeit kann ein Sponsor doch nicht gewinnorientiert denken, wenn er nicht gerade Schutzmasken-Multi ist.
Der muss sich auch solidarisch verhalten und auf bessere Zeiten hoffen.


Naja, es gibt aber mehr als nur "nochmal Kohle oben drauf leben" und "Das Sponsoring komplett einstellen". Gerade in unsicheren Zeiten werde ich zwar meine Verpflichtungen weiter einhalten, aber mir sehr genau überlegen ob ich noch eine Schippe oben drauf lege. Ich denke mal, du wusstest worauf ich hinaus wollte.

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57

Wednesday, May 20th 2020, 11:29am

Jetzt verstehe ich es besser, aber ich habe ja auch nichts anderes gesagt als das 1 Drittel oder die Hälfte Zuschauer nicht zum Überleben eines Handballclubs reichen und das ich den Anteil an TV-Kohle beschämend gering finde. Was bleibt da noch übrig? Sponsoren oder Staatshilfe. Und da habe ich dir widersprochen und bleibe auch dabei, dass viele Sponsoren eben auch Fans sind und das Sponsoring nicht nur unter dem Werbe- und Gewinnmaximierungsaspekt sehen. Und noch mal präziser, Sponsoren, die trotz eigener Schwierigkeiten wenigstens bei der Stange bleiben sind mir genauso lieb wie Sponsoren, die es sich sogar noch leisten können Löcher zu stopfen.
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Wednesday, May 20th 2020, 11:31am

Ich denke es wird zusätzliche Auflagen geben, dann werden aber deutlich mehr als 1/3 der maximal möglichen Zuschauer in den Hallen sein. Es gibt Klubs, die allein schon mit Dauerkarten drüber sind. So eine Auflage könnte zum Beispiel sein, dass die Dauerkartenbesitzer sich bereiterklären müssen ihre eigenen Daten dem Gesundheitsamt weitergegeben werden. Viel hängt auch davon ab, wie groß die zweite Welle ausfällt.

Eventuell geht ja auch die Hälfte der Zuschauer. In der Heinrich Beck Halle wäre das bei der Mehrzahl der Spile schon ausreichend


Selbst da gäbe es bei vielen Vereinen Probleme. Bei Grün-Rot wohl 4.200 DK, 6.600 Plätze. Der Verzicht auf die Rückerstattung bei der abgelaufenen Saison war nun kein Problem, aber zum Dauerzustand kann man das auch nicht erklären.
Ob nun 1. Drittel oder die Hälfte der jeweiligen Hallenkapazität eventuell wieder demnächst genutzt werden kann, wird noch eine gewisse Zeit lang vollkommen offen sein. Die jeweiligen örtlichen Verhältnisse spielen da ganz sicher eine besondere Rolle. Die Einhaltung von Abstandsauflagen zwischen den Besuchern beginnt schon am Einlaß, setzt sich fort auf dem Weg zum Sitzplatz, gilt für die Warteschlange vor den Toiletten usw. usw. ... Eventuell werden keine Stehplätze verkauft, nur jeder 3 Sitzplatz genutzt, kein Catering, Sonderregelungen für die Halbzeitpause und die Raucher. Es läßt sich vieles organisieren, aber immer zu Lasten der Zuschauerkapazität. Vereine mit einem hohen Anteil von Dauerkarteninhabern, sollten (oder müssen) vielleicht für eine Halbserie oder die ganze Saison auf den Dauerkartenverkauf verzichten und nur Tageskarten anbieten. Bei reduzierten Zuschauerkapazitäten werden diese sicher problemlos verkauft. Vereine wie z.B. der THW oder der SCM hätten bei den vielen Dauerkarteninhabern ein großes Problem bei reduzierten Kapazitäten. Wen läßt man in die Halle, wen nicht?


Das meinte ich. Letztlich ist der DK Kunde irgendwo auch Kleinsponsor, auf dessen Geld man bei Notvarianten auch teils verzichten müsste. Bei allem Verständnis und Wohlwollen obendrauf, auf neun oder zehn Heimspiele möchte ich als DK Kunde auch nicht verzichten, das hätte mit dauer nur noch wenig zu tun.
Unter der Asche ist noch Gut.

59

Wednesday, May 20th 2020, 11:34am

Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass alle DK-Inhaber reingelassen werden. Einfach aus aus dem Grund, weil man von allen verlässliche Daten hat und eben nicht drauf achten muss, dass sich jeder in die Liste einträgt. Wie schnell ist bei großem Andrang mal einer durchgehuscht ohne sich einzutragen, oder es trägt sich jemand als Max Mustermann ein...
Aber ja: Das ist alles nur Kaffeesatzleserei von mir.

Und zum Rettungschirm: Ich finde es richtig und denke es wird so kommen, aber das gerade der Vereinspräsident der Füchse Berlin das einfädelt, sorgt bei mir für ein gewisses Schmunzeln. ;)

60

Wednesday, May 20th 2020, 11:35am

Das kann ich nachvollziehen. Sollten die verkauften DK jedoch grösser sein als die zugelassene Kapazität ( wovon ich bei Magdeburg einmal ausgehe ) dann wird irgendwer verzichten müssen.

Und das ist auch nicht weiter tragisch denke ich. Denn im Moment muss man ja auf viels was früher üblich war verzichten. Da gehört der Verzicht auf Live Handball Spiele vor Ort eben auch dazu. Es gibt ja noch das TV

Wenn einzelne DK Besitzer nicht zugelassen werden dann muss der Verein ihnen sicher das Geld erstatten

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