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Dienstag, 12. März 2019, 21:51

HC Gelpe Strombach

Weiß von euch jemand mehr darüber, warum (Name entfernt - Eingriff in das Persönlichkeitsrecht, jedenfalls bei Spieler/innen in dieser Liga. Helge) den HC Gelpe Strombach in der Nordrheinliga mitten in der Saison verläßt. Angeblich war die Begründung, das sie keine Lust mehr auf Handball hat. Komischerweise hat sie am Wochenende beim (Name entfernt, s.o.) in der Oberliga gespielt. Da ist doch was faul.
Es sollte einen Ehrenkodex geben, das Vertragsbrüchige Spieler nicht während der Saison von anderen beschäftigt werden wenn es Ungereimtheiten gibt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lothar Frohwein« (15. März 2019, 13:14)


Kraichgauer21

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2

Mittwoch, 13. März 2019, 10:23

Meines Wissens nach haben Verträge in den „Amateur“-Ligen keine Gültigkeit. Damit kein Moralapostel sich daran reibt, regelt das die SpO mit einer 8-wöchigen Sperre ;)

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Mittwoch, 13. März 2019, 14:18

Meines Wissens nach haben Verträge in den „Amateur“-Ligen keine Gültigkeit. Damit kein Moralapostel sich daran reibt, regelt das die SpO mit einer 8-wöchigen Sperre ;)
Du verkennst die Situation. Genau diese Einstellung führt, gerade in den unteren Ligen zu enormen Problemen bei den Vereinen. Übrigens ist eine mündliche Zusage für eine Saison genauso bindend wie ein schriftlicher Vertrag. Beispiel: Im letzten Jahr erzählte mir ein Trainer, Oberliga Männer, das er vier Zusagen, per Handschlag, von Spielern für die neue Saison bekommen hat. Drei Wochen vor Saisonbeginn teilen ihm „drei“ Spieler mit, das sie es sich anders überlegt haben und ein besseres Angebot von einem anderen Verein bekommen haben. Jetzt bist du dran!!!!
Nach meinem Wissen hat Sabrina Heinrichs ihre Mannschaft dadurch in arge Bedrängnis gebracht, weil sie trotz vieler Verletzter, ausgestiegen ist. Die Situation bedeutet, auch im Amateurbereich, Vertragsbruch. Und soetwas sollte strenger sanktioniert werden, denn wenn der moralische Verfall weiter voranschreitet, sieht es, gerade mit dem Amateurhandball schlecht aus, und das ist sicher auch nicht in deinem Sinne.

TCLIP

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4

Mittwoch, 13. März 2019, 15:06

da nehmen sich doch im amatuerbereich die seiten gar nichts-
wie oft liest man, dass die vereine ihre zusagen auch nicht einhalten-
da jetzt den moralapostel wegen einer spielerin zu spielen, die dies vermeintlich anders gemacht hat.....?
im amatuerbereich gelten regularien- wenn die eingehalten werden, ist es zumindest verbandsrechtlich i.o.

über alle anderen eventualitäten im amatuerbereuch nachzudenken, lohnt nicht so richtig.....es ist der amatuerbereich....
und der "moralische verfall" findet auf beiden seiten statt-
klar , dass es den jeweils grad betroffenen ärgert.......aber damit muss man halt leben...

5

Mittwoch, 13. März 2019, 15:07

es ist immer blöd, wenn ein Mannschaftsteil während der Spielzeit anspringt. Trotzdem sind diese Dinge in der Spielordnung geregelt und dies ist auch gut so.

netter59

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6

Mittwoch, 13. März 2019, 16:02

im ersten Thread findet sich das wichtigste Wort--angeblich- also weiss man nicht genau was sich wirklich zugetragen hat,und wenn alles nach Spielordnung mit dem Wechsel verlaufen ist,dann sollte der Spielerin kein Vorwurf zu machen sein...ob nun im Amateurbreich oder Profibereich,Wechsel während der Saison passieren immer wieder...und meist gibt es dafür trifftige Gründe..(Beispiel Anna Lörper,Gordana Mitrovic,Malene Stall ) mit moralischem Verfall hat das wohl alles wenig zu tun--und sollte der Thread Ersteller ein persönliches Problem mit der Spielerin haben ist es hier sicher der falsche Weg es zu klären :verbot:
Alle haben Ahnung vom Handball-außer die Schiedsrichter

7

Mittwoch, 13. März 2019, 16:15

Genau. Und (Name entfernt. Persönlichkeitsrecht. Helge) muss ja eine extrem wichtige Person sein dass das einen eigenen Thread wert ist.

Ob mündliche Zusagen rechtlich bindend sind ist im Zweifel meist irrelevant da man sie nicht beweisen kann

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Lothar Frohwein« (15. März 2019, 13:15)


8

Mittwoch, 13. März 2019, 18:21

Verträge bedürfen nicht umsonst grundsätzlich
der Schriftform.

9

Mittwoch, 13. März 2019, 18:35

Das ist so nicht ganz korrekt.Arbeitsverträge können z.b.auch mündlich geschlossen werden.Das Problem ist dann nur wie beweise ich im Streitfall den wesentlichen Inhalt? Und wie beweise ich eine Verlängerung?

10

Freitag, 15. März 2019, 13:30

Zum eigentlichen Thema in kurzer Kurzform:

In den ersten vier Ligen können handballrechtliche Verträge geschlossen werden. Damit verpflichtet sich der Spieler, bis zum 30. Juni X für den Verein Y zu spielen. Eine vorzeitige Trennung ist nur in gegenseitigem Einvernehmen möglich.

Preis für die Sicherheit des Vereins, dass der Spieler nicht während der Saison die Biege macht: Grundsätzlich der gestzliche Mindestlohn in voller Höhe für jede Stunde (auch Busfahrt auswärts) mit allen Abgaben.

Handballrechtliche Verträge sind aber nur in den ersten beiden Ligen Pflicht.

Wer nicht Vertragsspieler ist, kann unter Beachtung der normalen Sprerrzeit verbandsrechtlich wirksam ohne Zustimmung des Vereins wechseln.
Dafür: Mindestlohn ist die Ausnahme.

11

Freitag, 15. März 2019, 14:41

Mindestlohn wird nicht von allen Vereinen bezahlt. Wenn ich den
Artikel über Nord Harrislee richtig verstanden habe, bezahlen Sie
in der 2. Liga 220 Euro/ Monat. Damit wären knapp 24/Std im
Monat vergütet. Der HCD Gröbenzell konnte sich im Vorjahr auch
keine höheren Beträge leisten. Selbst Nellingen bezahlte einer
Spielerin 450 Euro im Monat. Im Vorjahr waren damit knapp 51
Stunden abgedeckt. Entweder verstossen die Vereine gegen
das Mindestlohngesetz oder es gilt für diese doch nicht.

12

Freitag, 15. März 2019, 15:01

Was meinst du was Jungspieler" bei den Herren in Liga 2 verdienen?

Soweit ich informiert bin gilt der Mindedtlohn auch bei Vereinen. Ist aber wohl nur graue Theorie

13

Samstag, 16. März 2019, 13:51

Theorie, die immer praxisrelevantet wird. Unlängst musste der erste Vorstand privat haften wegen Verstoß gegen das MiloG. Der Zoll geht entsprechenden Anzeigen nach.

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