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Tuesday, April 12th 2005, 1:58pm

Dreifach - Abstieg in Hessen?

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Hüttenberg überrollt Groß-Bieberau mit 32:18 (15:9)

Auf Wiedersehen in der Regionalliga TVH nimmt Südhessen mit runter


10.04.2005

Von Wendelin Müller

Die Regionalliga lässt grüßen. Ein Wiedersehen zwischen dem TV Hüttenberg und der TSG Groß-Bieberau zeichnet sich schon bald ab. Mit dem überzeugenden 32:18 (15:9) kegelte der designierte Absteiger TVH wohl auch die Südhessen aus der Zweiten Handball-Bundesliga.

Mit einem fulminanten Start legte der Aufsteiger den Grundstein zum Erfolg. Es war ein Novum: Nie in seinen bisher 28 Zweitliga-Saisonauftritten startete der TVH mit einem 6:0-Bonus. Bis zum 1:6 durch Andreas Neumann in der zehnten Minute hatte Torwart Michael Rebstock bereits sechs Schüsse abgewehrt, dazu leistete sich Groß-Bieberau je einen Pfostentreffer und einen Fehlwurf. Dabei war Rebstock nicht einmal der herausragende Akteur. Von Seiten der Gäste kam einfach zu wenig Zwingendes, um das nun einseitige Abstiegsderby für sich zu entscheiden. Gästetrainer Thomas Göttmann sprach hinterher von einem "kollektiven Blackout, wir standen vollkommen neben uns."

Groß-Bieberau schaute anfangs nur zu, wie die ungewohnt treffsicheren Hausherren ihren Vorsprung Tor um Tor ausbauten. Das Sechs-Treffer-Plus spielte der mittlerweile mit neuen Selbstbewusstsein auftretende TVH locker in die Pause. Nur kurz musste Hüttenberg bangen, als Mario Weber und Thomas Schäfer fast zeitgleich eine Zwei-Minuten-Strafe verbüßten, doch der desolate Gast daraus kein Kapital schlagen konnte. Zeichen des gewachsenen Vertrauens in das eigene Können war Matthias Wendlandts Treffer zum 13:6 (23.) - immer noch in doppelter Unterzahl spielend.

Auch nach der Pause brannte der Aufsteiger kein Feuerwerk ab. Umso erstaunlicher die Vorstellung der TSG, die nun lustlos einem Desaster entgegen steuerten. Es glich nun eher einem Spaziergang, mit dem Hüttenberg den Gast in die Regionalliga schickte. Zwar gelang jetzt nicht alles, aber vieles: So erzielte Schäfer mit einem tollen Knaller das 21:12 (39.), bevor Chalepo nach genialem Rückhandpass von Andi Scholz der 22. Hüttenberger Treffer glückte. Auch Webers Flugeinlage zum 23:13 in Minute 41 war sehenswert.

Die Südhessen hatten sich und die Zweite Liga zu diesem Zeitpunkt längst aufgegeben. Die Drittklassigkeit und damit ein baldiges Wiedersehen mit Bezwinger TV Hüttenbnerg zeichnet sich ab. "Jetzt wisst ihr, was uns im nächsten Jahr erwartet", wetterte Göttmann in der Kabine. "Jetzt wird wohl unvermeidbar sein, dass beide Mannschaften absteigen."

Hüttenberg: Rebstock, Menges (bei zwei Siebenmeter) - Chalepo (3), Weber (7/4), Schäfer (4), Bepler (1), Dettling (4), Langenbach (1), Rigterink (1), Scholz (3), Viehmann (3), Vogt (1), Wendlandt (4).

Groß-Bieberau: Kredel, Klinger (ab 31.) - Seeger (5), Neumann (2), Litzinger (1/1), Gunst, Hrach (1), Groß (5/1), Jacobs (2), Bauer (2), Beckmann, Bengs.

Schiedsrichter: Maier/Stehle (Ehingen) - Zuschauer: 1000 - Zeitstrafen: Hüttenberg vier (Schäfer zwei, Weber, Wendlandt), Groß-Bieberau fünf (Neumann drei/rote Karte (32.), Hrach, Bengs) - verworfene Siebenmeter: Groß (Groß-Bieberau) wirft an den Pfosten (46.) und an der Latte (51.).

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Alles im Eimer …

Durch eine desaströse Leistung in Angriff und Abwehr verspielte die TSG Groß-Bieberau im Derby beim Tabellenletzten TV Hüttenberg mit 18 : 32 fast jegliche Chance zum Klassenerhalt.
Sehr viele Bieberauer Fans waren nach dem besten Spiel der Saison gegen Aue erwartungsvoll nach Mittelhessen gereist um „unser Team“ tatkräftig und lautstark zu unterstützen. Doch von Beginn an zeigten die Gastgeber, wer an diesem Abend Chef im Ring sein sollte. Schnelle, druckvolle Angriffsaktionen mit feinen Anspielen zu den beweglichen Außen- und Kreisspielern führten zur raschen 6 : 0 Führung (9. Minute). In der Abwehr ließen die Gastgeber den wie gelähmt wirkenden Odenwälder Akteuren keine Möglichkeiten, sich wirkungsvoll in Szene zu setzen. Würfe, die dennoch das Hüttenberger Tor erreichten waren eine leichte Beute des vorzüglichen Schlussmannes Rebstock. So verzeichnete man bis zum erlösenden ersten Bieberauer Erfolgserlebnis durch Andy Neumann alleine 5 Fehlversuche. Wer nun glaubte, dass Groß-Bieberau in Anbetracht der Bedeutung dieses Spieles die Behäbigkeit ablegen würde und sein spielerisches Vermögen abrufen würde, sah sich aber getäuscht. Zwar hielt man nun bis zur Halbzeit (15 : 9) den Abstand zum Konkurrenten konstant auf 6 Tore, aber erzielte die Treffer fast nur durch Einzelaktionen. Wenig Bewegung im Rückraum, kaum Tempo im Spiel, nur Alibipässe auf die Außenpositionen und nicht einen einzigen Anspielversuch an den Kreis spielten der aggressiven und offensiv am Ball- führenden agierenden Hüttenberger Deckung geradezu in die Karten. Viel Unmut riefen eine Reihe völlig unverständlicher Entscheidungen der Schiedsrichter Maier und Strehle aus Ehingen hervor, die meist zu Ungunsten von Groß-Bieberau ausfielen. So ahndeten die beiden „Unparteiischen“ besonders in der Anfangsphase des Spieles viele Vergehen der Bieberauer Abwehrspieler mit der gelben Karte, bzw. mit 2 – Minuten – Strafen, während vergleichbare Aktionen Hüttenberger Abwehrspieler maximal mit Ermahnungen und Freiwurfentscheidungen bewertet wurden.

Es war allerdings kein Verschulden der Schiedsrichter, dass sich auch in der zweiten Halbzeit wenig am Ablauf des Spieles änderte. Hüttenberg nutzte mit viel Power fast jede sich bietende Gelegenheit zum erfolgreichen Torwurf aus, während sich auf Groß-Bieberaus Seite praktisch nichts änderte. Fehlwurf reihte sich an Fehlwurf. Alleine 15 in der zweiten Hälfte, dazu noch 5 Ballverluste durch technische Fehler belegen eindeutig, dass die Odenwälder auch in Spielabschnitt zwei keine Chance mehr hatten. Schon zwei Minuten nach Wiederanpfiff wuchs die Tordifferenz auf 9 an. Als dann Andy Neumann wegen seiner 3. Zeitstrafe (32. Minute) das Spielfeld verlassen musste, wurde das Team zusätzlich geschwächt. Die Umstellung auf zwei Kreisläufer im Angriff zeigte wenig Wirkung, da im Rückraum praktisch nicht erkannt wurde, dass sich damit neue Möglichkeiten ergeben haben. Immer wieder dasselbe Spiel. Nur der Ballbesitzer versucht über eine 1 : 1 – Aktion zum Erfolg zu kommen. Aber darauf waren die Hüttenberger Abwehrspieler bestens vorbereitet und machten viele dieser one-man-shows zunichte. Erst gegen Spielende gelang es in zwei Situationen, den Ball einmal an den Kreis zu spielen. So war es nicht verwunderlich, dass man am Ende mit 32 : 18 gewaltig unter die Räder kam.
Enttäuscht, ja entsetzt diskutierte man unter den Zuschauern den Ablauf dieses Spieles. Wie ist es erklärbar, dass eine Woche nach dem besten Spiel das schlechteste der Saison folgt ?
Mit Kornwestheim stellt sich für Groß-Bieberau am nächsten Sonntag eine neue schwere Aufgabe. Ein Sieg könnte das winzige Fünkchen Hoffnung auf den Klassenerhalt wieder zum flackern bringen.

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Monday, April 18th 2005, 10:49am

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Odenwälder müssen Blick nach unten richten

Groß-Bieberau · 17. April · ote · Die TSG Groß-Bieberau steht praktisch mit einem Bein in der Regionalliga. Die Odenwälder verloren am Sonntagabend ihr Heimspiel vor 750 Zuschauern mit 26:34 (13:16). Vier Spieltage vor Saisonschluss in der zweiten Handball-Liga Süd hat Groß-Bieberau fünf Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz.

Zunächst hielten die Gastgeber bis zum 5:5 sehr gut mit. Dann richteten die Gäste ihre 6:0-Deckung offensiver aus und bereiteten den Gastgebern zunehmend Probleme. Im Gegenzug kamen die Kornwestheimer zu einfachen Toren durch Tempogegenstöße. Kurz nach der Halbzeit kam Groß-Bieberau sogar nochmal auf 15:16 heran, war den Gästen dann aber auch spielerisch unterlegen. "Ich bin etwas ratlos, wir haben spielerisch vollkommen neben uns gestanden", so Trainer Thomas Göttmann. "Wir werden die Mannschaft runderneuern", kündigte der sportliche Leiter Georg Gaydoul an.

Trainer Göttman will die Mannschaft zumindest verjüngen. Mit dem 20-jährigen Christian Scholz vom Landesligisten Heppenheim hat Groß-Bieberau bereits einen hoffnungsvollen Torjäger verpflichtet. Den Verein verlassen wird allerdings Leistungsträger Andreas Neumann, der in Friesenheim anheuert. Das Gros der Mannschaft soll aber laut Göttmann erhalten bleiben.

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Andy-TVG

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Monday, April 18th 2005, 10:54am

Nach dem derzeitigen Stand der Dinge wäre es ja leider sogar ein Dreifach-Abstieg in Hessen. Die TuSpo Obernburg steht nach dem Sieg von Aue inzwischen ja auch auf einem Abstiegsplatz. Obernburg liegt zwar in Bayern, spielt aber ja auch im HHV. Somit würden sich dann wohl alle 3 Mannschaften in der Regionalliga Südwest wiederfinden.

Aber jetzt erstmal noch Daumendrücken für die TuSpo, damit sie es doch noch packt die Klasse zu halten!

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Monday, April 18th 2005, 11:08am

tja - sollte da ein trend erkennbar sein?
obernburg hat natürlich auch ein mehr als heftiges programm:

23.04.2005 TuSpo Obernburg - TSG Ludwigsburg-Oßweil
30.04.2005 ThSV Eisenach - TuSpo Obernburg
07.05.2005 TuSpo Obernburg - HSG Gensungen/Felsberg
14.05.2005 SG Kronau/Östringen - TuSpo Obernburg

Andy-TVG

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Monday, April 18th 2005, 11:18am

Ja, das Restprogramm ist absolut heftig. Der Punkt gegen Friesenheim zuhause war schon sehr wichtig und auch nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Wirkliche Chancen Punkte zu holen sehe ich eigentlich nur noch im Heimspiel gegen Gensungen. Klar, man hat zuhause auch schon den ein oder anderen Großen (z.B. Kronau) geärgert, aber ob in der jetzigen Situation Oßweil zu schlagen ist???

Und dann muss man wegen der miserablen Tordifferenz darauf hoffen, dass Aue keine Punkte mehr holt. Aber die spielen z.B. noch in Hüttenberg...

hecksel

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Monday, April 18th 2005, 3:30pm

Dafür wird aber wahrscheinlich der TV Kirchzell wieder in die 2. Bundesliga aufsteigen.
th

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Monday, April 18th 2005, 3:50pm

...ach so. und in der umgebung dann viele spieler ohne (buli-) verein...?

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Tuesday, April 19th 2005, 10:03pm

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Beim Schlusslicht laufen die Planungen für die Regionalliga auf Hochtouren

TV Hüttenberg ist auf Torhütersuche

18.04.2005

(wem). Für den TV Hüttenberg ist die Zweite Handball-Bundesliga Süd vier Spieltage vor Schluss abgehakt. Nach dem 29:32 als Gast der HBW Balingen/Weilstetten ist klar: Der TVH muss zurück in Liga drei, auch rein rechnerisch ist der Abstieg nicht mehr zu vermeiden. Die Planungen für die Regionalliga laufen auf Hochtouren.

Nach der Niederlage auf der Schwäbischen Alb bemängelte Trainer Stefan Faber die vielen leichten Fehler, die seine Mannschaft in der Schlussphase aus der Erfolgsspur brachten, nachdem der Aufsteiger den Tabellensiebten 58 Minuten lang am Rande einer Niederlage hatte. "Die Zeiten des Talentseins sind irgendwann vorbei", so der 42-Jährige. "Wer Ansprüche anmeldet, zweite Liga spielen zu wollen, der muss auch Kritik einstecken können." Einer, der seit Wochen seiner Form hinterherläuft, ist Gennadij Chalepo. Der ehemalige weißrussische Nationalspieler leistete sich in Balingen bei entscheidenden Szenen einige schwere Patzer.

Ebenfalls nicht in Bestform präsentierte sich Michael Rebstock. Torsten Menges vertrat den Hüttenberger Stammkeeper ab der 16. Minute sehr gut, doch ist der 35-Jährige Menges eigentlich für die zweite Mannschaft vorgesehen. "Wir suchen noch nach einem Torhüter", erklärt Vorsitzender Michael Mack. Nach den plötzlichen Abgängen von Michael Kuhl (unmittelbar vor Saisonbeginn) und Tobias Kreiling (Saisonmitte) verfügt der Traditionsclub derzeit für beide Mannschaften nur über zwei Keeper. "Da müssen wir unbedingt etwas tun", glaubt Mack, der ansonsten keine Neuzugänge plant. Aus dem Kreis der ersten Garde verlässt nur Markus Vogt (TuS Vollnkirchen) den Verein.

"Zu 95 Prozent" sei auch eine gemeinsame Zukunft mit Michael Viehmann klar. Dem Allrounder attestiert der Clubchef "eine ganz starke Saison. Er fühlt sich wohl hier. Daher gehe ich davon aus, dass er bleibt." Bleiben soll auch Florian Laudt. Die Verhandlungen über ein Zweitspielrecht beim Bundesligisten HSG Wetzlar stehen kurz vor dem Abschluss. "Das Erstrecht bleibt auf jeden Fall in Hüttenberg", erklärt Mack. "Dann hilft es uns auch, dass Flo bei Vollprofis mittrainiert." Benni Hundt hingegen ist kein Thema mehr in Hüttenberg. Hundt sieht seine Zukunft in den oberen beiden Ligen und will daher kein Zweitspielrecht bei einem Regionalligisten.

Lange soll die Zeit für Hüttenberg in der dritten Liga auch nicht dauern. Platz eins bis drei nennt Mack "ein realistisches Ziel. Wir wollen ganz vorne mitspielen, alles andere wäre eine Enttäuschung." Und so heimlich schielt das Tabellenschlusslicht Hüttenberg noch auf den vorletzten Platz. "Wer weiß, was noch alles passiert", orakelt Mack. Bei der Insolvenz von drei Vereinen in den beiden Bundesligen käme es zu einem Entscheidungsspiel zwischen den Vorletzten der beiden Zweitligagruppen. Ein letzter kleiner Hoffnungsschimmer auf den Klassenerhalt. "Ich glaube zwar nicht dran", meint Mack, "aber wir müssen wenigstens alles versucht haben."
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Thursday, April 28th 2005, 9:27pm

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Genug Diskussionsstoff geliefert
26.04.2005 - 08:34 von lodeck

Florian Laudt rettet TV Hüttenberg in Schlussekunden einen Zähler - Vier rote Karten und sechs vergebene Siebenmeter

HÜTTENBERG (sab). Vier rote Karten nach zum Teil rüden Attacken, ein Siebenmeter-Verhältnis von 11:1 für den TVH mit sechs verworfenen Strafwürfen und eine Spielzeit von fast 100 Minuten - allein die Spielstatistik des Zweitliga-Handballduells zwischen dem TV Hüttenberg und dem EHV Aue lieferte in der Hüttenberger Sporthalle enormen Diskussionsstoff. Die Partie selbst verlief dagegen über weite Strecken eher blaß, am Ende war das 21:21 (8:13) ein gerechtes Ergebnis, denn beide Teams hatten den Sieg nicht verdient. Die Gastgeber nicht, weil sie eine ganze Serie hochkarätiger Möglichkeiten ausließen, die Gäste aus Aue nicht, weil sie nach gutem Start ihre spielerische Linie immer mehr verloren und letztlich nur noch von der Abschlussschwäche des TVH profitierten.
TV Hüttenberg -
EHV Aue 21:21
"Mir fehlen die Worte. Wenn man von Beginn an klar führt und praktisch immer in Front liegt, ist der Punktverlust für uns eine riesige Enttäuschung. Es war eine unglaublich emotionale Begegnung, in der die Spieler mit allen Wassern gewaschen waren. Aber nach dem Spiel gibt man sich dann wieder die Hand", meinte Gäste-Trainer Maik Nowak in der Pressekonferenz nach der Partie. Doch da irrte sich Herr Nowak, denn zum Hände schütteln war den Gastgebern nicht gerade zumute, nachdem der Franzose Charloton direkt nach Spielende gegen den am Boden liegenden Thomas Schäfer übel nachgetreten hatte.
Hatte das zuletzt sichtlich überforderte Schiedsrichtergespann Altmann/Wallenfels diese Attacke übersehen, so waren sie in der 44. Minute sofort mit einer roten Karte dabei, als Gästespieler Tonar den von außen "einfliegenden" Michael Viehmann in Bodycheck-Manier niederstreckte. Nur gut fünf Minuten später nutzte der Hüttenberger seinen Ellbogen gegen den einlaufenden Meinhardt. Erneut rot, allerdings für Mario Weber ("Ich habe Meinhardt gar nicht berührt") und damit für den falschen Spieler.
Handball wurde auch gespielt und dies anfangs sehr erfolgreich von den Gästen aus Sachsen. Die ob ihrer Tabellenkonstellation von Beginn an aggressiv und bissig operierenden Sachsen machten aus einem 3:2 (4., Chalepo) ein 3:8. Bereits bis zu diesem Zeitpunkt zeigte sich die mangelhafte Chancenverwertung der Gastgeber, die zwischen der 13. und 24. Minute lediglich zwei Strafwürfe durch Andreas Scholz und Gennadij Chalepo gegen den sich mächtig steigernden Gäste-Keeper Bayerschmidt unterbrachten. Gerade einmal drei Feldtore in den ersten 24 Spielminuten ließen TVH-Coach Stefan Faber ("Wir spielten wie das Kaninchen vor der Schlange") am eigenen Angriff verzweifeln.
Die Miene von Faber hellte sich erst nach Wiederbeginn auf, als Hüttenberg den "Nichtangriffspakt" aufgab, fünf Minuten lang fehlerfrei blieb und zum 13:14 (35., Stelzenbach, 35.) verkürzte. Noch einmal zog Aue auf 13:17 davon, doch die Gastgeber arbeiteten sich wieder auf 16:17 heran.
Die ominöse 44. Minute mit der roten Karte für Tonar brachte endgültig einen Bruch in das Spiel. Zahlreiche Zeitstrafen (Aue war kurzzeitig nur zu dritt auf dem Parkett), ständige Diskussionen zwischen Trainer Nowak und den Zeitnehmern sowie die überforderten Schiedsrichter prägten die Schlussviertelstunde, in der der Handballkampf zum Handballkrampf wurde. Keine spielerische Linie mehr auf beiden Seiten und nur noch wenige Einzelaktionen charakterisierten die Partie, die nach dem 21:20 durch Meinhardt und dem im Gegenzug von Bayerschmidt parierten Schäfer-Wurf 50 Sekunden vor dem Ende bereits entschieden schien. Doch symptomatisch für die Begegnung leisteten sich die Gäste in den Schlusssekunden noch einen technischen Fehler im Angriff und "Flo" Laudt erzielte acht Sekunden vor dem Ende den Gleichstand.

Im StenogrammHüttenberg: Rebstock, Menges (n.e.); Chalepo (3/1), Weber (1), Schäfer (5), Bepler, Dettling, Langenbach (2/2), Laudt (5/1), Rigterink, Scholz (2/1), Stelzenbach (1), Viehmann (2), Vogt.
Aue: Bayerschmidt, Hilbig; Schäfer, Urban (2), Serafimovics (1), Meinhardt (4), Kurzweg (2), Tonar (4/1), Rothenburger (2), Swat, Hätterich (1), Charloton (5), Mertig, Diener.
Zuschauer: 850. - Schiedsrichter: Altmann/Wallenfels (Ludwigshafen/Ottersheim). - Zeitstrafen: 10:22. - Rote Karten: Weber (50.); - Tonar (44.), Rothenburger (54.), Urban (60.). - Siebenmeter: 11/5:1/1.
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Monday, May 2nd 2005, 4:51am

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Trotz Kopfschmerzen gibt es Hoffnung

Groß-Bieberau · 1. Mai · ote · Die Odenwälder zogen sich gegen den Ligaprimus der zweiten Handball-Liga Süd relativ achtbar aus der Affäre. Zunächst kamen die Gastgeber mit der offensiven Deckung der Gäste aber überhaupt nicht zurecht. Zudem musste Leistungsträger Carsten Bengs schon früh mit einer schweren Gehirnerschütterung vom Feld, nachdem er einen Wurf an den Kopf bekommen hatte. So lag Groß-Bieberau schnell mit 0:7 hinten.

Auch nach der Halbzeit bauten die Gäste aus Nordhessen ihren Vorsprung weiter aus. Erst als es Melsungen etwas ruhiger angehen ließ, kam Groß-Bieberau über den Kreis und die Außen etwas besser ins Spiel und gestaltete die Niederlage erträglich, vor allem weil Torhüter Markus Kredel glänzend aufgelegt war und 28 Bälle hielt.

Aus dem Rückraum gelangen Groß-Bieberau allerdings nur zwei Treffer, Goalgetter Andreas Neumann blieb sogar ohne Torerfolg. Sportlich ist Groß-Bieberau zwar bereits seit einer Woche abgestiegen, die Odenwälder machen sich jedoch noch Hoffnungen, den Klassenverbleib am grünen Tisch sichern zu können. "Wir wollten eigentlich gar keine Lizenz für die zweite Liga beantragen, sind aber darauf hingewiesen worden, es vorsorglich doch zu tun, da ist wohl einiges im Busch", so Groß-Bieberaus sportlicher Leiter Georg Gaydoul. Vermutet wird, dass einige Vereine wegen Misswirtschaft keine Lizenz mehr erhalten werden.
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sind aber darauf hingewiesen worden, es vorsorglich doch zu tun, da ist wohl einiges im Busch", so Groß-Bieberaus sportlicher Leiter Georg Gaydoul. Vermutet wird, dass einige Vereine wegen Misswirtschaft keine Lizenz mehr erhalten werden

so, so...

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Monday, May 2nd 2005, 2:31pm

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Melsungen Nummer zu groß
Handball, zweite Liga: TSG Groß-Bieberau gegen Spitzenreiter beim 21:29 erst nach der Pause druckvoll und zielstrebig – Hoffnung auf Lizenzentzug einiger Konkurrenten im Profilager

Nach den schwachen Leistungen zuletzt war kaum zu erwarten, dass Handball-Zweitligist TSG Groß-Bieberau gegen Spitzenreiter MSG Melsungen punktet. Es mag beruhigen, dass die Odenwälder die zweite Halbzeit mit 15:14 Toren gewannen. Unter dem Strich stand der 29:21-Sieg der Nordhessen, der nach dem 22:8 zur Pause klar war.
Probleme bereitete Groß-Bieberau die offensive Abwehr der Gäste. Torjäger Andreas Neumann erzielte nicht einen Treffer, resignierte. Nach zwölf Minuten lag der Tabellenführer 7:0 vorn. Pech kam hinzu: Abwehrspezialist Carsten Bengs bekam von einem Mitspieler den Ball an den Kopf und fiel aus (Gehirnerschütterung). So hatte der Gegner über 9:4 und 11:4 freie Bahn. Groß-Bieberaus Sportlicher Leiter Georg Gaydoul: „Wir haben viel zu ängstlich agiert.“

Respekt nötigte der tschechische Nationaltorhüter Radek Musil ab, der bester Mann war. Auf der Gegenseite überzeugte Schlussmann Markus Kredel mit 28 gehaltenen Bällen. Dank seiner Klasse witterten die Odenwälder nach sechs Treffern in Folge beim 14:22 (36. Minute) Morgenluft. Über die Flügel und den Kreis machte Groß-Bieberau plötzlich Druck. Zudem war Spielmacher Oliver Groß (7/2) mit Einzelaktionen erfolgreich. Die Nebenleute blieben allerdings gegen die körperlich robuste Abwehr der Gäste blass. Zwei Treffer aus der zweiten Reihe belegen das. Melsungens Schongang ärgerte Rastislav Trtik. Der tschechische Nationaltrainer wollte etwas für das Torverhältnis tun. Enttäuschend nannte Georg Gaydoul die Zuschauerresonanz. „Es waren noch keine 500 Zuschauer in der Halle.“ Damit fühlte sich er bestätigt: „Samstagspieltage machen für uns auch künftig keinen Sinn.“

Die Hoffnung, zweitklassig zu bleiben, obwohl sportlich abgestiegen, stirbt noch nicht. Weiter drohen einigen Vereinen in Liga eins und zwei Lizenzverluste. „Wir warten ab“, sagt Gaydoul. „Auch eine Relegation ist noch möglich.“ Doch darf der Klub nicht weiterhin die Flügel so hängen lassen, denn hinten drängt TV Hüttenberg nach, hat bis auf einen Punkt zum Vorletzten aufgeschlossen. Sollten die Odenwälder ans Ende abrutschen, ist der Abstieg perfekt.

TSG Groß-Bieberau: Markus Kredel, Ben Klinger (im Tor), Oliver Groß (7/2), Dennis Gunst (4/1), Tim Beckmann (4), Rico Litzinger (3), Alexander Jacobs (2), Jens Hrach (1), Andreas Neumann, Florian Bauer, Carsten Bengs und Benedikt Seeger. Siebenmeter: 4/3 und 5/4.

Zeitstrafen: 6/7; Rot: Florian Bauer (TSG/53., dritte Hinausstellung). Zuschauer: 500

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Es mag beruhigen, dass die Odenwälder die zweite Halbzeit mit 15:14 Toren gewannen. Unter dem Strich stand der 29:21-Sieg der Nordhessen, der nach dem 22:8 zur Pause klar war.


Find' ich einen Riesenbrüller. Mit fällt dazu nur ein: Kopfrechnen schnell, aber falsch. :D :lol: :D
"Erfolg ist eine Folgeerscheinung, niemals darf er zum Ziel werden." (Gustave Flaubert)

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Friday, May 6th 2005, 4:46pm

Dreifach - Abstieg?

wird aus dem doppel-abstieg ein dreifacher?

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Fabian glaubt an die Rettung
OBERNBURG/GENSUNGEN. Seit sieben Jahren ist Dr. Frantisek Fabian Trainer beim Tuspo Obernburg, den er 2002 in die 2. handball-Bundesliga führte. Heute um 19.30 Uhr trifft der 47-Jährige mit seiner Mannschaft im letzten Heimspiel auf die HSG Gensungen/Felsberg.

Der Blick auf die Tabelle macht deutlich, unter welchem Druck Obernburg in der Schlussphase seiner dritten Zweitliga-Saison steht. Als Drittletzter liegt der TuSpo, der die weitaus schlechteste Tordifferenz der gefährdeten Mannschaften hat, einen Punkt hinter den Konkurrenten Aue und Oftersheim/Schwetzingen und muss am letzten Spieltag beim Tabellenzweiten Kronau/Östringen antreten.

Trotzdem glaubt Frantisek Fabian noch an den Klassenerhalt. "Alle sind sich bewusst, um was es heute geht. Meine Mannschaft wird um jeden Zentimeter kämpfen. Wir müssen gewinnen und wir werden gewinnen", sagt der Pädagoge. Die Manipulationsvorwürfe gegen den Tuspo, die nach dem 24:23-Sieg gegen Oßweil durch die Zweitliga-Szene geisterten, bezeichnet der Lehrer als "Frechheit gegenüber mir und der Mannschaft." Die nicht gerechtfertigten Anschuldigen hätten im Umfeld des Vereins für Riesenwirbel gesorgt und die Trainingsarbeit ausgerechnet in der prekärsten Situation seit Jahren empfindlich gestört.

Für das schlechte Abschneiden seiner Mannschaft, der viele Insider einen einstelligen Tabellenplatz zugetraut hatten, hat Fabian mehrere Erklärungen. "Ich habe eine junge Truppe ohne ausländische Profis. Die Jungs haben viel Talent, aber es fehlt ihnen noch an Abgeklärtheit und Konstanz."

Zudem hätten die Ex-Nationalspieler Heiko Karrer und Henning Siemens enttäuscht. Karrer, der als Torschützenkönig aus der Schweiz kam, verletzte sich in der Vorbereitung an der Schulter und kam nur zu drei Kurzeinsätzen. Linkshänder Siemens, der über den Zenit seiner Laufbahn hinaus ist, war zuletzt mur Bankdrücker.

HSG-Trainer Günter Böttcher weiß, was auf sein Team zukommt. "Für Obernburg geht es um Alles. Aber wir sind auf den heißen Tanz gut vorbereitet und wollen unbedingt gewinnen", sagt der 50-Jährige.

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ulle

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Saturday, May 7th 2005, 8:06am

ich glaube nicht, dass das für Obernburg reicht. Wenn die HG O/S heute gegen Groß Biberau gewinnt sind die Spargelstädter durch.
Wenn nicht ?( :(
Und die Krösties werden alles tun ihrem nordbadischen Mitstreiter die Klassenzugehörigkeit zu erhalten.
Aue, die gewinnen halt das letzte Spiel zu Hause, auch wenn der Gegner Melsungen heisst.
;)

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Tuesday, May 10th 2005, 9:48am

noch lebt obernburg:

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HSG-Stammspieler haben versagt
ELSENFELD. "Es war ein verdienter Sieg für den TuSpo, denn wir haben zu viele Chancen versiebt." In der Stunde der hauchdünnen 26:27 (13:16)-Niederlage beim Tuspo Obernburg blieb Günter Böttcher Realist. Der HSG-Trainer bescheinigte zum einen TuSpo-Torwart Matthias Ritschel "eine ganz starke Leistung"; zum anderen, so Böttcher, "haben meine Stammspieler in der entscheidenden Phase versagt".

In der Tat konnte die HSG nicht die Akzente setzen, die der Trainer im Duell der handball-Doktoren gegen das Team von Dr. Frantisek Fabian gerne gesehen hätte. Trotzdem hatten die Gäste ihre Chance, sowohl im ersten, als auch im zweiten Abschnitt. Bei etwas mehr Engagement und Konzentration hätten die Edertaler gut und gern zumindest einen Punkt aus der Elsenfelder Untermainhalle entführen können.

Doch Eidam und Co. erlaubten sich zu viele technische Fehler, so dass ihre famose Aufholjagd zwischen der 54. und 60. Minute vom 20:27 zum 26:27-Endstand letztlich nichts einbrachte. "Nicht auszudenken, wenn die Partie eine Minute länger gedauert hätte", so bilanzierten die TuSpo-Anhänger das Happy-End nach einem wahren Wechselbad der Gefühle. Zu sicher waren sich ihre Mannen nach dem klaren Vorsprung gewesen. Doch der Kraftakt der Gäste, bei denen lediglich Roland Serfel (11/6) als Vollstrecker gefiel und Stephan Untermann immerhin drei Treffer erzielte, kam einfach zu spät.

Während die HSG Gensungen/Felsberg den Klassenerhalt längst sicher hat und nun am kommenden Samstag mit einem Heimsieg gegen Nachbar Werratal mit ihren treuen Fans den Saisonausklang feiern wird, hat Obernburg mit dem Sieg zunächst die Abstiegsplätze verlassen.

Doch auf dem Weg zum Klassenerhalt geht das Fernduell der Mainfranken mit dem EHV Aue nun in seine finale Runde. Denn beide Kellerkinder haben es am letzten Spieltag mit den beiden Topteams der Liga zu tun. Während der EHV Aue am kommenden Samstag mit einem Zähler Rückstand auf den TuSpo ins Heimspiel gegen Meister Melsungen/Böddiger geht, steht Obernburg beim zweitplatzierten Relegationsstarter Kronau/Östringen vor einer nicht minder schwer zu lösenden Aufgabe.(BF)

FOTO: HAHN/NH

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Meikel

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Saturday, May 14th 2005, 9:32pm

Obernburg holt mit 38:38 in Kronau-Östringen einen Punkt und rettet sich, da Aue gegen Melsungen mit 30:37 verliert.

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Sunday, May 15th 2005, 1:49pm

na selbst bei einer niederlage wäre obernburg drin geblieben. ansonsten ist dieses ergebnis unbegreiflich.

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Sunday, May 15th 2005, 8:12pm

OBB goes to Kröstis

Warum ist das Ergebnis unbegreiflich, jeder der das Spiel gehen hat muss der Meinung sein, das auch 2 Punkte verdient gewesen wären.

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Sunday, May 15th 2005, 11:05pm

...und genau das ist unbegreiflich.

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