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321

Dienstag, 15. Januar 2019, 11:11

Doch. Es entspricht der Wahrheit. Weil die Städte klamm sind, Solingen sogar unter Haushaltsaufsicht. Städtische Angebote geschlossen, Freibäder zu, Schulturnhallen marode. Von da wird nichts kommen. Der vom BHC seit inzwischen einem Jahrzent postulierte Förderbeitrag aus Sportstättenförderung bedingt Abruf. Das aber geht nur mit konkreten Planungen und Genehmigungen. Weder die Verkehrsseite, noch die Umweltverträglichkeitsprüfung noch ein wirtschaftliches Betreiberkonzept hat der BHC jemals vorgelegt. Apropos Betreiber: wer denn? Stadt nicht, BHC wollte auch nicht, wer denn dann? Eine ominöse Betriebs GMBH, deren Existenz nicht gegeben ist und die Gesellschafter nie benannt wurden. Und wer soll Bauherr sein? Stadt nicht, BHC hat auch immer abgewunken. Das einzige, was vom BHC kam, waren Absichtserklärungen und Vorplanungen und PLÄNE den Fördertopf zu nutzen. Wirklich konkret war da GAR NICHTS. Das der letzte Grundstücksinhaber nun nicht verkauft hat, ist ein passendes Argument, das vorgeschoben werden kann - gleichzeitig ist es gut, das er nicht verkauft hat, denn es wären neben Freizeitmöglichkeiten (Ponyhof) auch die letzten Vorkommen einiger Vogelarten auf Solinger Stadtgebiet verschwunden und noch weitere Grünfläche versiegelt worden. Zeitgleich ist der Standort Wanderungskorridor zwischen Ittertal und Wupper und damit nach europäischem Naturschutzrecht eh nicht genehmigungsfähig. Und das ist gut so! Diverse andere Aspekte kommen am gewollten Standort dazu, die wir hier nicht in Tiefe ausführen müssen. Es sei nur daran erinnert, das wir ein Flächenversiegelungsproblem haben - Wasserhaushalt, Trockenheit, Hitze, Artensterben - alles irgendwie unverantwortlich im Jahr 2019. Beim Fördertopf wäre noch zu bedenken: Marode Schulturnhallen, geschlossene öffentliche Angebote, nun soll mangels Geld auch die Solinger Eishalle abgerissen werden. Dann Fördergelder aus Steuermitteln (!) für eine Halle für reines Freizeitvergnügen und eine privatwirtschaftliche GMBH, die der BHC nun einmal ist, zu veranschlagen, ist ebenfalls nicht wirklich verständlich.

Neue Halle für den BHC: JA. Auf recycelter Fläche ( in SG zur Genüge vorhanden, wenn man nur ernsthaft wollen würde!), als Ausbau der Klingen- Uni- oder Bayerhalle. Als Kombilösung mit einer neuen Eishalle bei gleichzeitigem Allgemeinnutzen UND bei nachgewiesenem wirtschaftlich tragfähigen Gesamtkonzept UND klarer Bauherren und Betreiberzuordnung. Nur: Diese Risiken wollte doch niemand übernehmen - inklusive BHC. Und selbst wenn: Dann geht die Betriebsgesellschaft pleite - und dann? GMBH - beschränkte Haftung. Schon wieder Steuerzahler? Aber mal sicher nicht. Wer soll denn da auftreten? Appasionata, Anton aus Tirol und Co. wie in Wetzlar sind eh nicht das gelbe vom Ei - und die nutzen hier bereits Phillipshalle, Dome, Kölnarena, Oberhausen und Co.

Fassen wir zusammen: Außer Forderungen, Erwartungen an die öffentliche Hand und Wunschplanungen nebst Versprechungen "in drei Jahren steht die Arena (wiederholt im Jahrestakt seit 2007!!!)" war NIX vorhanden. Verarschen der Fans hat super geklappt, mit dem gewünschten Ergebnis der Entrüstung dieser gegenüber den Städten und nun argumentierbarem Umzug nach Ddorf.

Sodele, ungewünschter Klartext - Feuer frei.

Das Ganze passt wunderbar zur immer neuen Installation von Kunstgebilden in Düsseldorf und "DDHC Alpenvikinger wir spielen von Aachen bis Hagen" Konstrukten. Leider ist auch der Handball derart kommerzialisiert und vom Etat abhängig gemacht worden, dass das sogar verständlich ist, das es anders nicht mehr geht. An der Stelle muss sich der Sport- und Handballfan aber fragen lassen, welchen Anteil er daran hat. macht es Sinn, für sein freizeitvergnügen Steuergelder, Grünfläche, Naturschutz und Co. zu opfern, einer MCDonalds Kinderfanbank nicht kritisch gegenüber zu stehen, gleichzeitig aber mehr Regionalität und Heimatnähe zu wollen? Sicher nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Robin« (15. Januar 2019, 11:19)


322

Dienstag, 15. Januar 2019, 11:45

Insolvenz bei den Vikings???

Nach einem aktuellen Bericht der RP-Online von heute, müssten die Rhein-Vikings nach aktuellem Stand Insolvenz anmelden!!! Bin mal gespannt, was da in den nächsten Tagen passiert. Ich glaube nicht, dass der ehmalige GF Thomas Koblenzer noch mal privat zuschießt. Und sein eingeschlagener Klageweg gegen die Stadt Düsseldorf dauert viel zu lange. Selbst wenn er recht bekommen sollte.

https://rp-online.de/nrw/staedte/rhein-k…rf_aid-35650683
:cool:

323

Dienstag, 15. Januar 2019, 11:47

Solche Klagen gehen meist über 2 Instanzen, dauert so im Schnitt 3 Jahre...Das Klageverfahren kann dann irgendwann der Insolvenzverwalter fortsetzen...Geld für den laufenden Spielbetrieb bekommt man so nicht

diesilke

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324

Dienstag, 15. Januar 2019, 16:35

Wie wäre das dann, wenn der Verein noch vor der Rückrunde Insolvenz anmeldet.
Was klar ist, die bisherigen Punkte gehen an die Gegner der Vorrunde.

Doch was passiert dann mit der Rückrunde, wenn der Spielbetrieb eingestellt wird?
Gibt es dann spielfreie Tage, für die Spiele gegen Düsseldorf oder werden auch da dann für den Düsseldorfer gegner die Spiele als Sieg gewertet.
Oder darf Düsseldorf die Saison noch beenden.

pko

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325

Dienstag, 15. Januar 2019, 17:04

Wenn ein Team eine Runde nicht beeendet, fallen generell alle Spiele aus der Wertung, so weit ich mich erinnere.
@Robin: sehr schöne Darstellung, aber: hier geht es um Neuss/Ddorf, nicht um (Wuppertal)/Solingen.
Im Anfang war das Nichts - und das ist dann explodiert." (Terry Pratchett)
1990 + 1974 - 1954 = 2010 (nur ein kleiner RECHENFEHLER)

diesilke

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326

Dienstag, 15. Januar 2019, 22:50

Also hat dann immer die Mannschaft die in Rückrunde gegen Düsseldorf spielt einen freien Spieltag

327

Dienstag, 15. Januar 2019, 22:55

Nein, die müssen Kohle ach aufeln, alte Regel :D

328

Mittwoch, 16. Januar 2019, 11:45



@Robin: sehr schöne Darstellung, aber: hier geht es um Neuss/Ddorf, nicht um (Wuppertal)/Solingen.
...was ja zukünftig mehr oder minder das Gleiche ist und/oder sich zumindest in Abhängigkeiten bedingt.

329

Mittwoch, 16. Januar 2019, 15:04

Aktuelle Veröffentlichungen des Handballclubs Rhein Vikings
Angesichts der wirtschaftlichen und sportlichen Entwicklung der HC Rhein Vikings GmbH sowie der in diesem Zusammenhang von der Gesellschaft und Herrn Prof. Dr. Koblenzer (stiller Gesellschafter und langzeitiger Geschäftsführer u.a. Zuständigkeit Finanzen) getätigten Veröffentlichungen ist klarzustellen: Die Sportstadt Düsseldorf hat ihre umfangreiche inhaltliche und wirtschaftliche Unterstützung zum Jahresbeginn weitestgehend eingestellt. Dies geschah konform mit den diesbezüglich geschlossenen Verträgen und Laufzeiten.

Der HC Rhein Vikings GmbH ist es in nahezu allen Bereichen ungeachtet wiederholter Hinweise und Aufforderungen nicht gelungen, den für nachhaltigen Profi-Handball erforderlichen Professionalisierungsgrad sicherzustellen. Ausgabe- und Einnahmeverhalten standen von Beginn an nicht im Einklang. Die Gesellschaft hat sich wiederholt an die Sportstadt gewandt mit der Bitte um Hilfe. Dabei hat es wiederholt Krisengespräche gegeben, unter anderem, da es wegen vollstreckbarer Zahlungsrückstände der HC Rhein Vikings GmbH zu einer Pfändungsthematik (u.a. Kontopfändung) bei der HC Rhein Vikings GmbH gekommen ist, in deren Rahmen Sponsoren der Rhein Vikings GmbH, so auch die Sportstadt, vorläufige Zahlungsverbote (seitens des Finanzamtes) erhalten haben. Zu wiederholt rückständigen Spieler- und Trainergehältern und nahezu gänzlicher Erfolglosigkeit der Vikings Geschäftsführung bei der Akquise von Sponsoren kommen weitere Vorkommnisse, die eine vertrauensvolle Zusammenarbeit stark belastet haben, wobei die aktuelle Verhaltensweise bestes Beispiel dafür ist. Die Zusendung der Klageschrift an Journalisten und Kommunalpolitiker vor Einreichung bzw. Zustellung an die beklagte Partei spricht für sich und zeigt die Zielrichtung des Vorgehens.

Die Sportstadt Düsseldorf hat die HC Rhein Vikings GmbH mehrfach und im Zusammenhang mit der Kündigung der Sponsorenverträge auch schriftlich aufgefordert, eine Fortführungsprognose der Spielbetriebs GmbH bis zum Ende der Saison 18/19 darzulegen. Das ist leider bis heute nicht erfolgt. Zuletzt haben die Vikings bei einer gemeinschaftlichen Sitzung am 14. November gesagt, dass die wirtschaftliche Fortführungsprognose nicht gegeben ist und auch kein Alternativkonzept vorgestellt. Sponsorings der Sportstadt Düsseldorf wiederum setzen einen wirtschaftlich und kaufmännisch planbaren Geschäftsverlauf voraus. Zudem sind die Vikings auf Gesprächsangebote zur Fortführung der Partnerschaft auf unterschiedlichen Ebenen bis heute nicht eingegangen.

Eine Wiederaufnahme der Gespräche ist seitens Sportstadt Düsseldorf jederzeit möglich.

Als Perspektive über die aktuelle Saison hinaus hat die Sportstadt Düsseldorf den Rhein Vikings zudem angeboten, ab der Saison 2019/2020 eine Drittligamannschaft sowie die gesamte leistungsorientierte Jugendarbeit in ein gemeinsames Projekt zur Weiterentwicklung des Handballs in der Region einzubringen. Der für den Betrieb der Mannschaften erforderliche finanzielle Aufwand wäre dabei nachhaltig und vollständig durch von der Sportstadt akquirierte Sponsoren sowie durch die Leistungssportförderung der Stadt gedeckt gewesen. Ziel war dabei stets, die Rhein Vikings frei von jedem wirtschaftlichen Risiko zu halten. Die Rhein Vikings haben dieses Angebot – nach anfänglichem Interesse – überraschend abgelehnt.

Wir freuen uns sehr über das öffentliche Statement der Rhein Vikings, wonach es im Profi- und Jugendbereich weitergeht und wünschen für die sportliche Zukunft alles Gute.


Quelle: Facebook Sportstadt Düsseldorf

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330

Mittwoch, 16. Januar 2019, 15:16

da scheinen ja die wahrnehmungen der beiden parteien sehr unterschiedlich zu sein-
kritisch für mich sind allerdings die widersprüchlichen aussagen bzgl. der fortführung-
da gehe ich mal davon aus, dass aufgrund der insiderinfos die die sportstadt düsseldorf
bzgl. der konten etc. -die für mich allerdings so n icht zulässig wären- macht,
längst ein inso - antrag vorliegen müsste.....

331

Mittwoch, 16. Januar 2019, 21:03

Ja @TCLIP, da frage ich mich jetzt aber auch, wer hier die Wahrheit zum Volk u. Presse gibt? Vielleicht liegt die aber auch irgendwo dazwischen!

Jetzt wartet man eigentlich täglich auf die Übernahme der Geschäfte durch einen Insolvenzverwalter 8o. Man könnte die Vermutung haben, dass hier evt. schon Insolvenzverschleppung vorliegen könnte!
:cool:

332

Donnerstag, 17. Januar 2019, 18:02



@Robin: sehr schöne Darstellung, aber: hier geht es um Neuss/Ddorf, nicht um (Wuppertal)/Solingen.
...was ja zukünftig mehr oder minder das Gleiche ist und/oder sich zumindest in Abhängigkeiten bedingt.

Mit dem Verein HC Rhein Vikings beziehungsweise HSG Neuss-Düsseldorf, um den sich dieser Thread ja eigentlich drehen sollte, steht der Bergische HC zum derzeitigen Zeitpunkt in gar keinem direkten Verhältnis. Alles andere wäre gelogen.

Solche Halbwahrheiten hast du ja schon in deinem ersten Beitrag verbreitet, als du die Finanznot der Stadt in Verbindung mit der möglichen Schließung der Eishalle gebracht hast. Eigentümer der Eishalle ist die Lebenshilfe und nicht die Stadt. Die bezuschusst diese zwar, aber diese Pläne haben rein gar nichts mit zu wenig Geld in der Stadtkasse zu tun!
Bergisch stabil: Die blaue Wand des BHC!

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333

Donnerstag, 17. Januar 2019, 18:46

HaDo

wer genau was an wahrheit erzählt.......
wird man nie ganz genau klären können-sprich verschiedene sichtweisen

allerdings...
man darf manchmal selbst wahrheiten nicht verbreiten- grade wenn man selbst involviert ist
und es dem anderen zum nachteil gereicht, aber dem datenschutz oder vertragsinhalten entgegensteht....

334

Freitag, 18. Januar 2019, 11:15



@Robin: sehr schöne Darstellung, aber: hier geht es um Neuss/Ddorf, nicht um (Wuppertal)/Solingen.
...was ja zukünftig mehr oder minder das Gleiche ist und/oder sich zumindest in Abhängigkeiten bedingt.

Mit dem Verein HC Rhein Vikings beziehungsweise HSG Neuss-Düsseldorf, um den sich dieser Thread ja eigentlich drehen sollte, steht der Bergische HC zum derzeitigen Zeitpunkt in gar keinem direkten Verhältnis. Alles andere wäre gelogen.

Solche Halbwahrheiten hast du ja schon in deinem ersten Beitrag verbreitet, als du die Finanznot der Stadt in Verbindung mit der möglichen Schließung der Eishalle gebracht hast. Eigentümer der Eishalle ist die Lebenshilfe und nicht die Stadt. Die bezuschusst diese zwar, aber diese Pläne haben rein gar nichts mit zu wenig Geld in der Stadtkasse zu tun!



Versuche bitte erst gar nicht, mit Deiner typischen Krawallart mit mir zu diskutieren. Selbstverständlich steht der Rückzug der Stadt Düsseldorf beim einen und dem Einstieg beim anderen in Verbindung mit beiden Geschehen. Mehr habe ich nie behauptet, musst Du hier nicht reininterpretieren.

Und genauso steht natürlich die Stadt in Verbindung mit der Eishalle. Schon alleine deshalb, weil die Finanznot ja zum Übertrag auf die Lebenshilfe geführt hat UND die Stadt nun für Ersatz (wenn gewünscht) zuständig wäre. Auch da habe ich nichts anderes behauptet.

Man muss halt mal in Zusammenhängen und über den Tellerand denken. Genau daran scheitert aber Vieles. Siehe Hallenpläne. Siehe jetzt nicht auf die Idee zu kommen, Eishalle und BHC Halle am Standort rund um Haltepunkt Mitte in einem zu denken. Siehe Regionalität zu fordern, die Konsumpervertierung mit Flächenversiegelung, Steuergeldern und McDondals Kinderwerbung aber kritiklos mitzumachen und aufkommende Bedenken als links-grüne Spinnerei abzutun. Auch da wird dann anderweitig ein Schuh draus, selbst wenn Du auf Deinem getrennten Standpunkt beharrst. Stadt klamm, Freizeitangebote zu, Lebenshilfe ohne Mittel - und Steuergelder für eine private GMBH Halle? Moralisch nicht vertretbar. Und genau DAS steht in meinem Post, NIX anderes-leider ist man da (siehe oben) aber ja leider mit taub-blindem Nachlaufen ohne vernetztes Denken konfrontiert. Steuergelder gehören in Gemeinwohl, also Breitensport, Freizeitmöglichkeiten und Lebenshilfe. NICHT in Wirtschaftsunternehmen und Freizeitkonsum. Letzteres findet aber sowohl in Düsseldorf, als auch im Falle einer BHC Halle statt.

Genauso hier: Selbstverständlich hat der Einstieg der Sportstadt beim BHC mit dem Rückzug bei den Vikings zu tun und umgekehrt. Und natürlich beharken sich zwei in Ddorf spielende Vereine bei Zuschauer- und Sponsorensuche. Nix anderes war meine Aussage.

"was ja zukünftig mehr oder minder das Gleiche ist und/oder sich zumindest in Abhängigkeiten bedingt." - klarer deutscher Satz.

335

Freitag, 18. Januar 2019, 17:59



@Robin: sehr schöne Darstellung, aber: hier geht es um Neuss/Ddorf, nicht um (Wuppertal)/Solingen.
...was ja zukünftig mehr oder minder das Gleiche ist und/oder sich zumindest in Abhängigkeiten bedingt.

Mit dem Verein HC Rhein Vikings beziehungsweise HSG Neuss-Düsseldorf, um den sich dieser Thread ja eigentlich drehen sollte, steht der Bergische HC zum derzeitigen Zeitpunkt in gar keinem direkten Verhältnis. Alles andere wäre gelogen.

Solche Halbwahrheiten hast du ja schon in deinem ersten Beitrag verbreitet, als du die Finanznot der Stadt in Verbindung mit der möglichen Schließung der Eishalle gebracht hast. Eigentümer der Eishalle ist die Lebenshilfe und nicht die Stadt. Die bezuschusst diese zwar, aber diese Pläne haben rein gar nichts mit zu wenig Geld in der Stadtkasse zu tun!



Versuche bitte erst gar nicht, mit Deiner typischen Krawallart mit mir zu diskutieren. Selbstverständlich steht der Rückzug der Stadt Düsseldorf beim einen und dem Einstieg beim anderen in Verbindung mit beiden Geschehen. Mehr habe ich nie behauptet, musst Du hier nicht reininterpretieren.

Und genauso steht natürlich die Stadt in Verbindung mit der Eishalle. Schon alleine deshalb, weil die Finanznot ja zum Übertrag auf die Lebenshilfe geführt hat UND die Stadt nun für Ersatz (wenn gewünscht) zuständig wäre. Auch da habe ich nichts anderes behauptet.

Man muss halt mal in Zusammenhängen und über den Tellerand denken. Genau daran scheitert aber Vieles. Siehe Hallenpläne. Siehe jetzt nicht auf die Idee zu kommen, Eishalle und BHC Halle am Standort rund um Haltepunkt Mitte in einem zu denken. Siehe Regionalität zu fordern, die Konsumpervertierung mit Flächenversiegelung, Steuergeldern und McDondals Kinderwerbung aber kritiklos mitzumachen und aufkommende Bedenken als links-grüne Spinnerei abzutun. Auch da wird dann anderweitig ein Schuh draus, selbst wenn Du auf Deinem getrennten Standpunkt beharrst. Stadt klamm, Freizeitangebote zu, Lebenshilfe ohne Mittel - und Steuergelder für eine private GMBH Halle? Moralisch nicht vertretbar. Und genau DAS steht in meinem Post, NIX anderes-leider ist man da (siehe oben) aber ja leider mit taub-blindem Nachlaufen ohne vernetztes Denken konfrontiert. Steuergelder gehören in Gemeinwohl, also Breitensport, Freizeitmöglichkeiten und Lebenshilfe. NICHT in Wirtschaftsunternehmen und Freizeitkonsum. Letzteres findet aber sowohl in Düsseldorf, als auch im Falle einer BHC Halle statt.

Genauso hier: Selbstverständlich hat der Einstieg der Sportstadt beim BHC mit dem Rückzug bei den Vikings zu tun und umgekehrt. Und natürlich beharken sich zwei in Ddorf spielende Vereine bei Zuschauer- und Sponsorensuche. Nix anderes war meine Aussage.

"was ja zukünftig mehr oder minder das Gleiche ist und/oder sich zumindest in Abhängigkeiten bedingt." - klarer deutscher Satz.
Ich glaube jeder, der deinen Beitrag liest, wird sehen, wer hier in "typischer Krawallart" schreibt. In deinem Übereifer stellst du Zusammenhänge her, wo überhaupt gar keine sind. Das die Eishalle nicht mehr rentabel ist, hat mit einer etwaigen neuen Halle prinzipiell erstmal überhaupt nichts zu tun. Darüber hinaus willst du, dass man in deine Aussagen nicht reininterpretiert, lässt diesen Interpretationsspielraum mit deinen Halbwahrheiten aber ganz bewusst offen. Zusätzlich fängst du dazu noch an, selber in meine Aussagen hineinzuinterpretieren, so von wegen "Bedenken als links-grüne Spinnerei abtun". Ich will das aber hier auch nicht zu einer Privatdiskussion ausarten lassen, denn das große Ganze kannst ja anscheinend ohnehin nur du sehen.
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Dienstag, 22. Januar 2019, 17:47

Heute Abend wird man mehr wissen über die Zukunft dieses charakterlosen Konstruktes mit dem Namen Vikings. Um 19:30 beginnt eine Infoveranstaltung zur weiteren Gestaltung im Castello, der Vorstand lädt höchstpersönlich ein. Für die zweite Liga wäre es definitiv kein Verlust, wenn dieser unsägliche "Verein" verschwindet, man hat weder Zuschauer, noch irgendetwas, das einen Verein als solchen auszeichnet, die hochmoderne Halle (jeder Kiosk hat btw mehr Atmosphäre) rettet da gar nichts.

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337

Gestern, 13:02

Wie wahrscheinlich ist es denn hier, dass die Saison überhaupt zu Ende gespielt wird?
Profitieren würden die Vereine HSV Hamburg, der Wilhelmshavener HV und die HSG Coburg, die als einzige Vereine gegen die Vikings Punkte gelassen haben.

diesilke

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338

Gestern, 14:38

HSG Coburg?
Was soll das bitte sein.


Es wäre wichtig vor Beginn der Rückrunde zu wissen wie es weiter geht in Düsseldorfer, ob man die Saison noch zu Ende spielt oder ob der sofortige Rückzug.
Dann vor allem eine klare Regelung, was mit den Rückrundespielen wird, ob Freispiele oder ob alle x zu 0 gewertet werden.

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