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41

Mittwoch, 12. Dezember 2018, 16:10


Auch Lübbecke, schön und gut, wenn sie es noch schaffen würden, doch auch da wäre es zu schnell.

Da scheinst du ja mehr zu wissen als die Verantwortlichen des TuS selber.
Bergisch stabil: Die blaue Wand des BHC!

TVG-Patriot

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42

Mittwoch, 12. Dezember 2018, 17:58


Auch Lübbecke, schön und gut, wenn sie es noch schaffen würden, doch auch da wäre es zu schnell.

Da scheinst du ja mehr zu wissen als die Verantwortlichen des TuS selber.


Auch Lübbecke, schön und gut, wenn sie es noch schaffen würden, doch auch da wäre es zu schnell.

Da scheinst du ja mehr zu wissen als die Verantwortlichen des TuS selber.

Ja ich denke auch, da spielt die Coburger Vereinsbrille ein wenig rein, was Silke?! ;)
Spass beiseite, ich denke der TUS kann den Etat doch direkt wieder auf die vor dem Abstieg vorhandenen Gelder von 2.5 Mio hochschrauben und drei, vier Mann verpflichten die den Klassenerhalt schaffen können. Aktuell sind sie für mich das Team mit den stärksten Einzelspielern (insbesondere Jaanimaa ist sicher aktuell der beste der Liga).

Andererseits hat man bei Nettelstedt auch immer noch diese Sache mit Duschebajev im Hinterkopf. Ich glaube, damals (90er Jahre) musste man für nur eine Saison 610.000 Mark an Steuern nachzahlen. :D

diesilke

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43

Mittwoch, 12. Dezember 2018, 19:17

Nein
Den ganz ehrlich ich würde mich zwar für Coburg freuen, wenn es am Ende min Platz 2 wird.
Doch es wird dann nur wieder um den Abstieg gehen und es wird trotz nur noch 2 Absteigern richtig hart.
Coburg müsste gewaltig aufstocken, Mannschaft und den Etat.

Es sind so 2 Seelen in der Brust, ja klar Aufstieg, doch ist es nicht besser sich in der 2 Liga fest oben zu etablieren.
Etwas zu Lübbecke, im Lübbecke Thread hier, sind Aussagen dabei, die in die Richtung gehen und auch ein paar der verlinkten Artikel.

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44

Donnerstag, 13. Dezember 2018, 16:21

Nein
Den ganz ehrlich ich würde mich zwar für Coburg freuen, wenn es am Ende min Platz 2 wird.
Doch es wird dann nur wieder um den Abstieg gehen und es wird trotz nur noch 2 Absteigern richtig hart.
Coburg müsste gewaltig aufstocken, Mannschaft und den Etat.
Ich denke, dass deine Gedanken auf alle Mannschaften der zweiten Liga zutreffen, es sei denn, eine Mannschaft hat einen großen Sponsor an der Leine, der kräftig aufstocken möchte. Aber dies ist normalerweise nicht der Fall. In Balingen kommt im Gegensatz zu Coburg noch hinzu, dass die Halle für die erste Liga zu wenig Kapazität aufweist. Auch ich habe die zwei Seelen in der Brust und hoffe, dass bei einem eventuellen Aufstieg der ein oder andere Sponsor noch auf den Zug aufspringt. Aber um mehr als um den Klassenerhalt wird es sicher dann nicht gehen.

45

Freitag, 14. Dezember 2018, 21:43


Auch Lübbecke, schön und gut, wenn sie es noch schaffen würden, doch auch da wäre es zu schnell.

Da scheinst du ja mehr zu wissen als die Verantwortlichen des TuS selber.


Auch Lübbecke, schön und gut, wenn sie es noch schaffen würden, doch auch da wäre es zu schnell.

Da scheinst du ja mehr zu wissen als die Verantwortlichen des TuS selber.

Ja ich denke auch, da spielt die Coburger Vereinsbrille ein wenig rein, was Silke?! ;)
Spass beiseite, ich denke der TUS kann den Etat doch direkt wieder auf die vor dem Abstieg vorhandenen Gelder von 2.5 Mio hochschrauben und drei, vier Mann verpflichten die den Klassenerhalt schaffen können. Aktuell sind sie für mich das Team mit den stärksten Einzelspielern (insbesondere Jaanimaa ist sicher aktuell der beste der Liga).

Andererseits hat man bei Nettelstedt auch immer noch diese Sache mit Duschebajev im Hinterkopf. Ich glaube, damals (90er Jahre) musste man für nur eine Saison 610.000 Mark an Steuern nachzahlen. :D


Bei Jaanimaa ist es doch so: Er mag ein guter Individualist sein, aber er passt absolut in kein Spielkonzept. Er hält sich nicht an Spielzüge und setzt Nebenspieler überhaupt nicht ein. Und er wird bei Nettlstedt sehr sehr fürstlich entlohnt.

46

Samstag, 15. Dezember 2018, 15:43

Nein
Den ganz ehrlich ich würde mich zwar für Coburg freuen, wenn es am Ende min Platz 2 wird.
Doch es wird dann nur wieder um den Abstieg gehen und es wird trotz nur noch 2 Absteigern richtig hart.
Coburg müsste gewaltig aufstocken, Mannschaft und den Etat.
Ich denke, dass deine Gedanken auf alle Mannschaften der zweiten Liga zutreffen, es sei denn, eine Mannschaft hat einen großen Sponsor an der Leine, der kräftig aufstocken möchte. Aber dies ist normalerweise nicht der Fall. In Balingen kommt im Gegensatz zu Coburg noch hinzu, dass die Halle für die erste Liga zu wenig Kapazität aufweist. Auch ich habe die zwei Seelen in der Brust und hoffe, dass bei einem eventuellen Aufstieg der ein oder andere Sponsor noch auf den Zug aufspringt. Aber um mehr als um den Klassenerhalt wird es sicher dann nicht gehen.

Das ist schon eine Crux! Ich muss gestehen, dass ich die Situation in der zweiten Liga etwas genieße: Es macht wesentlich mehr Spass zu gewinnen, man mischt oben mit und trotzdem erlebt man spannende Spiele und (meistens) guten Handball. Das ist wesentlich kommoder als der Prügelknabe der ersten Liga zu sein und für Lelle nur einer der Kropf-unnötigen Testspielgegner. Aber -auch wenn der Verein dauernd am Abwiegeln ist- um den Aufstieg kommt der HBW nicht herum, will man den derzeitigen Etat und damit die Qualität des derzeitigen Kaders erhalten. Auf Dauer lässt sich das in der zweiten Liga nicht in dieser Höhe halten, herausragende Spieler werden nach oben abwandern. Mrkva macht den Anfang, mit Niemeyer, Gretarsson, Schoch wird es weitergehen. Dabei ist die ausgeglichene breite Bank die Garantie für den derzeitigen Erfolg des HBW. Gerade die beiden letzten Spiele gegen furios aufspielende Emsdettener und Hagen zeigen das deutlich. Man hätte bestimmt nicht gewonnen ohne die Sicherheit, dass man nach hinten heraus noch mehr Luft als der Gegner hat.
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msrSebastian

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47

Donnerstag, 27. Dezember 2018, 09:21

So jetzt ist Winterpause. Der Aufstiegskampf hat sich jetzt ziemlich ausgedünnt. Für mich ist es maximal noch ein Fünfkampf, wenn nicht sogar nur ein Vierkampf. Balingen ist für mich der Aufstiegskandidat Nummer 1. Sie gewinnen selbst die Spiele, wo sie nicht so stark sind, und haben für mich den tiefsten Kader der ganzen Liga. Zudem muss man lediglich noch nach Coburg und Ferndorf, während die anderen "großen" Mannschaften noch in die "Hölle Süd" müssen. Sollten dort Spieler wie Strobel, Kirveliavicius, Mrkva oder Niemeyer nicht langfristig ausfallen, sind sie durch.

Dahinter ist es offen. Coburg hat sich mit ihrer klaren Niederlage in Dresden keinen Fall getan. Zudem hat man noch einige schwere Auswärtsspiele in der Rückrunde, sodass es für sie noch eng werden könnte. Bei Nordhorn wird der März der Monat der Wahrheit sein. Dort empfangen sie Essen und Ferndorf und reisen nach Balingen und Lübeck. Sollten sie dort mit wenig Minuspunkten rauskommen, ist der Aufstieg möglich. Lübbecke wird es auch sehr schwer haben. Gerade auswärts sind sie echt schwach (7:11 Punkte) und haben bei vermeidlich kleinen Mannschaft viele Punkte gelassen. Im neuen Jahr müssen sie nach Essen, Lübeck, Dresden, Balingen, Hamm, Düsseldorf, Nordhorn, Hüttenberg und Aue. Das ist ein hartes Programm, was die Mission Wiederaufstieg sehr schwer macht. Hamm ist für mich eigentlich schon außen vor, aber aufgrund ihrer vorhandenen Qualität und der schweren Restprogramme von Coburg und Lübbecke nehme ich sie mit auf. Sie haben auch auswärts und auch zuhause unnötig Punkte liegen gelassen, die ihnen am Ende fehlen könnte. Sollten sie bis zum 35.Spieltag aber noch dran sein, könnten sie mit Spielen in Coburg & Lübeck und zuhause gegen Essen selbst über ihr Schicksal bestimmen.
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48

Freitag, 28. Dezember 2018, 10:34

... Bei Nordhorn wird der März der Monat der Wahrheit sein. Dort empfangen sie Essen und Ferndorf und reisen nach Balingen und Lübeck. Sollten sie dort mit wenig Minuspunkten rauskommen, ist der Aufstieg möglich. ...


Die HSG Nordhorn-Lingen hat eine fantastische Hinrunde gespielt und diese mit Platz drei in der Tabelle abgeschlossen. Dies hätte man, vor allem nach den ganzen Ausfällen, so nicht erwarten dürfen. Nach der WM-Pause ist bei der HSG wieder mit den Langzeitausfällen Jens Wiese (RL) und Alexander Terwolbeck (RM) zu rechnen. Mal sehen ob bis dahin auch Nicky Verjans (RA) und Lutz Heiny (RL) wieder mit von der Partie sind. Sollte die HSG also wieder alle Mann an Bord haben, dann traue ich der Mannschaft durchaus den Sprung auf Platz 2 am Ende der Saison zu.

Wenn ich mir so ansehen, wer von den Topmannschaften noch alles bei uns im Euregium oder der EmslandArena zu Gast ist, dann ist das eine gar nicht mal so schlechte Ausgangsposition. Von den Top 8 haben wir bis auf Balingen und Lübeck-Schwartau alle noch zu Hause zu Gast.

Heimspiele: Coburg, Grosswallstadt, Essen, Ferndorf, Hamm, Hamburg, Düsseldorf/Neuss, Lübbecke, Dormagen
Auswärtsspiele: Hüttenberg, Hagen, Balingen, Lübeck-Schwartau, Dresden, Dessau, Rimpar, Aue, Wilhelmshaven

Fazit: Balingen-Weilstetten ist für mich, wenn die sich nicht selber schlagen und total unterirdisch spielen, eigentlich schon durch. Dahinter spielen mit Coburg, Nordhorn-Lingen und Lübbecke drei Mannschaften um den zweiten Aufstiegsplatz. Hamm, Ferndorf, Essen und Lübeck-Schwartau dürften definitiv keine Rolle mehr spielen. Aber wer weiß, vielleicht gibt es da doch noch eine Überraschung.
#Zusammen1Ziel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Svenska« (29. Dezember 2018, 20:30)


TVG-Patriot

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49

Freitag, 28. Dezember 2018, 15:21

So jetzt ist Winterpause. Der Aufstiegskampf hat sich jetzt ziemlich ausgedünnt. Für mich ist es maximal noch ein Fünfkampf, wenn nicht sogar nur ein Vierkampf. Balingen ist für mich der Aufstiegskandidat Nummer 1. Sie gewinnen selbst die Spiele, wo sie nicht so stark sind, und haben für mich den tiefsten Kader der ganzen Liga. Zudem muss man lediglich noch nach Coburg und Ferndorf, während die anderen "großen" Mannschaften noch in die "Hölle Süd" müssen. Sollten dort Spieler wie Strobel, Kirveliavicius, Mrkva oder Niemeyer nicht langfristig ausfallen, sind sie durch.

Dahinter ist es offen. Coburg hat sich mit ihrer klaren Niederlage in Dresden keinen Fall getan. Zudem hat man noch einige schwere Auswärtsspiele in der Rückrunde, sodass es für sie noch eng werden könnte. Bei Nordhorn wird der März der Monat der Wahrheit sein. Dort empfangen sie Essen und Ferndorf und reisen nach Balingen und Lübeck. Sollten sie dort mit wenig Minuspunkten rauskommen, ist der Aufstieg möglich. Lübbecke wird es auch sehr schwer haben. Gerade auswärts sind sie echt schwach (7:11 Punkte) und haben bei vermeidlich kleinen Mannschaft viele Punkte gelassen. Im neuen Jahr müssen sie nach Essen, Lübeck, Dresden, Balingen, Hamm, Düsseldorf, Nordhorn, Hüttenberg und Aue. Das ist ein hartes Programm, was die Mission Wiederaufstieg sehr schwer macht. Hamm ist für mich eigentlich schon außen vor, aber aufgrund ihrer vorhandenen Qualität und der schweren Restprogramme von Coburg und Lübbecke nehme ich sie mit auf. Sie haben auch auswärts und auch zuhause unnötig Punkte liegen gelassen, die ihnen am Ende fehlen könnte. Sollten sie bis zum 35.Spieltag aber noch dran sein, könnten sie mit Spielen in Coburg & Lübeck und zuhause gegen Essen selbst über ihr Schicksal bestimmen.

Ich denke auch an einen Vierkampf. Nach Nettelstedt ist alles schon zu weit abgeschlagen. Würde ich mich heute festlegen müssen, würde ich sagen Nordhorn und Balingen machen den Aufstieg. In umgekehrter Reihenfolge. Coburg hat ein schweres Restprogramm. Nettelstedt ist schon zu weit weg um wirklich noch eingreifen zu können. Aber theoretisch besteht noch eine CHance für sie.

50

Samstag, 29. Dezember 2018, 00:54

Schade, dass die Phase der Überraschungen mit Ferndorf und Essen in der Spitzengruppe nun wohl endgültig vorbei ist. Es mag zwar noch die eine oder andere Spieltagsüberraschung geben, aber es ist seit Wochen zu erkennen, dass an den genannten vier Mannschaften kein Weg vorbeiführt. Enttäuschend ist sicherlich das bisherige Abschneiden von Hamm. Der ASV müsste vom Kader her mit den Top-4 mithalten können, hat aber viele Punkte unnötig liegen gelassen. Da bin ich auf die Ursachenforschung gespannt (wenn es denn eine gibt) ...

Weiß man eigentlich, wie lange Meschke den Balingern noch fehlt? Mit ihm wären die Balinger sicher noch stärker einzuschätzen.

51

Samstag, 29. Dezember 2018, 02:33

...Weiß man eigentlich, wie lange Meschke den Balingern noch fehlt? Mit ihm wären die Balinger sicher noch stärker einzuschätzen.

Er steigt nach der Winterpause ins Training ein. Mal sehen, wann er nach dem langen Ausfall wieder voll da ist. Einstweilen kann ihm Matti Flohr noch Entlastung verschaffen, dessen Krankheitsverpflichtung bis zum Saisonende verlängert wurde.
Ich freue mich schon auf das Tandem Meschke und Niemeyer, beide mit durchaus unterschiedlichen Stärken. Solcch ein Duo gibt es in der zweiten Liga nicht so häufig zu sehen.
Den Trainer wird es auch freuen.
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52

Samstag, 16. Februar 2019, 22:02

Ich hatte ja nach der Strobelverletzung echt Angst um den Balinger Aufstieg aber so wie es momentan läuft schaut es seht gut aus.
Der Kampf um Platz 2 wird spannend: Nordhorn/Lingen hat heute fast zu Coburg aufgeschlossen. Ich denke dass es sich zwischen den beiden entscheiden wird. Nettelstedt wird die Auswärtsschwäche zum Verhängnis.
»Wenn ich Ihnen die Frage gestellt hätte, und Sie wären ich, dann würden Sie auch die Frage nicht so beantworten, wie Ihre Frage tendenziell vermuten lässt, dass Sie gern hätten, dass ich sie beantworten würde.« - Jean-Claude Juncker

53

Sonntag, 17. Februar 2019, 08:01

Coburg gestern nach guten ersten 15 Minuten total schwach. Keine Torhüterleistung, schwache Deckung, fahriger Angriff. Nordhorn mit starker Deckung und gutem TW. Im Angriff aber auch total eingeschränkt und ohne Glanzpunkte. Beide Mannschaften müssten nach einem Aufstieg quasi ihren gesamten Kader austauschen um in der 1.Liga mithalten zu können.

54

Sonntag, 17. Februar 2019, 09:32

Würde mich wirklich wundern, wenn Nordhorn im Aufstiegsrennen ernst macht. Die hätten nicht mehr Chancen als Bietigheim in dieser Saison. Den Kader werden die nicht tauschen. Hängen, was die Talentepipeline betrifft ja auch auch nur am Holland oder den Drittligavertretungen der ostwestfälischen Klubs. Andererseits haben die zwei große Hallen und einen ansprechenden Zuschauerschnitt. Vielleicht kann man der Anhängerschaft nach sovielen Jahren in Liga zwei ja mal einen Ausflug in die Beletage mit am Ende 8 Punkten verkaufen.
Coburg bleibt für mich auf mittelfristige Sicht der Verein, welcher zwischen Liga eins und Zwei pendelt. Dort ist zuletzt ja mächtig in die Infrastrukur des Nachwuchszentrums investiert worden. Mit der HUK als Ankersponsor ist eine Etablierung in Liga Eins noch am wahrscheinlichsten.

diesilke

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55

Sonntag, 17. Februar 2019, 10:19

Für Coburg war das mal eine Kante, anfangs war es ja wirklich im Rahmen, doch der Einbruch dann war derb.

Sicher will man mittelfristig sich in Liga 1 etablieren, doch so wird es schwer erstmal auszusteigen.
Nächste Woche zu Hause gegen Aue geht man so auch unter.

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56

Sonntag, 17. Februar 2019, 16:19

Vielleicht kann man der Anhängerschaft nach sovielen Jahren in Liga zwei ja mal einen Ausflug in die Beletage mit am Ende 8 Punkten verkaufen.

Bin mal gespannt wie man in Nordhorn darauf reagieren würde. Man ist jetzt seit 9 Jahren Zweitligist, spielt immer in der oberen Tabellenhälfte mit - da könnte die Lage in der 1. Liga schon viele enntäuschen, besondern weil in Nordhorn bei 1. Liga bestimmt wieder einige Anhänger an die großen Zeiten denken - und dafür ist die Infrastruktur nicht da.
»Wenn ich Ihnen die Frage gestellt hätte, und Sie wären ich, dann würden Sie auch die Frage nicht so beantworten, wie Ihre Frage tendenziell vermuten lässt, dass Sie gern hätten, dass ich sie beantworten würde.« - Jean-Claude Juncker

57

Sonntag, 17. Februar 2019, 20:08

Vielleicht kann man der Anhängerschaft nach sovielen Jahren in Liga zwei ja mal einen Ausflug in die Beletage mit am Ende 8 Punkten verkaufen.

Bin mal gespannt wie man in Nordhorn darauf reagieren würde. Man ist jetzt seit 9 Jahren Zweitligist, spielt immer in der oberen Tabellenhälfte mit - da könnte die Lage in der 1. Liga schon viele enntäuschen, besondern weil in Nordhorn bei 1. Liga bestimmt wieder einige Anhänger an die großen Zeiten denken - und dafür ist die Infrastruktur nicht da.

Ich stimme vollkommen mit dir überein. Nachwuchs gibt es keinen, den hat man damals hergeschenkt. In Lingen weiß man nicht, was 1.Liga ist oder heißt. In Nordhorn mit seinem Stammpublikum, durchaus fachkundig, sieht das schon beser aus. Wenn die aufsteigen, sind sie Bietigheim oder Friesenheim hoch 3. Damals, also 1999 ist man mit einem Erstligakader aufgestiegen, Solberg, Andersson, Pettersson, Kohlhaas, Trainer Kent-Harry. Jetzt sieht das schwer anders aus. Anfangs wäre es noch Neugierde, mal Kiel, Flensburg oder Magdeburg zu sehen, nach den ersten 15-Tore-Klatschen erledigt sich das dann.

58

Montag, 18. Februar 2019, 09:51

Vielleicht kann man der Anhängerschaft nach sovielen Jahren in Liga zwei ja mal einen Ausflug in die Beletage mit am Ende 8 Punkten verkaufen.

Bin mal gespannt wie man in Nordhorn darauf reagieren würde. Man ist jetzt seit 9 Jahren Zweitligist, spielt immer in der oberen Tabellenhälfte mit - da könnte die Lage in der 1. Liga schon viele enntäuschen, besondern weil in Nordhorn bei 1. Liga bestimmt wieder einige Anhänger an die großen Zeiten denken - und dafür ist die Infrastruktur nicht da.

Ich stimme vollkommen mit dir überein. Nachwuchs gibt es keinen, den hat man damals hergeschenkt. In Lingen weiß man nicht, was 1.Liga ist oder heißt. In Nordhorn mit seinem Stammpublikum, durchaus fachkundig, sieht das schon beser aus. Wenn die aufsteigen, sind sie Bietigheim oder Friesenheim hoch 3. Damals, also 1999 ist man mit einem Erstligakader aufgestiegen, Solberg, Andersson, Pettersson, Kohlhaas, Trainer Kent-Harry. Jetzt sieht das schwer anders aus. Anfangs wäre es noch Neugierde, mal Kiel, Flensburg oder Magdeburg zu sehen, nach den ersten 15-Tore-Klatschen erledigt sich das dann.


Sollte es die HSG Nordhorn-Lingen am Ende wirklich schaffen und den zweiten Tabellenplatz hinter Balingen-Weilstetten belegen, dann ist das so und man wird sich gegen den Aufstieg auch nicht wehren. Dies haben die Verantwortlichen in Nordhorn/Lingen auch immer betont. Ob man dann in der 1. Liga überhaupt mithalten kann, steht auf einem ganz anderen Blatt. Wenn es danach geht, dann dürften einige Vereine, auch aktuelle Erstligisten gar nicht dort spielen.

Auch müsste die HSG, bei einem eventuellen Aufstieg, vom Personal noch zwei bis drei Spieler mit entsprechender Qualität hinzubekommen. Alleine schon um auch in der Breite noch besser aufgestellt zu sein. Man hat ja in dieser Saison schon gesehen, mit wie wenig Spielern die HSG aufgrund von längerfristigen Verletzungen teilweise antreten musste.

Finanziell kann man meiner Meinung nach so oder so nur weiter oben in der Liga mithalten, wenn der Etat mindestens 3,5 Mio. Euro beträgt. Dies mag in der ersten Saison nach einem Aufstieg ggf. mal anders sein, aber spätestens in der zweiten Saison wird dies dann so nicht mehr möglich sein.
#Zusammen1Ziel

59

Montag, 18. Februar 2019, 10:09

man wird sich gegen den Aufstieg auch nicht wehren. Dies haben die Verantwortlichen in Nordhorn/Lingen auch immer betont.


Ich habe da so meine Zweifel. Gab vor vier oder fünf Jahren eine ähnliche Konstellation. Da verlor Nordhorn kurz vor Schluss auf einmal zu Hause gegen den WHV. War schon sehr offensichtlich. Es muss ja nicht die Führung sein, sondern liegt evt. an der Mannschaftsstrukur. Habe ich ne alte Truppe, die sich in Liga Zwei wohlfühlt und sich den Stress Erste liga noch antun will, oder sind da Spieler dabei, die noch heiss sind auf Liga eins.
Schaue ich mir die aktuelle Mannschaft an, so sind da vier bis fünf junge Spieler mit Potenzial und Ambitionen. Natürlich unterstelle ich jedem Spieler, auch den alten säcken, dass sie nach liga Eins streben. Wenn nur drei oder vier Leute für die Breite kommen, nehmen die das dann ja auch noch mit. IM Fussball ist es ja oft sehr krass, wenn sich eine Zweitligatruppe hochgearbeitet hat, und dann ist die Vertragsverlängerung futsch weil Erstligaerfahrung gefragt ist. Im Handball zum Glück nicht so ausgeprägt.

Einen Etat von 3,5 da oben in der Ecke zu stemmen halte ich für sehr ambitioniert und auch zuviel. Mit 3 Mio schwimmst du noch mit drei bis vier anderen Erstligafischen im gleichen Teich.

60

Montag, 18. Februar 2019, 13:35

man wird sich gegen den Aufstieg auch nicht wehren. Dies haben die Verantwortlichen in Nordhorn/Lingen auch immer betont.


Ich habe da so meine Zweifel. Gab vor vier oder fünf Jahren eine ähnliche Konstellation. Da verlor Nordhorn kurz vor Schluss auf einmal zu Hause gegen den WHV. War schon sehr offensichtlich. Es muss ja nicht die Führung sein, sondern liegt evt. an der Mannschaftsstrukur. Habe ich ne alte Truppe, die sich in Liga Zwei wohlfühlt und sich den Stress Erste liga noch antun will, oder sind da Spieler dabei, die noch heiss sind auf Liga eins.
Schaue ich mir die aktuelle Mannschaft an, so sind da vier bis fünf junge Spieler mit Potenzial und Ambitionen. Natürlich unterstelle ich jedem Spieler, auch den alten säcken, dass sie nach liga Eins streben. Wenn nur drei oder vier Leute für die Breite kommen, nehmen die das dann ja auch noch mit. IM Fussball ist es ja oft sehr krass, wenn sich eine Zweitligatruppe hochgearbeitet hat, und dann ist die Vertragsverlängerung futsch weil Erstligaerfahrung gefragt ist. Im Handball zum Glück nicht so ausgeprägt.


Das war in der Saison 2014/15 als man am 35. Spieltag zu Hause gegen Dormagen verloren hat. Bis dahin (Stand 34. Spieltag) war man Punktgleich mit dem damaligen Tabellendritten aus Bittenfeld und mit Rimpar (5.). Auch Eisenach (2.) war nur einen Punkt besser als Nordhorn-Lingen, Bittenfeld und Rimpar. Es war jedefalls ein fader Beigeschmack, als man schon sehr überraschend gegen Dormagen verloren hat. Aber auch das ist reine Spekulation ob Absicht oder nicht. In dem Fall würde ich jedenfalls keinem eine Absicht unterstellen. Dies steht mir auch nicht zu.

Finanziell ist man meiner Meinung nach jedenfalls heute deutlich besser aufgestellt als noch vor Jahren. Die Lizenz hat man in den letzten beiden Jahren ohne Auflagen erhalten und das ist für mich ein sehr positives Zeichen auch wenn dies nur eine Momentaufnahme ist. Vor einiger Zeit (ich glaube es ist 2 Jahre her) ist ganz offen das Ziel ausgegeben worden, dass man den Aufstieg in die 1. Liga bis 2020 anpeilt. Auch die Neuverpflichtungen zu Beginn der Saison sprechen ganz klar für das ausgerufene Ziel.
#Zusammen1Ziel

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