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tobi_m

schon süchtig

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21

Tuesday, November 19th 2019, 11:17am

Was genau findest du daran interessant?

22

Wednesday, November 27th 2019, 1:42pm

Für Ferndorf steht am Samstag zuhause gegen Konstanz ein absolutes Schlüsselspiel an. Sollte man dieses Spiel verlieren, wäre man vermutlich erstmal eine ganze Weile im puren Abstiegskampf. Das wäre dann das 7. Spiel in Folge ohne Sieg, 6 Niederlagen und 1 Unentschieden. Der letzte Sieg war am am 5. Oktober gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten aus Krefeld. Dazwischen lag die deftige Heimklatsche gegen Dormagen, man könnte mittlerweile vielleicht sogar so weit gehen und den Rauswurf des Trainers fordern. Die Unterstellung, dass er der Mannschaft nichts mehr vermitteln kann und die Spieler nicht mehr erreicht, ist jedenfalls nicht völlig an den Haaren herbei gezogen. Auch 1 Punkt gegen Konstanz würde im übrigen die Situation nicht verbessern. Man spielt bis zur Winterpause nach dem Konstanz-Spiel noch gegen Bietigheim, Schwartau, Eisenach und den HSV, abgesehen vom ersten Match sehe ich den TuS in seiner derzeitigen Verfassung gegen keinen dieser Gegner Punkte holen. Und wenn man tatsächlich (Achtung, Gedankenspielerei!) auf die bisherigen 9 Punkte nur noch 1, maximal 2 bis zum neuen Jahr draufpacken kann, sollte man allen Ernstes über eine frühzeitige Trennung von Lerscht nachdenken. Mit 11 Punkten aus 18 Spielen steigt man am Ende der Saison wahrscheinlich ab. Hoffen wir, dass es niemals so weit kommt.

23

Wednesday, November 27th 2019, 4:24pm

Du hast sicherlich mit allem recht und drückst es auch sachlich aus.

Das Dormagen Heimspiel war eine Katastrophe. Alles danach war aber enger eng und es wären einige Punkte mehr drin gewesen. Davon kann man sich nichts kaufen, spricht aber dafür, dass zumindest nicht alles falsch läuft.

Für mich - von außen - ist der Unterschied zu letzte Saison reine kopfsache. Letzte Saison hat man die positive Welle so lange genommen, wie es ging. In dieser Saison kam man schleppend rein, hatte immer mal wieder kürzere Spieler-Ausfälle zu beklagen, in engen spielen auch mehr Nervösität und dann auch noch Pech. Schon ist der Kopf eher Hindernis als Hilfe.

Man wird sich spätestens in der Wm-Pause sicherlich mit allen verantwortlichen zusammensetzen (müssen?) und schauen, wie es in der Rückrunde weiter geht.
Als Vorbild könnte elbflorenz in der letzten Saison dienen. Die hingen in ihrer zweiten Saison nach dem aufstieg auch lange im Schlamassel (inkl. verlorenen Halkenboden-Punkten), behielten Ruhe und hielten schließlich im letzten Drittel der Saison halbwegs souverän die Klasse. (Stimmt! - den Trainer haben sie gewechselt - aber erst in der Rückrunde. Und ein allheilmittel ist das auch nicht)

Dukie

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24

Monday, December 2nd 2019, 10:20am

TuS Ferndorf gegen HSG Konstanz

:lol: Fußball + Schnelligkeit + Intelligenz = HANDBALL :lol:

25

Tuesday, December 3rd 2019, 8:01pm


Es hat nicht sein sollen. 7 Spiele jetzt ohne Sieg im Siegerland, 5 davon Niederlagen und 2 Unentschieden. Am Freitag in Bietigheim wird, bei allem Respekt vor Lerscht und seiner Truppe, vermutlich nichts zu holen sein, genauso wenig wie in den beiden weiteren Auswärtsspielen dieses Jahr, Eisenach und Hamburg. Die letzte realistische Chance auf 2 Punkte besteht im letzten Heimspiel des Jahres gegen Schwartau, wobei ich auch in dieser Partie die Norddeutschen als deutlichen Favoriten sehe bei der aktuellen Verfassung des TuS. Die Halle würde da sein müssen (Damit ist nicht! akustische Volksfest-Ballermann-Atmosphäre mit peinlichem Kommentator der "Zicke Zacke Zicke Zacke" brüllt wo aber keiner mit macht, der teilweise Tore durch die Halle brüllt die gar nicht gefallen sind und sich dann per Mikro beim Publikum beschwert, warum keiner mitmacht) Der letzte Sieg des TuS ist übermorgen 2 Monate her. Wenn man das Jahr 2020 nicht mit knallhartem Abstiegskampf beginnen will, sollte man sich ernsthaft überlegen, ob es mit der aktuellen Konstellation weiter Sinn macht. Folgende Problemanalyse halte ich für angemessen:
1. Fangen wir in der Deckung an: Die Stimmung in der Halle geht mittlerweile zum Konsens über, dass Koloper einfach zu langsam ist. Es heißt er verliere gefühlt jedes 1 gegen 1 und sei in den Momenten, in denen er raustreten muss, viel zu behäbig und ungestüm. Das mag vielleicht stimmen, dennoch ist seine Rolle als ordnender Spieler in Drucksituationen (nicht mentale, spielerische) nach wie vor elementar wichtig. Das Gesamtbild trügt den gemeinen Zuschauer in der Stählerwiese oder vor den Endgeräten etwas, denn die Situationen, in denen er in ein 1:1 gegen einen schnelleren Spieler muss, bleiben im Gedächtnis. Wenn er aber nicht in solche Situationen, die mittlerweile die Strategie Nr. 1 gegen die TuS-Deckung ligaweit sind, muss, ist er weitesgehend solide wie ich finde. Wenn der gegnerische Angriff mit hohem Tempo Konzept spielt und auch wenn individuelle Entscheidungen plötzlich den Spielrhythmus verändern, kann er immer noch relativ gut das Spiel lesen und als lautstarke Person auf der Chefposition die Laufwege und Positionen seiner Mitspieler regulieren. Es fallen wenig Tore wegen individueller Fehler von ihm abseits der 1:1-Situationen. Dennoch hat der Innenblock Rink-Michel am Samstag gut funktioniert, wenn auch Konstanz quasi zeitgleich verhältnismäßig stark eingebrochen ist. Ich sehe jedenfalls bei aller teils berechtigter Kritik am Deckungszentrum dieses nicht als Hauptproblem des TuS Ferndorf im Dezember 2019.

2. Die Torhüterfrage ist nach wie vor ein Hemmnis für die Konstanz auf dieser in der 2. Bundesliga sehr wichtigen Position. Puhl und Durica tun sich bisher nicht viel, Hottgenroth sehe ich einen Tick vor den beiden, unter anderem hat er aktuell ein gewisses "Momentum" auf seiner Seite, da er zum ersten Mal in seiner Karriere in der 2. Liga auftrumpft und größere Duftmarken hinterlässt. Durica ist natürlich ein bitterer Fall. Im Foyer in der Halle wurde sich am Samstag erzählt, dass er nur deshalb in Gummersbach im Kader war (Und Hottgenroth dafür nicht) weil die Sponsoren, die die vollständige Finanzierung des teuren Kroaten übernehmen, Druck machen, dass sie nicht mehr bereit sind weiter zu finanzieren, wenn ihre Kapitalanlage nicht spielt. Genau das hatte ich vor ein paar Monaten hier übrigens mal als sehr gefährlichen Einfluss von externen Finanzierern auf die Vereine angemahnt. Jedenfalls denke ich, sollte einigermaßen zügig eine Entscheidung für die Nummer 1 für einen gewissen Zeitraum getroffen werden, wenn alle 3 immer Mal wieder spielen und kaum in einen festen Rhythmus kommen, bleiben die Torhüterduelle weiterhin zumeist bei den gegnerischen Gespannen/Trios.

3. Die Offensive: Hakt. Lebt meist von indivduellen Szenen. Andersson ist bisher der allesüberragende Spieler und hat mit Basic einen Back-up mit solidem Zweitliganiveau. Die beiden haben eine ähnlich hohe Spielintelligenz, auch wenn sie jeweils einen etwas unterschiedlichen Spielmachertyp verkörpern. Jedenfalls ist auch die Spielmacherposition kein wirklicher Problemfall, abgesehen von individuellen Leistungsschwankungen #ohnekonstanzgegenkonstanz. Julian Schneider hat bisher viel auf Links Außen gespielt, was die katastrophalen Abwehrfähigkeiten Patrick Webers und die körperliche Untauglichkeit von Barwitzki und Neitsch für die Halbposition als Ursache hat. Da durch Koloper jeden Angriff mindestens ein Angriff-Abwehr Wechsel stattfindet, wäre ein Zweiter die vollkommene Katastrophe für die Ferndorfer erste Welle (Welche auch so schon kaum existent ist, aber dazu später mehr)und das Tempospiel. Und so deckt Schneider auf Halb und Weber auf Außen und gegen Konstanz saßen zwei fitte Linksaußen zu Beginn auf der Bank, weil der Kader in dieser Angelegenheit schlecht zusammengestellt ist und man, wenn man "Königstransfer" Weber spielen haben will, zumindest eine Halbzeit mit einem Rückraumspieler auf Linksaußen spielen muss, na bravo. Auch im Angriff ist Weber zu unvariabel, wenn er in die Tiefe geht, ist meist nicht viel drin. Das wissen natürlich auch die Gegner, es ist verhältnismäßig einfach sich auf ihn und die Handlungen die seine Schüsse vorbereiten einzustellen. Faulenbach verkörpert eigentlich das ideale Maß an Variabilität für die zweite Liga, ist aber seit Monaten in desaströser Form. Ich hoffe, dass der neue Trainer es schafft Müller zu halten und ihn zu entwickeln, Lerscht verkennt leider völlig seine Potentiale. Man hätte auf RL statt Weber meiner Meinung nach lieber einen Spieler Marke Faulenbach geholt, nicht ganz so schussstark aber dafür stärker was das Spielverständnis und die individuelle Stärke in der Tiefe angeht. Zumal man mit Bornemann quasi einen gleichen Spielertyp geholt hat mit dem Unterschied, dass Bornemann Abwehr spielen kann und im Angriff zumindest um die Option "Durchbruch zwischen 1 und 2" reicher ist als Weber, was vermutlich an seinen physischen Fähigkeiten liegt. Im Sommer zwei Schützen zu holen und in der Starting 7 Andersson zwischen sie zu stellen, war von mir schon vor der Saison als bedenklich eingestuft worden und es stellt sich raus, dass es tatsächlich bedenklich geworden ist. Der Angriff des TuS strotzt nur so vor fehlender Dynamik, Berechenbarkeit und Eindimensionalität. Andersson braucht mindestens einen Spieler neben sich, mit dem er auf seinem spielerischen Niveau Kleingruppe spielen kann. Das kann rechts weder L. Schneider noch Bornemann und links nur Faulenbach. Ich hätte gerne mal erlebt, wie Andersson mit Stojcevski ausgesehen hätte, der in der letzten Abstiegssaison im Winter gekommen war. Deshalb sieht es dann aktuell letztlich so aus: Viel Bewegung, viel Kreuzerei, viel Abläufe und Inszenierungen (Oder sagt man "Inszenesetzungen?) aber wenig Ertrag weil der Gegner einschläft, wenn er genug Video geguckt hat. Eine erste Welle hat der TuS übrigens auch kaum, der Koloper-Angriff-Abwehr-Wechsel nimmt zu viel raus und gibt den Gegnern zu viel Möglichkeit zu Rückzugsverhalten. Rüdiger hat gegen Konstanz gezeigt, wie wichtig er ist wenn er das tun kann, was seine Stärke ist und was schon die Stärke seines Vorgängers war: Tempospiel und schnelle 1./2. Welle. Wenn man es wie bisher allerdings nicht schafft, genau diesen Handball zu etablieren, muss man Rüdiger, obwohl er individuelle Klasse hat, wohl leider als Fehlkauf bezeichnen, er passt einfach mit seinen Stärken nicht in den langsamen und monotonen Handball, den der TuS derzeit spielt. Das Dormagen-Spiel hätte Lerscht spätestens wachrütteln müssen, denn die Rheinländer haben die Vorhersehbarkeit und die vollkommen fehlende Flexiblität im TuS-Spiel sowie in Lerschts Reaktionen darauf konsequent dekonstruiert. Leider geht es seitdem einfach weiter wie vorher, weshalb ich zu meiner These vom Anfang zurückkomme: Man sollte anfangen sich zu überlegen, ob es in dieser Konstellation so weitergeht.

26

Tuesday, December 3rd 2019, 10:34pm

"YPJ161" alias "Elisabeth aus Erfurt" ist jetzt "Andi.Waffen57", ok...

Hut ab, wie detailliert und facettenreich Du die Situation des TuS Ferndorf "aus der Ferne" (?) interpretierst.
In vielen Bereichen ist dies m. M. n. gelungen, der Grundtenor aller Analysen ist mir jedoch zu negativ.

Natürlich erfüllen nicht alle Spieler jederzeit die in sie gesetzten Erwartungen, natürlich macht der Trainer auch Fehler. Betrachtet man allerdings die Umstände (Halle, Etat), mit denen sich der TuS in der 2. Bundesliga zu behaupten versucht, wäre ein wenig mehr Milde in der Gesamt-Beurteilung angebracht.

In Sachen "externe Finanzierer" scheinen Deine Informationsgeber falschen Gerüchten aufgesessen.

27

Friday, December 13th 2019, 7:29pm

Konstanz spielt morgen gegen Krefeld. Klar muss auch diese Partie erst gespielt werden, die Chance, dass Konstanz zwei Punkte mitnimmt, ist jedoch nicht allzu gering. Sollte das passieren muss(!) der TuS gegen Schwartau gewinnen oder unentschieden spielen, um nicht auf den Relegationsplatz abzurutschen. Emsdetten spielt gegen Aue, auch hier ist natürlich viel was vorher noch passieren kann aber ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass beide, also Konstanz und Emsdetten morgen gewinnen. Sollte das tatsächlich so kommen, stände der TuS im Falle einer Niederlage auf dem vorletzten Tabellenplatz. Es sind schwierige Zeiten im Siegerland. Dennoch betonte M. Sijarich im Interview mit der Lokalpresse, dass man sich allerfrühestens im neuen Jahr Gedanken machen werde ob man mit Lerscht weitermacht und auch nur, wenn bis Weihnachten alles verloren geht. Weiterhin betonte er, dass das Heimspiel gegen Gummersbach aller Voraussicht nach tatsächlich in Gummersbach stattfinden soll, was meines Erachtens nach indiskutabel ist, da man zum Zeitpunkt des Spiels mit Sicherheit im Abstiegskampf stecken wird und die Wahrscheinlichkeit, GM zu schlagen in der eigenen, kleinen Stählerwiese deutlich größer ist, als wenn man sich freiwillig ein Auswärtsspiel antut. Man kann die aktuellen Entwicklungen rund um den TuS überaus argwöhnisch betrachten. Hoffen wir, dass alle Personen, die Entscheidungsträger sind, weise und demütig handeln.

28

Sunday, December 15th 2019, 10:34pm

Man hat gewonnen und es war ein gutes Spiel vom TuS! Man hat gewonnen, weil man endlich mal auf der Torhüterposition das Gesamt-Duell gewonnen hat. Man hat gewonnen, weil Lübeck die ganze Spielzeit über keinen Zugriff auf das Offensivvarianten des TuS hatte. Man hat gewonnen, weil der Innenblock Koloper-Michel in Lehrbuchmanier funktioniert hat (16 Gegentore aus dem Spiel heraus ist ein bärenstarker Wert, wobei das natürlich nicht nur dem Innenblock zu verdanken ist). Man hat gewonnen, weil Lübeck schwach war, im Angriff absolut gar keine Ideen gehabt und in der Abwehr konsequent die gleichen Fehler gemacht hat. Das ist aber am Ende sowas von Egal, denn 2 Punkte sind 2 Punkte. Im übrigen 2 immens wichtige, denn mein angekündigtes Szenario mit Siegen von Konstanz und Emsdetten ist eingetreten. Die Situation ist auf dem Papier also wieder exakt die gleiche wie vor dem Spiel, 1 Punkt Vorsprung auf den Vorletzten. Was aber anders ist, ist dass der TuS jetzt zumindest wieder ein klein bisschen mehr das Momentum auf seiner Seite hat. Man darf gespannt sein auf das Eisenach- und Hamburg-Spiel. Besonders in zweiterem hat man absolut nichts zu verlieren, allerdings wäre zumindest ein Punkt aus beiden Spielen nicht schlecht, wenn man das Jahr nicht auf einem Abstiegs(Relegations-)platz beenden will. Konstanz spielt Samstag gegen Elbflorenz, auch da ist ein Sieg nicht unmöglich (Vor allem mit dem Momentum..).

stählerne Wiese

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29

Monday, December 16th 2019, 8:45pm

@Andi.Waffen57

Da man Deine Beiträge echt gut lesen kann und Du auch nicht nur ein Dampfplauderer zu sein scheinst, will ich gerne auch mal meine Sicht der Dinge einbringen. Bzw., mich auf Deine Sichtweisen/Ansichten und Meinungen beziehen.

Thema Hallensprecher: Schwieriges Thema. Auf der einen Seite bin ich komplett bei Dir. Sieht man ihn das dritte, vierte Mal kommen einem gewisse Dinge mehr nervig als motivierend vor. Andererseits macht er das, was es gerade im Siegerland braucht. Er nimmt die Zuschauer mit. Ich kann mich an Spiele vor 30 Jahren erinnern, da war vor 600 Zuschauern mehr los. Andererseits gab es auch schon entscheidende Matches in denen tote Hose statt Hexenkessel angesagt war. Somit nehmen wir ihn hin und erfreuen uns am Hexenkessel ;)

Thema Deckung: Ich mag Koloper !! So ein Typ wird mittlerweile bei Fußball Bundesligisten als Marke verkauft. Mir kommt Branko viel zu schlecht weg. Wie wichtig der "alte Mann" für den Ferndorfer Abwehrverbund ist, sieht man immer dann wenn er fehlt. Wichtig wäre meines Erachtens, dass man zügig einen Nachfolger sucht und aufbaut. Rink und Michel werden das alleine nicht schultern können.

Torhüter: Ach ja, die Achillesferse des TuS. Anstatt drei Keeper im Kader zu haben, die an sehr guten Tagen mal ein Spiel entscheiden können, wäre auch mir ein Klassekeeper á la Kulhanek, Storbeck oder Brustmann lieber. DIE haben an fast allen Spieltagen gehobenes Zweitliga-Niveau. Aber auch hier muss man immer ein bisschen im Hinterkopf haben, was die Finanzen des TuS so hergeben. Und dafür haben wir ein solides Trio. Ob es am Ende reichen wird, und ob Hottgenroth noch zu einem Zweitliga-Keeper wird ? Wir werden es in ein paar Monaten wissen.

Offensive: Das mit Fauli hast Du schön ausgedrückt - desaströse Form ! Vollkommen richtig, wobei man nicht vergessen sollte, wie oft er uns in der Vergangenheit den Allerwertesten gerettet hat. Es sei ihm verziehen. Und ich drücke meine Daumen, dass er wieder in die Spur kommt. Die derzeitige Performance wird ihn selbst am allermeisten wurmen. Dass aufgrund des Koloper-Wechsels und/oder der Defensiv-Qualitäten Webers eine Halbzeit lang nicht vernünftig gewechselt werden kann, ist schon Sch….. Dass dadurch mit Neitsch und Barwitzki zwei gelernte Linksaußen draußen sitzen müssen, macht auch mich manchmal fassungslos. Und dass dann am Ende Barwitzki Neitsch vorgezogen wird, …… aber das ist eine andere Geschichte. Bei Weber hatte ich echt die Hoffnung, dass er es irgendwann in seinem Handballerleben mal gelernt haben muss, dass es auch Kreisläufer im eigenen Team gibt. Schade, dass er nicht annähernd die Fähigkeiten des Ferndorfer Co-Trainers hat. Vielleicht kann er sich von Alex ja mal ein Scheibchen abschneiden ;)

Erste Welle / TG: Puuhhh, schwierig da als Trainer die Balance zu finden. Natürlich wäre es nicht nur toll anzusehen, sondern auch noch höchst effektiv, wenn der TuS mehr TG's laufen und/oder mehr Tore aus der ersten/zweiten Welle erzielen würde. Aber mit dem Kader, den Spezialistenwechseln und dem favorisierten Abwehrspiel wird sich das nicht bewerkstelligen lassen. Mir tut dbzgl. ein Rüdiger auch leid. Aber als Fehleinkauf würde ich ihn nicht bezeichnen. Mal schauen, welche Spielphilosophie der neue Coach mitbringt und wie sich dann solch ein junger Bursche noch entwickelt.

Rückspiel Gummersbach: Da sind wir beim Damoklesschwert des TuS - den Finanzen. Du glaubst doch nicht allen Ernstes, dass man so "mir nichts dir nichts" den Heimvorteil aus der Hand gibt. Da es aber finanzielle Zwänge gibt, denen Rechnung getragen werden muss und dazu ja auch ein nicht weg zu diskutierender Imagegewinn im Raume steht, muss man als Außenstehender den Ferndorfer Verantwortlichen vertrauen. Das mache ich zumindest so lange, wie der Ticketverkauf für das Spiel vernünftig aufgezogen wird. Lässt man sich durch schlecht organisierten Ticketverkauf den Gastgeber-Vorteil aus der Hand nehmen, dann können wir anfangen zu "kritteln" ;)

Nehmen wir jedes Zweitliga-Jahr als Geschenk !! Denn "TuSsie" hat vollkommen recht, wenn sie auf die äußeren Umstände hinweist. Hier kommt es mir nämlich in den allermeisten Fällen immer noch so vor, als wäre Ferndorf das kleine gallische Dorf im römischen Reich 2.Liga :D . Freue mich schon wie Bolle, wenn das 5000 Einwohner-Dörfchen am 2.Weihnachtsfeiertag vor über zehntausend Zuschauern in der Millionen-Metropole Handball zockt.

30

Tuesday, December 17th 2019, 8:07pm

@ Stählerne Wiese

Zunächst einmal freut es mich, dass hier so etwas wie Diskussionskultur
aufkommt. Offenbar sehen wir viele Dinge gar nicht mal so
unterschiedlich, besonders für Koloper breche ich ebenfalls nach wie vor
die Lanze, trotz aller Kritik die, wie wir schon herausgestellt haben,
im Ferndorfer Publikum an ihm geäußert wird. Zum Thema "Äußere Umstände"
wäre ich wahrscheinlich auch mit dir und TuSsie d'accord, hätte der TuS
nicht im Sommer einigermaßen überheblich (oder auf Druck von Außen, wer
weiß das schon?) einen einstelligen Tabellenplatz zum Saisonziel
erkoren. Vor einigen Jahren sprach der aktuelle U21-Nationaltrainer
Deutschlands, seines Zeichens damals Chefcoach des TuS Ferndorf, vor
vermeintlich "leichten" und nach gewonnenen Spielen immer von einem ganz
wichtigen Wort: Demut. Die hinter diesem Wort steckende
Charaktereinstellung und damit verbunden auch Spielphilosophie ist der
Grund dafür, dass dieser Trainer bisher einen steilen Aufstieg in die
wichtigsten Etagen der deutschen Handball-Thinktanks gemacht hat. Sein
aktueller Co-Trainer bei der U21 ist im übrigen der Spielmacher der
damaligen Ferndorfer Mannschaft. An dieser Stelle sei Wudtke und Koke
alles Gute auf ihrem weiteren Weg nach oben gewünscht. Wobei ich mir
ehrlich gesagt auch wünschen würde, dass einer der beiden die noch
vakante Position des Cheftrainers ab der kommenden Saison besetzt.
Wudkte ist allerdings utopisch und Dr. Alexander Koke hat sich erst
frisch in Ostdeutschland zwecks Tätigkeit als Sportwissenschaftler an
der Universität Halle-Wittenberg niedergelassen.



Um von diesem kleinen Abschweifer (sorry!) zurück zu kommen: Demut ist
die Tugend, die dem TuS Ferndorf im Sommer 2019 offensichtlich gefehlt
hat, als man ein solches Ziel ausgab und trotz des Sieges gegen
Schwartau bleibe ich dabei, dass sie auch in den Transfers des Sommers
gefehlt hat. Mag sein, dass sich etwas im Spiel des TuS noch ändert, das
ist aktuell einfach noch nicht vorauszusagen. Ich würde es dem Trainer
und dem Team sehr wünschen. Aber auch wenn man über das Sportliche
hinausgeht, wird man viele Momente erkennen, in denen man als Mensch,
dem der Verein am Herz liegt die Frage nach Demut in den Prozessen und
Strukturen des TuS stellen muss. Es wäre jetzt aber zu viel des Guten,
das auszuführen. Es stimmt schon, dass man dem Verein auch wirklich Zeit
geben und Zugeständnisse machen muss, um sich strukturell zu
entwickeln. Dennoch plädiere ich weiterhin dafür, dass zukünftig
generierte Mittel für die Bereitstellung von hauptamtlichen Tätigkeiten
auf der Position des Sportlichen Leiters und Jugendkoordinators genutzt
werden anstatt für das Gehaltskonto der Lizenzspieler. Auch deshalb ist
es im übrigen ökonomisch betrachtet schwierig, wenn Unternehmen statt
klassischem Sponsoring, also Beitrag zum Etat der
Spielbetriebs-Gmbh/Gesamtverein aus dem dann solche Positionen bezahlt
werden, "nur" die vollständige Finanzierung von einem (meist neuen)
Spieler übernehme. Daneben muss der Hallenbau dringend vollzogen werden
bis zum ersten Spiel der nächsten Saison und das Foyer sollte, wenn man
mal ganz ehrlich ist, auch nochmal vergrößert werden (die
Toilettensituation ist ein absoluter Scherz). Das die Geschäftsstelle
mittlerweile professionellere Formen angenommen hat, ist eine sehr gute
Sache und ich glaube auch, dass die wichtigen Menschen im Verein absolut
in der Lage sind, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Aber es ist
ein schwieriger Prozess und vielleicht sollte man da tatsächlich auch
als Beobachter etwas mehr Demut zeigen, da würde ich dir dann zum Thema
"Geschenk-Umstände-Gallisches Dorf" doch zustimmen.

Dukie

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31

Sunday, December 22nd 2019, 1:22pm

ThSV Eisenach gegen TuS Ferndorf

Bilder, Texte, Videos zum Hammerspiel in Eisenach auf Facebook.

https://www.facebook.com/Fantreff-TuS-Fe…58583607772357/
:lol: Fußball + Schnelligkeit + Intelligenz = HANDBALL :lol:

32

Saturday, December 28th 2019, 11:11pm

3 Spiele- 3 Siege. Im nördlichen Siegerland ist zum Jahresausklang für eine kleine Verschnaufpause gesorgt worden, 3 Punkte hat man jetzt zur Winterpause Vorsprung auf den Relegationsplatz. 3 Siege, die man im Voraus ganz sicher nicht so eingeplant hatte, dementsprechend für die Mentalität der Mannschaft, das Umfeld und die Fans sowie das Punktekonto unglaublich wichtig. Gerade das Hamburg-Spiel dürfte für einen ordentlichen Selbstbewusstseinsschub in Lerschts Truppe gesorgt haben, der Sieg vor dieser Kulisse wird sicherlich allen, die daran teil hatten, für immer im Kopf bleiben. Und woran lags? Nicht nur gegen Hamburg sondern auch schon im Eisenach-Spiel, das einen nahezu identischen Spielverlauf hatte, waren es "umgelegte Schalter", zieht man den Vergleich zu den Partien davor. Einer dieser Schalter ist, dass in allen 3 Spielen endlich das Gesamt-Torhüterduell gewonnen wurde, Durica hat sich im Vergleich zum Saisonbeginn massiv gesteigert und Puhl konnte in den beiden vergangenen Spielen als es in der Crunchtime ernst wurde eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass er ein absoluter Schlüsselspieler für dieses Team ist. Aus meiner Sicht hat er die Form von vor seiner Verletzungspause wiedergefunden und es ist ganz wichtig, dass man aktuell zwei Torhüter in starker Form vorzuweisen hat. Der "Verlierer" dieses Form-Anstiegs ist so ein bisschen Hottgenroth, ich bin mir allerdings sicher, dass wir in der noch langen Saison auch ihn definitiv wieder vermehrt spielen sehen werden.
Ich habe ihn gegen Kritik immer vehement verteidigt und die jüngsten Spiele geben mir vollkommen Recht: Koloper ist der absolute Schlüsselspieler im Deckungsverbund. Weder Schwartau, noch Eisenach, noch Hamburg waren in der Lage ihn in vorgelagerte 1:1-Situationen zu zwingen, bzw. war in solchen Fällen die Raumzustellung des restlichen Verbunds enger und effektiver als noch zuvor. 19 Gegentore in eigener Halle und 20 derer in der Hamburger Wahnsinns-Arena sprechen eine eindeutige Sprache, besonders in der Partie am Donnerstag konnte das geschulte Auge eindrucksvoll erkennen, wie wichtig seine Beinarbeit in der Seitwärts- und Diagonalbewegung sowie seine Koordination im Zentrum ist, wenn der Gegner Tempo aufnimmt.

Der zweite große "umgelegte Schalter" ist das Wiedererstarken von Faulenbach. 2, 4 und 7 erzielte Tore sprechen eindeutig die Sprache des Formgewinns und die von mir hier vor einiger Zeit etwas ausführlicher monierte fehlende Flexibilität und Eindimensionalität im Ferndorfer Angriff wurde durch Faulenbachs Variabilität zuletzt entscheidend kompensiert. Man ist wieder unberechenbarer geworden und wenn der ebenfalls starke Weber und der an ihn geknüpfte Spielstil mal etwas ins Straucheln geraten, ist Faulenbach mit seiner im Vergleich zu Weber größeren Palette an spielerischen Lösungen die ideale Ergänzung gewesen. Andersson musste ohne Basic zuletzt quasi durchspielen, profitiert aber selbstverständlich auch von den mit dem "neuen alten" Fauli dazugewonnenen Kleingruppen-, sowie Systemoptionen. Dennoch tut die Pause jetzt allen sicherlich gut und in Ferndorf wird man mit dem erspielten Polster nun deutlich entspannter das EM-Turnier verfolgen können, als noch Anfang Dezember.

Das "Problem", dass man eine Halbzeit pro Spiel aufgrund der etwas unglücklichen Abwehr-Angriff Situation auf der linken Seite immer mit zwei fitten Linksaußen auf der Bank absolviert, ist nach wie vor ungelöst und wird sich sicherlich früher oder später auf die Zufriedenheit von Barwitzki und Neitsch auswirken, allerdings ist Profisport kein "Wünsch-Dir-Was" und der Erfolg gibt dem, was auf der Platte passiert, nun mal Recht. Ich freue mich sehr für Durica, Puhl und Faulenbach über den starken Leistungsanstieg und vor allem hat es mich im Eisenach- und Hamburgspiel für Lerscht gefreut, dass er es geschafft hat auf einen herankommenden Gegner die richtige Antwort zu finden und somit ein Kippen des Spiels zu vermeiden. Die von vielen Seiten (auch von mir) im bisherigen Saisonverlauf geäußerte Kritik der fehlenden Fähigkeit, auf das Spielgeschehen abseits von "Plan A" zu reagieren, muss aufgrund der beiden letzten Partien zumindest einmal überdacht werden.

33

Thursday, January 16th 2020, 3:36pm

03.04.2020: "Ein Handballdorf zieht um, Teil III."

Etwas kurios, aber nachvollziehbar:
Der TuS Ferndorf trägt sein Heimspiel gegen den Vfl Gummersbach in Gummersbach aus.
So kann das Derby statt vor 1.100 vor 4.132 Zuschauern stattfinden.
Nach allem, was man hört, scheint Christoph Schindler von diesem Vorhaben nicht begeistert zu sein, but who cares?

Sinola

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34

Thursday, January 16th 2020, 4:27pm

Etwas kurios, aber nachvollziehbar:
Der TuS Ferndorf trägt sein Heimspiel gegen den Vfl Gummersbach in Gummersbach aus.


Das mag aus finanziellen Gründen nachvollziehbar sein, aber aus sportlichen Gründen kaum. Es sei denn, Ferndorf ist bis dahin safe. Das Restprogramm für Ferndorf nach dem VFL-Spiel ist nämlich nicht von Pappe. Sind Trainer bzw. die sportliche Führung mit diesem Wechselspielchen eigentlich voll und ganz einverstanden?

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Sunday, January 26th 2020, 11:17pm

Testspiel-Remis TuS Ferndorf gegen HSG Wetzlar in Neunkirchen

:lol: Fußball + Schnelligkeit + Intelligenz = HANDBALL :lol:

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Sunday, January 26th 2020, 11:21pm

Handball Testspiel - Ferndorfs Marin Durica entzaubert die HSG Wetzlar

:lol: Fußball + Schnelligkeit + Intelligenz = HANDBALL :lol:

tobi_m

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Monday, January 27th 2020, 1:55pm

Tja, in der zweiten Liga wird selbst in den unteren Tabellenregionen guter Handball gespielt. ;)

Dukie

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Monday, January 27th 2020, 3:07pm

HSG Wetzlar patzt im Testspiel gegen starke Ferndorfer!

:lol: Fußball + Schnelligkeit + Intelligenz = HANDBALL :lol:

39

Monday, February 3rd 2020, 11:39pm

Eine beeindruckende Mannschaftsleistung gegen Essen hat am Ende nicht reichen sollen, ausgefochten ohne etatmäßigen Rückraum Linken. Webers Saison ist den Medien zufolge beendet, ein Bandscheibenvorfall ist schon eine wirklich miese Sache. Alles Gute an der Stelle, hoffen wir, dass der TuS keinen zweiten Uros Paladin erleben muss. Somit ist es von Faulenbachs Genesung abhängig, ob gegen Aue kommendes Wochenende die Situation auf der Königsposition wieder angenehmer aussieht. Überaus unangenehm ist aber, dass mit Weber nun der beste Feldtorschütze der laufenden Saison fehlt, eine solche Rolle ist ziemlich schwer zu ersetzen. Ich wundere mich im übrigen, warum die Schwere der Verletzung erst quasi am Tag an dem es wieder losging verkündet wurde. Wusste man das nicht bereits früher? Oder wollte man die Debatte darüber, ob man einen Ersatz verpflichten muss, gar nicht erst aufkommen lassen? Natürlich nur Mutmaßung aber bei diesem Kommunikationsmanagement muss der TuS sie sich gefallen lassen. Hoffen, wir dass schnell ein neuer Trainer verpflichtet wird und die Kaderplanung für die kommende Saison beginnen kann. Unsicherheit ist ein nicht zu unterschätzender Malusfaktor auch für die Spieler, vor allem wenn es in den Abstiegskampf hinein geht.

PS: Ich hätte es nicht schlecht gefunden, hätte man drüber nachgedacht als Shooter-Ersatz für Weber (Sofern man es vorher gewusst hat) Baumgärtner bis zum Sommer auszuleihen. Er wird Gummersbach sowieso verlassen und man darf äußerst gespannt sein, ob er dort nochmal aufläuft. Jetzt, wo L. Schneiders Daumen ja scheinbar auch wieder zum Problem wird, hätte man eine weitere Linkshänderoption gehabt, würde Schneider länger fehlen. Variabler machen würde Baumi das Spiel allemal als wenn mit J. Schneider, Basic und Andersson wie am Samstag drei Spieler für die Tiefe im Rückraum stehen. Aber das sind natürlich nur Luftschlösser, ich weiß.

Dukie

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40

Tuesday, February 4th 2020, 12:51pm

Patrick Weber: Die hartnäckigen Rückenprobleme, die dem Ex-Coburger seit Wochen zu schaffen machen, haben sich als noch nicht genau identifizierter Bandscheibenvorfall im Brustbereich entpuppt. Eine schlimmere Diagnose hätte es für den 2,05 m-Mann und das gesamte Team nicht geben können, denn dem Shooter droht eine Pause bis zum Saisonende. „Davon gehe ich aus“, sagte Mirza Sijaric, Geschäftsführer der TuS Ferndorf GmbH und Sportlicher Leiter der Zweitliga-Mannschaft. Dies ist für Weber ein schwerer Rückschlag, hatte sich der Hüne doch immer besser integriert, enorme Wurfgewalt und Präzision bewiesen.

Lucas Schneider: Eine Essener Abwehraktion bei einem Wurfversuch des Linkshänders in der zweiten Halbzeit hat böse Folgen. „Am Daumen ist etwas gebrochen oder abgebrochen. Ich werde noch diese Woche operiert und leider wieder einige Wochen ausfallen“, berichtete der 24-Jährige am Montag frustriert. Lucas Schneider ist in den vergangenen Jahren wiederholt von Finger- und Gelenkverletzungen an seiner Wurfhand zurückgeworfen worden, hatte sich danach aber immer wieder zurück gekämpft.

Jonas Faulenbach
: Mit dem Hessen musste gegen Essen ein zweiter halblinker Rückraumspieler passen. „Jonas ist krank“, erklärte Michael Lerscht. Nun, es handelt sich um eine temporäre Geschichte. Ob er am Samstag beim Gastspiel in Aue wieder dabei sein kann? Unklar. Zumindest aber ist ein längerfristiger Ausfall nicht zu befürchten.

Jonas Müller: Der 23-Jährige ist auch einer dieser Pechvögel. Nach ausgeheilter Handverletzung plagen ihn jetzt Probleme mit der Schulter des rechten Wurfarms. Die Reizung lässt keine harten Würfe zu. Gegen Essen saß Müller auf der Bank, kam aber nicht zum Einsatz.

Marijan Basic: Der Kroate musste gegen Essen wegen der vielen Ausfälle länger auf die Platte als geplant, obwohl er noch immer nicht vollständig von seiner entzündeten Achillessehne geheilt ist. Da der Spielmacher die Partie schmerzfrei zu Ende brachte, ist dies ein kleiner Silberstreif am Horizont, wobei eine volle Belastbarkeit kurzfristig nicht möglich sein dürfte.


Angesichts dieser nach einer weitgehend verletzungsfreien Hinrunde jetzt über den TuS hereinbrechenden Pechsträhne macht sich Mirza Sijaric Gedanken über eine kurzfristige Neuverpflichtung: „Wir müssten was machen.“
:lol: Fußball + Schnelligkeit + Intelligenz = HANDBALL :lol:

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