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tobi_m

schon süchtig

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21

Tuesday, November 19th 2019, 11:17am

Was genau findest du daran interessant?

22

Wednesday, November 27th 2019, 1:42pm

Für Ferndorf steht am Samstag zuhause gegen Konstanz ein absolutes Schlüsselspiel an. Sollte man dieses Spiel verlieren, wäre man vermutlich erstmal eine ganze Weile im puren Abstiegskampf. Das wäre dann das 7. Spiel in Folge ohne Sieg, 6 Niederlagen und 1 Unentschieden. Der letzte Sieg war am am 5. Oktober gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten aus Krefeld. Dazwischen lag die deftige Heimklatsche gegen Dormagen, man könnte mittlerweile vielleicht sogar so weit gehen und den Rauswurf des Trainers fordern. Die Unterstellung, dass er der Mannschaft nichts mehr vermitteln kann und die Spieler nicht mehr erreicht, ist jedenfalls nicht völlig an den Haaren herbei gezogen. Auch 1 Punkt gegen Konstanz würde im übrigen die Situation nicht verbessern. Man spielt bis zur Winterpause nach dem Konstanz-Spiel noch gegen Bietigheim, Schwartau, Eisenach und den HSV, abgesehen vom ersten Match sehe ich den TuS in seiner derzeitigen Verfassung gegen keinen dieser Gegner Punkte holen. Und wenn man tatsächlich (Achtung, Gedankenspielerei!) auf die bisherigen 9 Punkte nur noch 1, maximal 2 bis zum neuen Jahr draufpacken kann, sollte man allen Ernstes über eine frühzeitige Trennung von Lerscht nachdenken. Mit 11 Punkten aus 18 Spielen steigt man am Ende der Saison wahrscheinlich ab. Hoffen wir, dass es niemals so weit kommt.

23

Wednesday, November 27th 2019, 4:24pm

Du hast sicherlich mit allem recht und drückst es auch sachlich aus.

Das Dormagen Heimspiel war eine Katastrophe. Alles danach war aber enger eng und es wären einige Punkte mehr drin gewesen. Davon kann man sich nichts kaufen, spricht aber dafür, dass zumindest nicht alles falsch läuft.

Für mich - von außen - ist der Unterschied zu letzte Saison reine kopfsache. Letzte Saison hat man die positive Welle so lange genommen, wie es ging. In dieser Saison kam man schleppend rein, hatte immer mal wieder kürzere Spieler-Ausfälle zu beklagen, in engen spielen auch mehr Nervösität und dann auch noch Pech. Schon ist der Kopf eher Hindernis als Hilfe.

Man wird sich spätestens in der Wm-Pause sicherlich mit allen verantwortlichen zusammensetzen (müssen?) und schauen, wie es in der Rückrunde weiter geht.
Als Vorbild könnte elbflorenz in der letzten Saison dienen. Die hingen in ihrer zweiten Saison nach dem aufstieg auch lange im Schlamassel (inkl. verlorenen Halkenboden-Punkten), behielten Ruhe und hielten schließlich im letzten Drittel der Saison halbwegs souverän die Klasse. (Stimmt! - den Trainer haben sie gewechselt - aber erst in der Rückrunde. Und ein allheilmittel ist das auch nicht)

Dukie

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24

Monday, December 2nd 2019, 10:20am

TuS Ferndorf gegen HSG Konstanz

:lol: Fußball + Schnelligkeit + Intelligenz = HANDBALL :lol:

25

Tuesday, December 3rd 2019, 8:01pm


Es hat nicht sein sollen. 7 Spiele jetzt ohne Sieg im Siegerland, 5 davon Niederlagen und 2 Unentschieden. Am Freitag in Bietigheim wird, bei allem Respekt vor Lerscht und seiner Truppe, vermutlich nichts zu holen sein, genauso wenig wie in den beiden weiteren Auswärtsspielen dieses Jahr, Eisenach und Hamburg. Die letzte realistische Chance auf 2 Punkte besteht im letzten Heimspiel des Jahres gegen Schwartau, wobei ich auch in dieser Partie die Norddeutschen als deutlichen Favoriten sehe bei der aktuellen Verfassung des TuS. Die Halle würde da sein müssen (Damit ist nicht! akustische Volksfest-Ballermann-Atmosphäre mit peinlichem Kommentator der "Zicke Zacke Zicke Zacke" brüllt wo aber keiner mit macht, der teilweise Tore durch die Halle brüllt die gar nicht gefallen sind und sich dann per Mikro beim Publikum beschwert, warum keiner mitmacht) Der letzte Sieg des TuS ist übermorgen 2 Monate her. Wenn man das Jahr 2020 nicht mit knallhartem Abstiegskampf beginnen will, sollte man sich ernsthaft überlegen, ob es mit der aktuellen Konstellation weiter Sinn macht. Folgende Problemanalyse halte ich für angemessen:
1. Fangen wir in der Deckung an: Die Stimmung in der Halle geht mittlerweile zum Konsens über, dass Koloper einfach zu langsam ist. Es heißt er verliere gefühlt jedes 1 gegen 1 und sei in den Momenten, in denen er raustreten muss, viel zu behäbig und ungestüm. Das mag vielleicht stimmen, dennoch ist seine Rolle als ordnender Spieler in Drucksituationen (nicht mentale, spielerische) nach wie vor elementar wichtig. Das Gesamtbild trügt den gemeinen Zuschauer in der Stählerwiese oder vor den Endgeräten etwas, denn die Situationen, in denen er in ein 1:1 gegen einen schnelleren Spieler muss, bleiben im Gedächtnis. Wenn er aber nicht in solche Situationen, die mittlerweile die Strategie Nr. 1 gegen die TuS-Deckung ligaweit sind, muss, ist er weitesgehend solide wie ich finde. Wenn der gegnerische Angriff mit hohem Tempo Konzept spielt und auch wenn individuelle Entscheidungen plötzlich den Spielrhythmus verändern, kann er immer noch relativ gut das Spiel lesen und als lautstarke Person auf der Chefposition die Laufwege und Positionen seiner Mitspieler regulieren. Es fallen wenig Tore wegen individueller Fehler von ihm abseits der 1:1-Situationen. Dennoch hat der Innenblock Rink-Michel am Samstag gut funktioniert, wenn auch Konstanz quasi zeitgleich verhältnismäßig stark eingebrochen ist. Ich sehe jedenfalls bei aller teils berechtigter Kritik am Deckungszentrum dieses nicht als Hauptproblem des TuS Ferndorf im Dezember 2019.

2. Die Torhüterfrage ist nach wie vor ein Hemmnis für die Konstanz auf dieser in der 2. Bundesliga sehr wichtigen Position. Puhl und Durica tun sich bisher nicht viel, Hottgenroth sehe ich einen Tick vor den beiden, unter anderem hat er aktuell ein gewisses "Momentum" auf seiner Seite, da er zum ersten Mal in seiner Karriere in der 2. Liga auftrumpft und größere Duftmarken hinterlässt. Durica ist natürlich ein bitterer Fall. Im Foyer in der Halle wurde sich am Samstag erzählt, dass er nur deshalb in Gummersbach im Kader war (Und Hottgenroth dafür nicht) weil die Sponsoren, die die vollständige Finanzierung des teuren Kroaten übernehmen, Druck machen, dass sie nicht mehr bereit sind weiter zu finanzieren, wenn ihre Kapitalanlage nicht spielt. Genau das hatte ich vor ein paar Monaten hier übrigens mal als sehr gefährlichen Einfluss von externen Finanzierern auf die Vereine angemahnt. Jedenfalls denke ich, sollte einigermaßen zügig eine Entscheidung für die Nummer 1 für einen gewissen Zeitraum getroffen werden, wenn alle 3 immer Mal wieder spielen und kaum in einen festen Rhythmus kommen, bleiben die Torhüterduelle weiterhin zumeist bei den gegnerischen Gespannen/Trios.

3. Die Offensive: Hakt. Lebt meist von indivduellen Szenen. Andersson ist bisher der allesüberragende Spieler und hat mit Basic einen Back-up mit solidem Zweitliganiveau. Die beiden haben eine ähnlich hohe Spielintelligenz, auch wenn sie jeweils einen etwas unterschiedlichen Spielmachertyp verkörpern. Jedenfalls ist auch die Spielmacherposition kein wirklicher Problemfall, abgesehen von individuellen Leistungsschwankungen #ohnekonstanzgegenkonstanz. Julian Schneider hat bisher viel auf Links Außen gespielt, was die katastrophalen Abwehrfähigkeiten Patrick Webers und die körperliche Untauglichkeit von Barwitzki und Neitsch für die Halbposition als Ursache hat. Da durch Koloper jeden Angriff mindestens ein Angriff-Abwehr Wechsel stattfindet, wäre ein Zweiter die vollkommene Katastrophe für die Ferndorfer erste Welle (Welche auch so schon kaum existent ist, aber dazu später mehr)und das Tempospiel. Und so deckt Schneider auf Halb und Weber auf Außen und gegen Konstanz saßen zwei fitte Linksaußen zu Beginn auf der Bank, weil der Kader in dieser Angelegenheit schlecht zusammengestellt ist und man, wenn man "Königstransfer" Weber spielen haben will, zumindest eine Halbzeit mit einem Rückraumspieler auf Linksaußen spielen muss, na bravo. Auch im Angriff ist Weber zu unvariabel, wenn er in die Tiefe geht, ist meist nicht viel drin. Das wissen natürlich auch die Gegner, es ist verhältnismäßig einfach sich auf ihn und die Handlungen die seine Schüsse vorbereiten einzustellen. Faulenbach verkörpert eigentlich das ideale Maß an Variabilität für die zweite Liga, ist aber seit Monaten in desaströser Form. Ich hoffe, dass der neue Trainer es schafft Müller zu halten und ihn zu entwickeln, Lerscht verkennt leider völlig seine Potentiale. Man hätte auf RL statt Weber meiner Meinung nach lieber einen Spieler Marke Faulenbach geholt, nicht ganz so schussstark aber dafür stärker was das Spielverständnis und die individuelle Stärke in der Tiefe angeht. Zumal man mit Bornemann quasi einen gleichen Spielertyp geholt hat mit dem Unterschied, dass Bornemann Abwehr spielen kann und im Angriff zumindest um die Option "Durchbruch zwischen 1 und 2" reicher ist als Weber, was vermutlich an seinen physischen Fähigkeiten liegt. Im Sommer zwei Schützen zu holen und in der Starting 7 Andersson zwischen sie zu stellen, war von mir schon vor der Saison als bedenklich eingestuft worden und es stellt sich raus, dass es tatsächlich bedenklich geworden ist. Der Angriff des TuS strotzt nur so vor fehlender Dynamik, Berechenbarkeit und Eindimensionalität. Andersson braucht mindestens einen Spieler neben sich, mit dem er auf seinem spielerischen Niveau Kleingruppe spielen kann. Das kann rechts weder L. Schneider noch Bornemann und links nur Faulenbach. Ich hätte gerne mal erlebt, wie Andersson mit Stojcevski ausgesehen hätte, der in der letzten Abstiegssaison im Winter gekommen war. Deshalb sieht es dann aktuell letztlich so aus: Viel Bewegung, viel Kreuzerei, viel Abläufe und Inszenierungen (Oder sagt man "Inszenesetzungen?) aber wenig Ertrag weil der Gegner einschläft, wenn er genug Video geguckt hat. Eine erste Welle hat der TuS übrigens auch kaum, der Koloper-Angriff-Abwehr-Wechsel nimmt zu viel raus und gibt den Gegnern zu viel Möglichkeit zu Rückzugsverhalten. Rüdiger hat gegen Konstanz gezeigt, wie wichtig er ist wenn er das tun kann, was seine Stärke ist und was schon die Stärke seines Vorgängers war: Tempospiel und schnelle 1./2. Welle. Wenn man es wie bisher allerdings nicht schafft, genau diesen Handball zu etablieren, muss man Rüdiger, obwohl er individuelle Klasse hat, wohl leider als Fehlkauf bezeichnen, er passt einfach mit seinen Stärken nicht in den langsamen und monotonen Handball, den der TuS derzeit spielt. Das Dormagen-Spiel hätte Lerscht spätestens wachrütteln müssen, denn die Rheinländer haben die Vorhersehbarkeit und die vollkommen fehlende Flexiblität im TuS-Spiel sowie in Lerschts Reaktionen darauf konsequent dekonstruiert. Leider geht es seitdem einfach weiter wie vorher, weshalb ich zu meiner These vom Anfang zurückkomme: Man sollte anfangen sich zu überlegen, ob es in dieser Konstellation so weitergeht.

26

Tuesday, December 3rd 2019, 10:34pm

"YPJ161" alias "Elisabeth aus Erfurt" ist jetzt "Andi.Waffen57", ok...

Hut ab, wie detailliert und facettenreich Du die Situation des TuS Ferndorf "aus der Ferne" (?) interpretierst.
In vielen Bereichen ist dies m. M. n. gelungen, der Grundtenor aller Analysen ist mir jedoch zu negativ.

Natürlich erfüllen nicht alle Spieler jederzeit die in sie gesetzten Erwartungen, natürlich macht der Trainer auch Fehler. Betrachtet man allerdings die Umstände (Halle, Etat), mit denen sich der TuS in der 2. Bundesliga zu behaupten versucht, wäre ein wenig mehr Milde in der Gesamt-Beurteilung angebracht.

In Sachen "externe Finanzierer" scheinen Deine Informationsgeber falschen Gerüchten aufgesessen.

27

Yesterday, 7:29pm

Konstanz spielt morgen gegen Krefeld. Klar muss auch diese Partie erst gespielt werden, die Chance, dass Konstanz zwei Punkte mitnimmt, ist jedoch nicht allzu gering. Sollte das passieren muss(!) der TuS gegen Schwartau gewinnen oder unentschieden spielen, um nicht auf den Relegationsplatz abzurutschen. Emsdetten spielt gegen Aue, auch hier ist natürlich viel was vorher noch passieren kann aber ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass beide, also Konstanz und Emsdetten morgen gewinnen. Sollte das tatsächlich so kommen, stände der TuS im Falle einer Niederlage auf dem vorletzten Tabellenplatz. Es sind schwierige Zeiten im Siegerland. Dennoch betonte M. Sijarich im Interview mit der Lokalpresse, dass man sich allerfrühestens im neuen Jahr Gedanken machen werde ob man mit Lerscht weitermacht und auch nur, wenn bis Weihnachten alles verloren geht. Weiterhin betonte er, dass das Heimspiel gegen Gummersbach aller Voraussicht nach tatsächlich in Gummersbach stattfinden soll, was meines Erachtens nach indiskutabel ist, da man zum Zeitpunkt des Spiels mit Sicherheit im Abstiegskampf stecken wird und die Wahrscheinlichkeit, GM zu schlagen in der eigenen, kleinen Stählerwiese deutlich größer ist, als wenn man sich freiwillig ein Auswärtsspiel antut. Man kann die aktuellen Entwicklungen rund um den TuS überaus argwöhnisch betrachten. Hoffen wir, dass alle Personen, die Entscheidungsträger sind, weise und demütig handeln.

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