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21

Friday, September 6th 2019, 10:53am

Ist mir noch bekannt. Die Summe sollte dann natürlich deutlich erhöht werden.
42

Grüße aus der Barbarossastadt

22

Friday, September 6th 2019, 4:15pm

Die Ausbildungsentschädigung wurde deshalb wieder abgeschafft, weil sie erst für B-Jugendliche galt und die "Top-Vereine", sprich Bundesligisten dann halt anfingen, die Spieler schon ab der D-Jugend oder C-Jugend anzuwerben, bevor es was kostet. Dabei kam es dann schon mal vor, dass die dritte oder vierte C-Jugendmannschaft gar keinen Trainer mehr hatte. Wurden halt mal vorsorglich alle "Talente" aus der näheren oder weiteren Umgebung eingesammelt und wer es nicht in die C1 / B1 geschafft hatte, hatte halt Pech. Zweite, Dritte und vierte Mannschaften wurden halt nicht mehr adäquat betreut und nicht wenige Jugendliche haben aus Frust mit Handball ganz aufgehört.
Die Ausbildungsentschädigung war also schlecht für den Jugendhandball und die Abschaffung eine der wenigen positiven Entscheidungen des DHB in der Zeit.

23

Friday, September 6th 2019, 6:44pm

Sehe ich komplett anders. Das hängt lediglich an der konkreten Ausgestaltung. Im Fussball funktioniert sie auch.
42

Grüße aus der Barbarossastadt

24

Friday, September 6th 2019, 11:37pm

Natürlich lag es an der Ausgestaltung der Regel. Die war damals aber so, dass es es eben die von mir geschilderten Auswüchse gab, weshalb auch folgerichtig die Reißleine gezogen wurde.
Der Vergleich mit dem Fußball ist zwar legitim, aber so wie es dort gehandhabt wird, schwer umzusetzen. So viel Kohle gibt es da für die ehemaligen Heimatvereine aber nun auch nicht. Und die wird fällig, wenn ein Spieler in der ersten Liga spielt oder bei einem Wechsel in diese. Die Fußball-Bundesligisten müssen dafür aber noch nicht mal die Portokasse richtig strapazieren. Und wieviel dass dann im Handball wäre, wo ja nun die Summen für einen Erstliga-Spieler oder gar Nationalspieler sich zum Teil im Promillebereich im Vergleich zum Fußball bewegen?
Aber klar, kann man zumindest drüber nachdenken.

H. Opitz

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25

Sunday, September 8th 2019, 12:09pm

DHB-Strukturreform

Dem Beitrag von Julia Nikoleit ist nichts mehr hinzuzufügen. Sie hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Wichtig ist für mich jetzt, dass die Basis, Vereine und SG'en jetzt auf die Verbände, Bezirke und Kreise zugehen und sie fragen, wie ihr Verband dazu steht. Oder warum er darüber noch nicht informiert hat. Das hier ist ein Basis-Thema! Also müssen der DHB, die Verbände, Bezirke und Kreise die Basis befragen, wie sie zu dem 10 € - Vorhaben stehen? Das Votum hier und bei Facebook zeigen mir, dass die Mehrheit der Basis diese Lösung nicht will. Das Vorhaben ist für mich ebenfalls kontraproduktiv. Damit wird das Ziel, mehr Mitglieder zu gewinnen verfehlt und genau das Gegenteil erreicht. Es muss bessere Lösungen geben. Zum Beispiel, den Vorschlag von Handballrecht, Olaf Käding, in den obersten Spielklassen einen "Sportgroschen" von den Zuschauern zu erheben. Und/oder moderate Erhöhungen der Spielklassenbeiträge um 10 € je Mannschaft und Jahr.
Henning Opitz

rrbth

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26

Sunday, September 8th 2019, 5:34pm

Zuerst herzlichen Dank dafür

Bisher ist die vom DHB angestrebte Strukturreform der Landesverbände hier noch nicht angesprochen oder gar diskutiert worden. Ich versuche mal einen Anstoß zu geben.


… und für diese Zusammenstellung

  1. Reform der (Zahl der) Landesverbände:
    Das erscheint sinnvoll.

  2. 10 EUR Zwangsbeitrag von jedem (gemäß Spielberechtigung) Aktiven:
    Das erscheint willkürlich und hat mit Punkt 1 gar nix zu tun.
_____Videos zu Handballregeln auf meinem YouTube-Kanal: rrbth

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Thursday, September 12th 2019, 2:18pm

Ich bin gerade dabei, ein Stimmungsbild zum Thema „Lizenzgebühr“ einzuholen. Die Umfrage ist zwar nicht repräsentativ, aber es haben sich schon sehr viele Spielerinnen und Spieler beteiligt.

Zickenbändiger

schon süchtig

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28

Thursday, September 12th 2019, 5:48pm

Falls ich was in der Berichterstattung übersehen haben sollte, bitte ich um Entschuldigung. So sehr habe ich das Thema noch nicht vertieft. Hier meine Quizfrage:

Angenommen ich wäre aktiver Spieler einer Mannschaftssportart und der Bundesfachverband will mein Geld. Wo ist der Fehler:

Ich bin Mitglied im Sportverein.
Mein Sportverein ist Mitglied im Regionsverband.
Regionsverband ist Mitglied im Landesverband.
Landesverband ist Mitglied im Bundesverband.
Ich bin nicht Mitglied im Regions-, Landes-, oder Bundesverband, Satzungen und Ordnungen der Verbände erreichen nicht meinen Geldbeutel.
Die Satzung meines Sportvereins verpflichtet mich nicht zur Zahlung einer Abgabe an den Bundesverband.

Wo ist die Anspruchsgrundlage des Bundesverbands gegen mich?
Mit dem Torwartduo Tabea und Alisa und Franziska, hatten wir wieder Unterstützung aus der C mitgenommen.

29

Friday, September 13th 2019, 12:24pm

Gute Frage!

Wer eine Spielberechtigung hat, hat diese grundsätzlich unbefristet (Ausnahme Jugend etc.) und unbedingt bekommen. Daran kann man nachträglich nicht schrauben, solange keine neue Spielberechtigung beantragt werden muss. Das Passwesen liegt im Übrigen bei den Landesverbänden, die für viel Kohle Systeme wie nuliga angeschafft haben.

Beispiel: Wer eine Fahrerlaubnis erworben hat, hat diese bis zum Tod. Da kann der Staat nicht plötzlich kommen und sagen, dass diese für Geld jährlich verlängert werden muss.

Der DHB könnte theoretisch normale Mitglieder aufnehmen, allerdings nicht zwangsweise. Ein Beitritt müsste freiwillig erfolgen.

Für die von den LV erteilten Spielberechtigungen Geld zu nehmen und Sanktionen an die Nichtzahlung zu knüpfen, dürfte karteillrechtlich äußerst problematisch sein (vgl. der Versuch des DFB, die Leute in einen Fankliub zu zwingen, um Tickets erwerben zu können).

Aber Juristen haben viel Phantasie.
Ich bin gespannt...


PS: Angesichts der eindeutigen Stimmungslage an der Basis (Basis ungleich Landesverbände!!), dürfte der Ansatz ohnehin zu überdenken sein.

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