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Friday, June 2nd 2006, 5:30pm

neue mini-handball-fibel der ihf [URL=http://www.ihf.info/MEDIA/17018,0.pdf]hier[/URL]

Ceadmon

Trainee

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Monday, June 12th 2006, 2:10pm

ähem ich sehe da nichts, kannst du den Link mal überprüfen?
Ich habe festgestellt, dass Handball auf dem Beachplatz auch schon in kleinerem Alter was bringt, so sind meine Schützlinge dort viel mehr gelaufen und haben immer besser zusammengespielt.
Ich habe mit 4 gegen 4 angefangen und bin dann auf 3 gegen 3 umgestiegen, alternativ kann man noch auf 2 gegen 2 umsteigen und somit das Spiel erschwehren, auch hat es meinen kleinen sehr viel Spass gemacht und sie haben sich auch mal richtig eingesetzt und richtig um den Ball gekämpft.

Gruß

Ceadmon

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Tuesday, June 13th 2006, 10:03am

funktioniert bei mir einwandfrei - acrobat reader instaliert? das ist der direkte link zum pdf-dokument

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Wednesday, June 14th 2006, 2:53pm

referat von heiner brand zum ausdauertraining im handball inklusive vorbereitung athen 2004 hier

aufwärmspiele hier

referat brack zum thema sportspielspezifisches ausdauertraining hier

seminarbegleitendes skript von bubeck zum thema ausdauertarining hier

paper zur trainingsmethodik & trainingslehre hier

This post has been edited 4 times, last edit by "härter_schneller" (Jun 14th 2006, 2:53pm)


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Tuesday, June 20th 2006, 2:13pm

einn ganz interessanter artikel zum thema koedukation findet sich hier. vielleicht auch für trainerInnen hier interssant.

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Monday, September 11th 2006, 5:59am

Reaktion-Schnelligkeit

Bei der Umstellung von der Manndeckung zur 1:5-Abwehr ist bei meinen Mädels aus unerfindlichen Gründen das Tempospiel auf der Strecke geblieben. Auf der Suche nach Übungen zu o. g. Thema sind mir da einige nette Übungen über den Weg gelaufen:

Reaktions-Fangis: A trabt mit 1 m Abstand hinter B her, auf Pfiff fürhren beide 1/2 Drehung aus, berühren den Boden und B vesucht A zu ticken.

Schere-Stein-Papier: Zu zweit an der Mittellinie. Auf Kommando "Schere-Stein-Papier" hält jeder eins der 3 Handzeichen auf. Das stärkere Zeichen verfolgt sofort das schwächere und versucht vor der Grundlinie abzuticken. Bei gleichem Zeichen Skippings auf der Stelle.

Spiegelbild: Zu zweit an der Mittellinie, A muss die Übungen von B nachmachen. In einem günstigen Moment packt B das auf der Linie liegende Leibchen und versucht die eigene Grundlinie zu erreichen, ohne von A getickt zu werden.

Überlaufen: A und B stehen sich mit 2 m Abstand gegenüber. Während A vorwärts und B rückwärts trabt, versucht A überraschend an B vorbei zu kommen. Gelingt dies, versucht B den A noch vor der Grundlinie zu ticken.

Ausreissen: Eine 3er Gruppe trabt auf einer Hallenseite hintereinander. Überraschend versucht der mittlere Läufer auszureissen und ohne von den beiden anderen getickt zu werden, die entfernte Torlinie zu erreichen.

Kommando Pimplepim: Einer übernimmt das Kommando.
"Kommando Pimplepim": auf der Stelle Skippings
"Kommando Laufen": laufen
"Kommando Bauch": Bauchlage
"Kommando Rücken": Rückenlage
"Kommando Block": Blocksprünge
Der Ansager ruft die Kommandos und macht sie vor, die anderen machen nach. Lässt er das Wort "Kommando" weg, darf die Übung nicht nachgemacht werden, die vorherige Ansage wird weiter ausgeführt. Außerdem darf er eine andere Übung vormachen, als er ansagt. Gemacht werden muss aber die Ansage. Je schneller die Kommandos aufeinander folgen, desto eher lassen sich die anderen verführen, die falsche Übung zu machen. Wer sich hereinlegen lässt, muss eine Strafübung machen oder wird der neue Ansager.

Zickenbändiger

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Friday, February 1st 2008, 11:26am

Körperkontakt schulen

Und hochgeholt.

Der richtige Körperkontakt ist von der E bis zum Seniorenbereich ein Problem. Die Varianten gehen über "Anfassen? Ich?" über falsche Sperre (ausgestreckte Arme um den Körper - Minis / E-Jugend) über Klammern und Trikot ziehen zu den Fouls, die aufgrund zu langsamer Beinarbeit passieren.

Beginne ich mit der Abwehr gegen eine prellende Spielerin und will die Aufnahme von Kontakt (von vorne, angewinkelte Arme, kontrollieren und begleiten), ist der Ball eine zu große Ablenkung, bzw. die Anlaufgeschwindigkeit zu groß.

Lasse ich den Ball weg, hat die Angreiferin beide Hände frei. In der E-Jugend wird sich der Weg dann freigewühlt.

Ich bin dazu übergegangen, die Angreiferin durch ein Hütchentor zu jagen, das die Abwehrspielerin verteidigen soll. Die Angreiferin läuft dabei rückwärts. Anschließend beliebige Zusatzaufgaben.

Korrekturen Angriff: An der Abwehr vorbei, nicht durch sie durch. Der Hintern wird nicht als Rammbock benutzt. Immer wieder von der Abwehr lösen (vom Ziel weg) und dann mit Schwung wieder los.

Korrekturen Abwehr: Kontakt an beiden Schultern. Die Füße bleiben etwa unterhalb der Hände und dürfen nie ruhen bzw. nie "kleben bleiben". Der Körper macht die Arbeit, nicht die ausgestreckten Arme. Den Gegendruck anpassen. Gegnerin nach vorne und zur Seite rausschieben. Beine und Körper übernehmen das Schieben, nicht die Arme. Mit vielen kleinen Schritten in den Zwischenraum zwischen den beiden Körpern arbeiten. In "Ruhepausen" der Angreiferin zum "Gegenangriff" (Schieben) übergehen, statt sich einlullen zu lassen. Bei Drehungen kurz den Kontakt lösen und wieder übernehmen.
Der größte Lump im ganzen Land

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Zickenbändiger

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Tuesday, May 16th 2017, 12:07pm

Oh... etwas staubig hier. Trotzdem hochgeholt.

Aus aktuellem Anlass (ZeeBee trainiert wieder D-Jugend) meinen Beitrag in einem anderen Thread gesucht und für brauchbar gehalten. Ist eine Überarbeitung meiner 2006er Endlinienballbeschreibung. Habe ich mal der ht-Junior angeboten. Wollten die nicht. Haben wohl genug Autoren und Themen.

Quoted

Endlinienball
Halbes Handballfeld, zwei Mannschaften, ein Ball und der gehört hinter die gegnerische Grundlinie abgelegt.

Wichtige Variablen, um das Spiel zu steuern: Breite des Feldes, Breite des Angriffsraums (ggf. durch Hütchen enger machen als das Feld) und
ganz wichtig die Mannschaftsstärke

Erst lässt Du fünf Minuten bei Manndeckung laufen. Handballregeln.

Dann kommen zwei entscheidende Regeländerungen:
1. Keine Pässe mehr nach vorne, nur noch zur Seite oder nach hinten.

2. Statt Abwurf nach einem Punkt darf losgeprellt werden.

Raumgewinn gibt es also nur noch durch Prellen / bzw. max. drei Schritte - tippen - drei Schritte.

Dann "sortierst" Du nach und nach die Mannschaften in Abwehr und Angriff nach regeltechnischen und taktischen Gesichtspunkten.

Angriff:
- Alle Angreifer müssen sich hinter die "Balllinie" zurückziehen, weil der Ballführer schließlich nicht nach vorne passen darf.

- Ballannahme im Sprint mit Richtung Abwehrlücke (zunächst das Stoßen mit der Passrichtung)

- Für Fortgeschrittene: Alle Angreifer müssen fünf Schritte hinter die Ballllinie zurück, bzw. nach Ballabgabe sofort 5 m hinter die Balllinie
für den erneuten Anlauf.


Damit ist der Angriff erst mal beschäftigt. Die Abwehr soll jetzt Kooperation lernen. Also sortierst Du die Abwehr:


Abwehr
- Bildet eine Abwehrkette! Rückt zum Ball ein, halbiert den Abstand zwischen eurem Gegenspieler zu seinem Nachbarn Richtung Ball!

- Zählt von außen ab, wer Euer Gegenspieler ist! Es spielen 1. gegen 1. von links, 2. gegen 2. von links... 1. gegen 1. von rechts..

- Greift euren Gegenspieler deutlich vor der Abwehrkette an! Durch die Kette bewegt sich eine "Blase" mit der Ballrichtung immer
spiegelverkehrt zum Ball (letztlich das "kooperative Abwehrdreieck").

- Passt Dein Gegenspieler, sinkst Du sofort in die Kette zurück!

- Für Fortgeschrittene: Kommt ein Ballführer in deinen "Streifen" (halber Abstand zum linken und rechten Nachbarn), trittst Du zu Deinem
Nachbarn heraus und rufst "Kreuz" oder "Switch"! Dein Nachbar muss sofort in die Kette zurücksinken und du übernimmst seinen Spieler!


Wenn die Abwehr etwas pfiffig ist, kommt es zum typischen "Raumdeckungsdilemma" des Angreifers. Der war es gewohnt, bei Ballannahme einen Gegenspieler als Problem vor sich wahrzunehmen und er hatte seine Werkzeuge zur Lösung des Problems. Stattdessen nimmt der
Angreifer nun nicht mehr einen Gegenspieler wahr, sondern sieht sich einer Wand aus fünf Abwehrspielern gegenüber. Hiergegen hat er keine
Lösung parat und psychologisch nimmt sich der Spieler immer in Unterzahl wahr.


Das Angriffsspiel kommt auf beiden Seiten ins Stocken. Solange die Angreifer noch regelmäßig durchbrechen, korrigiere ich die Abwehr... bis
es regelmäßig zum Raumdeckungsdilemma kommt. Dann muss der Angriff erste Werkzeuge an die Hand bekommen. Quizfrage an die Mannschaften:

Wo sind die Schwächen der Abwehrkette?

- Die Deckung verschiebt zur Ballseite. Dort sind die Lücken eng, auf der ballfernen Seite sind die Lücken groß. Expresspässe auf die ballferne Seite können eine Lösung sein.

- Je schneller die Abwehr zur Ballseite verschiebt, desto eher erwischt man sie mit einem schnellen Richtungswechsel auf dem falschen Fuß.

- Der Gegenspieler wird von seinen Nachbarn unterstützt. Die beiden Außen haben zu einer Seite keinen Nachbarn. Dort ist immer ein interessanter Durchbruchraum.

- Ein Spieler tritt schnell auf den Ballführer heraus. Durch das Abwehrdreieck kommt der Ballführer nicht leicht in die sich öffnenden Lücke links und rechts in der Tiefe, wohl aber der schneidende Nachbar, wenn er den Pass schnell genug vor oder auf der Balllinie bekommt.

- Der Ball ist schneller als die Abwehr. Erhöhe ich die Passgeschwindigkeit, findet meine Mannschaft eher eine Lücke.


Das ist nur die Einführung. Dass kann über Wochen hinweg gespielt werden. Ist der Angriff beider Seiten zu erfolgreich, wird notfalls das
Spielfeld oder die Endzone verjüngt - oder vergrößert, wenn die Abwehr zu stark ist. Soll der Angriff richtig arbeiten müssen, stopfe ich auf
beiden Seiten einen Spieler mehr in die Deckungsreihe.


Durch den begrenzten Passraum in die Tiefe habe ich über zwanzig Meter Spielfeldlänge immer die spielnahe Situation des Positionsspiels. Für
Fortgeschrittene kann ich Positionswechsel einbauen. Diese Saison haben wir Pressdeckung gegen die Außen damit geübt oder Pressdeckung gegen Halb bei Ballbesitz Außenangreifer. Sperren (ohne Absetzen wegen der Passregel) können ebenfalls geübt werden. Wichtig ist nur, dass ich immer die Seite korrigiere und stärke, die gerade ins Hintertreffen gerät.
Haben wir gestern mal intensiv als Trainerduell gespielt. 4:4 und eine Mannschaft fest im Angriff, die andere fest in der Abwehr. Co-Trainerin Jenny, die diesen Artikel oben als Trainingsvorbereitung gegoogelt hatte ohne den Autoren zu bemerken, immer Abwehrcoach, ich immer Angriffscoach. Mann habe ich verkackt... :lol: Die Abwehr stand immer bombig obwohl die Mehrheit unmittelbar aus der Manndeckung kommt und Trainingsschwerpunkt war Einführung Positionsspiel des Angriffs. Fazit der Trainingseinheit: Eine Raumdeckung ist fast unbezwingbar. :help:
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Zickenbändiger

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Friday, May 29th 2020, 1:10pm

Penaltywerfen Beachhandball

Und hochgeholt. Gestern Premierentraining mit der neuen D-Jugend Generation. Da die Hallen nach wir vor abgeschlossen sind, waren wir mit 12 Mädchen im Sand. Am Schluss der Trainingseinheit durften alle noch mal zum Penalty antreten und die Neulinge, zuletzt noch in der E, konnten was dazu lernen.

Beim großen Beachturnier in Cuxhaven wird die D-Jugend leider wie eine Minimannschaft behandelt. Der passgebende Torwart steht an der Mittellinie statt im eigenen Tor. Wir verzichten stets auf den Quatsch, bei uns im Training kommen solche Mikropässe vom Tor nicht vor. Wo ernsthaft Penalty gespielt wird, gibt es bei vielen Mannschaften Luft nach oben.


- Ausgangstellung
Torhüterin muss auf der Torlinie stehen, stellt sich als D-Jugendliche lieber pfostennah auf die Seite der Werferinnen und verkürzt den Passweg. Die Werferin säubert vor dem Abspiel den Ball von Sand!

Kardinalfehler: Rechtshänderinnen starten linksseitig, Linkshänderinnen auf der anderen Seite. Sonst ist bei der Ballannahme die Wurfarmschulter vorne, die Korrektur kostet Zeit und birgt Fehlerquellen.


- Anpfiff und Laufwege
Torhüterin wählt einen diagonalen Laufweg weg von der Werferin, um den Winkel zur Werferin zu vergrößern.

Die Werferin läuft bis zur (gedachten) Mittellinie unmittelbar an der Außenlinie entlang, nimmt Blickkontakt auf und wechselt dann in einen leichten Bogen Richtung kurzen Pfosten.

Kardinalfehler: Die Werferin startet sofort diagonal zur Spielfeldmitte, ist ruckzuck über die Mittelachse des Spielfelds hinausgerannt und hat dann eine völlig unnötig schwere Ballannahme, weil der Pass unmittelbar von hinten kommt oder auf die Wurfarmgegenseite.


- Langpass
Scheinbar die größte Schwierigkeit beim Penalty bei den Zwergen: Torhüterin spielt eine gaaanz entspannte Bogenlampe durch die Spielfeldmitte. Im Jugendbereich darf die gegnerische Torhüterin zumeist nicht eingreifen, der Ball darf das Spielfeld in Zeitlupe überqueren.


- Ballannahme
Im Optimalfall im Lauf, einzweidrei Schritte zum Abschluss.

Kardinalfehler: Zur Ballannahme von hinten bedarf es einer Drehung. Hier darf nur der Oberkörper gedreht werden, die Füße zeigen weiterhin Richtung Tor. Anderenfalls verliert die Spielerin zum einen Momentum, zum anderen haben wir schon fast die Garantie für den vierten Schritt.


- Abschluss
Pirouette geht natürlich auch schon in der D-Jugend. Mit Fortgeschrittenen. Die Hemmschwelle ist teils sehr hoch. Der Werferin mitgeben, dass sie bei einer schwierigen/verunglückten Ballannahme eher einfach werfen sollte, bei einer sauberen Ballannahme Risiko gehen kann.

Sollte der Langpass zu weit gespielt worden sein, die Laufrichtung noch anpassen und eher parallel abspringen statt auf das Tor zu.
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Wednesday, June 3rd 2020, 1:32pm

Wie befriste ich Handballverträge richtig? - Wo sind die größten Fallstricke für Spieler, Trainer und Vereine? - Kleine Fehler, großer Schaden?

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