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1

Sonntag, 5. Februar 2017, 18:38

Schulterluxation - wie lange Pause?

Hallo Community, :hi:

Am Samstag bin ich beim Sprungwurf von RA (nach Gegnerkontakt) auf den augestreckten nicht-Wurfarm gestürzt. Dabei kam es höchstwahrscheinlich zu einer Schulterluxation, die sich aber wieder von alleine einrenkte. Nun habe ich mit einer verminderten Beweglichkeit (v.a. seitlich nach oben [max. 90°]) und Schmerzen zu kämpfen... Wie lange sollte ich ungefähr beim Training pausieren?

PS: Das war meine erste derartige Verletzung. :wall:

Danke im Voraus und schönen Abend noch.

Tix

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2

Montag, 6. Februar 2017, 10:44

Ui, das ist böse. Ich kenne das nur von meiner Frau, die sich etwas vergleichbares beim Skiunfall holte. Das blöde dabei (mal ganz trivial gesprochen): die Muskulatur will sowas zukünftig verhindern und arbeitet permanent dagegen, was auch langfristig zu Verspannungen führen kann, teils saß die Schulter dann nicht ganz richtig. Sie hat trotz Physiotherapeut ein gutes Jahr gebraucht bis das völlig weg war. Such Dir auf jeden Fall einen guten Physio! Ab wann man wieder aktiv spielen kann hängt wohl sehr von der Art der Verletzung ab. Gute Besserung!

3

Montag, 6. Februar 2017, 16:34

RE: Schulterluxation - wie lange Pause?

Hallo Community, :hi:

Am Samstag bin ich beim Sprungwurf von RA (nach Gegnerkontakt) auf den augestreckten nicht-Wurfarm gestürzt. Dabei kam es höchstwahrscheinlich zu einer Schulterluxation, die sich aber wieder von alleine einrenkte. Nun habe ich mit einer verminderten Beweglichkeit (v.a. seitlich nach oben [max. 90°]) und Schmerzen zu kämpfen... Wie lange sollte ich ungefähr beim Training pausieren?

PS: Das war meine erste derartige Verletzung. :wall:

Danke im Voraus und schönen Abend noch.


Öhm, also ich würde vor allem erstmal einen Arzt aufsuchen, der sich das genauer anguckt. die 90° klingen schonmal gar nicht gut und wenn die Schulter tatsächlich draußen war, ist die Chance, dass sie wieder rausspringt gar nicht mal so klein. Der Arzt sollte checken, ob was kaputt gegangen ist und dann abschätzen, wie es weiter geht. Ein Physio wird dir da unter Umständen erstmal keine Gewissheit bringen und wenn du Pech hast, richtest du noch mehr Schaden an.

4

Montag, 6. Februar 2017, 16:55

In der Regel solltest du, wie gesagt, dies von einem Arzt untersuchen lassen. Er wird bildgebendes Verfahren anwenden (in der Regel Röntgenbild), da er so Brüche ausschließen kann. Es kann auch sein, dass MRT zur Anwendung kommt, weil eine Läsion ausgeschlossen werden soll. Wenn eins von beiden vorliegt, muss dies erstmal repariert werden, bevor die Luxation richtig behandelt werden kann. Daher bitte erstmal abklären, ob keine weitere Verletzungen vorliegen. Und dann kann man mit den Arzt absprechen, wann ungefähr wieder sportliche Tätigkeiten aufgenommen werden dürfen. Ansonsten kann es nur noch schlimmer werden.

Larsjens

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5

Montag, 6. Februar 2017, 17:00

So schnell wie möglich zum Arzt. Ich hatte mal einen Spieler dem die Schulter nach der ersten Luxation immer wieder raussprang, so dass dies letztendlich sogar seine Handballer Laufbahn beendete. Also nicht lange selber rumdoktern sondern zum Fachmann.


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6

Dienstag, 14. Februar 2017, 07:06

Könnte eine Subluxation gewesen sein.Kann aber auch etwas anderes oder eine Kombinationsvervetzung. Der Unfallmechanismus lässt viel zu. Tatsächlich erst einmal zum Arzt zur Primäruntersuchung mit Röntgen. Dann ggf. noch weiter zum Spezialisten.

Thema Luxation der Schulter: Geschieht ein Auskugeln per Unfall, sind die Kräfte meist so hoch, dass die vordere Gelenklippe kaputt geht (passive Stabilisator).
Wenn du Glück hast, dann ist deine Gelenkkapsel elastisch genug (Hyperlaxität) und überspringt es die Gelenklippe. Dies ist jedoch nur in 0-20% der Fall.
Häufiger ist jedoch, dass die Gelenklippe kaputt geht. Manche heilen mit der nötige Ruhigstellung wieder aus. Dies Heilungsprozess ist jedoch alters- und geschlechtsabhängig. Männliche, junge Patienten haben die schlechteste Chance.
D.h. nach 6 Wochen wäre die Primärheilung der Gelenklippe abgeschlossen. Dann solltest Du einen Schulterspezialisierten Orthopäden (keinen anderen) aufsuchen, der (In-)Stabilitätstest mit Deine Schulter durchführt. Sind diese positiv, dann wird ein i.a. Arthro-MRI durchgeführt , um den Schaden zu visualisieren.

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