Frauen-EM 2010 in Dänemark/Norwegen

  • Steinar. Zu Deiner Behauptung ,Müller sei in Brasov absolut erfolglos gewesen, möchte ich das Ziel des Vereins vor Beginn der Arbeit des Trainers in Brasov erwähnen (ich weiß nicht, ob Du es überhaupt mitbekommen hattest): im ersten Jahr sollte sich die Mannschaft einspielen und ab dem zweiten sollte die CL in Augenschein genommen werden. So gesehen war Müller absolut im Soll. Die Mannschaft hatte sich gut eingespielt. Viele Spiele gewann Brasov in der Rückrunde mit über 40 erzielten Tore. In der Abwehr happerte es noch, aber auch die stabilisierte sich mit der Zeit. Es hatte sich eine gute und koherente Mannschaft gebildet, die unter normalen Bedingungen mit Sicherheit ein Wort im europäischen Handball zu sprechen gehabt hätte. ....Tja, hätte, wenn und aber......


    Halbfinale: Schweden-Rumänien und Dänemark-Norwegen.


    Mit anderen Worten: Rumänien gegen Skandinavien


    Ich hätte auch nichts gegen einen ausländischen Trainer, wenn kein kompetenter Deutscher gefunden wird. Dass ein Vereinstrainer auch Bundestrainer sein kann, ist möglich aber es verbirgt auch einige empfindliche Angelegenheiten. Wenn z.B. Frau Wolf von der Bayer AG nur dann Zuschüsse bekommt, wenn Nationalspielerinnen bei den Elfen spielen, ist jede Personal-Entscheidung eines Bundestrainers für Leverkusen lebenswichtig. Trotzdem muss ein Trainer souverän sein können. Keine leichte Aufgabe.

    Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören,
    ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es
    möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen. (Johann
    Wolfgang von Goethe)

  • auch honigmond hat sicher einen schönen doppelnamen honigmond-müllerhasser-sindelfingenpleitebringer.....noch fragen ???

    Alle haben Ahnung vom Handball-außer die Schiedsrichter

  • Nachdem ich einige Tage nicht hier reingeschaut habe, wundert mich schon, in welche Richtung die Diskussion sich entwickelt. Steinar hat mir auf meine Bedenken bezüglich der verfügbaren international tauglichen Spielerinnen folgende Antwort geschrieben:

    tausendfeuer: Wer trainiert unter professionellen Bedingungen? Vermutlich so ziemlich jede Dänemark-Legionärin und ich finde auch aus der Bundesliga sind schon einige Mannschaften sehr nah an deinen Qualitätsmaßstäben dran. Ich würde zumindest die Behauptung aufstellen, dass in der schwedischen oder ukrainischen Liga die Bedingungen nicht besser sind. Osmann hat den 16er-Kader zu verantworten und muss natürlich darüber nachdenken, ob er nicht auf die falschen Pferde gesetzt hat. Die Gewinner dieser EM sind doch die Spielerinnen, die ausgebootet wurden - Hering, Wohlbold oder Melbeck.

    Dann lass uns doch mal aufzählen, was zusammenzuzählen wäre: Deutsche Spielerinnen, die unter professionellen Bedingungen trainieren:
    1. Die Dänemarklegionärinnen
    2. 3-5 Erstligamannschaften (je nach Anspruch) geschätzter Anteil ausländischer Spielerinnen 40-60 %, dann noch einige ältere und zu junge Spielerinnen in jeder dieser Mannschaften...


    Liebe Freunde, das sind nicht viele.... wenn man da mal auf 20 kommt.


    Man löst strukturelle Probleme nicht durch einfaches Auswechseln des Personals...

    .... und im übrigen bin ich der Meinung, dass alle Gymnasien abgeschafft gehören !


    Nicht der Abgrund trennt, sondern der Niveauunterschied. (Lec)

  • Bist du etwa der Meinung, dass in Schweden, den Niederlanden (11 Bundesligaspielerinnen im Kader) oder der Ukraine bessere Bedingungen herrschen? Bessere Bedingungen wirst du auf absehbare Zeit im Frauenhandball nicht hinbekommen. Da gibt es verschiedene Gründe, aber es hilft mir doch nichts über die Gegebenheiten zu jammern und es hat auch nichts mit dem aktuellen EM-Ergebnis zu tun. Die Vereine, die in deinen Augen professionell arbeiten spielen so ziemlich alle in der Champions League - viel mehr wirst du schon kaum mehr finden, die einen höheren Standard als in Deutschland den Spielerinnen zur Verfügung stellen. Selbst in Dänemark ist es ja keine reine Profiliga - eine Ann Grete Nörgaard ist im Hauptberuf Lehrerin, auch Troelsen oder die ein oder andere Spielerin muss nebenher arbeiten.

    Original von rro.ch
    Beliebte Sportarten aber auch Randsportarten wie Handball kommen beim Publikum an.


  • Nun andere kochen auch nur mit Wasser und ich glaube nicht, dass die restlichen Nationen nur mit Profis angetreten sind.
    Immerhin trainieren viele unserer Spielerinnen 2 x täglich, aber mindestens 1 x täglich.


    Für mich wäre die Auswechslung des Trainergespanns zumindest ein erster wichtiger Schritt für die weitere Zukunft der Damennationalmannschaft. Wobei der/die "Neue" natürlich nicht an einen Verein gebunden sein darf, da wären Neid und Mißgunst Tür und Tor geöffnet.


    Es war nicht zu erkennen, dass Osmann mit einer ersten 7 gespielt hat, wie gesagt für mich war das ganze ohne Konzept. Man darf doch erwarten das Osmann & Co. mit einer eingespielten Stammformation in die Spiele geht und während des Spiels entsprechend mit Veränderungen reagiert.


    Die Kritik an der Auswahl der Spielerinnen sehe ich genauso wie Steinar.


    Soweit mir bekannt ist muss die Vorbereitung und Einstellung der Mannschaft auf das Ukrainespiel genau so gewesen sein, wie sie gespielt haben!


    Übrigens wenn jetzt jemand Osmann, Schwabe, Blacha-Hasser darunter schreiben möchte - Aber Bitte gerne! :hi:

  • Wenn unsere deutschen Profis aus der dänischen Liga nicht besser-im Gegenteil-als unsere Semi-Profis aus der Bundesliga ausgesehen haben, ist es zwecklos die struckturellen Bedingungen des Frauenhandballs aus Deutschland als Grund des schlechten Abschneidens bei der EM zu bemühen. Trotzdem sollte natürlich weiter an der Verbesserung der Struktur im deutschen Frauenhandball gearbeitet werden. Bei den Männern geht es doch.


    Wie Osmann alle Spielerinnen in die Pflicht genommen hat, ohne auf eine klare erste Sieben zu setzen, war mir persönlich sympatisch. Aus der Vergangenheit wissen wir noch, dass Grit Jurack und Nadine Krause fast die ganze Zeit über auf dem Feld standen. Als es dann in die entscheidenden Spiele ging, in denen die Medaillen vergeben werden, fehlte den Schlüsselspielerinnen meistens die Kraft. Ausserdem kann sich der Gegner schwerer auf eine grössere Anzahl von Spielerinnen einstellen. Ich glaube, dass es auf die richtige Mischung ankommt.



    Zitat

    Krümelrudi: "Für mich wäre die Auswechslung des Trainergespanns zumindest ein erster wichtiger Schritt für die weitere Zukunft der Damennationalmannschaft. Wobei der/die "Neue" natürlich nicht an einen Verein gebunden sein darf, da wären Neid und Mißgunst Tür und Tor geöffnet."


    Die Frage stellt sich: auf wen soll der DHB rücksicht nehmen? Auf den Erfolg der Nationalmannschaft oder auf die Neider? Schliesslich sind die Handballerinnen der Nationalmannschaft Vertreter von etwa 80 Millionen Deutschen.

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  • Erst mal muss der DHB wissen, was ihm der Frauenhandball wert ist. Greift man jetzt in die Tasche, dann muss man zwei Trainerstäbe bezahlen und hat dann auch Reisekosten für Brasilien und London mindestens am Hals.


    Vielleicht spart man einfach Kosten und lässt das Aufgebot einfach mal per Internetwahl bestimmen - wie das ja auch der eine oder andere Fußballklub versucht. Schlechter kann das als Mannschaft auch nicht funktionieren, als es bei dieser EM der Fall war.


    "Wir müssen endlich davon wegkommen, dass für Trainer, Spieler und auch Vereinsfunktionäre die wichtigste Frage vor einem bedeutendem Spiel ist: `Welche Schiesdrichter wurden nominiert?` " - Lino Cervar in Handballwoche 03/2011

  • Wie Osmann alle Spielerinnen in die Pflicht genommen hat, ohne auf eine klare erste Sieben zu setzen, war mir persönlich sympatisch. Aus der Vergangenheit wissen wir noch, dass Grit Jurack und Nadine Krause fast die ganze Zeit über auf dem Feld standen. Als es dann in die entscheidenden Spiele ging, in denen die Medaillen vergeben werden, fehlte den Schlüsselspielerinnen meistens die Kraft. Ausserdem kann sich der Gegner schwerer auf eine grössere Anzahl von Spielerinnen einstellen. Ich glaube, dass es auf die richtige Mischung ankommt.

    Stellt sich nur die Frage sympathisch und dafür eine Grottenschlecht eingstellte Mannschaft. Mit dieser Taktik hat Osmann auf jeden Fall einen Meilenstein bei den bisherigen Platzierungen der Deutschen Damennationalmannschaft gesetzt.

  • Naja, grundsätzlich hatte er doch weitestgehend eine erste Sieben, oder?


    Gut, warum im Tor Woltering mit einer Quote von 40 Prozent nicht weiterspielt, wird nur er wissen. Aber bei der Position gab es ja die wenigsten Probleme.


    Ansonsten:
    LA: Härdter fing an, Augsburg musste dann anfangen, da Härdter verletzt
    RL: Mietzner fing in allen drei Partien an
    RM: Wörz fing in allen drei Partien an
    RR: 1. Spiel Jurack mit einer unterirdischen Leistung, Wechsel zu Müller
    RA: Richter fing in allen drei Partien an
    KM: Althaus fing in allen drei Partien an.


    Ich sehe da doch auf dem Feld eine klare Stammformation. Wenn die natürlich keine entsprechende Leistung abliefert, dann muss ein Trainer wechseln. Man kann sich natürlich grundsätzlich die Frage stellen, ob diese Stammformation die richtige Wahl war, aber man kann doch nicht davon reden, dass es keine Stammformation gab.

    Original von rro.ch
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  • In der Regel sollte jede Formation gut spielen können, egal wie sie zusammengestellt ist. Das ist aber natürlich Utopie. Ich fand es gut, dass der Trainer auf alle Spielerinnen gesetzt hat, weil sich so die Belastung auf alle verteilt hat. Das war bestimmt nicht der Grund, weshalb nach der Vorrunde der Weg nach Hause ging. Mit welcher Spielweise man das Optimum aus einer Mannschaft heraus holt, muss der Trainer selbst herausfinden. Deswegen gibt es auch die Vorbereitung und die Vorbereitungsspiele. Es ist aufgefallen, wie auch die Journalisten geschrieben haben, dass Jurack in der entscheidenden Fase das Nervenflattern bekam. Von der Susann Müller ganz zu schweigen. Dabei erwartet man gerade von den Dänemark-Legionärinnen mehr Cleverness und Coolness. Aber sie sind ja auch "nur" Menschen. Es lag mit Sicherheit an der Einstellung. Dafür ist in erster Linie der Trainer zuständig, aber auch die Spielerinnen.


    Kurz vor der EM haben unsere Mädels zumindest vom Ergebnis her ordentlich gegen Rumänien gespielt. Osmann sprach dann sehr optimistisch vom Halbfinale und glaubte die Mannschaft steigert sich kontinuierlich. Es ist anders gekommen. Während Rumänien um die Medaillen spielt, müssen unsere Mädels zuschauen. Wer weiss wofür das gut ist?

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  • In der Regel sollte jede Formation gut spielen können, egal wie sie zusammengestellt ist. Das ist aber natürlich Utopie.


    Ja, wenn jede Spielerin automatisch spielen könnte, wäre das ein Idealzustand. Im Normalfall haben Spielerinnen Stärken und Schwächen. Wer mit Susann Müller, Grit Jurack, Franziska Mietzner und Laura Steinbach wurfstarke Halbspieler haben will, der muss in der Rückraum Mitte auf spielstarke Spielmacherinnen setzen, die für diese Spielerinnen dann arbeiten - Loerper, Bülau und Wohlbold eben - aber Nina Wörz passt da von der Spielweise nicht rein. Wörz funktioniert, wenn man eben eine spielstarke Halbe mitnimmt - dafür hätte dann Osmann vielleicht Neuendorf, Geschke, Rösler, Zapf mitnehmen müssen. Es hat ja seinen Grund, warum aufden Halbpositionen Klein und Lang noch am besten ausgesehen haben.



    Ich fand es gut, dass der Trainer auf alle Spielerinnen gesetzt hat, weil sich so die Belastung auf alle verteilt hat. Das war bestimmt nicht der Grund, weshalb nach der Vorrunde der Weg nach Hause ging.


    Ja, vollkommen richtig. Es hätte halt gereicht, wenn da eine Mannschaft gewesen wäre. Die Truppe hat vermutlich den Begriff "Spielen in der Kleingruppe" etwas falsch aufgefasst. Ist aber keine Erkenntnis aus diesem Jahr. Schon im letzten Jahr wurde eine Mietzner beim Länderspiel in Greven komplett auf dem Feld ignoriert.



    Mit welcher Spielweise man das Optimum aus einer Mannschaft heraus holt, muss der Trainer selbst herausfinden. Deswegen gibt es auch die Vorbereitung und die Vorbereitungsspiele.


    Dafür gibt es auch Ligaspiele und Videos um zu wissen, welche Spielerinnen am besten ein System bilden können. Das Problem ist halt, dass Osmann im Frauenhandball ein Greenhorn war.



    Es ist aufgefallen, wie auch die Journalisten geschrieben haben, dass Jurack in der entscheidenden Fase das Nervenflattern bekam. Von der Susann Müller ganz zu schweigen. Dabei erwartet man gerade von den Dänemark-Legionärinnen mehr Cleverness und Coolness. Aber sie sind ja auch "nur" Menschen.


    Müller ist eben noch jung, Jurack ein Auslaufmodell. Was die Gründe für die schlechten Leistungen sind, gilt es zu ergründen. Das hängt ja im System auch immer mit den Mitspielerinnen zusammen.



    Es lag mit Sicherheit an der Einstellung. Dafür ist in erster Linie der Trainer zuständig, aber auch die Spielerinnen.


    Wenn eine Spielerin noch für eine EM einen Tanzbär benötigt, dann sollte sie lieber auf die Nationalmannschaft verzichten. Gibt viele andere Nationalmannschaften, bei denen man sieht, was Teamgeist bedeutet.



    Kurz vor der EM haben unsere Mädels zumindest vom Ergebnis her ordentlich gegen Rumänien gespielt. Osmann sprach dann sehr optimistisch vom Halbfinale und glaubte die Mannschaft steigert sich kontinuierlich. Es ist anders gekommen. Während Rumänien um die Medaillen spielt, müssen unsere Mädels zuschauen. Wer weiss wofür das gut ist?


    Osmann sprach glaube ich gar nicht vom Halbfinale, das waren eher die Spielerinnen. Osmann hat immer gebremst - jetzt wissen wir auch wieso. Die Rumäninnen haben die Spiele in Deutschland als Auflockerung gesehen, um einen möglichen Lagerkoller nicht aufkommen zu lassen. Die haben Ernst gemacht in Frankreich, ein bisschen Spaß in Deutschland und in Dänemark wurde es wieder ernst. Die sind ja nicht nach den Deutschland-Spielen noch mal heim zu Mami und Papi gefahren wie unsere Mädels, um noch mal zu relaxen.


    "Wir müssen endlich davon wegkommen, dass für Trainer, Spieler und auch Vereinsfunktionäre die wichtigste Frage vor einem bedeutendem Spiel ist: `Welche Schiesdrichter wurden nominiert?` " - Lino Cervar in Handballwoche 03/2011

  • Habe soeben das Interview vom Bredemeier gesehen (Sport1) ... Katastrophe dieses Gesüllse !!! " Es gibt keine Zeit für einen Umbruch " Es kotzt mich an, dass dieser Herr jeden Handballfan verarschen möchte. Genauso, Osmann war Wunschtrainer!!!??? Klar muss er das sagen, aber Fehler kann man, muss man korrigieren! Also wie gesagt... Osmann raus bitte und System überdenken und ändern ( Wünsch ich mir zu Weinachten :-) )

  • Bredemeier hat seine persönliche Meinung gesagt. Er hatte weder mit den anderen DHB-Mitgliedern noch mit der HBF gesprochen. Er hat ja zu erkennemn gegeban, dass alles noch offen ist.


    Finale heisst: Norwegen-Schweden


    In der Vorbereitung hatten die Rumäninnen in Paris klar die Schwedinnen besiegt. Jetzt , als es um das Ganze ging, waren die Schwedinnen besser. Wenn ich sehe wie selbsbewusst eine 21 Jahre junge Isabelle Gullden für die Skandinawierinnen aufspielt- von der 22 Jahre jungen Rumänin Cristina Neagu ganz zu schweigen-muss man das Lampenfieber von Susann Müller nicht auf ihr alter zurückführen. Wobei sie schon bei mehreren grossen Turnieren dabei war.


    Dänemark wurde von Norwegen am Ende ziehmlich heftig in die Schranken gewiesen, trotz Heimrecht.


    Ich tippe auf Norwegen im Finale. Aber wer weiss?

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  • Russland hatte ein Durchschnittsalter von 23 Jahren. Laura van der Heijden, Lois Abbingh, Rut Jonsdottir, Nycke Groot, Milena Knezevic, Suzana Lazovic, Nerea Pena, Yuliia Manaharova, Camilla Dalby, Nora Mörk,... - die Liste der jungen unbekümmerten Küken lässt sich ja fortführen. Aber ich würde weniger über die Indianer, als über die Häuptlinge innerhalb der Auswahl den Stab brechen. Klar, eine Neagu oder Gullden sind außergewöhnlich und haben Führungsspielerqualitäten, die anderen haben eben erfahrene Spielerinnen neben sich, die die Partie lenken und sie führen, wenn sie es brauchen.

    Original von rro.ch
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  • Stimmen zur Auslosung:
    Rainer Osmann, Bundestrainer: „Ungarn ist ein schwerer Gegner, den wir uns durch unser schlechtes Abschneiden bei der EURO selbst eingebrockt haben. Darin sehe ich aber auch eine große Chance für die Mannschaft, mich und mein Umfeld, uns zu rehabilitieren.”





    von http://www.dhb.de

    :love:ROSSIJA ROSSIJA ROSSIJA ROSSIJA :love:

  • Norwegen-Schweden...klingt interessant :)
    Mal schaun obs Norwegen packt.


    Edith sieht ein fehlerreiches Spiel. Zur 2. HZ hat Norwegen aufgedreht und Schweden mehr fehler gemacht.
    Glückwunsch nach Norwegen.

    Einmal editiert, zuletzt von Entchen ()

  • Schweden war am Ende platt, aber da ist eben auch jede Spielerin in den 7 Partien zuvor jedes Mal ans Limit gegangen.

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  • Wer sich mal die Mühe gemacht hat, die Interviews, welche im Vorfeld der Vorbereitung zur EURO gemacht wurden anzusehnen wird festgestellt haben, dass die Arroganz, andere nennen es Selbstbewußtsein, hier bei Grit Jurack einem förmlich ins Gesicht springt. Nichts über den Gegner aussagen können und behaupten wir sind besser...


    Den Namen nach hätte Deutschland mindestens im Halbfinale stehen müssen. Doch es hat sich mal wieder gezeigt, es gewinnt die Mannschaft und nicht die EINZELNE. Nun mit Ossmann ist leider auch kein Tempohandball ins deutsche Team eingezogen. Es bewegt sich nach wie vor nur die, die den Ball hat und alles durch die Mitte. Außenspielerinnen, was ist das...? Besser Außenstatistinnen... da entweder keine Bälle oder von Einlaufen nichts gehört. Eben Handball von vorgestern. Schade eigentlich, denn die Mädels zeigen in ihren Vereinen auch anderen Handball.

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