Buzzer und Videobeweis

  • also ich sehe den videobeweis bisher bei der em durchaus positiv.

    im gegensatz zu rheiner bin ich auch dafür, notfalls bei einer roten karte dies zur pflicht zu machen.

    ich sehe wie gestern auch nicht den knackpunkt in der originalgeschwindigkeit und dem prüfen vorm bildschirm-

    ich denke dass auch oftmals der 2. schieri (der die entscheidung ja mittragen muss) die szene oftmals nicht so sieht wie der ahndende schieri- auch damit die beiden sich austauschen können über ihre linie die sie pfeiffen un d die möglichkeit, dass zb. der torschieri geschehen aus dem rücken der abwehr als info dazugeben könnte.

    wenn die prüfung so kurz dauert, ist das m.e. in ordnung.

    grad beim fussball gibts so viel geschrei, warum eine szene angesehen wird und die nächste nicht- zu recht.

    dort kommt dies oftmals unsägliche eingreifen des kellers dazu.


    um also vorzubeugen, lieber als standard einmal mehr nachsehen, sich austauschen-alles oki.

    letztlich wird ein schierigespann auch insgesamt beim normalen pfeiffen sicherer und gestärkter, wenn sie die heiklen szenen nochmals prüfen und merken, dass sie dort richtig lagen- gibt doch viel mehr selbstvertrauen beim normalen leiten des spiels.


    ob man noch einführt, dass jedes team dies zb. 1x pro halbzeit wie eine auszeit auch beantragen darf, kann man ja immer noch sehen.

    ausufern sollte es nicht- aber da hab ich wenig bedenken, es fehlt den handballern im gegensatz zu den fussballern oftmals an den schauspieleinlagen

  • Am Ende kommt es ja im Kern auf eine Frage an:


    Gilt für Flensburg, Kiel, Magdeburg und Berlin der gleiche Maßstab wie für Stuttgart, Nettelstedt, Erlangen und Gummersbach?


    Wenn das der Fall ist (und zwar nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis!) - dann wird der Videobeweis gut.

  • bin ich bei dir-

    könnte man mit der möglichkeit 1x pro halbzeit auf teamanfrage vorbauen-

    insbesondere wenn die möglichkeit bestehen bleibt bei einer positivbewertung der teamanfrage im ergebnis.


    letztlich sehe ich es positiver als im fussball- der "keller" ist nicht dabei, also entscheidungsfindung nur bei den schieris-

    wenn die dann "teamgleich" auf eine ebene achten, sollte es klappen.

  • Es soll ja kommen für die nächste Spielzeit ... und man sollte es probieren finde ich . Die Gründe wurde oben in den Beiträgen schon angeführt.

    Abschaffen kann man es ja dann immer noch , wenn es sich nicht bewährt.

  • Bei dem Gesichtstreffer gegen Duvnjak gestern im Pokalspiel haben Götz und Kretzsche gesagt, dass bei solchen Szenen nächste Saison der Videobeweis helfen könnte.


    Genau bei diesen Szenen bin ich wirklich mal gespannt, ob man einen einheitlichen Maßstab für alle Mannschaften finden kann.

  • Ich glaube groß beraten haben sich die beiden in dieser Szene gestern nicht?

    Dann sollte sowas auch in Zukunft eindeutig bleiben und nicht zum Videobeweis führen.

  • Am Ende kommt es ja im Kern auf eine Frage an:


    Gilt für Flensburg, Kiel, Magdeburg und Berlin der gleiche Maßstab wie für Stuttgart, Nettelstedt, Erlangen und Gummersbach?


    Wenn das der Fall ist (und zwar nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis!) - dann wird der Videobeweis gut.

    Gilt er ja momentan sowieso nicht, von daher hat man nichts zu verlieren.

    Die Kraft in uns.

  • Ich glaube groß beraten haben sich die beiden in dieser Szene gestern nicht?

    Dann sollte sowas auch in Zukunft eindeutig bleiben und nicht zum Videobeweis führen.


    Doch, haben sie. Sah zumindest so aus.

    Hat man ja auch bei der EM gesehen, dass genau bei solchen Szenen zum Bildschirm gegangen wird.

    Wenn es einen einheitlichen Maßstab gibt, ist es ja auch okay.

  • Ich hoffe, die HBL-Schiedsrichter werden die Vorbereitung auf die nächste Saison intensiv nutzen, um gerade für die 7-Meter-Szenen am Ende einen halbwegs einheitlichen Maßstab zu finden. Wenn das überhaupt möglich ist.


    Beispiele hier sind u.a. der jeweils letzte Angriff von


    Russland bei der EM gegen Spanien,

    Flensburg in Leipzig

    und Füchse gegen Plock.


    Ich glaube, fast alle HBL-Schiedsrichter hätten in den drei Szenen genauso entschieden, wie es die Schiedsrichter (zunächst) gemacht haben: weiterspielen lassen.


    Erst der Videobeweis hat es bei Spanien - Russland wirklich knifflig gemacht (bei den anderen beiden Spielen gab es keinen).

    Einmal editiert, zuletzt von Rheiner ()

  • Ich hoffe nicht.

    Die SR sollen den Videobeweis nur bei Tor oder nicht Tor und bei 2 min oder Rote Karte benutzen. Sonst dauert ein Handballspiel 3 Stunden.


    Und Manschaften die den Videobeweis fordern sollten progressiv bestraft werden, genau wie dies beim fordern von 2 min Strafen wieder eingeführt werden sollte.

  • Und Manschaften die den Videobeweis fordern sollten progressiv bestraft werden, genau wie dies beim fordern von 2 min Strafen wieder eingeführt werden sollte.

    Ich finde, die Möglichkeit zum fordern eines Viedeobeweises sollte schon da sein. Allerdings an Bedingungen gebunden. Bleibt die Entscheidung stehen, verliert die Mannschaft ein TTO. Ist keins mehr da, gibt es auch keinen Videobeweis...

    "Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" Immanuel Kant


    "Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun."
    Orson Welles

  • Soweit ich das aus Insiderkreisen gehört habe, soll der Buzzer definitiv kommen. Beim Videobeweis wurde zum Zeitpunkt der Ankündigung noch nicht mit allen Beteiligten gesprochen.

    In Geschichte geschlafen, in Deutsch nur gepennt. Als Kind war er feige, als Teenie verklemmt. Dann wurde er Hater, denn dumm kann er toll. Ihr wisst, wen ich meine: den Internet-Troll.

  • Ich hoffe, die HBL hat in den letzten Wochen beim Eishockey in der DEL zugeguckt.

    Da gab es mehrfach richtig Theater, weil der übertragende Sender Zuschauern (und dann nachher natürlich auch Spielern und Trainern!) Bilder/Perspektiven zeigen konnte, die die Schiedsrichter beim Videobeweis gar nicht hatten.

    Jeder Zuschauer konnte es zu Hause auf der Couch sehen, nur die Schiedsrichter am Monitor in der Halle nicht.

    Da ist natürlich schon eine Grundvoraussetzung für das Gelingen des Ganzen, dass die Schiedsrichter alle Bilder kriegen. Und zwar sofort - und nicht erst nach dem Spiel oder in der Halbzeit.

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