Causa A. Fuhr und alles drumherum

  • In der Form hat das mit Sicherheit ein Profi in Sachen Formulierungen und Recht verfasst also ein Anwalt oder ein Team von solchen .

    Es liest sich wirklich wie eine Verteidigung des Vorstandes bis hin zu : Schaut mal wie großmütig und human wir sind .

    So ist das Spiel wie es gespielt wird in der Welt des Geldes

  • In der Form hat das mit Sicherheit ein Profi in Sachen Formulierungen und Recht verfasst also ein Anwalt oder ein Team von solchen .

    Davon kannst Du ausgehen bzw. wird ja auch im Text selbst dargestellt... Ich glaube das ist nur legetim so. Jeder will da so gut rauskommen wie er kann... Was jetzt auch die Leute dort vom BVB Vorstand mitbekommen haben , wann und was genau, werden wir vielleicht nicht erfahren. Es ist ja immerhin schon viel Wert in meinen Augen , dass da im Hintergrund schon Dinge gelaufen sind und auch noch weiter laufen werden. Das läßt doch wirklich hoffen , auf bessere Zeiten im Frauen Handball.

    Was da sonst noch bei raus kommt Zvilrechtlich / Strafrechtlich wird man sehen....

  • trotzdem muss man sagen, dass die das sehr gut aufgegriffen haben-

    den spielerinnen fair gegenüber gehandelt haben nachdem sie den sachverhalt wussten-

    klar fachmännisch formuliert. selbstverständlich in solch einem verein.


    aufgrund der angaben darf man sicher davon ausgehen, dass strafanzeige erstattet wurde -

    "wahrung eigener interessen,aufhebung verschwiegenheitspflicht" -


    leider kommt der part vom manager zu kurz in der darstellung-

    da wollte man das negative nach der demission wohl klein halten.


    insgesamt finde ich das sehr gut, was der bvb da "danach" angeschoben hat.

  • Dieser Einschätzung kann ich mich anschließen. Das Statement ist sachlich und professionell verfasst (alles andere wäre auch ein schlechter Witz gewesen). Der BVB-Vorstand hat nach Bekanntwerden der Vorwürfe umgehend, professionell und den betroffenen Spielerinnen gegenüber korrekt reagiert. Es wurden externe Kooperationspartner ins Boot geholt und strukturelle Maßnahmen ergriffen. Das ist angemessen und ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

    Natürlich gilt diese Bewertung nur für den Fall, dass die geschilderten Abläufe den Tatsachen entsprechen. Ich sehe im Moment keinen Grund, daran zu zweifeln.

    Wie immer ist bei solchen Statements auch interessant, was nicht thematisiert wird. In diesem Fall das Verhalten der Abteilungsleitung. Und da besteht ja doch der begründete Verdacht, dass dies nicht ganz so korrekt war wie das Vorgehen des Vorstands.

  • Am Sonntag findet das nächste Heimspiel der HSG statt. Im Hallenheft findet sich nicht eine Zeile zur Causa Fuhr. Das war zu erwarten, ist aber peinlich. Dies zeigt das Bestreben vom Kietsch. Deckel drauf und unter den Teppich kehren. Aber so darf es nicht laufen. Er war lange Teil des Systems Fuhr, hat alles mitgetragen. Bis heute hat er sein Verhalten nicht geändert. Warum gibt es wohl in Blomberg so viel Spielerwechsel?

    Eine Selbstreinigung wird es in Blomberg nicht geben. Genge hat aufgrund seiner HBF Rolle kein Interesse Staub aufzuwirbeln. Kietsch will seinen Job behalten, ohne sein Verhalten gegenüber den Spielerinnen wirklich zu verändern. Tränen gibt es in seinen Gesprächen noch heute. Der Trainer ist seine Marionette. Phönix hat sich positioniert und die bekannten Maßnahmen angestoßen. Mehr ist von denen nicht zu erwarten, weil handelnde Personen mit Kietsch in anderen Institutionen verbunden sind.


    Es bedarf weiter medialer Begleitung der Vorgänge, um Änderungen in Blomberg zu erreichen. Das Klima der Angst muss weg. Dazu gehört eine Trennung von mindestens Kietsch. Die dubiose Rolle von Genge als Geldgeber und Herrscher ist zu hinterfragen. Die Abgänge im Beirat, im Verein, im Trainerteam und der Mannschaft gehören hinterfragt. Der Verein ist größer als einzelne Personen. Mit zunehmenden Druck auf Genge wird Blomberg hoffentlich zumindest Kietsch als sein Bauernopfer los. Daher fordere ich hier mal die Ablösung von Genge aus dem HBF Vorstand. Er hat lange Fuhr in Blomberg ermöglicht.

  • die lz greift das thema ja mittlerweile konstant auf- zuletzt über trainer birkner im interview.

    ich glaube nicht, dass birkner auch nur im ansatz eine "marionette" von t.k. ist.

    ich glaube auch keinesfalls, dass phönix.c. "ruhe" gibt, zumindest klang das bei letzten gesprächen deutlich anders-

    die dafür zuständigen sind allgemein auch dafür durchsetzungsstark genug.

    kietsch wäre für mich keinesfalls ein bauernopfer- nach bisherigem stand ist er konkret involviert und sollte seine

    konsequenzen daraus ziehen.

    den bereich mit "heute" - "tränen" - "ohne verhaltensänderung" - das kann ich so nicht bestätigen.

  • Am Sonntag findet das nächste Heimspiel der HSG statt. Im Hallenheft findet sich nicht eine Zeile zur Causa Fuhr. Das war zu erwarten, ist aber peinlich. Dies zeigt das Bestreben vom Kietsch. Deckel drauf und unter den Teppich kehren. Aber so darf es nicht laufen. Er war lange Teil des Systems Fuhr, hat alles mitgetragen. Bis heute hat er sein Verhalten nicht geändert. Warum gibt es wohl in Blomberg so viel Spielerwechsel?

    Eine Selbstreinigung wird es in Blomberg nicht geben. Genge hat aufgrund seiner HBF Rolle kein Interesse Staub aufzuwirbeln. Kietsch will seinen Job behalten, ohne sein Verhalten gegenüber den Spielerinnen wirklich zu verändern. Tränen gibt es in seinen Gesprächen noch heute. Der Trainer ist seine Marionette. Phönix hat sich positioniert und die bekannten Maßnahmen angestoßen. Mehr ist von denen nicht zu erwarten, weil handelnde Personen mit Kietsch in anderen Institutionen verbunden sind.


    Es bedarf weiter medialer Begleitung der Vorgänge, um Änderungen in Blomberg zu erreichen. Das Klima der Angst muss weg. Dazu gehört eine Trennung von mindestens Kietsch. Die dubiose Rolle von Genge als Geldgeber und Herrscher ist zu hinterfragen. Die Abgänge im Beirat, im Verein, im Trainerteam und der Mannschaft gehören hinterfragt. Der Verein ist größer als einzelne Personen. Mit zunehmenden Druck auf Genge wird Blomberg hoffentlich zumindest Kietsch als sein Bauernopfer los. Daher fordere ich hier mal die Ablösung von Genge aus dem HBF Vorstand. Er hat lange Fuhr in Blomberg ermöglicht.

    ich kann in vielen Dingen nur zustimmen. Insbesondere die fehlende Vereinskultur/ Vereinsstruktur und das Auftreten von Genge und Kietsch (auch außerhalb der Causa Fuhr, aber dort im Besonderen) wird meiner Ansicht nach zu Recht von vielen in und um Blomberg sehr kritisch gesehen. Wie du schreibst haben deshalb ja auch Vorstände/ Jugendtrainer/ Beiräte/ Ehrenamtliche etc den Verein verlassen. Dass darunter ein Verein als ganzes leidet ist klar. Bedenke jedoch, dass man bei J. Genge beachten muss, dass ohne seine finanziellen Zuwendungen Blomberg nicht in der Bundesliga in der Form konkuzenzfähig wäre. Hier muss man abwägen, inwieweit ein Verein sich in eine solche Abhängigkeit begeben will. Siehe dazu die große Anzahl an Vereinen, die sich in eine solche Abhängigkeit begeben haben und heute nicht mehr existent sind (Walle Bremen, Nürnberg, Lützelinden). Ob Genge in seiner Funktion in der HBF haltbar ist, müseen letztlich die Vertreter der HBF entscheiden.

    Zu Kietsch habe ich meine Meinung hier bereits deutlich geschrieben. Als wirtschaftlich Verantwortlicher schafft er keine Unabhängigkeit von Genge. Im Zusammenhang mit der Cause Fuhr (und deren in Blomberg mal vorsichtig formuliert noch nicht so sehr nach Außen deutlich gewordenen Aufarbeitung) ist er meiner Ansicht nicht haltbar. Hier ist mir immer noch nicht klar an wen sich Spielerinnen in Blomberg wenden sollen, ich hoffe nicht an ihn!

    Zu der von die gennanten unkritischen Berichterstattung, sollte vllt. erwähnt werden, dass die LZ meines Wissens auch Sponsor ist, so dass schon im Wesentlichen berichtet wird, jedoch nicht alzu kritisch. Einige Artikel wirken auch alsob sie von der HSG Blomberg bzw. von Kietsch lanciert wurden. Die LZ will ja sicher nicht den Ast absegen, auf dem man lange Zeit selbst Platz genommen hat.

    Einmal editiert, zuletzt von Juvel27 ()

  • Der BVB-Vorstand hat nach Bekanntwerden der Vorwürfe umgehend, professionell und den betroffenen Spielerinnen gegenüber korrekt reagiert. Es wurden externe Kooperationspartner ins Boot geholt und strukturelle Maßnahmen ergriffen.

    Aber erst als Heiermann mit seiner Herumeiere vom Vorstand zurückgepfiffen wurde und die Causa eine Fahrt aufgenommen hatte, die dem Gesamtverein BVB auf die Füße fallen würde.

    Wäre es Heiermann gelungen, das Ganze auszusitzen, so hätte der Vorstand des Gesamtvereins nicht so reagiert.

    An allem ist zu zweifeln. (Karl Marx- Philosoph)

  • auch die lz gibt weiterhin nicht auf und macht definitiv keine hofberichterstattung.

    im kommentar wird t.k. mit der aufforderung konfrontiert sich zur sache zu äussern und

    die angelegenheit nicht aussitzen zu wollen.

  • wiederum nutzt die lz die nachbetrachtung der begegnung gegen bad wildungen für die causa fuhr.

    auf einer ca. halben seite (!) kommen etliche fans/ besucher zu wort, die fast ausschliesslich den rücktritt von t.k. fordern.

    interviews rund ums spiel, auch mit einem fuhr freundlichen statement eines ehepaares die es immer noch nicht glauben wollen bis hin zur trainerin der wildunger, die ganz deutlich sagt, dass es ein fehler ist, dass t.k. bisher nicht zurückgetreten ist.

    auch der hinweis auf "negativen" einfluss bei den sponsoren fehlt nicht.

    für mich deutlich keine hofberichterstattung und aufgrund der internen konstellation sicherlich auch durch den sponsorenbereich "gefördert".

    t.k. war am spieltag nicht vor ort - krank gemeldet.

  • Ich sehe das auch so, dass seitens der Zeitung keine Hofberichterstattung erfolgt. Fans wurden vor der Halle befragt ohne das Vereinsvertreter da Einfluss genommen hätte.

    Die Konstellation ist sicher etwas anders gelagert als in Dortmund. Dort ist ein - meines Wissens Ehrenamtlicher - Verantwortlicher zurückgetreten (worden), der ohnehin sein Amt in näherer Zukunft räumen wollte. In Blomberg gibt es einen Geschäftsführer, der zum einen wie jeder normale Arbeitnehmer auch auch beispielsweise an Kündigungsfristen gebunden ist. Einen "Rücktritt" als solchen kann es ergo nicht so einfach geben. Auch eine "Freistellung" käme natürlich in Frage - wäre vielleicht sogar norwendig - allerdings muss der verein dannauch eine Nachfolgeregelung istallieren, denn es gibt keinen "Co-Geschäftsführer" oder ähnliches. Was aber auch von außen betrachtet dringend fehlt, ist eine unabhängige Anlaufstelle bei Problemen! Und dies sollte doch als ersten Schritt problemlos zu installieren sein!!!!

  • ich gehe davon aus, dass die personalien t.k. und die einrichtung einer anlaufstelle zusammenhängen.

    theoretsich halte ich es für besser, dass jemand der so im fokus steht, daran nicht mitarbeiten kann,

    aber ohne einbindung eines gf sowas eigentlich auch nicht installiert werden kann.


    nach meiner kenntnis gibts aber über den schulbereich/ ausbildung/ jugendamt bereits seit längerem das angebot,

    auch wenn es nicht zu 100% als ausgleich dient, handball ist in blomberg mit o.a. schon eng verbunden.

    der hauptsponsor zb. ist dort federführend im bereich einhaltung diverser regularien-auch mehrfach ausgezeichnet

    grad für den bereich ausbildung etc.

  • Der Druck auf Kietsch steigt. Es passiert was.


    Aktuelle Pressemitteilung der HSG:


    PRESSEMITTEILUNG AUS AKTUELLEM ANLASS

    Nach Bekanntwerden der Vorwürfe in der „Causa Fuhr“ hat die HSG Blomberg-Lippe im Rahmen der gebotenen Aufarbeitung erste konkrete Maßnahmen beschlossen und mit deren Umsetzung begonnen. Franziska Rautauoma, Leiterin der Geschäftsstelle und Organisation der HSG, wird die notwendigen Strukturanpassungen für die HSG federführend leiten und begleiten.


    Unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe hatte die HSG den direkten Austausch mit der Anlaufstelle „Anlauf gegen Gewalt“ gesucht und sich mit Expertinnen und Experten von Kreissportbund, Landessportbund und dem Kreis Lippe beraten, schwerpunktmäßig zum Themenkomplex der interpersonellen Gewalt. Diese ersten Schritte seien, so Rautauoma, „sehr wichtig gewesen, um inhaltlich von Fachleuten mehr über interpersonelle Gewalt zu lernen und unterschiedliche Situationen besser einschätzen zu können. Gleichzeitig haben diese Gespräche uns dazu bewogen, mit dem „SOS-Kinderdorf Lippe, Beratung und Treffpunkt Blomberg“ den Kontakt zu suchen, um den in der HSG aktiven Sportlerinnen und Sportlern konkrete Unterstützung in Fällen von physischer, psychischer und sexueller Gewalt anbieten zu können“. Im Rahmen dieser Partnerschaft, so Rautauoma weiter, „werden zeitnah diverse gemeinsame Aktivitäten angeboten werden, so zum Beispiel auch die Einrichtung einer unabhängigen, zur Verschwiegenheit verpflichteten Anlaufstelle“. Diese wird sich sowohl an die Leistungssportlerinnen, als auch an die Mitarbeiter, wie auch an die Aktiven und das Umfeld im Breitensport richten.


    Geschäftsführer Torben Kietsch ergänzt: „Wir sind uns nach den Geschehnissen unserer Verantwortung sehr bewusst und wissen um die enorme Herausforderung, der wir uns stellen müssen. Es geht jetzt darum, konkrete Instrumente zu etablieren, die unsere Sportlerinnen und Sportler, aber auch unsere Trainer- und Betreuerteams, nachhaltig schützen. Und dies kontinuierlich. Das wird unter anderem mit entsprechenden Seminaren geschehen.“ Gemeinsam mit einer Mentaltrainerin hat die HSG bereits ein erstes Seminar durchgeführt, in Kürze folgt ein weiteres, das sich mit der Thematik der psychischen Gewalt beschäftigt. Es soll unter anderem Trainerinnen und Trainern im Leistungssportbereich Hilfestellungen liefern, etwa um gegebenenfalls notwendige Veränderungen im eigenen Handeln herbeizuführen. Insgesamt sollen sich sowohl die Sportlerinnen und Sportler, als auch die Coaches mit ihren Betreuerteams, möglichst sicher in ihrem Handeln und in der Zusammenarbeit fühlen. Torben Kietsch und Franziska Rautauoma: „Unser Handeln ist darauf ausgerichtet, im Rahmen unserer Verantwortung alles zu unternehmen, dass die HSG sich niemals mehr solchen oder ähnlich gearteten Vorwürfen ausgesetzt sehen muss.“


    Zuvor hatte die HSG bereits ihre Sponsoren über die geplanten Aktivitäten informiert. Die HSG setzt in den nächsten Wochen auch auf eine enge Zusammenarbeit mit der vom DHB ins Leben gerufene Kommission, die mit namhaften externen Experten besetzt ist. Unabhängig davon werde die HSG die Ergebnisse dieser Kommission nutzen, um weitere sachliche Konsequenzen für die zukünftige Arbeit zu ziehen: „Es wird Zeit brauchen, bis dieses wichtige Thema aufgearbeitet sein wird. Die HSG wird sich die dafür nötige Zeit nehmen und in diesem Zusammenhang neben dem SOS-Kinderdorf sicherlich auch weitere Kooperationspartner mit ins Boot holen“, so Kietsch und Rautauoma.

  • Woraus schließt du das?

    Der scheint ja eher mittendrin als nur dabei zu sein.

    Das sehe ich genauso wie du.Er windet sich wie eine Schlange.Fuhr und Kietsch haben auf der Deutschen Sportbühne nichts mehr zu suchen.

    Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart

    Einmal editiert, zuletzt von Kiro ()

  • Der Druck auf Kietsch steigt. Es passiert was.

    Das sehe ich zumindest aus der Pressemitteillung auch beim besten Willen nicht. Meines Erachtens ist diese Pressemeldung auch nicht sonderlich aussagekräftig sondern eher ein Versuch die entstandene Unruhe klein zu halten, wobei ich sehr vermute, dass dies den handelnden Personen so nicht gelingen wird

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