EHF Champions-League 2023/2024

  • Du hast doch deinen Thread, nutze ihn doch dafür bitte.


    Oder antwortet dir dort keiner ?

    Lass die User da schreiben wo sie es für richtig halten, solange es zum Thema passt, geht dich nichts an…


    Er bekommt Antworten auf seine Fragen, du meist nicht, traurig?

    Handball ist mehr als Rock`n´Roll...it`s HEAVY METAL :smokin:

  • Ich denke bei Kopftreffern wo jemand im Anschluss blutet oder wie in Hamburg mit Pytlik, wo ganz klar ein Schwerer Treffer dazu führt das ein Spieler behandelt werden muss (und Simon danach tagelang nichts gehört hat auf der Seite), zeigt es mir eher, dass der Videobeweis verdammt nützlich ist.


    Das ist auch das was mich momentan an Rheiner leicht fassungslos macht. Ich sehe sehr oft vieles anders, aber bisher kam er mir immer wie jemand vor, der durchaus sehr viel regelkundiger war als ich, nur halt viel krassere Vorurteile mitbrachte als die meisten anderen im Forum.


    Aber diese Situationen die hier und oft in den letzten Montaten diskutiert werden....ein Teil der Gründe, warum es Platzverweise gibt, ist Gesundheitsgefährdung. Ein Videobeweis kann hier doch gar nichts verfälschen. Die Konsequenzen sehen ja alle bereits ohne Videobeweis (gerade wenn jemand sofort wieder rumhupft). Wenn in der Wiederholung keine Fremdeinwirkung zu sehen ist, gibt es dann eben nichts.


    Aber zu behaupten das eine Superzeitlupe für die Schiris sowas in die andere Richtung verfälscht....was ist das überhaupt für eine Logik? Ich finde das fast schon menschenverachtend eine Szene komplett abgekoppelt vom eigentlichen Sinn der Regeln zu betrachten. Spieler sind keine Puppen und daher wird mich Rheiner auch jedes mal wieder triggern bei sowas. Weil ich wirklich glaube das er das ernst meint.

  • Es ist aber schon ein Unterschied, ob ein Spieler bei einer Abwehraktion den Gegenspieler im Gesicht trifft (auch wenn er nicht blutet) oder ob mehrere Spieler in Richtung des abgeprallten Balls hochspringen und dabei einer unglücklich getroffen wird. Pauschal zu sagen Blut = Rote Karte ist quatsch.

  • Ich glaube, es geht bei ihm mehr um Prinzipienreiterei. Ähnlich wie bei seinem zweiten Triggerthema Dyn auch.

  • Es ist aber schon ein Unterschied, ob ein Spieler bei einer Abwehraktion den Gegenspieler im Gesicht trifft (auch wenn er nicht blutet) oder ob mehrere Spieler in Richtung des abgeprallten Balls hochspringen und dabei einer unglücklich getroffen wird. Pauschal zu sagen Blut = Rote Karte ist quatsch.

    Das ist dich genau das was mit dem Videobeweis festgestellt wird. Rheiners These geht dich schlicht in die Richtung das es weniger heftig war als es aussieht. Was völlig anderes also.

  • Eine Sache wird bei der Argumentation bezüglich O'Sullivan immer wieder unterschlagen. Der einleitende Satz der Regel 8.3:

    Zitat

    Regelwidrigkeiten, bei denen die Aktion überwiegend oder ausschließlich auf den Körper des Gegenspielers abzielt, müssen zu einer persönlichen Strafe führen.

    Auf diesem Satz bauen alle Bestrafungen auf. Das Bewertungskriterium ist also nicht Kopftreffer Ja/Nein, sondern die Frage, ob der Kopf überhaupt das Ziel der Aktion war. Und hier definiert die Regel, wie zu lesen ist, den Spielraum zwischen "ausschließlich" und "überwiegend". Rheiner und andere führen zurecht auf, dass es sich um einen Kampf um den Ball handelte. Das lässt "ausschließlich" wegfallen. Bleibt die Frage, ob man die Aktion so werten kann oder muss, dass die Aktion von O'Sullivan überwiegend auf den Kopf des Gegners abzielte. Und hier gebe ich Rheiner auch recht, dass die Zeitlupe die Gesamtsituation verfälschen kann. Das sind mehrere Spieler involviert, deren Aktionen sich überschneiden. Die Bewegungen finden in Sekundenbruchteilen statt, eine aktive Reaktion auf die Bewegungen des Gegners ist quasi unmöglich.

    Der Gesichtstreffer allein reicht also überhaupt nicht für eine Bestrafung aus. Es muss unterstellt werden, dass O'Sullivan diesen als Ziel mindestens billigend in Kauf genommen hat.


    Was man auf keinen Fall mit den Regeln vermischen sollte, sind die Folgen der Aktionen. Denn solange die Schiedsrichter nicht gleichzeitig auch Notärzte sind und auch die Handballregeln dahingehend geändert werden, ist nur die Aktion zu bewerten, nicht jedoch die Folgen. Ich habe auch schon von Schiedsrichtern zu hören bekommen, dass sie Rot gegeben haben, weil die gegnerische Spielerin ja ärztliche Hilfe brauchte (wobei nur der MV den Platz betrat). Dass es unter Spielern auch gute Schauspieler gibt, ist unbestritten. Schon alleine deshalb darf die Reaktion eines Spielers kein Bewertungskriterium sein.

  • Es war der gleiche Effekt wie bei Smarasons Eierschlag.


    Auf dem Standbild ist der Ball ganz woanders als die Hand, die gerade den Gegner trifft. Da sieht es nicht so aus, als würden sie wirklich versuchen den Ball zu spielen.


    Guckt man sich das aber in Originalgeschwindigkeit an, sind es Millisekunden, und es wirkt überhaupt nicht so, als würden sie nicht versuchen, den Ball zu spielen.


    Handball spielt sich im Tempo ab und nicht im Standbild!

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