Die nächsten Spiele stehen an - bereits heute fährt die HSG Nordhorn nach Minden. Da im Spieltage-Bereich noch nicht aktualisiert wurde, hier ein Eigeninitiative-Thread .... kann ja später verschoben werden.
Die GN von heute:
ZitatAlles anzeigenLindgren und sein "angenehmes Problem"
HSG-Trainer kann in Minden auf fast kompletten Kader bauen – Dennoch: "Ein schweres Spiel"
GWD Minden ist nicht mehr zu vergleichen mit der Mannschaft, die die Nordhorner in dieser Saison schon zweimal geschlagen haben. Denn: Nationalspieler Arne Niemeyer ist wieder dabei.
fh nordhorn. Zweimal hat die HSG Nordhorn in dieser Handballsaison schon gegen GWD Minden gewonnen. Doch der 32:25-Erfolg am 2. September im Bundesliga-Hinspiel in eigener Halle und der 31:27-Sieg in der 2. Runde des DHB-Pokals am 27. September bei den Ostwestfalen sind für Ola Lindgren vor dem Rückspiel heute in der Kampa-Halle (Anwurf 20.30 Uhr) kein Maßstab. "Das ist jetzt eine ganz andere Mannschaft", warnt der HSG-Trainer sein Team vor einem "ganz schweren Auswärtsspiel".
Durch die Rückkehr des lange verletzten Nationalspielers Arne Niemeyer haben die Dankerser zu früherer Qualität zurückgefunden. "Mit ihm hat die Mannschaft den Glauben an sich zurück gewonnen", erklärt Lindgren, "sie hat eine ganz andere Aggressivität und viel mehr Selbstvertrauen." Das lässt sich an den Ergebnissen recht gut ablesen. Am Sonntag sind die Schützlingen von Trainer Richard Ratka beim 25:30 in Göppingen zwar in der Schlussphase am zweiten Auswärtssieg der Saison vorbei geschrammt. Doch im Dezember zeigten sie bei den Heimsiegen gegen die ostwestfälischen Rivalen TuS N-Lübbecke (27:25) und TBV Lemgo (29:28), was in ihnen steckt, und arbeiteten sich auf Tabellenplatz zwölf empor.
"Das wird schwierig", sagt Bernd Rigterink daher, doch an der Vorgabe gibt es für den Manager keine Zweifel: "Wenn wir unsere Ziele erreichen wollen, müssen wir gewinnen. Die Mannschacht ist stark genug, da zu bestehen." Nun lief es für den Tabellensechsten gegen die HBW Balingen-Weilstetten 45 Minuten lang sehr holprig, ehe gegen den Aufsteiger mit 38:28 doch noch ein standesgemäßer Sieg heraus sprang. "Das Spiel hat uns gut getan", hofft Lindgren, dass nun wieder die üblichen Abläufe verinnerlicht sind.
"Wir müssen in der Abwehr stabiler werden", lautet seine eindringlichste Forderung. Was den Angriff angeht, habe er hingegen "keine Angst", denn: "Da habe ich jetzt ganz viele Möglichkeiten zu variieren und zu wechseln." Bis auf Mathias Franzén stehen alle Akteure aus dem Profi-Kader zur Verfügung. Allein Machiel Schepers, der sich im Training verletzt hat, droht eine Zwangspause. Derart aus dem Vollen schöpfen konnte Lindgren in dieser Saison noch nie. "Ein angenehmes Problem", wie er findet.