Beiträge von Brummsel

    Da kann man dann fragen, wie sich Sport definiert. Rein von der athletischen Leistung gehört Wrestling auf jeden Fall zu den Sportarten, vom sportlichen Wettkampfgedanken her nun einmal gar nicht, da sämtliche Ergebnisse vorher feststehen. Und nur weils beim DSF läuft, muss es nicht gleichbedeutend mit Sport sein. ;)

    Allerdings würde ich Wrestling durchaus in den Bereich Sport einsortieren, Unterbereich: Show-Sport. Oder so ähnlich. :hi:

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    Original von Flevo
    Demagogie hin oder her, mir ist die Linkspartei äußerst suspekt, weil sie bis vor 20 Jahren die Einheitspartei einer brutalen Diktatur war. Nur weil diese Partei zweimal ihren Namen geändert hat, besteht sie plötzlich aus lupenreinen Demokraten????? Sicher sind auch zahlreiche Idealisten in der Partei, die sich gegen Ungerechtigkeiten engagieren, aber es war auch die Partei, die ihre Bürger eingesperrt und von Wachtürmen aus bewachen und bei "Republikflucht" beschießen lassen hat.


    Es sagt ja niemand, dass die Linkspartei aus "lupenreinen" Demokraten besteht. Aber gerade in den gebrauchten Ländern ist die Zusammensetzung der Mitgliederschaft der Linkspartei stark durchsetzt von Personen, die ehemals der SPD und anschliießend der WASG angehörten. Oder würdest Du Herrn Lafontaine, auch wenn man ihn nicht toll finden mag, als Antidemokraten bezeichnen? Das Weltbild Linkspartei = fies, böse und gemein ist zu einfach. :hi:

    Als erstes: Schade, dass nicht Gummersbach spielen durfte und die HBL andere Ideen zur Besetzung des Supercup gehabt hat.

    Nun zu dem, was man wohl nur teilweise als Spiel bezeichnen konnte. ;)

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    Original von Dortmundsson
    Einen Alleingang des THW wie in der letzten Saison wird es jedenfalls mit Sicherheit nicht mehr geben. Das kann der Liga insgesamt nur guttun.


    Das hat man letzte Saison nach dem ersten Spieltag auch gedacht...

    Was man erkennen konnte: Die "positive Arroganz" des THW ist noch nicht so da wie in der letzten Saison, als man geneigt war zu fragen: Wie hoch fällt der Sieg aus, mehr als 10 Tore Differenz oder weniger? Der HSV wirkte etwas eingespielter als die Kieler, gerade in der Deckung. Im Angriff lebte Kiel in den letzten Jahren von seinen überragenden Einzelkönnern, was diesmal mit Narcisse und Ilic sicherlich auch wieder der Fall sein wird, sobald sie etwas mehr Bindung zum Spiel gefunden haben.

    Was war das eigentlich mit Schwalb und Gislasson kurz vor Ende des Spiels? Irgendwie sah das nicht wirklich freundschaftlich aus.

    Nuja, als erstes Ausrufezeichen war der Sieg gut für die Seele, aber wirklich spannend werden erst die anderen Spiele.

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    Original von Snuffmaster
    Interessant aus den Wahlen unbedeutender Bundesländer die Mehrheit in Deutschland abzulesen. Die großen Bundesländer haben gezeigt, dass man nicht Links wählen will. Die Linken werden wohl im deutschen Schnitt nicht mehr über die 15% hinaus kommen.


    Es mag ja sein, dass das Saarland, Thüringen und Sachsen nicht so viele Wähler vereinen wie andere Bundesländer.
    Allerdings schauen Medien und auch Wähler auf Trends, selbst wenn diese landespolitischen Gesetzmäßigkeiten gehorchen mögen. Und da liest sich "Verluste für die CDU" derzeit nicht wirklich gut. Nimmt man dann die verschiedentlich wahrzunehmenden Stellungnahmen der bundesweit aktiven Politiker(innen), ergibt sich das Bild, dass beide große "Volksparteien" derzeit reichlich Probleme haben. Und das wird vom Wahlvolk wahrgenommen. Klare Führung in dieser Phase einer weltweiten Krise sieht anders aus. Weder CDU noch SPD scheinen derzeit in der Lage zu sein, einen deutlichen Kurs festlegen zu wollen, im Gegenteil: Man schielt ausschließlich auf mögliche Wahlergebnisse anstatt sinnvoll und im Sinne des Landes zu handeln. Und das wird immer mehr vom Wähler wahrgenommen. Und da wird der CDU die Führungsschwäche in der Führung des Landes noch zu schaffen machen, selbst wenn Saarland, Thüringen und Sachsen eher "unbedeutend" sein mögen.


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    Die SPD tut sich deshalb so schwer mit den Linken, da diese voll vergleichbar mit der NPD ist. Die einen sind rechtsaußen, die anderen Linksaußen angesiedelt. Die Linken werden, genau wie die NPD, vom Verfassungsschutz beobachtet. Und auch die Gewalttätigen sind Anhänger der Linken (links-Autonome).


    "Voll vergleichbar" mit der NPD? Willst Du die NPD aufwerten? Diese These ist nun doch etwas gewagt. Überdenke das nochmal, bevor Du sowas von Dir gibst.
    Auch sind die Links-Autonomen keineswegs Anhänger der Parte "Die Linke" bzw. von der Parte in irgendeiner Weise toleriert oder gar unterstützt. Sicher werden sie eher die Linken wählen (sofern sie überhaupt wählen...) als CDU, aber sie dann als deren "Truppen" darzustellen - nichts anderes machst Du - ist doch reichlich weit hergeholt und fernab der Realität.
    Aber es ist faszinierend, wie das "Feindbild Links", das durch einige Parteien und einige Medien propagiert wird, in manchen Köpfen angekommen ist. Sicher, einige Altkader der Partei waren Mitglied der SED und alles andere als "nette" Bürger, zumal wenn sie vielleicht noch Stasi-Ausweise hatten. Mittlerweile ist es fast 20 Jahre her, dass die Bürger in der DDR den Staat überflüssig gemacht hatten. Zeit genug, dass sich neue, veränderte Einsichten haben breitmachen können. Nicht jeder, der in der SED war, ist ein "strammer Kommunist" gewesen. Man war dort Mitglied. Ähnlich wie im Dritten Reich viele Menschen einen NSdAP-Mitgliedsausweis hatten, ohne zwangsläufig "stramme Nazis" gewesen zu sein.
    In den Anfängen der Bundesrepublik bis in die 50er und 60er Jahre hinein waren nicht wenige ehemalige Mitglieder der NSdAP durchaus in staatstragender Rolle - ohne dass sie nationalsozialistisches Gedankengut weiterverbreitet hätten. Im Gegenteil, nicht wenige von ihnen hatten sich zu Demokraten gewandelt, eben weil das Umfeld dieses ermöglichte.
    Daher halte ich wenig davon, wenn das Feindbild "Die Linke" aufrecht erhalten und mit Kommunisten gleichgesetzt wird. Es wird sicher noch ein paar Personen innerhalb der Partei "Die Linke" geben, die den Sozialismus oder den Kommunismus verherrlichen. Das Gros der Partei aber dürfte sich davon abgewandt bzw. niemals in diese Richtung tendiert haben.

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    Original von eckes99
    Wenn es nicht zu CDU und FDP reicht kommt halt wieder die große
    koalition und alles geht so weiter wie die letzten 4 Jahre.


    Jein, bedingt. Der Ton im Wahlkampf ist schon ziemlich scharf geworden zwischen den "Koalitionspartnern". Und es wird einiger Anstrengung bedürfen, um die Gräben zwischen CDU/CSU und SPD zu füllen, die sich aufgetan bzw. vertieft haben.

    Was etwas positiver stimmt: Die Wahlbeteiligung ist in Saarland und Thüringen gestiegen. Vielleicht ist das ja eine Trendwende.

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    Original von Loran
    Man sollte die Erwartungen an den HSV nicht so hoch ansetzen. Die zwei verletzten Spieler sind noch lange weg und es wird bestimmt die ein oder andere Verletzung dazu kommen.
    Duvnjak ist eine Investition in die Zukunft. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er in seiner ersten Saison einschlägt wie eine Bombe...


    Suchst Du noch nen Job als Pressesprecher des HSV? Den könntest Du problemlos übernehmen, wenn ich mir die Qualität des Understatement Deines Beitrages so ansehe... ;)
    Hätte das in einer PM des HSV gestanden oder wäre das von Bild / Mopo / Abendblatt gekommen, hieße es sofort wieder, man suche nach Ausreden, falls man doch ohne Titel dastehen würde. :lol:

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    Original von Crusty
    Na, glauben wir den Schreiberlingen mal. Dann hätte die HSV ja den "Sparkurs" knallhart durchgezogen. Aber noch wichtiger: Muratovic wäre nicht mehr der "offiziell" teuerste Transfer..... ;)


    Dann hoffen wir mal, dass Duvniak mehr Einsatzzeiten erhält als Muratovic bei der SG. Viel weniger geht ja auch nicht, dank der Verletzung. Und was den Sparkurs angeht... wer hat wirklich dran geglaubt? Nuja, mit dem Kader, wenn denn Pommes und Bobo beide wieder gesund sind, muss der Angriff auf alle drei Titel erfolgen. Eine Alternative dazu gibt es nicht wirklich.

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    Aber, wie man den Hamburger Medien entnehmen kann, ist es ja nun auch eine geradezu barmherzige Tat der Hamburger, den gemobbten Spieler aus den Klauen Zagrebs zu befreien.....
    Wir sind gespannt....


    Hehe, Hoffmärchen & Co. brauchen doch solche emotionsgeladenen Überschriften, immerhin ist immer noch etwas Sommerloch, selbst wenn die Fußball-Bundesliga wieder angefangen hat. ;)

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    Original von binesa
    Zum Thema Wahlkampf kann man ansonsten nur sagen, filtern, filtern, filtern...


    Was macht man bei Überlastung des Filters? ;)

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    Zwetschge
    Nur weil das Problem mit dem bisher angefallenen Atommüll nicht geklärt ist, kann das doch nicht heißen, dass man munter weiter solchen Müll produzieren kann. Und gerade dieses Problem schlägt alle Argumente, die eventuell für Atomstrom sprechen könnten.


    Ich frage mich, wann die ersten konkreten Pläne auf den Tisch kommen, den Atommüll einfach in den Weltraum zu schießen. Das erwarte ich eigentlich schon seit einiger Zeit. :rolleyes:

    Das grundsätzliche Problem bei der Atomkraft ist jedoch, dass der globalisierte Strommarkt es uns ermöglicht, in Land A sämtliche Atomkraftwerke abzuschalten und dennoch Atomstrom aus Land B zu beziehen. Dann hat Land A nach außen hin eine reine Weste, aber ist dennoch dafür (mit)verantwortlich, wenn weiterhin Atomenergie gewonnen wird. Und das wird sich weiter verstärken, wenn die Vernetzung der Stromproduzenten weiter voranschreitet als bisher, wovon auszugehen ist.
    Insofern ist der propagierte Atomausstieg mehr oder weniger Augenwischerei, solange er auf ein Land beschränkt bleibt.

    Hat eigentlich irgendjemand der Experten mal die Umweltaspekte der geplanten Solarkraftwerke in der Wüste durchdacht? Immerhin zerstört man dadurch ganze Landschaften ökologisch. Oder ist das egal, da es ja "nur Wüste" ist?

    Zitat

    Original von Crusty
    Naja, der HSV-Toaster mit dem Logo von Nordhorn zieht die Wurst ja wohl auch nicht vom Teller..... ;)

    [Blockierte Grafik: http://shop.hsvhandball.com/_produktbilder/HSVH-090.jpg]


    ...wobei Nordhorn das Logo auch nicht erfunden hat. Es gibt doch von jeder Sportart solche stilisierten schwarz-weiß-Figuren. Eben dieses hat sich die HSG Nordhorn in ihr Vereinslogo eingebaut, halt in rot. Insofern ist das getoastete Bild lediglich ein Handballspieler, aber nicht notwendigerweise gleichzusetzen mit Nordhorn. ;)

    Ich für meinen Teil bin einfach nur gefrustet ob der Politiker, die man wählen darf. Die nehmen sich nicht wirklich viel, lügen mehr oder weniger direkt das Wahlvolk (sprich: mich) an und müssen letztlich das machen, was die Partei respektive irgendwelche obskuren Lobbyisten ihnen sagen. Zudem sind die finanziellen Mittel, mit denen etwas "verändert" werden kann, sehr begrenzt, da die allermeisten Ausgaben bereits im Vorfeld feststehen. Ergo: man kann eigentlich nicht die etablierten Parteien wählen, wenn man einen Politikwechsel befürwortet.

    Was zusätzlich noch zum Frust beiträgt, ist die tendenziöse Berichterstattung in den Medien, wie schon bemerkt: Es geht aufwärts! Hurra! Merkel wars (obwohl die fast am wenigsten dazu kann...). Insofern ist die "Vorfreude" auf die Wahl bzw. die Gespanntheit nicht wirklich existent.

    Pro HSP ! ;)

    Ad 1: Die Springer-Presse "stürzt" sich lieber weiter auf Ulla Schmidt, unisono mit FDP und Frau Merkel. Das "Outsourcing" von Guttenbergs Ministerium wird hingegen heruntergespielt. Also nichts neues an dieser Front... ;)

    Ad 2: Provokante Frage @michel.b: Weil es anderswo schlechter ist, soll man mit dem Zustand, den man hier hat, zufrieden sein? Um das mal extrem zu formulieren: Weil anderswo 100 Menschen bei politischen Demos getötet werden, ists dann in Ordnung, wenn hier 10 Menschen bei Demos getötet werden? Sicher, sehr überspitzt. Aber sollte, muss eine Gesellschaft nicht an sich selbst den Anspruch stellen, das Bestmögliche herausholen zu wollen? Wenn man sich mit einem mittelmäßigen System zufriedengibt, ist doch nicht der Anreiz da, es zu verbessern, sondern den Status Quo möglichst zu halten. Dabei wird aber in Kauf genommen, dass sich der Status Quo verschlechtert, wenn auch nur marginal. Aber es ist ja immer noch besser als anderswo. Das kann, das darf doch nicht die Maxime unserer Gesellschaft sein!

    "Seien wir realistisch: Fordern wir das Unmögliche!" (Ernesto Ché Guevara)

    Eurosport hatte nachdem Löwe kurz vor Schluss ausgewechselt wurde, vom Spiel weggeschaltet und nicht noch die emotionalen Bilder danach gezeigt. Was ich schade fand. Aber scheinbar hatten sie schon überzogen, jedenfalls sollte zu dem Zeitpunkt seit 7 Minuten irgendwas anderes laufen.

    Danke Eurosport, dass das Spiel überhaupt übertragen wurde.
    Schade, dass man die Emotionen verpasst hat.

    Das Kernproblem, das ich generell bei der Parteiendemokratie hier in Deutschland sehe, liegt etwas anders begründet. Wenn man sich innerhalb der Parteien anschaut, wer dort für Ämter vorgesehen wird, so sind es im Allgemeinen nicht diejenigen mit den besten Fähigkeiten für das jeweilige Amt. Ganz oft sind es diejenigen, die innerhalb der Parteienhierarchie sich einen Posten verdient haben und die vielleicht etwas mehr wissen über ein bestimmtes Spezialgebiet als ihre Parteikollegen, was sie aber noch lange nicht zu Fachspezialisten macht.

    Ein kleines Beispiel: Während der Regierungszeit von Helmut Kohl gab es in der Legislaturperiode 1987-1991 alleine vier Umbesetzungen, bei denen ein Minister von Ministeramt A zu Ministeramt B wechselte. Darunter so "naheliegende" Ressortwechsel wie Inneres > Verkehr oder Verkehr > Wirtschafliche Zusammenarbeit. Getreu dem Motto: Eigentlich ist es doch egal, wen wir dahinsetzen. Es gibt im Ministerium eh genug Leute, die Ahnung von der Materie haben, da muss nicht auch noch der Minister Ahnung davon haben.

    Sicherlich ist ein wenig dran an dieser Einstellung. Aber wenn ich als Bürger eines Landes eine Regierung wähle, dann will ich nicht, dass die Personen dort beliebig ausgetauscht werden, sondern ich will tatsächlich Leistung von den Personen dort sehen. Und das verhindert unser Parteiensystem größtenteils recht effektiv. Genauer: Das System der Nominierungen innerhalb der Parteien.
    Innerhalb der Parteien sieht es so aus, dass man sich mit Eintritt in die Jugendorganisationen Seilschaften aufbaut, mit deren Hilfe man immer wichtigere Posten erlangt, bis man an die Pfründe gelangen kann, sprich dorthin, dass man einen Parlamentsposten direkt (oder indirekt) ergattert. Direkt, indem man gewählt wird, indirekt, indem man einem direkt gewählten Parlamentarier zuarbeitet und bezahlter Assistent wird. Wer diese Knochenmühle jahrelang aushält und sich stets brav innerhalb seiner Seilschaften loyal verhält, hat sehr gute Chance, später auch mit einem Posten belohnt zu werden (ich habe nach einem Jahr zuviel davon gehabt). Man brät im eigenen Saft und sieht kaum noch / nicht mehr über den Tellerrand, so dass man die echten Probleme zum Teil gar nicht erkennt, die es im Land gibt. Und was das wichtigste ist: Man ist letztlich der Partei so stark verpflichtet, dass die Verpflichtung dem Land gegenüber, dem man eigentlich gemäß Treueeid verpflichtet ist, dahinter zurücksteht.
    Die Folgen sind offensichtlich: Keine Partei hat den Mut, notwendige Reformen soweit anzupacken, dass sie einen wirklichen Schub bringen, aus Angst, man würde zu viele Wähler vergraulen, so dass die Partei bei der nächsten Wahl schlechtere Karten hätte. Im Gegenteil, der Misserfolg bei irgendwelchen Teilreformen wird stets dem politischen Gegner untergeschoben.
    Wenn alle Politiker die Energien, die sie in parteiinterne Klüngelei und in gegen konkurrierende Parteien gerichtete Angriffe stattdessen in politische Reformen stecken würden, wäre ich hinsichtlich der Zukunft unseres Landes deutlich optimistischer. Aber man will wiedergewählt werden, will noch möglichst lange vom Steuerzahler bezahlt werden, so dass man alles tut, um dem Steuerzahler bis zur nächsten Wahl in guter Erinnerung zu bleiben.

    Nein, ich sehe keine wirkliche Alternative zu einer Demokratie. Und eigentlich bin ich auch für mehr direkte Demokratie in unserem Land, weil es dann vielleicht mal um Themen geht statt um Parteien.
    Direkte Demokratie hat natürlich den immensen Nachteil, dass die Medien noch mehr als derzeit an Macht gewinnen würden. Ohne, dass die Medien groß eingestiegen wären, hätte es Ullas Auto-Affäre gar nicht gegeben, da jetzt ja alles gut ausgegangen ist (also Auto wieder da) und auch der Rechnungshof keinerlei Beanstandungen hatte. Aber die Medien suchten nach einem Opfer und haben ein dankbares Opfer gefunden.
    Wenn es wie im Falle der direkten Demokratie angedacht darum geht, ein Thema pro oder contra abstimmen zu lassen, wird der Focus sehr stark auf denjenigen liegen, die diese Themen eingebracht haben, da die Medien ein solches Thema viel besser über eine Person rüberbringen können. Und wenn nun die Person, die mit dem Thema identifiziert wird, einen Fehler macht, würde der Sache dadurch geschadet werden, selbst wenn es mit dem Thema absolut nichts zu tun hatte.
    Und ja, ich halte den deutschen Durchschnittswähler für fremdbestimmt genug, um sich von den Medien leiten zu lassen. 11,5 Mio. Bild-Leser pro Tag können nicht irren. ;)

    Was diese Wahl angeht, tendiere ich derzeit zur Piraten-Partei. Ihre Agenda finde ich in Ordnung und es ist eine sinnvolle Proteststimme, wenn man sie wählt. Und Schäuble ärgert sich. ;)

    Sorry, etwas lang geworden... :rotwerd:

    Zitat

    Original von Felix0711
    Ich habe inzwischen eine Partei gefunden, die ich wählen kann.
    Liberal, konservativ und links.
    HSP - Weisse Bescheid!

    http://www.waehle-schlaemmer.de


    Loool... sehr schön. :lol:

    Was deprimierend ist: Der Slogan "Liveral, konservativ und links" dürfte wohl tatsächlich einige Wähler dazu verleiten, eine solche Partei zu wählen. Frei nach dem Motto: Da finde ich mich wieder...


    Die Rückkehr von Schneider nach Deutschland wird sicherlich nicht wahlentscheidend sein. Auch wird sie der SPD keinen Bonus bringen, selbst wenn jetzt die Parteispendenaffäre für zwei, drei Tage in den Medien kursiert, es gibt ja keine / zu wenige Beweise. Wenn ich den jetzigen Umgang mit der Parteispendenaffäre mit der weitgehend künstlich hochstilisierten Debatte um den Dienstwagen von Ulla Schmidt vergleiche, ist aus meiner Sicht auch klar, wer mehr Einfluss bei der Themenwahl in den Medien derzeit hat. Daher ist der Wahlausgang auch schon klar, da die Medien einen (zu) starken Einfluss ausüben.

    Liegt der Ort in der Nähe einer der Städte, die einen Verein in der Liga Asobal stellen (~ 50 km; bezogen auf die Saison 2009/10)?
    Historisch bedeutende Kirche?
    Liegt die Kirche am Jakobsweg?

    Zitat

    Original von eckes99
    Es sind doch nur noch Laien am Werk


    Ist das was Neues? Ich weiß nicht, ob die Verhältnismäßigkeit der Urteile gegeben ist. Mir scheint, die EHF hat keinerlei Ahnung, wie sie insgesamt solche Fälle behandeln soll. Und ich denke, dass auch die IHF diesbezüglich keinerlei Vorbild sein kann: Immerhin sind die jordanischen Schiris meines Wissens nicht gesperrt oder haben andere Sanktionen über sich ergehen lassen müssen. Und da wurde vom CAS immerhin festgestellt, dass zweifelsfrei manipuliert worden sei, also gibts eine ähnliche Ausgangslage wie hier.

    Wenn es nicht bald klar erkennbare Richtlinien gibt, dürfte der Handball weiterhin der Verlierer sein, wenn einzelne Funktionäre ihre persönlichen Interessen durchsetzen. Aber das ist ja nicht nur im Sport der Fall...

    Das ist das berühmte Fort Boyard vor La Rochelle in Frankreich, berüchtigt einerseits u.a. als ehemaliges Gefängnis und andererseits für eine mittelmäßig schlechte Spielshow, bei der Kandidaten Hindernisse innerhalb des Fort bewältigen mussten, um an den großen Schatz zu gelangen.


    Und weiter gehts mit diesem Bauwerk:

    Milos Slaby hat den Vertrag in Balingen zum 31. Juli aufgelöst (einvernehmlich wie es heisst) und verhandelt offenbar mit Schaffhausen über eine Beschäftigung über seine aktive Zeit hinaus als Torwarttrainer. Sagt handball-world.com.

    Was ist da in Balingen los? Wollte man Slaby nicht halten? Mit einem Duo Eijlers-Gratwohl in die Saison zu gehen halte ich doch für recht riskant. Sicher, Gratwohl hat Perspektive, aber mit einem dann 21jährigen eine ganze Saison als Backup zu spielen, ist doch nicht so ganz ohne.
    Wie ist eigentlich der Machtkampf innerhalb der Balinger Vereinsführung ausgegangen? Mein letzter Stand ist der, dass Kirschbaum als Geschäftsführer gekündigt hatte und Catton jetzt neuer Geschäftsführer geworden ist. Gilt er als verlängerter Arm der Gesellschafter? Oder ist ein eigenes Konzept zu erkennen? Und wie steht er zu Dr. Brack respektive umgekehrt?