ZitatOriginal von Ronaldo
Beim Autobahnbau sehe ich nicht unbedingt wirtschaftspolitische Zielstellungen an oberster Priorität, eher die Möglichkeit schnelle Truppentransporte sicherzustellen.
Die Autobahnen dienten zwei vorrangigen Zielen: Einerseits sollte die Arbeitslosigkeit verringert werden und andererseits sollten die Autobahnen Truppentransporte ermöglichen. Quasi die eierlegende Wollmilchsau für das NS-Regime. ![]()
Diskussionen zu diesem Thema laufen immer sehr schnell aus dem Ruder, da vielfach heute die Ansicht vertreten wird, dass man nicht diskutieren dürfe über das NS-Regime und seine "Leistungen". Aber wie soll man sich denn kritisch mit diesem System auseinandersetzen, wenn man nicht objektiv alle Seiten beleuchtet, sondern lediglich subjektiv feststellt, dass das NS-Regime ein Unrechtssystem war, das nur Böses geschaffen habe. In dieser Beziehung ist das allgemeine Schuldempfinden bei der großen Mehrheit der Deutschen zu groß, um objektiv zu bleiben. Jedwede Diskussion wird recht schnell mit wiederkehrenden Argumenten zunichte gemacht. Und gerade durch gezielte Fragen kann man leicht den Sinn einer Aussage in eine bestimmte Richtung lenken, die oft gar nicht beabsichtigt ist. Und wer da nicht gegenan kann, wie offenbar Frau Herman, sollte das erkennen und sich nicht erst in eine solche Situation begeben. Das ist ihr vorzuwerfen.
Sehr treffend finde ich den Schlusssatz im bereits von Gottfried verlinkten [url=http://www.spiegel.de/kultur/gesells…10511-2,00.html]Spiegel-Artikel[/url]: "Je länger das Dritte Reich zurückliegt, umso mehr nimmt der Widerstand gegen Hitler und die Seinen zu." (Johannes Gross)