Es kursierten vor einiger Zeit (kurz vor der WM) einige Zahlen über die jeweiligen Einnahmen aus den verschiedenen TV-Verträgen. Vielleicht findest Du etwas dazu, wenn Du die damaligen Beiträge hier im Forum anschaust (Stichwort: HBL-tv).
Ob und inwieweit diese Zahlen verlässlich sind, lasse ich mal dahingestellt. Zudem werden diese allgemeinen Zahlen kaum Aufschluss über die Verteilung auf die Vereine geben können.
Beiträge von Brummsel
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Original von Lord Vader
Solches Hüfte rausstellen sehen wir in mindestens jedem 2. Spiel gegen einen Spieler auf Außen, aber ähnliche Beiträge dieser Art findet man so gut wie nie.
Es gibt dabei denke ich einen kleinen Unterschied: Während solches Verhalten auf Außen sich mittlerweile (leider) eingebürgert hat und beim Sprung in den Kreis, aber vor dem Wurf viel zu oft vorkommt, war die Aktion von Zeitz deutlich nachdem der Ball die Hand von Nielsen verlassen hatte. Insofern ist die erste Situation aus dem Spielgeschehen heraus und zur Abwehr bzw. Behinderung des Wurfes, während die von Zeitz bereits nach Abschluss der Spielsituation stattfand und auch keineswegs zur Abwehr des Wurfes gedacht war. Oder welcher Abwehrspieler lässt die Arme unten, um dann nur das Bein rauszustellen, nachdem der Wurfabschluss stattgefunden hatte? -
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Original von iceman-md
ich lehne mich mal weit aus dem fenster und behaupte, das ein kuleschow in gutem körperlichen zustand jeden rm in der handballwelt ersetzen kann. wie du aber richtig erkennst, ist es wirklich entscheidend, wie fit er zu beginn der saison ist und über die saison bleibt. da bin ich selbst gespannt.
Das ist allerdings weit aus dem Fenster gelehnt. Und wohl auch rausgefallen.
Jedenfalls sehe ich auch bei einem Kuleschow in Bestform noch einige Unterschiede zu Balic, Lövgren oder Narcisse. Um nur einige zu nennen.
Ansonsten kann man das allgemein schlecht vergleichen, weil das jeweilige Spielsystem auch auf den RM ausgerichtet sein muss, um dessen Klasse voll auszuschöpfen. Oder es ist auf die Halben bzw. die Kreisläufer ausgerichtet. Und eine Mannschaft, die bevorzugt ein 4-2-System im Angriff spielt, hat sowieso andere Priotitäten als einen RM.
Um mal zurück zum Thema zu kommen: Ich wüsste nur allzu gerne, was da im Hintergrund gelaufen ist. Und zwar zwischen Narcisse bzw. dessen Berater sowie dem jeweiligen Management von Chambery und Gummersbach. Dass beide Vereine ins gleiche Horn blasen und verkünden, Narcisse spiele nächste Saison "auf jeden Fall" bei ihnen, ist schon fragwürdig. Entweder ist die Rechtslage äußerst ungewiss (gewesen), oder aber das Management eines der beiden Vereine hat äußerst vorschnell gehandelt. Sollte Narcisse weggehen: Schade für die Bundesliga.
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Jedenfalls ein recht eindrucksvoller Beleg für die (relative) Sicherheit der Cockpits. Der Sieg von Hamilton und der zweite Rang von Heidfeld waren noch die erfreulichsten Geschehnisse in diesem Grand Prix. Neben der Tatsache, dass Kubica "nur" ein paar leichtere Blessuren davongetragen haben soll.
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Beide Spiele scheinen lediglich Muster ohne Wert gewesen zu sein, wenn beim amtierenden Weltmeister von der ersten Sieben gerade einmal eine Position besetzt war (KM) und auf RA und RL auch die "zweite Garde" nicht gespielt hat. Insofern ist gerade das 21:22 durchaus respektabel und lässt darauf hoffen, dass der WM-Titel kein "Ausrutscher" nach oben war. Und dass in Deutschland auch die nachrückenden Spieler gute bis sehr gute Qualität aufweisen.
Das beste allerdings war wohl, dass es keine Verletzungen gab.

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Original von Stiegl
Du bist gleichzeitig für den HSV und für St. Pauli, wenn auch in verschiedenen Sportarten???
Och, ich verstehe ihn recht gut. Der HSV Hamburg ist ja eben nicht identisch mit dem Hamburger SV. Insofern ist das eben nicht vergleichbar mit Schalke vs. Dortmund etc. Auch wenn es für viele St. Pauli-Fans sicherlich schwierig sein dürfte, sich für den HSV Handball zu begeistern. Allein die Raute wirkt da hinderlich.
Aber auch wenn ich selber HSV-Fan bin (sowohl Fußball als auch Handball), so hege ich doch Sympathien für St. Pauli. Es ist schön und gut, wenn man in der Regionalliga Derbys austrägt, aber doch lieber in der ersten Liga. Und dann gegen die Braun-Weißen gewinnen.
So eine innerstädtische Konkurrenzsituation ist doch nur dann spannend, wenn man annähernd in der gleichen Liga spielt. Aber das führt nun etwas weit ab vom Thread-Thema...
ZitatOriginal von Outsider81
Weil die Handballer dem "Großen" HSV Geld gezahlt haben das sie es benutzen dürfen. Der Der Fußball HSV hat selbst eine Handballabteilung.
...wobei ab der nächsten Saison die Handball-Abteilung des Hamburger SV und der HSV Handball eine SG HSV Hamburg bilden, so dass der HSV Handball nominell einen Unterbau bekommt. -
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Original von Meikel
Nach der langen Saison ist das aber auch mal in Ordnung so... Andere Teams in Europa tun sich da noch deutlich schwerer...
...wie das 2:1 der Italiener auf den Faroer-Inseln zeigt. Wobei Buffon in der Schlussphase noch eine Glanzparade zeigen musste, um den Sieg zu retten. Das wärs doch gewesen.
In der ersten Halbzeit war das Spiel über weite Strecken sehr ansehnlich, in der zweiten Halbzeit... Hauptsache gewonnen.

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Original von Igglem vor !
Die Sache mit dem Etat kann man auch nicht vergleichen. 800000 € sind zwar eine Menge Geld, doch hätte Kiel die vielen Verletzten nicht gehabt, hätten sie sicherlich mindestens ein Spiel mehr, als der HSV, gewonnen.
Genau das sehe ich anders. Beim THW wusste jeder Spieler, dass es genau auf ihn ankommt, dass es niemanden gibt, der "von der Bank" kommen kann und einspringt, wenn er einen schlechten Tag hat. Das hat meiner Meinung nach dafür gesorgt, dass jeder Spieler noch einmal 10, 20 % mehr hat abrufen können als normal. Ich glaub ein Nikola Karabatic ist mit 130 % Einsatz durch die letzten Wochen der Saison gegangen. Nur um ihn jetzt herauszugreifen. Die anderen waren ähnlich drauf.
Die Mannschaften in der Spitze (dazu rechne ich auch Flensburg, Gummersbach, Magdeburg, Nordhorn sowie mit Abstrichen über die Saison betrachtet Kronau und Lemgo) sind immer dafür gut, einander Punkte wegzunehmen. Da entscheiden nur Nuancen. Und diese Nuancen haben diese Saison für den THW gesprochen. Da sind dann 800.000 Euro nur bedingt entscheidend, denn mit 800.000 Euro bekommt man nicht den unbedingten Siegeswillen eingeimpft. Dazu gehört in erster Linie das Fingerspitzengefühl eines Trainers, doch auch der Teamgeist in der Mannschaft. Und der hat eben bei Kiel und Hamburg gestimmt. -
Vielleicht war Effenberg kein echter "Zehner", aber er hatte eine Qualität, die man beim derzeitigen FC Bayern weitgehend vermisst: Er hat seine Mitspiler auch mal angetrieben / zusammengeschissen und war immer mit 110 % dabei. Sowas kann man heute nur noch von Kahn und Hoeness sagen. Und beide sind (meistens) zu weit abseits vom Geschehen.

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Trainer Schwalb: "Wir sollten demütig bleiben"
ABENDBLATT: Herr Schwalb, wie enttäuscht sind Sie über die verpasste Meisterschaft?
MARTIN SCHWALB: Es wäre wirklich frech, wenn ich enttäuscht wäre. Kiel ist der Champions-League-Sieger, die beste Handballmannschaft der Welt, und mit der haben wir fast bis zur letzten Spielminute der Saison um die deutsche Meisterschaft gekämpft. Der THW hat allen Grund zum Feiern, wir aber auch.
ABENDBLATT: Was ist neben 98 Toren Differenz der Unterschied zwischen Kiel und dem HSV?
SCHWALB: Kiels Stabilität, Wurfquote und Ballsicherheit bei hohem Tempo. Der THW hat eine über Jahre eingespielte Formation. Um diesen Qualitätsstandard zu erreichen, brauchen wir noch zwei, drei Jahre. Während wir bei einigen Auswärtsspielen gehörig zittern mussten, löst der THW solche Aufgaben souverän. Das ist der Unterschied. Und der macht eben im Durchschnitt rund drei Treffer pro Spiel aus.
ABENDBLATT: Fließt bei einer derart knappen Entscheidung nicht doch eine Träne, weil der eine oder andere Punktverlust vielleicht nicht nötig gewesen wäre?
SCHWALB: Ich habe die Mannschaft in Göppingen nach dem Spiel in der Kabine gefragt, worüber wir uns im Rückblick der Saison ärgern müssten. Da wurde gesagt, dies und das war nicht nötig, aber da und dort haben wir auch ein bisschen Glück gehabt. Unterm Strich war niemand unzufrieden, im Gegenteil, alle waren stolz auf das, was wir erreicht haben. Schließlich haben wir vor Saisonbeginn den Supercup gegen Kiel gewonnen und Ende April den Europapokal der Pokalsieger gegen Leon. Wir haben unsere Ziele erreicht - und sind zudem als Mannschaft gereift.
ABENDBLATT: Mit dem zweiten Platz liegt die Messlatte für die nächste Saison hoch. Spüren Sie schon den Erwartungsdruck?
SCHWALB: Gemach! Ich bin in diesem Augenblick nicht bereit, über die nächste Serie nachzudenken. Zunächst freue ich mich wie alle auf den Urlaub. Und bei allem Jubel über diese fantastische Saison, sollten wir demütig bleiben. Kiel spielt zum zwölften Mal in Folge in der Champions League, wir zum ersten Mal. Es wird schon schwer genug, Klassemannschaften wie Kronau, Flensburg oder Gummersbach erneut hinter uns zu lassen.
ABENDBLATT: Pascal Hens hat gesagt, in der nächsten Saison will er Meister werden und die Champions League gewinnen.
SCHWALB: Das höre ich gern. Daran werde ich ihn erinnern, wenn er es im Training mal ruhiger angehen lassen sollte.
Quelle: Hamburger Abendblatt -
Am Wochenende war auch in Spanien letzter Spieltag der Asobal. Ciudad Real gewann zum Abschluss der Saison gegen Barcelona Cifec mit 33:32. Somit ist Ciudad Meister vor Portland San Antonio und Ademar Leon. Diese drei Teams werden Spanien in der Champions League vertreten. Barcelona (4. der Tabelle und Sieger der Copa del Rey gegen Leon) wird im Cupwinners Cup spielen, BM Valladolid und BM Aragon als 5. bzw. 6. der Tabelle im EHF-Cup.
Zum ersten Mal seit 1992 hat Spanien nicht einen Europapokal geholt und kann somit nur 6 Teams in die europäischen Wettbewerbe entsenden. -
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Original von Alphadex
Was ist ein Quadle?
Im norddeutschen Raum sagt man manchmal umgangsprachlich "Quaddeln" anstatt "Hände" bzw. "Arme". "Nimm mal deine Quaddeln da wech" oder so... Aber das wird nicht gemeint sein.
Wahrscheinlich spielt der Rentner darauf an, dass der VfL 1983 auch noch Europameister der Vereine war. Also, es gibt für den THW nächste Saison doch noch eine Steigerung. Wenn auch kaum für Dominik Klein und Christian Zeitz, die neben den drei Titeln mit dem THW auch noch Weltmeister geworden sind. Wobei... nächste Saison sind der EM-Titel und er Olympiasieg möglich. Also, wenn nicht jetzt, wann dann...

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Rückblickend betrachtet, war das das entscheidende Spiel der Saison (in Sachen Meisterschaft). Kiel hatte in der zweiten Halbzeit den HSV (leider) an die Wand gespielt und dadurch den Grundstein für den Titel gelegt. Hätte der HSV diese eine Halbzeit anders gestaltet... Ich denke lieber nicht mehr darüber nach.
Andererseits, tolle Saison des HSV, grandiose Saison des THW. Nächste Saison wird es wieder spannend, vielleicht mit dem besseren Ende für den HSV. Hoffe ich einmal.

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Könnten Lübbecke oder Düsseldorf Einspruch einlegen? Das wäre ja für beide Mannschaften nicht ganz unwichtig unter Umständen.
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Herzlichen Glückwunsch nach Kiel zur verdienten Meisterschaft und zum Triple!

Auch wenn die Aufstellung des THW öfter in Frage gestellt wurde und der Kader für zu klein befunden wurde, am Ende hat man alles richtig gemacht. Bzw. wurde durch den Erfolg bestätigt. Vielleicht sind in der nächsten Saison zur Abwechslung mal nicht so viele Spieler krank, so dass nicht vom ersten Spieltag gejammert werden muss.

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Original von michel b.
Jaja, die freiheitliche Demokratie ist in Gefahr, ein Zaun wurde errichtet.
Es ist nicht der Zaun, es ist das Drumherum.ZitatOriginal von michel b.
Wenn sich die mächtigsten Männer der Welt treffen (und Frau Merkel ;)), ist es als Gastgeber unsere Pflicht diese Staatsgäste bestmöglichst zu schützen.
Schließlich gibt es ja z.B. die Al-Kaida für die ein gelungenens Attentat in Heiligendamm ein riesiger Propagandaerfolg wäre. Es wäre naiv, wenn man vor solchen Gefahren die Augen verschließt.
Das will auch niemand. Auch und schon gar nicht die Protestler, die sich gegen den G8-Gipfel aussprechen und friedlich (!) demonstrieren wollen.ZitatOriginal von michel b.
Und die angeblich so harmlosen Berufsdemonstranten und Dauerbetroffenen von Attac und Co. werfen auch mal gern mit Eiern, Tomaten oder Farbbeuteln. Auch dies sind Ausdrücke von Gewalt, die man seinen Gästen ersparen will. Deshalb ist es legitim, dass die Demonstranten nicht in Wurfweite herangelassen werden.
Wenn die Polizei die Demonstrationsteilnehmer nicht näher als 5 km an die Tagungsstätte heranlassen will, dann hat das nichts mit Eierwürfen zu tun. Das ist einfach die Beschneidung des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit in einer derart drastischen Weise, die nicht mehr angemessen ist. Und es zeigt deutlich den fehlenden Willen seitens der Polizei, zwischen Demonstranten und Gewalttätern zu trennen, wie bereits im Vorfeld des G8-Gipfel in Hamburg u.a. deutlich zu spüren war.Die Verallgemeinerung, Attac-Demonstranten würden gerne mit Eiern werfen, ist übrigens armselig.
ZitatOriginal von michel b.
Übrigens gab es in letzter Zeit vermehrt Anschläge der linken bzw. autonomen Szene (z.B. auf das Auto des Bild-Chefredakteurs oder das Haus eines CDU-Politikers), berichtet wurde jedoch fast nur über die (angeblich) übertriebenen Sicherheitsvorkehrungen.
Das ist schlichtweg falsch: Es gab sicherlich mehr Berichte zu den Sicherheitsvorkehrungen beim G8-Gipfel. Vor allem deshalb, weil ein lang anhaltender, drastischer Eingriff in die Grundrechte deutlich länger diskutiert werden kann als eine punktuelle Handlung. Insofern ist lediglich die Wahrnehmung der Berichte in den Medien eine andere. -
Beim Fußball bin ich schon lange der Meinung, dass ein Spieler, der bewusst die Verletzung eines anderen Spielers in Kauf nimmt (Beispiel: Meiras Foul an Mintal im Pokalfinale), ebenso lange gesperrt gehört wie der Spieler, der sich aufgrund dieses Fouls verletzt, nicht spielen kann aufgrund der Verletzung. So ein Verhalten ist unsportlich und gehört weder auf den Fußballplatz noch wie im Falle Zeitz auf das Handballfeld.
Wenn der THW Kiel nicht bald etwas tut, um Zeitz zu bremsen in seinen Aktionen, schadet das sowohl dem Verein als auch dem Spieler (ganz zu schweigen von Zeitz Gegenspielern...). Das hat er doch auch gar nicht nötig. Denke ich mal.

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Sehr peinlich...
ZitatOriginal von handball-world.com
[...]Daher könnte der finale Erfolg für die Stars um Pascal Hens, die Gille-Brüder, Torsten Jansen, den Ex-Pfullinger Torhüter Goran Stojanovic und Top-Shooter Kyun-Shin Yoon noch einmal ein hartes Stück Arbeit bedeuten.
Das ist aber auch fies, dass es gleich zwei Torhüter mit identischen Namen gibt. Hoffnung gibt es dennoch, da ab der nächsten Saison der eine Goran Stojanovic nur noch Torwarttrainer beim HSV sein wird.
Wobei ich denke, dass auch der Ex-Pfullinger Goran Stojanovic nichts dagegen hätte, wenn es für den VfL Gummersbach am letzten Spieltag noch um die Meisterschaft ginge.
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Was sich abgezeichnet hatte, ist jetzt offiziell:
ZitatSCM bestätigt: Verträge verschwunden - Spieler sollen Duplikate unterschreiben
Im Verwirrspiel um die Verträge der beiden polnischen Nationalspieler Grzegorz Tkaczyk und Karol Bielecki vom Bundesligisten SC Magdeburg sagte SCM-Manager Holger Kaiser heute auf einer Pressekonferenz: "Von allen Seiten ist bestätigt worden, dass die Verträge 2006 unterschrieben wurden und gültig sind. Wir gehen davon aus, dass beide auch in Zukunft bei uns spielen werden." Holger Kaiser bestätigte gleichzeitig, dass die sonst wie üblich in dreifacher Ausfertigung vorliegenden Kontrakte der beiden verschwunden sind. Deshalb soll bis zum morgigen Mittwoch ein Duplikat unterschrieben und an die HBL geschickt werden.
weitere Informationen folgen
Quelle: handball-world.com -
Dazu zwei Artikel aus dem Hamburger Abendblatt, einmal zum Karriereende von Goran Stojanovic, einmal zum Abschied von Thomas Knorr aus der Bundesliga.
ZitatAlles anzeigen"Bitte, lasst mich aufhören!"
Abschied von Torhüter Goran Stojanovic (41). Er bestreitet heute sein letztes Heimspiel.
Von Rainer Grünberg, Achim LeoniHamburg -
Es war nach einem der vielen siegreichen Heimspiele gegen Ende dieser erfolgreichen Bundesligasaison, als die Zuschauer in der Color-Line-Arena nicht müde wurden, "Goran, Goran" zu rufen. Der 41 Jahre alte Torhüter der HSV-Handballer genoss die tausendfache Anerkennung, lächelte, noch Gefangener der Anspannung der vergangenen Spielminuten, still in sich hinein. In diesem andächtigen Moment trat ein jugendlicher Fan vorsichtig auf ihn zu und bat inständig: "Goran, du bist immer noch so toll in Form, du musst einfach weitermachen!" Goran Stojanovic tätschelte dem Jungen liebevoll über dessen Haar und sagte: "Bitte, bitte, lasst mich aufhören!"Nun hat er es, der Publikumsliebling, fast geschafft: nach 22 Jahren Leistungssport, die Hälfte davon in der Bundesliga, zwei deutschen Meisterschaften mit Kiel, zwei Europapokal- (Kiel, HSV) und vier DHB-Pokalsiegen (Kiel [2], Bad Schwartau, HSV), dazu zahlreichen Titeln in seiner Heimat. Für Jugoslawien bestritt der Serbe 120 Länderspiele, 1996 wurde er EM-Dritter.
Am heutigen Sonnabend nun wird Goran Stojanovic von seinen Anhängern Abschied nehmen, beim letzten Saisonheimspiel des HSV gegen den TBV Lemgo (14.15 Uhr, NDR live in Konferenz mit Flensburg-Handewitt gegen Kiel). 13 000 Zuschauer in der ausverkauften Color-Line-Arena werden ihn feiern, und bei dem Gedanken daran, gesteht er, "kommen mir schon heute die Tränen".
Es waren neben seinen Leistungen immer auch seine Emotionen, mit denen er die Brücke zum Publikum schuf. Wenn er nach gelungenen Paraden, in dieser, seiner letzten Saison immer noch acht bis neun im Durchschnitt pro Spiel, die Fäuste ballte, bebte die Halle. "Er ist ein Superkerl, ein Vollprofi, ein Vorbild, charakterlich einwandfrei, ein Mannschaftsspieler durch und durch", schwärmt HSV-Trainer Martin Schwalb von seiner Nummer eins, "er versteht es, ein Team positiv zu beeinflussen."
Diese Fähigkeit wird Goran Stojanovic weiter in den Verein einbringen, vom 15. Juli an, dem Übungsbeginn für die nächste Serie, als Torwarttrainer. Der ausgebildete Sportlehrer hat sich in den vergangenen Monaten akribisch auf seine neue Aufgabe vorbereitet, Videos gesammelt und gesichtet. Er hat die Torhüter der Liga und ihre Philosophien studiert und Methoden entwickelt, wie er seine Erfahrungen seinen Nachfolgern Per Sandström (26) und Johannes Bitter (24; kommt vom SC Magdeburg) weitergeben will.
"Ich freue mich auf diesen Job", sagt Goran Stojanovic, und sein Lächeln wirkt diesmal entspannt. 22 Jahre Leistungssport waren für ihn auch 22 Jahre Verantwortungsbewusstsein, auf und neben dem Tor. Das will er nun anderen vermitteln.
ZitatAlles anzeigen"Ich werde nicht heulen"
HAMBURG -
Ein Abschiedsspiel, sagt Thomas Knorr, kommt überhaupt nicht infrage: "Abschiedsspiele finde ich schlimm. Blumen, Geschenke, das alles brauche ich nicht." Der 36-Jährige hat für Sentimentalitäten noch nie viel übrig gehabt, weder auf dem Feld noch abseits davon. Und was heißt überhaupt Abschied? Thomas Knorr wird weiter Handball spielen, nur nicht mehr beim HSV Hamburg, der ihn ausgemustert hat, sondern beim Regionalligateam des VfL Bad Schwartau, seinem Heimatklub, bei dem er als Fünfjähriger mit dem Handballspielen begann und zu dem er nun zur kommenden Saison als Spielertrainer zurückkehrt."Ich fühle mich topfit", sagt der 83-malige Nationalspieler, "aufzuhören hieße, Potenzial zu vergeuden." Deshalb ist für ihn auch nicht die Zeit, zurückzublicken auf 17 Jahre Bundesliga, auch wenn sich dieses Kapitel nun zu schließen scheint. "Ganz abgeschlossen habe ich mit der Ersten Liga noch nicht", gibt Knorr zu. Er ist noch immer bereit, es mit den Besten aufzunehmen, nicht nur in der Abwehr. Aber der neue Vertrag ist längst unterschrieben und ein Arbeitsverhältnis fernab der norddeutschen Heimat für den Familienmenschen Knorr - verheiratet, zwei Kinder - nicht vorstellbar. Die Stationen seiner Karriere: Bad Schwartau, Kiel, Flensburg, Bad Schwartau, Hamburg, wieder Bad Schwartau - das nennt man wohl bodenständig.
Den Blumen und Geschenken wird sich Knorr am Sonnabend kaum entziehen können beim Heimspiel gegen den TBV Lemgo, seinem letzten für den HSV (14.15 Uhr, NDR live in einer Konferenzschaltung mit Flensburg - Kiel). "Aber ich werde sicher keine Tränen vergießen", verspricht Knorr, auch wenn die Color-Line-Arena mit schönen Erinnerungen verbunden bleibe: dem ersten Heimspiel des HSV 2002, dem DHB-Pokal-Gewinn 2006. Er nimmt sie mit nach Lübeck, wo er seit Schulzeiten seinen Freundeskreis hat.
Bevor es so weit ist, hat Knorr allerdings noch ein Abschiedsspiel zu bestreiten. Flensburgs Torwart Jan Holpert (39) hat den ehemaligen Teamkollegen für den 3. Juni zu seiner Gala in die Campushalle eingeladen. Knorr hat zugesagt. "Solange es für andere ist, spiele ich gern mit."
Wenn er dereinst ganz aufhören sollte, in fünf Jahren, vielleicht früher, vielleicht später, wird er vielleicht doch ein Abschiedsspiel organisieren. "Aber nur mit meinen Freunden, ohne Publikum." Und bitte ohne Blumen und Geschenke.