J A A A A A !!!
![]()
...und im Hamburger Kabelnetz war die gesamte zweite Halbzeit Eurosport ausgefallen !!! ![]()
Wie gut, dass es auf deren Homepage einen Livestream gab... ![]()
J A A A A A !!!
![]()
...und im Hamburger Kabelnetz war die gesamte zweite Halbzeit Eurosport ausgefallen !!! ![]()
Wie gut, dass es auf deren Homepage einen Livestream gab... ![]()
Glückwunsch albaufwärts!
Das war mal wieder nichts für schwache Nerven. Ich hoffe nur, der HSV machts in Leon nicht ganz so spannend und mit dem gleichen Ausgang. ![]()
Was der Heinevetter hält ist sagenhaft... Ohne den wäre Magdeburg schon mit einigen Toren hinten dran. ![]()
ZitatAlles anzeigenOriginal von sg-fan86
Liebe Kieler,seit Jahrzehnten besteht eine innige Feindschaft zwischen uns.
Wie oft habt ihr eure Arroganz uns gegenüber gezeigt und uns verspottet? Wie oft log Uwe S., um die SGler in ein falsches Licht zurücken? Wie oft beleidigte und Griff euer Übungsleiter uns SG-Fans an? Wie oft hattet ihr dank euer großen Lobby bei DHB und EHF die Entscheidungen der Schiris auf eurer Seite?
Unzählbar oft.
Doch es naht die Stunde in der sich das Blatt wendet. Unsere Ritter werden die Feinde aus ihrer eigenen Burg schlagen und zeigen das sie die besten ihres Faches auf Gottes grüner Erde sind. Die Sonne wird lachen, da sie weiß das dieser Tag ein geschichtsträchtiger ist und die Hölle Nord sich unsterblich machen wird.
Der 29. April diesen Jahres ist ein guter Tag, um Legenden zu krönen. Torge, Søren, Jan-Thomas, Marcin, Traktor, Ljubo, Franz, Kasper, Blaszenko, Lars, Anders, Johnny, Michael, Holpi, Dan, Jan, Kent ihr seid nicht allein, wir sind da.
Ich Liebe dich du SGW, du wirst immer ein Teil von mir sein.
O du blau-weiß-rote Armee erobere des feindes Feld und hole den Schatz!
Was immer Du auch nimmst, ich will es auch haben... ![]()
ZitatAlles anzeigen"Wechsel ins Ausland kommt zu früh"
Konstanz/München - Er ist aktuell der zweitbeste Torschütze der Bundesliga, nach Feldtoren sogar der beste: Holger Glandorf.
Der 24-jährige Linkshänder der HSG Nordhorn befindet sich seit dem Gewinn des WM-Titels in Gala-Form. Das "Wintermärchen“ hat dem Rückraumspieler einen gewaltigen Schub gegeben.
Auch beim 35:28-Erfolg der deutschen Nationalmannschaft gegen die Schweiz in Konstanz war Glandorf mit sieben Treffern bester Werfer.
Glandorf, der Held des WM-Halbfinals gegen Frankreich, hat sich zu einem kompletten Handballer entwickelt. Am Rande des Kurz-Trainingslagers der Brand-Truppe am Bodensee sprach Glandorf im Sport1.de-Interview über die Perspektiven seines Klubs und seine persönliche Zukunft.Sport1.de: Seit dem Gewinn des WM-Titels sind jetzt bald drei Monate vergangen. Wie viel WM-Feeling ist übrig geblieben, wenn man sich im Kreise der Nationalmannschaft trifft?
Holger Glandorf: Die WM war eine Riesensache für uns mit vielen schönen Augenblicken, aber jetzt uns alle der Alltag wieder. In der Bundesliga hat man wichtige Ziele vor Augen, die man erreichen will. Und diese Woche ist es ein normaler Länderspiel-Alltag. Wir sind hier, um junge Spieler zu testen und deshalb kommen jetzt während des Lehrgangs eigentlich auch nicht mehr viele Emotionen hoch.Sport1: Sie haben die Superform aus der WM in die Bundesliga mitnehmen können. Geht man als Weltmeister mit einem noch größeren Selbstvertrauen aufs Parkett?
Glandorf: Natürlich nimmt man die Euphorie mit in die ganzen Liga-Spiele und das hilft dann auch vor allem dabei, die Müdigkeit zu unterdrücken oder zu überbrücken. Man muss sagen, es läuft echt gut bei mir und auch insgesamt im Klub. Aber man freut sich schon jetzt auf den Sommer und ein bisschen Urlaub, um wieder Kraft zu tanken, weil es doch eine harte Saison war.Sport1: Es ist ja noch vieles möglich diese Saison. Wie sehen Sie die aktuelle Situation in Nordhorn?
Glandorf: Unser Ziel ist natürlich, Europapokal zu spielen und das wollen wir auf jeden Fall schaffen. Da sind wir auf einem sehr guten Weg. Ob es noch für weiter oben reicht, bleibt abzuwarten. Wir müssen jetzt Spiel für Spiel nehmen. Wir wollen alle Spiele gewinnen und ich denke, wir haben gute Möglichkeiten, den Europapokal-Platz zu sichern und dann haben wir unser großes Ziel erreicht.Sport1: Sie haben ein schweres Restprogramm. Gummersbach, Lemgo und Kiel auswärts. Liegt darin auch eine Chance?
Glandorf: Wir können auch da überall gewinnen. Wir haben sie zu Hause geschlagen, wieso sollen wir sie nicht auswärts schlagen können. Wir haben schon bewiesen, dass wir auswärts gut spielen können. Uns ist sicher nicht angst und bange.Sport1: Wie sehen Sie generell die Perspektive in Nordhorn in den nächsten Jahren? Ist die Meisterschaft keine Utopie mehr?
Glandorf: Ich finde, wir haben diese Saison bis jetzt schon eine überragende Saison gespielt. Bis auf die erwähnten Spiele, haben wir super Handball gespielt und ja auch gegen die Top-Teams gewonnen. Wenn die Mannschaft so zusammen bleibt, nächstes Jahr wird das ja auf jeden Fall noch so sein, dann haben wir gute Chancen, wieder oben mitzumischen. Vielleicht bekommen wir noch eine gezielte Verstärkung, dann ist einiges möglich mit unserer doch sehr jungen Truppe. Um Meister zu werden, müsste schon alles super zusammen passen, da fehlt uns eventuell die Breite im Kader.Sport1: Wie sieht es denn mit Ihren Wechselabsichten aus?
Glandorf: Ich habe Vertrag bis 2008, so lange bleibe ich auf jeden Fall in Nordhorn. Das habe ich auch allen mitgeteilt. Was danach passiert, ist vollkommen offen.Sport1: Gab es Anfragen von Top-Klubs?
Glandorf: Klar gab es Angebote, auch von Nordhorn. Ich werde das ganz in Ruhe für mich entscheiden mit meiner Familie, mit meiner Freundin. Ich denke, Ende des Jahres, spätestens Anfang nächsten Jahres wird sich zeigen, wie es weitergeht.Sport1: Könnten Sie sich auch einen Wechsel ins Ausland vorstellen? Bei Ciudad Real oder einem anderen Spitzenverein müssten Sie sich die Spielzeit eventuell mit jemandem teilen, wäre das noch zu früh?
Glandorf: Ja, für das Ausland wäre es, glaube ich, noch ein bisschen zu früh. Das ist kein Thema. Ich will mich weiterentwickeln und da ist es besser, erst mal einen Schritt zu machen als gleich zwei auf ein Mal.Das Gespräch führte Florian Regelmann
Quelle: sport1.de
Ich persönlich hätte gerne die Max-Werte bei Noka letzten Sonntag in der Campus-Halle. Da dürfte selbst Schwalb wie ein Ruhepol gewirkt haben... ![]()
ZitatOriginal von scrollan
bin mir sehr sicher, dass die schiris im rückspiel die fällige bestrafung von zeitz nachholen werden und flens somit das spiel gewinnt.und das ist dann auch gerecht!
Das ist doch lächerlich. Das Schiri-Gespann im Rückspiel in Kiel (die Herren Baum und Goralzcyk aus Polen) werden sicherlich unter sehr genauer Beobachtung seitens der EHF stehen und können sich mit Sicherheit keinerlei "ausgleichende Gerechtigkeit" leisten. Ganz abgesehen davon, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass sich ein Schiri-Gespann von der (unglücklichen) Leistung eines anderen Gespanns beeinflussen lässt. Sie werden allenfalls sich sagen: "Wir wollen nicht derart unter Beschuss geraten und alles richtig machen." Aber um der "Gerechtigkeit" willen... Das ist lächerlich.
ZitatAlles anzeigenOriginal von eisbeer
TuS N-Lübbecke - FA Göppingen
HSG Wetzlar - HSV Hamburg
TV Großwallstadt - HBW Balingen-Weilstetten
Wilhelmshavener HV - Eintracht Hildesheim
MT Melsungen - HSG Nordhorn
SG Kronau/Östringen - THW Kiel
SG Flensburg-Handewitt - GWD Minden
SC Magdeburg - HSG Düsseldorf
Sehe ich genauso... ![]()
ZitatOriginal von Bilbo
Falsch, denn wenn ein SR bei einem solchen Treffer ABSICHT unterstellt, handelt es sich um eine Tätlichkeit. Und die Strafe dafür sollte ja jedem, der hier mitliest, bekannt sein
Das ist doch gar nicht der Punkt. Es unterstellt ja (fast) niemand Zeitz die ausdrückliche Absicht beim Abschuss. Es geht aber eben darum, dass es nicht wirklich möglich ist, zumal in der Kürze der Zeit, zu entscheiden, ob Absicht vorlag (so dass eine Tätlichkeit bestraft werden würde), oder ob ein unabsichtlicher Kopftreffer statttgefunden hatte (was keinerlei Konsequenz hätte). Insofern muss etwas passieren im Regelwerk. Ich wüsste allerdings nicht, wie man das formulieren könnte.
Die Idee mit dem Helm finde ich nicht verkehrt. Ich denke da zunächst an einen Kopfschutz wie beim Amateur-Boxen, denn die Kräfte, die auf den Kopf wirken, sind wohl in etwa vergleichbar. Und wenn sich ein Torwart nicht das Gesichtsfeld einschränken lassen will, dann muss er sowas ja nicht tragen. Hannawald trägt ja auch keinen Tiefschutz meines Wissens (oder mittlerweile doch?). Und ein solcher Kopfschutz hat auch nur sehr bedingt ein Verletzungsrisiko, da er in erster Linie aus weichem Material gefertigt ist, um die Schlagwirkung zu dämpfen.
Was mich ein wenig stört bei der Regelauslegung ist folgender Gedanke: Wenn es tatsächlich der Fall ist, dass aus dem laufenden Spiel heraus (wie von Schwaniwolli angemerkt) durch einen Wurf keine regelwidrige Aktion passieren kann, so dass auch kein gesundheitsgefährdendes gefährliches Spiel möglich ist, schließe ich daraus, dass der Torwart Freiwild ist. Egal aus welcher Distanz ein Spieler auf den Kopf des Torwart wirft, auch wenn er es bei fünf Würfen fünf Mal macht. Es war ja aus dem Spiel heraus. Und das kann, darf es doch nicht sein. Entweder muss die Regel geändert werden oder die enge Auslegung wie von Schwaniwolli ist weiter zu fassen und sinngemäß, nicht dem Wortlaut nach zu verstehen.
ZitatOriginal von Magnus
Was da gebrüllt wurde, das geben wir hier am besten nicht wieder!
In Kiel wäre das sicher ganz anders... ![]()
Sicher ist es so, dass die Zuschauer Dinge von sich geben, die unter der Gürtellinie sind. Nur gehört das - gerade für den THW in Flensburg bzw umgekehrt - zum "Alltag" dazu, leider. Da darf man dann auch mal von einem Trainer erwarten, dass er sich dann zurückhält und sich nicht auf eine Stufe mit dem unflätigen Fan stellt, zumal wenn er sich vorher so und so oft eben darüber beschwert hat. Das tut mir leid, aber da müsste es meines Erachtens ein Disziplinarverfahren geben. Stefan Effenberg, der "Begründer" des Stinkefingers in deutschen Sportarenen (jedenfalls der erste, bei dem das hart geahndet wurde), bekam seinerzeit mehrere Spiele Sperre. Wahrscheinlich rettet Serdarusic die Tatsache eben vor einem Disziplinarverfahren, dass er mit Gelb "bestraft" wurde, so dass eben eine Bestrafung vollzogen worden ist.
Warten wir ab, was nächsten Sonntag in Kiel passiert. Wenn das Spiel ähnlich knapp verläuft wie in Flensburg, könnte es sehr unschön werden.
Regelauslegung zwei Mal innerhalb einer Spielsituation pro Kiel. Und nun haben die Schiris zwei Konzessionsentscheidungen getroffen. Also bis zu der Situation fand ich die Spanier CL-würdig, jetzt gleitet ihnen das Spiel aus der Hand.
Mal sehen, ob Kiel jetzt mit nur noch 7 Feldspielern die Ausdauer hat. Schönes Finale, Dramatik, Action, 110 % Einsatz und Kampf, was will man mehr als (fast) neutraler Zuschauer... ![]()
Halbzeitstand: 14 : 12, nachdem es schon 5 Tore vor stand für den HSV. Aber wenn die Schiris für fast jede Aktion des HSV Zeitstrafen geben, wird das auch mehr als schwer, ständig in Unterzahl zu spielen.
...Martin Strobel
ZitatAlles anzeigenInterview bei handball-world.com
Auf der Suche nach Herausforderungen: Martin Strobel im Interview
Aufregende Wochen hat der junge Mann vom Bundesliga-Neuling HBW Balingen/Weilstetten hinter sich. Mit gerade mal 20 Jahren folgte Martin Strobel dem Ruf des Bundestrainers und gab gegen Portugal sein Debüt in der Nationalmannschaft. Strobel war Spielmacher des Junioren-Europameisters und fügte sich auch im Verein glänzend in die ihm zugedachte Aufgabe auf der Mittelposition ein. Mehr noch: Mit 90 Toren ist er gegenwärtig erfolgreichster Werfer seins Teams. Und das, obwohl er nicht einmal sämtliche Spiele bestritt.
Hallo, Herr Strobel. Wie fühlte es sich an, zum ersten Mal bei der Nationalmannschaft gewesen zu sein?
Strobel: Das war schon ein Super-Gefühl. Ich hatte ja nicht unbedingt damit gerechnet, eingeladen zu werden. Aber die kurze Zeit mit der Mannschaft war schon echt klasse.
Keine Berührungsängste gehabt? Immerhin ist diese Mannschaft im Februar Weltmeister geworden.
Strobel: Doch, am Anfang schon. Ich hatte ein richtig komisches Gefühl, schließlich hatten die Jungs, die da zusammenkamen, schon so viel miteinander erlebt. Aber die gesamte Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen. Vor allem bei meinem Einsatz haben mich alle unterstützt. Das war echt super.
Waren Sie überrascht, als der Bundestrainer Sie anrief?
Strobel: Ich war schon sehr von meiner Nominierung überrascht, denn ich überhaupt nicht damit gerechnet. Martin Heuberger (Co-Trainer der DHB-Auswahl, Anm. der Red.) rief mich an, als ich gerade auf dem Weg ins Vereinstraining war. Pack deine Sachen, sagte er, und komm zum Schliffkopf (Trainingslager der DHB-Auswahl, Anm. der Red.).
Um weiter im Fokus von Brand zu bleiben, müssen Sie schon in der Bundesliga spielen. Wird das mit Ihrem Verein Balingen/Weilstetten gelingen?
Strobel: Bis jetzt sieht es doch ganz gut aus. Wir stehen besser da, als es viele Experten erwarten haben. Wenn wir den Klassenverbleib schaffen, wäre das eine echte Überraschung für die Liga. Wir haben den kleinsten Saisonetat, wir haben keine Stars in der Mannschaft.
Wo liegt denn dann das Erfolgsgeheimnis?
Strobel: Ganz einfach: Die Mannschaft ist jung, erfolgshungrig und auf der Suche nach Herausforderungen.
Das gilt insbesondere für Sie. Ungewöhnlich, dass ein gerade mal 20-Jähriger die Spielgestaltung übernimmt. Gibt es da keine Akzeptanzprobleme?
Strobel: Ach was. Das funktioniert reibungslos. Zu Beginn habe ich mich noch weitgehend im Hintergrund gehalten. Doch nach der schweren Verletzung von Alexander Job hatte ich keine Wahl mehr. Und jetzt bin ich sehr gut in diese Rolle hereingewachsen.
Ihr Bruder Wolfgang ist Kapitän der Mannschaft. Hilft Ihnen das?
Strobel: Natürlich! Wolfgang ist als Kapitän ein wichtiger Baustein in der Mannschaft und gilt durchaus als Spielerpersönlichkeit. Ich bekomme von der gesamten Mannschaft Hilfestellungen, von ihm aber ganz besonders.
Wie wichtig ist so jemand wie Ihr Trainer Rolf Brack für Ihre persönliche und Ihre sportliche Entwicklung?
Strobel: Ein Trainer, der nicht auf mich bauen würde, wäre für mich problematisch. Rolf Brack unterstützt mich, er vertraut mir und er hilft mir auch bei Dingen außerhalb des Spielfeldes. Das alles ist aber schon in der Zeit gewachsen, als wir noch in der zweiten Liga spielten.
Und falls Balingen doch absteigt: Gibt es andere Perspektiven?
Strobel: Ich gehe davon aus, dass wir nicht absteigen und konzentriere mich ganz auf den Klassenverbleib. Deshalb gibt es keinerlei konkrete Angebote. Aber ich weiß auch, dass die Konkurrenz immer auch auf die Vereine schaut, die im Abstiegskampf stecken und dort nach Spielern sucht, deren Vertrag mit dem Abstieg ausläuft.
Das Gespräch führte Arnulf Beckmann
ZitatOriginal von Mado92
es lag auch an einer sehr starken leistung vom THW Kiel
...allen voran Thierry Omeyer. Was der gehalten hat, unglaublich. ![]()
Zurück nach knapp fünf Stunden Aufregung und Spaß in der CoLinA... und frischgeduscht. ![]()
Das Ergebnis ist aus Hamburger Sicht mit eineinhalb weinenden Augen und einem halben lachenden Auge zu sehen denke ich. Sicher wäre das Team gerne noch einmal DHB-Pokalsieger geworden, aber Kronau hat heute vor allem die zweite Welle des HSV sehr gut unterbunden (Gensheimer war es glaub ich, der dauernd Pommes auf den Füßen herumtrat, als der HSV die Möglichkeit hatte, zweite Welle zu laufen). Die Dekungsarbeit beider Teams war vor allem in Halbzeit eins fast lehrbuchhaft, während in der Offensive beim HSV wenig zusammenlief. Halbzeit zwei war dann ein wenig besser und der HSV konnte auch zwei Mal einen größeren Rückstand der Kronauer aufholen, sich selber aber nie in Führung bringen. Jurasik war mit seinen Würfen nach rescht unten einfach zu unberechenbar für unsere Keeper, die das auch nach dem vierten Tor nicht kapierten... ![]()
Letztlich ein kampfbetontes Spiel ohne rechten Spielfluss in einer tollen Pokal-Athmosphäre. Kronau hat den Sieg wohl einen Tick mehr gewollt als der HSV. Glückwusnch zur verdienten Revanche ! ![]()
Das zweite Halbfinale war das "Vorspiel" zum CL-Finale. Um nichts anderes ging es da. Kiel wollte Flensburg demontieren (so schien es phasenweise), während Flensburg dagegenhalten musste, um Kiel nicht den psychologischen Vorteil zu geben. Es war viel Kampf, den Kiel etwas zu spät annahm in Halbzeit zwei, so dass es noch einmal mehr als eng wurde. Die Schlussminuten waren eines DHB-Pokalhalbfinales unwürdig, was die Zeitnehmer angeht. Indiskutabel. Kiel am Ende glücklicher, auch weil die SG nicht genau wusste, wie lange noch zu spielen war. Dennoch verdient, vor allem aufgrund einer überragenden ersten Halbzeit.
Das Finale morgen erwarte ich ausgeglichen. Wobei Kronau sicherlich nochmal die Intensität haben wird wie heute, während der THW vielleicht einen Gang zurückschalten könnte im Hinblick auf die nächsten Wochenenden.
ZitatOriginal von OsloStar
Warum Vorteil für den HSV? Wir hatten doch heute ein Heimspiel! hi:
Das was ich schon seit dem letzten Final Four sage: Es gibt keinen echten Heimvorteil für den HSV. Das ist nur eine Phrase gewesen. Jede norddeutsche Mannschaft (zumal Kiel und Flensburg) hat genug Fans, die auch zum F4 kommen, ohne dass ihr Team zwingend dabei ist. Was man heute wieder einmal gespürt hat. Und da die Kröstis einmal mehr sich hervorragend in Szene gesetzt haben, waren sie stimungsmäßig - auch von einigen Fans aus Kiel und Flensburg unterstützt - ganz weit vorne. Hut ab!
Die haben sich hoffentlich um 13 Tage verspätet. Das wäre ein wirklich guter April-Scherz. Als realisierbare Idee taugt das nix. Denke ich.
ZitatOriginal von meteokoebes
Und ich frage mich, warum die deutschen Spieler für den THW so teuer sind, aber für einen Verein wie Lemgo trotzdem erschwinglich sind. Vom Etat her liegt der TBV doch noch einiges unter dem THW.
Da hat Schwenker nach meinem Verständnis eher die Tatsache bemängelt, dass ein deutscher Spieler mehr kostet als ein internationaler Spieler auf gleichem / ähnlichen Niveau. Und da ist was dran.
Die Spitze gegen die Kröstis und den HSV muss dabei sein, auch und gerade im Vorfeld des Final Four. Und jeder weiss, dass der THW als Zuschauerkrösus auch auf Sponsoren angewiesen ist, die vielleicht etwas breiter gestreut sind als in Mannheim und Hamburg, aber nichtsdestotrotz überlebensnotwendig. Insofern muss man die Polemik einfach als eben diese abtun.
Was mich da viel mehr stört ist das Ausweichen bei der Frage nach der Nachwuchsförderung. Schwenker sagt recht deutlich, dass es Sache des Landesverbandes sei, den Nachwuchs zu fördern, aber nicht einer Spitzenmannschaft zuzumuten wäre. Frei nach dem Motto "Der LV bildet die Spieler aus, die wir uns dann kaufen können, wenn sie nicht zu teuer sind." Da hakt es. Und wenn man Moritz Weltgen (als einzigen Spieler mit Zweitspielrecht) etwa lediglich in vier Saisonspielen überhaupt in den Kader beruft, wobei der THW wirklich nicht immer 14 Spieler gemeldet hatte, und dann noch nicht einmal in allen Spielen trotz teilweise klarster Spielstände zum Einsatz bringt, wirkt die Feststellung, dass man grundsätzlich Nachwuchs gezielt aufbauen wolle, ein wenig fadenscheinig.
ZitatOriginal von OsloStar
Zum Glück muss auch der HSV erst noch ein 1/2 Finale spielen .....
...was gegen die Kröstis in ihrer jetzigen Verfassung sicherlich kein leichtes Spiel wird. Ich denke, dass das Spiel intensiver geführt werden wird als das andere Halbfinale. Leider...
ZitatOriginal von Linksaussen
39:17. ist das schon deutlich oder nur erwartet? naja. ich hätte gedacht, daß kiel sich in der 2. hz schon mal ein bißchen schont, aber sieht ja nicht so aus.
Wie auch... eine zweite Garde zum Einwechseln hat der THW nicht, und dass ein Karabatic oder Andersson einen Gang zurückschalten können / wollen, halte ich eher für unwahrscheinlich. Aber 22 Tore ist schon reichlich.