Naja, mit 966,58 liege ich noch unter der 1.000er Marke... Ich brauch dann halt ein reich verziertes Totenhemd. So mit Goldfäden und Perlenstickereien und so... ![]()
Beiträge von Brummsel
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Original von Teddy
Aus dieser Differenz leitet sich ja auch der Vorwurf an Ecclestone ab, er habe die Todesmeldung absichtlich verzögert, um das Rennen ablaufen lassen zu können, weil er es hätte abbrechen müssen, wenn der Tod Sennas offiziell schon während des Rennens festgestellt worden wäre.
Aber daraus irgendeinem Fahrer einen Vorwurf zu machen, das Rennen nicht beendet zu haben, ist schlicht unangebracht. Zumal es Verträge der Teams, FIA, Rennstrecken etc. gibt, dass das Rennen zu Ende gefahren zu werden hat, so es denn machbar ist. Und wenn Bernie Ecclestone sagt "Das Rennen läuft weiter!", dann läuft es weiter. Sonst riskieren Teams und Fahrer Strafen.Schumacher oder wem anders - außer Ecclestone - den Schwarzen Peter zuspielen zu wollen ist nicht haltbar. Aber da redet man ja wohl gegen eine Wand...

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Heute früh gabs im ZDF-Morgenmagazin einen Bericht mit Bildern über das Spiel... Empfand ich als sehr positiv. Im Mittelpunkt stand u.a. Henning Fritz. Dauer: Etwa eine Minute. Mal schauen, ob es morgen auch einen Bericht gibt.

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Das ganze ist doch eher amüsant: "Schumi der Held" oder "Schumi der Anti-Held". Sich deswegen so groß zu echauffieren und von Beleidigung oder Ähnlichem zu sprechen, ist ein, zwei Nummern zu groß...

Ad 1: Für die einen wird er Held bleiben, für die anderen eben ein Armleuchter. Oder was auch immer.
Ad 2: Was hat er denn gemacht? Viel anderes, als in Mannschaftssportarten an jedem Spieltag getan wird? Wenn ein Spieler unfair zu Werke geht, wird er / die Mannschaft bestraft. In der Formel 1 nicht anders. Nur dass bei Schumis Vergehen halt immer gleich zig Fernseh- und Radiostationen davon berichtet haben, ganz zu schweigen von der Presse (Schummel-Schumi u.a.), nicht zuletzt weil eben ein Fahrer im Mittelpunkt steht. Er hat manchmal Mist gebaut und wurde dafür bestraft. Genau wie Senna, Prost, Mansell, Villeneuve und, und, und. Nur bei Schumi ist genau dieses immer stärker ins Gewicht gefallen als bei anderen Fahrern.
Ja, er polarisiert. Ihn jetzt aufgrund seiner Regelverstöße, die adäquat geahndet wurden, als "bösartig" oder "charakterlich mies" hinzustellen, ist meiner Meinung nach deutlich übertrieben. Er hat nicht das Image eines Mika Häkkinen oder eines Ayrton Senna. Muss er auch nicht, er hat sieben WM-Titel geholt. Und davon nur einen - seinen ersten gegen Damon Hil - unter Umständen, die mehr als zweifelhaft waren. Dass er es nicht allen recht machen konnte - wen interessierts in 10 Jahren?
Ad 3: Schumacher ist nun einmal nicht ein Mensch, der in der Öffentlichkeit große Emotionen zeigt, anders als viele andere Fahrer. Deswegen wurde und wird er vielfach als "unterkühlt" angesehen. Das ist nun einmal seine Art. Davon jetzt aber darauf zu schliessen, dass er "eiskalt" oder "berechnend" sei, dürfte ebenfalls zu weit hergeholt sein. Wahrscheinlich werden ihn nur sehr wenige Menschen emotional wirklich kennengelernt haben.
Übrigens soll es Leute geben, die sich darüber beschweren, wenn sich jemand ständig und immer und überall in den Vordergrund drängelt und eine Show aus seiner Person macht. Das geht Schumi auch ziemlich ab. Es sind halt in den letzten Jahren ständig Kameras bei dem Sportler Nr. 1 in Deutschland (geht man von Einnahmen aus) dabei gewesen, so dass er kaum einen Schritt in der Öffentlichkeit unbeobachtet machen konnte. Aber er hat sich nicht groß aufgespielt oder anderen die Show gestohlen (außer durch Leistung).
Ad 4: Der Unterschied zu den Ackermänenrn dieser Welt ist der: Ein Michael Schumacher entscheidet nicht mit einem Federstrich über zigtausende Familien, ein Ackermann schon. Wenn irgendein Top-Manager beschliesst, dass etwas mehr Unternehmensgewinne nötig sind, wird dies vielfach dadurch zu erreichen versucht, dass Mitarbeiter entlassen werden oder zumindest ihre Arbeitsverträge negativ geändert werden (Kurzarbeit, 1-Euro-Jobs, etc.). Und wenn dann besagter Manager eben wegen dieser gesteigerten Gewinne - und damit verbundener Kurs-Steigerungen - eine Prämie von einer Mio. Euro bekommt, ist das aus Sicht vieler Menschen extrem zynisch. Und deswegen besteht da ein großer Unterschied.
P.S.: Ackermann ist hier nur als Beispiel genannt, es gibt noch viel zu viele andere Manager, die ähnlich denken (müssen, da sie sonst selber ersetzt werden...).ZitatOriginal von Magnus
Ich lege auch noch einen drauf:
Hat dieser "Sport" in unserer heutigen Zeit noch seine Daseinsberechtigung???
Erwachsene Männer rasen wie Wahnsinnige 60 oder 70 mal im Kreis einen Kurs ab und bespritzen sich anschließend mit Champagner, und das nachdem diese Herren für diesen Unfug hunderte von Litern Triebstoff verballert haben.
Welche Daseinsberechtigung haben dann Sportarten wie Handball (14 + 2 Verrückte rennen dauernd auf einem Spielfeld hin- und her und versuchen, einen einzigen Ball in ein Tor zu werfen, wo doch jeder einen eigenen nehmen könnte...), Radfahren (hunderte Verrückter strampeln erst einen Berg hoch, um ihn dann wieder runterzufahren, anstatt dass sie drumrumfahren oder ein Auto nehmen), Marathon, Fußball, sonstwas...Sieh es mal sorum: Solange dadurch, dass 22 Fahrer für etwa vier bis fünf Stunden (mit Vorberichterstattung, Quali, Rennen und der nachträglichen Zusammenfassung) mehrere hunderttausend Asphaltjunkies von der Straße und vor den Fernseher bringen, ist das doch gerechtfertigt: Deutlich weniger Spritverbrauch, deutlich weniger Raser auf den Straßen...

Ernsthaft, die Frage nach dem Sinn eines Sports kann man immer stellen. Aber auch hier gilt: Wems gefällt... Für manche ist es eben der Kick schlechthin, Formel 1 zu sehen. Was ich auch nicht nachvollziehen kann.

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Original von michel b.
BTT: Doll wird diese Woche erstmal Ruhe haben, wenn er Hannover schlägt und die Verletzen zurückkommen, kann es wieder aufwärts gehen.
Doll würde gerne diese Woche deutlich weniger Ruhe haben, als er jetzt hat: Die DFB-Pokalspiele stehen an. Und die Stuttgarter Kickers spielen gegen Hertha. Da wäre Doll lieber nicht Zuschauer, sondern Trainer beim zweiten Saisonsieg...
Wenn der HSV jetzt gegen Hannover und Wolfsburg gewinnt, kann es tatsächlich sein, dass der Verein auf einem einstelligen Tabellenplatz überwintert... Und zur Herbstmeisterschaft sind es auch nur 8 Punkte...

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Original von Ché Guevara
Ich sags ja... dem Bruno tut die Luft da oben nicht gut...
Ach, Du meinst, er spielt dann beim Gastspiel in der HoHa groß auf und wirft uns mit 11 Treffern zum Sieg?
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Original von sg-fan86
Gabs dass eigentlich schonmal, dass ein Torwart in der buli aus dem Spiel heraus mehr als ein Tor gemacht hat?(ich glaub der tw der tunesischen natio macht es ganz gerne...)
Super Leistung von Marcin, dass kann ruhig so weiter gehen....
Das Bruderduell hat Marcin heute jedenfalls für sich entschieden. Im HSV-Ticker wars manchmal schon ganz lustig zu lesen... "Krystof Lijewski verfehlt... Marcin Lijewski trifft... Krystof Lijewski trifft... Marcin Lijewski trifft"... Das schien eine Art Familienduell zu werden, phasenweise...
Schade, dass es nicht gereicht hat. Mit wenigstens einem guten Torwart hätte man wohl tatsächlicheine Chance gehabt, das Spiel zu gewinnen. Aber ganz ohne gehts eben nicht.
Nuja, jetzt haben wir gegen Kiel, Magdeburg und Flensburg verloren. Das ist - zumal auswärts in Flensburg und Magdeburg - zu verschmerzen. Aber wenn man eine echte Spitzenmannschaft sein will, sollte man auch schon mal einen Punkt (oder zwei) gegen andere Spitzenteams holen. Rückspiele abwarten...

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Heute scheint Doll alles richtig gemacht zu haben, jedenfalls wenn man das Ergebnis betrachtet: HSV gewinnt das erste Pflichtspiel in dieser Saison (sieht man mal von dem Ligapokalspiel gegen Hertha ab) mit 2:1 bei Bayer Leverkusen. Eingewechselt: Paulo Guerrero (68. Minute), Torschütze: Paulo Guerrero (70., 86. Minute). Goldenes Händchen.
Endlich kann ich mich mal auf eine Berichterstattung im Fernsehen vom Fußball richtig freuen...

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Original von Sepp
EDIT: Bush hat Nordkorea vor dem Verkauf von Atomwaffen an den Iran oder das "Terrornetzwerk" Al-Qaida gewarnt ...Wetten, dass auf kurz oder lang genau solch ein Verkaufsversuch unterstellt wird?

...mit der Folge, dass die USA dann "gezwungenermaßen" gegen Nordkorea militärisch vorgehen müssen? Würde jedenfalls gut zu der alten neuen Anspruchshaltung der USA passen: We are God... Nachzulesen (nicht so direkt, aber zwischen den Zeilen) bei [url=http://www.spiegel.de/wissenschaft/w…,443228,00.html]Spiegel Online[/url]. -
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Original von Sepp
Ich halte Nordkorea noch nichtmal für fähig, überhaupt eine Atomrakete abschießen zu können. Die Sprengköpfe sind derzeit wohl noch zu schwer, um sie überhaupt auf Raketen montieren zu können. Und ob sie dann explodieren ist noch eine ganz andere Frage.
Nordkorea wird schon eine Rakete mit einem gewissen Test-Gewicht losgeschossen haben. Und 100 kg sind 100 kg, egal ob sie in Form von Federn, Blei oder Uran vorliegen. Aber Du hast sicher Recht, dass Kim Jong-Il die Bombe zur Abschreckung haben will, nicht um sie einzusetzen.Und was das Irrationale von George W. Bush betrifft, er re(a)giert aus seiner Sicht sehr rational. Nur ist seine Sicht derart anders, dass sie für mich und wohl auch viele andere als irrational erscheint.
Bush hat ein Sendungsbewusstsein wie ein religiöser Führer. Dieses ist jedoch nicht seine Idee, sondern sie wurde ihm quasi "eingegeben". Allerdings kaum von Gott, sondern von auch sehr rational denkenden Personen innerhalb seiner Administration, allen voran Dick Cheney.
Die Sendung, die Bush an den Mann bringen will, zielt vor allem darauf, a) die amerikanische Art der Demokratie überall zu installieren, b) dies zur Not mit Waffengewalt zu machen (Irak) und c) die Welt davon zu überzeugen, dass nur die USA für Recht und Ordnung sorgen können. Das ist im Falle des Irak zu einem nicht unwesentlichen Teil schiefgegangen, mal schauen, ob Nordkorea da besser funktioniert.Das Problem ist nicht George W. Bush selber, das Problem sind seine Vertrauten, die ihn nur selektiv informieren und ihn dazu bringen, Entscheidungen zu treffen, die diese Berater sich bereits vorher en detail ausgedacht haben. Sicher sitzt Bush am Hebel der Macht, aber er ist nicht viel mehr als eine charismatische Marionette.
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Original von Felix0711
Das hast du schön gesagt, Hereticus
Was ist ein Verteidigungskrieg?
ZitatOriginal von Felix0711
Ich bin gespannt, ob bald ein zweiter atomarer Test erfolgt und wie die USA, die ja nicht direkt gefährdet sind, sowie China darauf reagieren werden.
Spannend ist vor allem die Frage, wie Japan reagiert, wenn ein halbwegs (?) wahnsinniger Diktator keine 1000 km vor den japanischen Inseln eine atomare Waffe mit entsprechender Reichweite besitzt, um diese nach Tokio zu schicken. Ganz zu schweigen von Südkorea.Aber es ist sowieso eine Sache, einen Atomtest zu veranstalten, und eine ganz andere, eine solche Bombe mittels einer Rakete über hunderte Kilometer per Rakete abzuschiessen und zur Detonation zu bringen. Kim Jong Il weiss auch, dass er dann nicht länger regieren wird können.
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Auch wenn die Überschrift des Thread doch etwas überdimensioniert erscheint (inhaltlich, nicht optisch...
), so ist das Thema doch ernst genug, um auch mal sachlich dazu etwas zu schreiben. Bzw. zu zitieren. Allerdings diesmal von [url=http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,442988,00.html]Spiegel-Online[/url].ZitatAlles anzeigenSpiegel-Online
KriegsrhethorikUSA warnen Nordkorea vor weiterem Atomwaffentest
Der Ton zwischen den USA und Nordkorea verschärft sich dramatisch: Washington erklärte heute, ein zweiter Atomwaffentest werde als kriegerischer Akt bewertet. Zuvor hatte Pjöngjang allen Staaten mit "gnadenlosen" Schlägen gedroht, die sich an Uno-Sanktionen beteiligen.
Washington/Soul - Die USA machten heute deutlich, dass sie nicht bereit sind, einen weiteren Nuklearwaffentest des Regimes in Pjöngjang hinzunehmen. Ein neuerlicher Versuch werde als kriegerischer Akt betrachtet, sagte Vize-Außenminister Christopher Hill heute im südkoreanischen Seoul.
Auch Nordkorea hat heute seine Tonlage erneut verschärft: Pjöngjang drohte jedem Land "erbarmungslose" Gegenmaßnahmen an, das die vom Uno-Sicherheitsrat beschlossenen Sanktionen umsetzt. Zudem nannte das Regime die Strafmaßnahmen der Uno offiziell eine Kriegserklärung. Sie basierten auf dem Wunsch der USA, das sozialistische System koreanischen Stils zu zerstören, hieß es in einer heute von den staatlichen Medien verbreiteten Erklärung eines nordkoreanischen Außenamtssprechers.
Die Regierung in Pjöngjang lehne die entsprechende Uno-Resolution komplett ab. "Die Demokratische Volksrepublik Korea will Frieden, aber sie hat keine Angst vor Krieg", zitierte die amtliche Nachrichtenagentur KCNA aus der Erklärung. "Sie will Dialog, ist aber jederzeit zur Konfrontation bereit." In der Erklärung hieß es auch, Nordkorea habe das Recht zum Besitz von Atomwaffen. Ob das Land einen weiteren Atomtest durchführen werde, blieb unerwähnt.
Vertreter der Europäischen Union äußerten sich besorgt über den eskalierenden Streit. Sollte Pjöngjang einen weiteren Test vornehmen, dann "sähe es danach aus, als ob Nordkorea alles tut, um so provokativ zu sein wie nur möglich", sagte die britische Außenministerin Margaret Beckett.
Zuvor hatte bereits Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier betont, wichtigste Aufgabe der internationalen Gemeinschaft sei es, "den Nordkoreanern klarzumachen, dass es nach diesem Test keine weiteren Tests geben darf". Der EU-Außenbeauftragte Javier Solana erklärte, der Atomwaffentest in Nordkorea habe gezeigt: "Wir müssen alle sehr hart arbeiten, damit sich Massenvernichtungswaffen in der Welt nicht weiter ausbreiten."
Über einen möglicherweise bevorstehenden neuerlichen Test in Nordkorea haben amerikanische TV-Sender berichtet. US-Spionagesatelliten hätten Aktivitäten von Menschen und verdächtig wirkenden Fahrzeugen in der Nähe jenes Gebiets aufgezeichnet, in dem Nordkorea vor einer Woche den ersten unterirdischen Atomtest unternommen haben soll, berichteten NBC und ABC übereinstimmend. US-Vertreter hätten angegeben, dass sie sich zwar nicht sicher sein könnten, was genau rund um das Gelände vorginge. Es könne sich ihrer Einschätzung nach aber durchaus um Vorbereitungen für einen weiteren Nukleartest handeln.
In Seoul bestätigte heute ein Vertreter der Regierung, dass es Anzeichen gebe, wonach Nordkorea einen zweiten Test vorbereite. Er fügte aber hinzu, es lägen keine eindeutigen Hinweise vor. Auch Japan hält einen zweiten Atomwaffentest Nordkoreas für möglich. Außenminister Taro Aso sprach heute von "Informationen" über Vorbereitungen für einen weiteren Test. Er könne jedoch keine Einzelheiten publik machen.
Demnach sieht es wohl so aus, als würde die Zeit der gegenseitigen Provokationen weitergehen, in erster Linie von Nordkorea ausgehend. Allerdings verhalten sich US-amerikanische und auch eropäische Diplomaten nicht erst seit dem Test wie die Axt im Walde, wenn vor allem seitens der USA immer wieder vom "Schurkenstaat" gesprochen und stets das Bild Nordkoreas dergestalt gezeichnet wird, als sei die dortige Führung als Einzige daran interessiert, dass der Konflikt eskaliert.
Ohne Staaten wie Nordkorea hätte das US-Militär doch keinerlei Grund, derart hohe Summen aus dem US-Haushalt für sich in Anspruch zu nehmen. Man sollte sich durchaus mal die Zeit nehmen und sich die Frage stellen: Wollen die USA überhaupt den "Weltfrieden" oder passt es ihnen nicht ganz gut, dass es an mehreren Ecken der Welt ein wenig (mehr) Zoff gibt? Der Irak-Krieg etwa war lediglich eine Maßnahme, um einerseits an das Öl zu kommen und andererseits die US-Streitkräfte zu modernisieren, indem alte, überholte Waffensysteme verbraucht wurden, so dass Neuanschaffungen gemacht und durch den immer wieder propagierten "Krieg gegen den Terror" die Notwendigkeit moderner Kampfsysteme durchgesetzt werden konnten. Von beiden Maßnahmen profitiert in erster Linie die US-Industrie. Dass Halliburton, der weltweit führende Ausrüster für Ölindustrie, der Konzern ist, bei dem ein größerer Teil der Cheney-Bush-Administration angestellt war, bevor Bush 2000 durch diese merkwürdigen Florida-Stimmen zum Präsidenten befördert wurde, ist nur eine Randerscheinung.
Nordkoreas Waffenträgersysteme reichen gerade einmal aus, um Japan zu erreichen, was bei Raketentests unlängst nachgewiesen wurde. Insofern sind die USA nicht wirklich der Gefahr eines atomaren Angriffs ausgesetzt (im Gegensatz zu Japan). Allerdings kann Bush dadurch erreichen, dass in das Raketenabwehrprogramm noch deutlich mehr Geld gepumpt wird als bisher.
So wie ich die Lage einschätze, wissen die USA schon ganz exakt, welche strategischen Ziele sie im Ernstfall angreifen müssen. Und es bedarf nur eines Anrufs des USPaCom-Leiters, um eben diese Gegenmaßnahmen einzuleiten, bevor sich auch nur ein nordkoreanisches Flugobjekt in die Luft erhebt.
/edit:
ZitatOriginal von Snuffmaster
3. Korea drückt sich schon seit einiger Zeit immerwieder gegen China herraus. Nur ein atomarer Angriff würde weitreichende Folgen haben, von denen du anscheinend es nicht so recht weißt oder@Hereticus
Man muss uns nicht unbedingt angreifen, um die Wirtschaft nahezu zum erliegen zu bringen. Nach dem 11.9. ist die Börse zusammen gekracht, einige Firmen haben sich seit dem nicht wieder berappelt. Dann tasuch mal 2 Flugzeuge gegen eine Atombombe aus, die auf die USA fällt...Und würde es nur bei dem einen land bleiben? Oder würden andere Länder die "Panik" ausnutzen und ebenfalls anfangen verstärkt Krieg zu führen?
Die politische Führung in Nordkorea hat nicht das Ziel, die weltweite Wirtschaft zum erliegen zu bringen. Das würde ihre eigene Wirtschaft, die sowieso schon marginal bis imaginär ist und stark von Importen abhängt, völlig zum Erliegen bringen.
Es geht Nordkoreas Regenten nur darum, nicht das Gesicht zu verlieren, weder vor den USA, noch vor China und schon gar nicht vor deim eigenen Völk. Die atomare Rüstung bringt in der Vorstellung Nordkoreas so etwas wie einen "Punktsieg" ein, der das Volk von der Qualität der Führung überzeugen soll. Jetzt den USA nachzugeben und vom Atomprogramm abzulassen würde den totalen Gesichtsverlust bedeuten und das System wohl zum Umkippen bringen. Und genau das will die Führung dort verhindern.ZitatOriginal von Snuffmaster
Bisher hatte sich niemand getraut Korea wirklich anzugreifen. Irak und Iran waren immer im Blickzentrum. Auch wenn ich nicht grade der Freund von Kriegerischen Auseinandersetzungen bin, so sehe ich aber bei Korea doch großen Handlungsbedarf.
Ähm, verstehe ich Dich richtig wenn Du der Ansicht bist, dass man einen Präventivschlag, also einen Angriffskrieg, durchführen solle? Bitte sag, dass ich Dich falsch verstehe... -
Dem Spieler von Reading Absicht zu unterstellen ist nach den Bildern auf Youtube nicht gerechtfertigt. Sehr viel Pech dabei und wohl auch etwas Ungeschick, aber Absicht sicherlich nicht. Wenn Mourinho das anmerkt, so ist das einmal mehr ein Indiz dafür, dass er ein "Loudmouth" ist. Er schützt halt seine Spieler auf seine Weise. das sollte man nicht überbewerten.
Stellt sich bloß die Frage: Warum ist Cech da rausgegangen? Der Ball war etwas mehr als 10 m vom Kasten entfernt, ein Chelsea-Spieler war mindestens so dicht am Ball dran wie der Spieler von Reading, das fällt für mich in die Kategorie "da muss ein Torwart nicht hingehen". Zumal das Verletzungsrisiko eben nicht gering ist, wenn zwei Spieler mit ~ 20-30 km/h angerauscht kommen.Gute Besserung an die beiden Keeper!
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Zitat
Original von Ché Guevara
Das hab ich mich auch gefragt. Heinevetter war gegen FAG, in Nordhorn und ja auch gestern anscheinend wieder Extraklasse. Er ist meiner Meinung nach gerade der stärkste deutsche TW.
0Und Kretzsche erlebt gerade wieder seinen x-ten Frühling oder wie??
Im Forum habe ich irgendwo gelesen, dass Kretzsche offenbar dann Extraklasse spielt, wenn es um Vertragsverlängerungen oder neue Verträge geht. Dann hoffen wir mal für den SCM, dass sich die Lage bei Kretzsche noch lange nicht klärt...
Das Gejammer von Rudolph ist doch nur ein (missglückter) Versuch, etwas Sand ins Getriebe des Gegners zu streuen, wie es viele Vereine machen. Man schaue sich nur das verbale Gezetere im Vorfeld eines Spiels THW - HSV an. Das sollte nicht überbewertet werden.
Heinevetter ist wohl momentan in bestechender Form. Warum ihn dann rausnehmen?
Fazit: Magdeburg spielte wohl auf ganzer Linie gut bis überragend, der HSV fand offenbar mit Ausnahme der Torhüter nicht / kaum statt. Insofern ist ein solcher Sieg des SCM nur logische Konsequenz.
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Aua... 31 Gegentore sind ja gegen Magdeburg nicht so ungewöhnlich. Aber nur 20 eigene Tore sind eben deutlich zu wenig, wenn man eine Spitzenmannschaft sein will. Zwei Spiele gegen zwei "Große", zwei Niederlagen, die vor allem in der Höhe bedenklich stimmen. Wenigstens gewinnt der HSV diese Saison die (nominell) "einfachen" Spiele. Da sollte ein einstelliger Tabellenplatz drin sein.

So, jetzt in Flensburg und Großwallstadt. Vielleicht gibts ja da irgendwas zu holen, sofern die Truppe ihre technischen Fehler mal sein lässt. Wenn eine Klatsche eine "Jetzt-erst-recht"-Stimmung zur Folge hat, dann dürfte Flensburg ein Selbstgänger werden.

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Dazu passend auch ein Artikel aus der Mopo:
ZitatAlles anzeigenHamburger Morgenpost
HORROR-LOS!
4500 Kilometer für ein Spiel
Schwalb-Team muss im Europacup nach Saporoschje reisen
NILS WEBER, DHAch du Sch...!" So begeistert reagierte HSV-Boss Andreas Rudolph, als ihn die MOPO mit dem wenige Minuten zuvor in Wien zugelosten Gegner im Europapokal der Pokalsieger konfrontierte: ZTR Saporoschje. Wer jetzt schon weiß, wo das liegt, sollte sich umgehend bei "Wer wird Millionär" bewerben.
Saporoschje ist eine 820000 Einwohner zählende Industriestadt in der Zentral-Ukraine. Mit Hin- und Rückreise macht das mal eben schlappe 4500 Kilometer. Das wird ein anstrengender Trip für den HSV - und ein verdammt teurer.
"Schlimmer hätte es nicht kommen können", stöhnt Trainer Martin Schwalb. "Das wird ganz schwierig, die haben eine gute Mannschaft. In Kombination mit der beschwerlichen Anreise ist das ein ganz hartes Los."
Der Kader des ukrainischen Vorzeigeklubs und Serienmeisters, der in der letzten Saison überraschend nur Zweiter wurde und deshalb ausnahmsweise mal nicht Champions League spielt, ist gespickt mit einheimischen Nationalspielern, unter anderem mit Abwehr-Riese Wladimir Kysil, der beim HSV mal im Probetraining war. Der mittlerweile eingebürgerte deutsche Nationalmannschaftsstar Oleg Velyky begann bei ZTR seine Profikarriere.
Zu allem Überfluss hat der HSV erst Heimrecht. Die Drittrunden-Partie (die ersten beiden hatte der HSV spielfrei) findet vermutlich am 4.11. um 19 Uhr in der Alsterdorfer Sporthalle statt. Zum Rückspiel (11. November, 17 Uhr, die Halle fasst 3000 Fans) wollen die Hamburger ein Flugzeug chartern. "Das wird auf jeden Fall ein Zuschussgeschäft", sagt Geschäftsführer Piet Krebs. Die Chance, Saporoschje das Heimrecht abzukaufen und beide Spiele in Hamburg zu bestreiten, ist sehr gering.
Spielerberater Stefan Bögel, Kenner des ukrainischen Handballs, sieht die Sache entspannt: "Saporoschje wird kein Problem für den HSV sein."
Das Heimrecht abzukaufen dürfte wohl nicht möglich sein, wie sich der Mopo-Artikel liest. Dann gehts wohl in Richtung Zentralukraine. Mal schauen, wie sich das anlässt. Bei Wikipedia ist die Stadt jedenfalls bekannt und es ist recht informativ, was man über sie erfährt.
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Vor zwei Jahren konnte man Minsk ja das Heimrecht abkaufen. Vielleicht gelingt das ja auch bei Zaporozhye, wobei ich keine Ahnung habe, ob die Mannschaft nicht vielleicht einen finanzstarken Sponsor im Rücken hat ähnlich wie Astrachan (das zugegeben nicht in der Ukraine liegt...
). Sportlich sollte das machbar sein, auch wenn das Rückspiel auswärts stattfindet. Mal schauen, was dabei rauskommt. 
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Original von Ronaldo
In guter alter Tradition......Als Joker kommen natürlich der HSV dazu, aus alter Tradition regelmäßiger Trainerwechsel....
Hui, nach vier Spielzeiten gehört der HSV Hamburg zu den "Traditionsklubs" einer wenn auch etwas fragwürdigen Kategorie. Aber schön, das Wort Tradition im Zusammenhang mit dem HSV Hamburg zu lesen.
Da Schwalb vor den Spielen gegen Magdeburg, Flensburg und Großwallstadt recht sicher auf seinem Stuhl zu sitzen scheint, jedenfalls schreibt nicht einmal Dirk Hoffmann von der Mopo etwas anderes, wird der nächste Wackelkandidat wohl aus den Reihen der anderen Vereine kommen. Momentan wohl am ehesten Gopin von Hildesheim, wobei ich mir auch nicht sicher bin, ob in Ostwestfalen die Herren Ratka (GWD Minden) und Pfänder (TuS N-Lübbecke) so sicher sitzen. Irgendwie scheint sich die Diskussion auf diese Gegend zu konzentrieren, zumal Hildesheim ja nicht wirklich weit entfernt liegt.
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Sollte Hildesheim die nächsten drei Spiele gegen Minden, Kiel (gegen die ein Sieg sicher fest eingeplant war vor der Saison...
) und in Düsseldorf verlieren, wird Gopin wohl kaum noch zu halten sein. Wenn die Eintracht jedoch mindestens 3 Punkte holt, dürfte sein Arbeitsplatz wieder deutlich sicherer sein. Und das ist gegen Minden und auch in Düsseldorf machbar denke ich. Bei Kiel wird die Frage sein: Mehr oder weniger als 10 Tore? 
(Vielleicht sollte man den Threadnamen ändern: Wo gibt es die nächste Trainerentlassung? oder so...)
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Zitat
Original von Rentner
VfL-Chef Hans-Peter Krämer rechnet damit, dass sein Abwehrchef Sverre Andreas Jakobsson frühestens Mitte Dezember wieder zum Einsatz kommen kann.
Damit hat der VfL nach François-Xavier Houlet, der gestern wieder Zuhause erwartet wurde, und Denis Zakharov nun einen dritten Langzeitverletzten. "Wir müssen etwas tun", sagt Manager Stefan Hecker. Die VfL-Verantwortlichen denken dabei unter anderem an eine kurzfristige Verpflichtung von Thomas Knorr, der beim HSV Hamburg nicht mehr richtig zum Zug kommt. Er könnte Jakobsson in der Abwehr vertreten.(Quelle.OVZ vom 07.10.2006)
Laut Hamburger Morgenpost vom 10. Oktober ist das Thema wohl vom Tisch:
ZitatGummersbach wollte Knorr - aber er bleibt HSVer
DIRK HOFFMANNEr ist immer ein Vorbild an Kampf und Leidenschaft. Thomas Knorr spielt in der fünften Saison für den HSV. Jetzt wollte der VfL Gummersbach den Routinier holen!
"Ja, stimmt. Die Anfrage lief ganz offiziell über den HSV", so der Allrounder zur MOPO, "es wäre sehr reizvoll gewesen. Und sportlich bin ich in Hamburg gerade nicht zufrieden." Klar, der 35-Jährige bekommt wenig Einsatzzeit. Und Tabellenführer Gummersbach hat viele Verletzte, sucht einen starken Abwehrspieler. Doch Knorr hat abgesagt: "Aus privaten Gründen. Mein Sohn Juri ist gerade in die Schule gekommen." Jetzt sucht Knorri weiter beim HSV seine Chance. Mit vollem Einsatz - wie immer.
(MOPO vom 10.10.2006)