Beiträge von Brummsel

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    Original von Lothar Frohwein
    Griechenlands Verhalten ist ja auch unendlich schlimmer, als z.B. Ausschreitungen nach einem WM-Quali-Spiel zw. den Türken und der Schweiz. Da muss man auch mal hart durchgreifen... ;)


    Da vergleichst Du Äpfel mit Birnen. Die einen Szenen spielen sich auf dem Platz ab. Das ist sicherlich nicht schön anzusehen, aber man hat sich auf einen Grundkodex geeinigt.

    Das andere ist Politik. Würdest Du es lieber sehen, wenn in Deutschland die Regierung versuchen würde, Einfluss auf den DFB oder - schlimmer noch - den DHB zu nehmen? Meinetwegen indem sie sagt, dass ab jetzt nur noch in Städten mit 100.000+ Einwohnern Bundesliga-Handball gespielt werden darf?
    Laut der [url=http://www.fifa.com/de/media/index…rticleid=118142]FIFA-Erklärung[/url] auf deren Seite hat die Regierung ein Gesetz vorgelegt, nach dem eine Einmischung in Belange des Fußball-Verbandes durchaus möglich und realistisch ist. Inwieweit diese Einmischung gehen wird, wird dabei nicht ausgeführt. Vielleicht wäre ohne eine Einmischung nicht Athen die führende Fußball-Stadt, sondern Saloniki.

    Ob jetzt innerhalb von elf Tagen eine verbesserte Version des Gesetzes vorliegen wird, hoffe ich für den griechischen Fußball. Aber vielleicht will die Regierung ja einfach nur Neuwahlen anstoßen... :D

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    Original von michel b.
    Die Engländer hätten selbst wenn alle blutgedopt gewesen wären, das Elfmeterschießen verloren, da man Elfmeter eben schießen können muß. ;) Und selbst mit dem besten Dopingmittel der Welt kann man aus Rumpelfüßlern keine Filigrantechniker und aus Fliegenfängern keine Klassetorhüter machen.


    Och, sag das nicht...
    Etwas Andi-Brehme-Blut - und schon trifft selbst Beckham wieder vom Elfmeterpunkt.
    Etwas Ronaldinho-Blut - und schon spielt Huth seine Gegner auf einem halben Bierdeckel aus, während er noch Interviews gibt.
    Etwas Ricardo-Blut - und selbst afrikanische Torhüter werden zu Elfmeter-Killern.


    /edit
    Ups, hatte das :D :D :D vergessen... ;) :hi:

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    Original von OsloStar
    Ich mache mir da wenig Gedanken. Borowski kann den Part auch gut abdecken. Ich hoffe nur, dass nicht dieser Hitzelsberger zum Einsatz kommt!


    Ich denke, dass eher Kehl eine Chance erhält. Er spielt in Dortmund auch einen "klassischen" Sechser und dürfte auch in der Lage sein, Pirlo auf den Füßen rumzustehen. Ob er allerdings so viel nach vorne bringt wie Frings weiss ich nicht, zumal er sicherlich nicht mit der Mannschaft eingespielt ist, jedenfalls keine Spielpraxis hat.

    Hach ist das lustig... so im Nachhinein erst recht. :D

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    Original von [url=http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,424584,00.html]Spiegel-Online[/url]
    Parreira lästert über deutschen Sieg

    Mit dem eigenen Team muss er sich erst noch dafür qualifizieren, doch dass die deutsche Mannschaft im WM-Halbfinale steht, findet Brasiliens Nationaltrainer Carlos Alberto Parreira nicht gerecht. Das Spiel gegen Argentinien wäre einfach zu schlecht gewesen.

    "Deutschland hatte es genauso wenig verdient zu gewinnen, wie es Argentinien verdient gehabt hätte", wird Parreira in einer Erklärung auf der Internet-Seite des Brasilianischen Fußball-Verbandes (CBF) zitiert.
    "Es war ein Spiel, bei dem beide Mannschaften sehr viel Respekt voreinander hatten und bei dem es fast keine Angriffszüge gab. Die beiden Torhüter waren arbeitslos", so der Trainer weiter.

    Vor der Elfmeterentscheidung zu Gunsten der deutschen Mannschaft hätten sich die Kontrahenten neutralisiert. "Deutschland konnte die Qualitäten der Argentinier aufheben, und diese konnten das Tempo der Deutschen bremsen", sagte Parreira.

    Der Coach des brasilianischen Weltmeister-Teams von 1994 hob jedoch die Qualitäten der DFB-Elf beim Elfmeterschießen hervor. "Die Deutschen haben sehr gut geschossen, so wie man es machen sollte: mit harten Schüssen. Und Lehmann war die Hauptfigur in einem Spiel, in dem niemand glänzte - weder in der regulären Spielzeit noch in der Verlängerung."


    Übrigens hat Parreira diese Weisheiten vor dem Viertelfinale der Selecao gegen Frankreich von sich gegeben. Einfach drollig... :D :hi:

    Wer diesen Tipp vor der WM im Wettbüro abgegeben hätte, alle Achtung. Und ne Stange Geld hätte er sicherlich damit gemacht.

    Nun müssen die Gauchos wenigstens nicht Brasilien beim Titelgewinn zusehen. Wird allerdings nur ein kleiner Trost für sie sein.

    Mal schauen, wer im Finale spielen wird. Bei Portugal ist Deco wieder mit dabei, nachdem er seine Sperre abgesessen hat. Das kann dem portugiesischen Spiel nur guttun! Und Frankreich steht hinten sehr sicher und macht vorne eben das entscheidende Tor mehr. Wird sicher spannend werden, vielleicht sogar hochklassig. Mit etwas Glück... ;)

    Damit dürfte diese Tour de France bereits im Vorfeld noch die von 98 als bislang skandalträchtigste Tour übertreffen, als seinerzeit das Festina-Team komplett suspendiert wurde.

    Schade für Ullrich. In den nächsten Tagen / Wochen / Monaten wird sich zeigen, ob die Berichte haltlos sind oder ob sich ie Verdachtsmomente erhärten. Wenn Ullrich tatsächlich gedopt haben soll, dann ist es zwar traurig für ihn, dass er derart gescheitert ist. Eigentlich hatte ich gerade bei Ullrich immer noch ein recht gutes Bauchgefühl gehabt, was Doping betrifft, zumal nach seiner Dogen-Geschichte vor einigen Jahren.

    Was T-Mobile betrifft so halte ich deren Standpunkt zwar für nachvollziehbar. Aber jemanden, der noch lange nicht überführt ist, mit einer solchen Maßnahme quasi im Vorfeld zu verurteilen, ist doch ziemlich dreist. Mal schauen, ob CSC nachzieht und Basso suspendiert (auf diesen bisher nicht weiter substantiierten Verdacht hin), oder ob sich das Team von Bjarne Riis dazu durchringt und Basso die Tour fahren lässt.

    Mich würde mal interessieren, welcher Zeitraum betroffen ist, ob die im Bericht erwähnten Proben genau zugeordnet werden können und wer für das Timing bei den spanischen Behörden verantwortlich ist und diese Veröffentlichungen zwei Tage vor Start der Tour derart medienwirksam umsetzt. Alle Achtung! Mal schauen, ob die Vorwürfe tatsächlich berechtigt sind oder nicht...

    Der Schaden ist doch eh schon weitgehend angerichtet. Diese Berichte, selbst wenn sie sich als (teilweise) unwahr herausstellen sollten, werden sowohl alle genannten Fahrer als auch den Radsport als solchen auf lange Zeit verfolgen.

    Klar ist, dass im Radsport mittlerweile viele Millionen verdient werden können. Und wenn solche Beträge auf dem Spiel stehen, wird eben auch mal etwas versucht, um die letzten paar fehlenden Prozent rauszukitzeln, die dem eigenen Team den Sieg bringen. Und dadurch dem Sponsor die Gelegenheit, zu werben.


    Ob ich mich auf die Tour freue... Eigentlich tu ich das jedes Jahr wieder. Nicht so sehr, weil ich Ullrich einen zweiten Tour-Sieg zutraue. Ich hoffe es sicherlich, aber die letzten Jahre über habe ich doch den Eindruck gewonnen, dass sein Wille nicht ausreicht, um über die eigenen Grenzen hinauszugehen. Und das kann nicht mal Doping. ;) Dieses Jahr werde ich sicherlich wieder die Tour verfolgen. Und jeden Tag hoffen, dass nicht schon wieder 90 % der Etappe über Doping gesprochen werden wird.

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    Original von Meikel
    Der Sportinformationsdienst meldet:


    Ich wünschte mir, dass die Polizei solche Vergehen zu Nicht-WM-Zeiten mal verfolgt, anstatt jetzt Ballyhoo zu machen, wenn einige freudetrunkene Fans sich für ein paar Stunden derart benehmen. Aber etwas skurril wirkt diese Aufstellung schon, zumal wenn man die Sonntagsfahrer einbezieht: Auf viele Exemplare dieser Spezies trifft der letztgenannte Punkt doch fast uneingeschränkt zu. :D

    Man sollte tatsächlich die Kirche im Dorf lassen (3 € ins Phrasenschwein) und die Autofahrer mal ne Runde feiern lassen. Und wenn sie einen Kreisverkehr für eine halbe Stunde blockieren. Es gibt so oft offiziell angemeldete Demonstrationen, durch die ganze Innenstädte regelmäßig blockiert werden. Und ein Autocorso ist ja eigentlich auch nur eine Art der Demonstration, quasi eine Spontan-Demo. :hi:

    Deutschland - Argentinien 1:2 n.V.
    Mittlerweile wissen die Argentinier, wie sie gegen Deutschland spielen müssen und wie sie die Abwehr knacken können. Crespo wird zwar weitgehend wirkungslos bleiben, aber Teves und Messi, die ca. zur 60. Minute kommen, werden für viel Wirbel sorgen. Außerdem haben sie mehr Dusel als Deutschland. Ich befürchte, dass Lehmann fast ohne eine großartige Parade das Turnier verlassen muss.
    Was ich mir wünschen würde, von der Dramaturgie her: Elfmeterschiessen, Riquelme verschiesst den letzten Elfer gegen Lehmann. :D
    Was ich mir wünschen würde von der Schonung meines Nervenkostüms her: Ein klares 3:1 der deutschen Mannschaft. ;)

    Italien - Ukraine 2:0
    Ein frühes Tor der Italiener lässt die Ukrainer mehr oder weniger blind anrennen und offenbart die größte Schwachstelle der Mannschaft: Den mangelhaften Spielaufbau. Kurz vor Ende wird Totti (erneut) das entscheidende Tor machen und Italien in Jubel ausbrechen.

    England - Portugal 0:3
    Die Portugiesen werden trotz (aufgrund...?) des Fehlens von Deco spielerisch sehr viel bieten. Cristiano Ronaldo will gegen seine Kumpels von ManU sein Tor machen und Luis Figo wird zwei Tore vorbereiten. Die Engländer mit ihrem neuartigen Spielsystem "Kick and Pray" werden kaum gefährlich in Strafraumnähe kommen und diesmal auch keinen Freistoß in Strafraumnähe kriegen.

    Brasilien - Frankreich 1:1 (4:3 i.E.)
    Frankreich - defensivstark und mit schnellen Spitzen - wird sich gegen Brasilien sehr gut verkaufen. Aber eine Einzelaktion von Ronaldinho - seine erste nennenswerte Aktion in diesem Turnier - wird das 1:0 von Henry ausgleichen. Im Elfmeterschiessen ist Dida der stärkere Torwart im Vergleich zu Barthez.

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    Original von Sepp
    Was allerdings der Abschuss des Bären mit Tierliebe und Tierschutz zu tun hat erschließt sich mir nicht ganz ...


    In diesem konkreten Fall: Durch den ganzen Hype, der um Bruno, das bayrisch-tirolerische Schmusetier gemacht wurde, hätte es irgendwann wahrscheinlich geführte Touren zu Bruno gegeben, quasi ein "Bär zum Anfassen". Weder für den Bären noch für die Menschen schön, die sich durchaus in Lebensgefahr begeben hätten. Insofern ging es nicht, ihn frei herumlaufen zu lassen.

    Ob das Betäuben so einfach möglich gewesen wäre, wie angenommen wird: Nein. Betäubungsmunition hat erstens nicht die Präzision wie Vollmantel-Munition, zweitens nicht die Reichweite und darf drittens nicht von jedem Jäger verwendet werden, da ihre Handhabung sehr schweirig ist: Welche Dosis betäubt den Bären, tötet ihn nicht, aber verschafft uns genügend Zeit, um ihn sicherzustellen, etwa in einem Käfig?
    Und selbst nach einer erfolgreichen Betäubung: Was machen mit Bruno? Die einzige Möglichkeit wäre vielleicht ein Wildpark gewesen. Welchem Wildpark will man sowas aufbürden, ein nicht-sozialisierter Bär, der kaum mit Seinesgleichen in einem Gehege hätte gehalten werden können und dazu nicht an ein Leben in Gefangenschaft gewöhnt wäre? Und ist ein Leben in Gefangenschaft für ein Wildtier, das den Geruch der Freiheit kennt, nicht die eigentliche Höchststrafe? (Klingt vielleicht etwas pathetisch, trifft aber IMHO den Kern der Sache)
    Abgesehen davon wurde immer wieder von "einem Team" mit finnischen Bärenhunden gesprochen. Also hätte dieses eine Team mit den Hunden den Bären antreffen müssen. In Bayern und Österreich gibt es jedoch viele hundert Jäger. Daher kann eben ein deutlich größeres Gebiet "überwacht" werden als von einem Team mit Hunden, die noch nicht einmal sonderlich mobil sein dürften.

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    Original von Sepp
    Unser Land setzt sich aktiv für den Schutz indischer Elefanten und bengalischer Tiger ein - möglicherweise nur, weil wir genau wissen, dass uns diese Tiere nie "gefährlich" werden können? Solbald es aber um ein Wildtier vor unserer Haustür geht, dass die Größe einer Katze übersteigt, reagieren wir panisch und töten es. Angst und Unwissenheit waren noch nie gute Berater bei Entscheidungen...


    In Indien und in den meisten anderen Ländern unseres Planeten gibt es (noch) Rückzugsgebiete für große Raubtiere. In Deutschland nicht. Die Reviere, die solche Tiere ihr eigen nennen würden, sind dazu viel zu groß. Ein Bär beschränkt sich ja nicht nur auf 100 km² im Bayrischen Wald, die zufällig als Nationalpark ausgewiesen sind. Er wandert dann eben nach Tschechien rüber oder nach Thüringen. Oder in andere Gebiete im Bayrischen Wald, eben zu Schafweiden, wo er seine "Beute" findet.
    Zum zweiten: Bären haben in Deutschland keine natürliche Beute. Das Rot- und Damwild ist viel zu flink, um von einem Bären erlegt zu werden. Also hat er keine andere Chance, als sich an Nutztieren zu vergreifen, die kein natürliches Fluchtverhalten zeigen.
    Zum dritten: Für einen Bären bedeutet das Zusammenleben in einem Gebiet mit dem Menschen Stress. Sehr viel Stress. Der Geruch des Menschen überlagert sehr vieles und für einen Bären, der einen ähnlich ausgeprägten Geruchssinn hat wie ein Hund, dürfte es überall diesen Geruch geben. Und ein großes Raubtier mit einem Gebiß, dass einem Menschen recht problemlos Hände, Füße oder Köpfe abreissen kann, einem solchen Dauerstress auszusetzen, ist ein großes Risiko.


    Was ich nicht verstehe: Warum wurde den Medien gegenüber keine hinreichende Erklärung gegeben, wieso, weshalb, warum man den Bären nicht wirklich betäuben konnte, trotz diverser Sichtungen? Das ganze Drumherum um den Abschuss von Bruno hat einen sehr faden Beigeschmack. Ein wenig kommt einem der Verdacht, dass die Jäger auf der Jagd nach einer Trophäe waren und deswegen auch die Versuche, den Bären zu betäuben, nicht von Erfolg gekrönt waren. Für einen Jäger, der vielleicht mit viel Glück (bzw. mit viel Geld) einmal im Leben die Chance hat, einen Zehnender zu erlegen, ist doch ein Bär im eigenen Jagdrevier ein Glücksfall. Insofern gehe ich davon aus, dass die meisten Jäger überhaupt kein Interesse daran hatten, Bruno zu betäuben, da über kurz oder lang die Genehmigung zum Schiessen erteilt werden musste. Und da galt es eben, der erste zu sein. Was spielen da schon Uhrzeiten oder Tage für eine Rolle, wenn man die Trophäe schlechthin erwerben kann...

    Eine große Mitschuld haben mithin die Medien. Erst dadurch wurde Bruno ein (Sommerloch-)Medienstar, die einzige Story, die momentan trotz der Fußball-WM noch Gehör finden konnte. Die weitgehend unreflektierte Berichterstattung in den Medien hatte erst diese absurde Situation eskalieren lassen, mit der Folge der Berichte über Morddrohungen gegenüber dem "Todesschützen". Ich kann gut nachvollziehen, dass sich manche Leute hinter vorgehaltener Hand für eine teilweise Zensur der Medien aussprechen. Aber das ist ein ganz anderes Thema... ;)


    So, Bär tot, Schafe in Sicherheit, Bild-Zeitung glücklich, einige Leute ticken aus (ich bin sicher, dass eine TED-Abstimmung bei SAT 1 oder RTL mit dem Thema "Todesstrafe für Brunos Todesschützen?" recht fix über 60 % Zustimmung finden würde), Politiker haben sich blamiert, Sündenbock gefunden (die finnischen Bärenhunde und deren Team). Das Ganze erinnert an Sammy vor einigen Jahren, das kleine, niedliche Krokodil, das an einem Badesee die ersten Schwimmstunden in Freiheit genommen hatte. Und es zeigt auf dramatische Weise, dass wir in unserer künstlichen Welt den Bezug zur Natur weitgehend verloren haben.

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    Original von Bilbo
    es ist Fußball, und Holland und England sind DAS BÖSE, das is einfach so... ;) hat mit den Leuten gar nix zu tun... ^^


    100 % Zustimmung! :respekt: Ist ja umgekehrt genauso. Und durch solche Konstellatinen wird Fußball doch erst so richtig schön emotional. Insofern wäre England-Niederlande im Achtelfinale das lustigere Spiel gewesen... ;)

    Zu Ivanov: Der Mann tat mir leid. Er konnte doch gar nicht alles angemessen bestrafen. Es gab einfach zu viele Aktionen abseits vom Ball bzw. abseits der Blickrichtung von Ivanov. Ein Beispiel: Nach dem Foul von Deco, für das der Gelb gesehen hat, war Ivanov gerade dabei, Deco gelb zu zeigen, als Sneijder den Portugiesen umgestoßen hat. Der Mann hat nun einmal nur zwei Augen. Obwohl er durchaus hätte ein, zwei Dinge sehen müssen, das bleibt unbenommen. Aber ein solches Spiel zu pfeifen ist sicherlich kein Zuckerschlecken.

    Zu den Fouls und Unsportlichkeiten: Übel. Einfach nur übel. Das war kein Spiel mehr, das war nur noch ein "Gekicke". Und zwar nicht mit dem Ball als Opfer (bzw. nicht in der Hauptsache), sondern mit den Knochen der Gegner. Wahrscheinlich gabs in diesem einen Spiel mehr Unsportlichkeiten als im gesamten Turnier bisher. Hoffentlich reicht das auch für das gesamte Turnier. Übrigens, laut FIFA-Statistik gab es nur 25 Fouls im gesamten Spiel. Ich hatte gefühlte 45 Fouls gezählt... ;)

    Zu van Basten: Schade. Eigentlich halte ich eine Menge von ihm. Dass er aber van Nistelrooy nicht gebracht hat, könnte ihm den Job kosten. Bin mal gespannt, was jetzt in Holland passiert nach diesem Spiel. Dass das Spiel verloren ging, war sicher auch etwas Pech. Aber dass er einen international weitgehend unbekannten Vennegoor of Hesselink gebracht hat statt eines Spielers, vor dem fast alle Gegner ordentlich Respekt haben und der deswegen vielleicht auch Räume für Mitspieler schafft, das kann ich nicht nachvollziehen.

    Zu Boulahruz: Eigentlich ein gutes Spel von ihm. Im ganzen Spiel hatte er nur zwei Fouls begangen, war sonst sehr fair und hatte gutes Stellungsspiel gezeigt. Ich frag mich nur, was ihn dazu treibt, ein, zwei Mal pro Spiel so auszuticken. Das hätte er gar nicht nötig. Rot beim Foul an Cristiano Ronaldo wäre vertretbar gewesen.

    Hab ich noch was vergessen...? Achja, das "Spiel": Technisch versierte Mannschaften hatten viel zu selten die Gelegenheit genutzt, sich aufs Fußballspielen zu beschränken. Wenn sie es doch taten, dann war es teilweise richtig schön anzusehen, was beide Teams am Ball gezeigt haben. Flüssige Kombination, wie man sie im Turnier bisher nur von wenigen Mannschaften gesehen hat (Argentinien, Brasilien (im Spiel gegen Japan), Deutschland, Spanien), schöne Spielzüge, Zielstrebigkeit auf dem Weg zum Tor sowie viele Strafraumszenen. Eigentlich gar nicht mal so schlecht. Nur diese unsportlichen Szenen... einfach nur traurig, dass ein solches Spiel durch diese Szenen derart verunstaltet wurde.

    Manchmal müssten doch eigentlich die Spieler auf der Platte - egal ob Fußball, Handball, Basketball oder Eishockey - der Ansicht sein, einfach mal für einen kurzen Moment mit dem Spielen aufzuhören, um den Fans zuzusehen. So eine Stimmung ist einfach nur grandios...

    Was da genau dran ist, wird man wohl niemals endgültig aufklären können, es sei denn, Armstrong beichtet (sofern es was zu beichten gibt). Seine Unschuld wird er (leider) nie letztlich beweisen können, da viel zu viele Personen ein Interesse daran haben, ihn zu belasten bzw. zu denunzieren.

    Allerdings werden die Verdachtsmomente immer größer. Und etwas wird haften bleiben, selbst wenn sich die eidesstattliche Aussage als falsch herausstellen sollte.

    Einen "Gewinner" gibt es nicht, dafür aber Verlierer: Lance Armstrong und seine Position als Nr-1-Fahrer der Tour sowie den Radsport. Und immer wieder die Erkenntnis, dass Doping vieles kaputt macht. Nicht nur in Bezug auf Armstrong.

    Hach wie schön, der (erste) Tag der echten Sensationen!

    Ein (etwas) glückliches Ghana zieht dennoch verdient ins Achtelfinale, weil die Amis es verpassen, genug Druck aufzubauen. Etwas glücklich deshalb, weil der Schiri (genau, der Herr Merk aus K.) umstrittene Entscheidungen zugunsten der Ghanaer gepfiffen hat. Wenn das mal nicht sein letzter Pfiff war...
    Demgegenüber ist Tschechien nicht mehr im Wettbewerb, da sie gegen routinierte Italiener zu wenig Dampf machten und sich kurz vor der Pause selbst durch einen Platzverweis schwächten.

    Nicht weniger dramatisch (genauer: Deutlich dramatischer) war es in der Gruppe F: Australien setzt sich nach einem wohl sehr kampfbetonten und von Fehlentscheidungen gespickten Spiel mit 2:2 gegen Kroatien durch und zieht als Gruppenzweiter hinter Brasilien ins Achtelfinale ein. Die Kroaten gingen zwei Mal in Führung, dennoch konnte Australien zwei Mal ausgleichen. Kurz vor Schluss gab es noch 3 gelb-rote Platzverweise (2 für Kroatien). Damit dürfte sich Guus Hiddink endgültig einen Namen gemacht haben: 2002 führt er Südkorea ins Halbfinale, jetzt Australien ins Achtelfinale gegen Italien. Mal schauen, wie weit es noch geht. Und ob es bald auch in Australien ein "Guus-Hiddink-Stadion" geben wird wie in Südkorea... :D

    Und morgen bitte Südkorea und die Schweiz weiter, weil Togo gegen Frankreich ein Unentschieden holt.

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    Original von Bienchen
    Dann kassiert Zidane auch noch die zweite Gelbe und ist am Freitag nicht dabei. Bei dem Spiel, für das wir zwei Karten haben.


    Das finde ich wirklich unfreundlich von Zizou. Bzw. dem Schiri, der da Gelb gezückt hat (was man allerdings vertreten kann). :D

    Die Schiri-Leistungen sind weitgehend in Ordnung. Die beiden nicht gegebenen Tore sind sicherlich ärgerlich, aber für den Schiri bzw. den Assistenten an der Linie nicht deutlich "drin" gewesen. Und dann darf er nicht auf Tor entscheiden, wenn er Zweifel hat.
    Was mich etwas stört ist die Inkonsequenz der Schiris in verschiedenen Spielen: Der eine Schiri gibt für ein bestimmtes Foul Gelb, der andere lässt weiterlaufen, ohne überhaupt auf Foul zu entscheiden. Und viele Entscheidungen betreffs Abseits oder nicht sind auch nur schwer nachzuvollziehen, zumal unter der geltenden Prämisse "Im Zweifel für den Angreifer". Ich hoffe, das legt sich, wenn ab dem Achtelfinale nur noch die Top-Gespanne pfeifen.

    So long aus Hamburg... :hi:

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    Original von meteokoebes
    Da sieht man mal, dass die Sportler oftmals keine Ahnung von korrekter Regelauslegung haben.


    Och, das haben sie wahrscheinlich schon. Sie setzen halt ihre Vereins- bzw. Nationalmannschaftsbrille nicht ab. Ähnlich wie einige Fans auch, die meinten, dass de Rossi doch "ganz normal" zum Ball hingegangen wäre.

    Was ich ebenfalls äußerst übel fand, war das Foul des einen iranischen Spielers gegen Luis Figo nach etwa 30-35 Minuten, als der Portugiese nur knapp einem auf Nasenbeinhöhe angesetzten Karatekick mit den Stollen voran entgeht. DAS hätte richtig übel ausgehen können. Und der Schriri gibt nicht einmal Gelb.

    Nene, für Fußball-Ästheten war der gestrige Spieltag nicht wirklich die Erlösung. Selbst wenn Ghana klasse gespielt und verdient gewonnen hat.

    Ich hoffe, dass dieses Spiel das einzige bleibt, das derart unfair ist. Bei den Italienern weiss man ja, dass sie manchmal ein paar Idioten dabei haben, die sich durch Unsportlichkeiten auszeichnen (siehe Tottis Lama-Attacke bei der EM). Aber bei den Amis hätte ich nicht erwartet, dass sie so zutreten würden. Echt enttäuschend. :/:

    THW Kiel und HSV Hamburg spielen im Supercup am 22. August 2006 in München

    Nachdem 2005 in München Kiel und Flensburg (36:34) um den Supercup gespielt haben, spielt diesmal erneut der Deutsche Meister 2005/2006, der THW Kiel, gegen einen Nordclub, den HSV Hamburg nach dessen erstmaligem Titelgewinn am 9. April beim DHB Final Four in Hamburg.
    Der THW Kiel scheint regelmäßig in München buchen zu können, während der HSV nach dem Supercup-Sieg 2004 in Dessau gegen die SG Flensburg-Handewitt zum ersten Mal in München dabei ist.

    Das Spiel bildet wohl den Abschluss und Höhepunkt der Vorbereitungsspiele für die am 26. August startende Bundesliga-Saison 2006/2007, in der nur eine Woche später erneut beide Teams aufeinander treffen, diesmal in Hamburg. Auch wenn in der frühen Phase der Saison noch keine Mannschaft wirklich eingespielt sein dürfte, so ist es doch eine ernsthafte Standortbestimmung und wird Aufschluss darüber geben, wie weit in beiden Teams die Neuverpflichtungen bereits integriert sind. Gespannt sein darf man vor allem, ob der THW Kiel die Favoritenstellung, die man den Zebras zuspricht, untermauert, oder ob der HSV Hamburg seinen ersten Pflichtspielsieg gegen die Kieler verbuchen kann.


    Auf der offiziellen Seite der HBL zum Supercup 2006 gibt es momentan (Stand: 17. Juni) noch keine näheren Infos. Daher gibts momentan nur einen Link zu einer Information des BHV.