Es war ja so, dass in den klassischen Kirchengemeinden eher wenig passiert ist. Die halten gesittet den Abstand ein. Das waren fast immer irgendwelche Freikirchen und Evangelikale. Friedensau war ja auch so was. Da gab es x Beispiele. Aber da kann man in den Verordnungen schlecht trennen zu den "normalen" Gemeinden.
Leider kenne ich mich im Verwaltungsrecht nicht sonderlich gut aus. Könnte man Verordnungen erlassen, in denen "geregelte Ausnahmen" enthalten sind? Sprich: Dass prinzipiell jede Gemeinde von der Maßnahme "keine Gottesdienste" betroffen ist, sich jedoch durch geeignete Maßnahmen, die behördlich abgenommen werden würden (ja, ich weiß, unglaublicher Verwaltungsaufwand und Antragsstau...) eine Genehmigung besorgen kann? Dann wäre 1. präventiv eine geeignete Maßnahme getroffen worden. Und 2. wären Gottesdienste im "Kleinen Rahmen" möglich.
Zu dieser steilen Behauptung würde mich 1. eine seriöse Quelle interessieren und 2. wer aus welchem Grund das anordnet. Andernfalls sind wir schon wieder in der Welt der Verschwörungstheorien.
Kleine Anmerkung: Verschwörungsideologien. "Theorien" sind wissenschaftlich fundiert. Was hier definitiv nicht zutrifft. 
Zitat
Die eigentlich vernünftige Forderung, die Maßnahmen lokal dem Infektionsgeschehen anzupassen, hat so recht ja auch nicht funktioniert, wie man gerade bei uns in Magdeburg beobachten konnte. Da blieb der OB kürzlich ohne Maske am Boxring in der Bördelandhalle, weil die Infektionszahlen doch so schön niedrig waren und zwei Wochen später ist die Stadt als Risikogebiet deklariert. Das Dilemma ist eben, dass man bei dieser Vorgehensweise nicht agiert, sondern nur reagiert, also dem Infektionsgeschehen hinterher rennt. Dennoch hätte ich mir mehr Differenzierung gewünscht.
Zustimmung. Deswegen bin ich dafür, dass in Deutschland so lange, bis es a) einen Impfstoff gibt und / oder zumindest b) eine erfolgreiche Therapie, die Maskenpflicht in Räumen eingeführt wird bzw bestehen bleibt. Und dass andere prophylaktische Maßnahmen (Stichwort: AHA(L)-Regeln) ebenfalls allgemeingültig sind.
Ja, das ist ein Mehraufwand. Und auch nervig. Aber wenn wir, wie JA schon sagt, dem Geschehen nur hinterherlaufen, wird es weitere punktuelle und vielleicht auch großflächigere Ausbrüche geben. Und darunter leiden dann viel mehr Menschen in viel umfangreicherem Rahmen als dadurch, dass alle Masken tragen und Hände bzw Oberflächen desinfizieren müssen.