Beiträge von Brummsel

    Langsam wird es für Fitzek Zeit, das Köfferchen für's Amtsgericht zu packen. Er sollte aber sein Handy nicht vergessen!

    Dann sollte es besser Prepaid sein, denn einen Handyvertrag wird er sich kaum leisten können, jedenfalls kein Geschäftshandy. ;)

    Nach der Saison 2013/14 einen vernünftigen Schnitt zu machen und in der dritten Liga neu anzufangen wäre sinnvoller gewesen. Aber das sag ich schon seit... ähm... ja, damals. :wall:

    Wohnraum und solche Projekte waren auch unabhängig davon geplant, wenn man sie jetzt plötzlich an die gescheiterte Bewerbung koppelt, wäre man wirklich dreist...aber das glaube ich eigentlich nicht.

    Das Element, das sich ändern wird, ist der Zeitplan. Bis 2024 wird das Wohnraumprojekt vermutlich nicht komplett durchgezogen sein, da sind andere Zahlen (2030 +) realistischer. Und das, wo für Hamburg ein Bedarf an 6.000 Wohnungen pro Jahr an bezahlbarem Wohnraum errechnet wurde für die nächsten fünfzehn Jahre.
    Naja, das ist jetzt ein Hamburger Problem. Ich bin mal gespannt, wann es hierfür den ersten Spatenstich gibt usw.

    Alle die mit Nein gestimmt haben sind also einfach zu dumm um dieses grandiose Spektakel als Chance zu begreifen? Verstehe ich dich da richtig?

    Du verstehst mich nicht richtig. Das hat mit "zu dumm" oder "schlau genug" rein gar nichts zu tun. Wenn Du da eine Wertung reinbringen willst, ist das Deine Sache, aber nicht meine Intention.
    Mir gehts darum, dass die Olympia-Kampagne manche Dinge versäumt hat. Und zwar allen voran das Konstenkonzept begreiflich zu machen. Daran hats doch de facto am Ende gehakt. Niemand konnte sich - zurecht - vorstellen, dass es nur mit 0,6 Mio. € Mehrkosten ein sinnvolles Sicherheitskonzept würde geben können, nachdem London 2012 bereits weit über 1 Mrd. € an Mehrkosten hatte aufbringen müssen. Die Olympia-Kampagne ist in die Kosten-Falle getappt, nach der reelle Kostenrechnungen 9 Jahre vor den Spielen kaum seriös angestellt werden konnen, um nicht angezweifelt zu werden. Und Nolympia hat halt diese Karte voll ausgespielt. Und wurde dabei von der Bundesregierung unterstützt, die die Zusage für 6,2 Mrd. € - die städteplanerisch laut Aussage Bundesinnenministerium eh zum großen Teil bewilligt werden würden - nicht gegeben hat.

    Und seit wann geht in Deutschland auf höchster Ebene etwas ohne Kostenexplosion über die Bühne?

    Oh, da gibts durchaus Beispiele. Die diversen Rechnungshöfe in unserem Land sagen ja auch, wenn beispielsweise Museums- oder Theaterneubauten günstiger werden als geplant. Nur sind eben diese Fälle nicht so schlagzeilenträchtig ("Hurra! Baubehörde hat 10 Mio. € über!") wie der umgekehrte Fall ("Wieder Misswirtschaft in der Behörde! Planungskosten um X-zig % überschritten!")- Man hört doch hauptsächlich von den Fällen etwas, die eben nicht funktioniert haben. Wenn irgendwas glatt über die Bühne geht, kräht doch kein Hahn danach.

    Damit verschwindet Deutschland von der olympischen Weltkarte für die nächsten Jahrzehnte. Denn wer glaubt allen Ernstes, dass die Politik dem DOSB hinreichend Mittel zur Verfügung stellen wird, um die sportlichen Leistungen ernsthaft auszubauen, wenn es perspektivisch keine Olympischen Spiele in Deutschland geben kann in den nächsten Jahrzehnten?
    Der Olympia-Kampagne ist es nicht gelungen, die Kostenanalyse halbwegs veständlich so darzustellen, dass die Omypia-Skeptiker überzeugt gewesen wären, dass es ohne Kostenexplosion über die Bühne gegangen wäre.

    Ich persönlich finde es schade für die Städte bzw das Umland. Beides hätte imho von Olympia 2024 enorm profitiert und man hätte es auch sozial verträglich hinbekommen - sicher nicht zum Nullsummenspiel, aber auch nicht mit übermäßigen Steigerungen - und Hamburg hätte st#dteplanerisch eine Perspektive gehabt. Jetzt steht das alles in den Sternen...

    Also, auf zu neuen Ufern für Olympia! Es leben weiterhin der Gigantismus und die Prestige-Projekte für Städte und Staaten!

    Bin gespannt wann er hinschmeisst.

    Ich glaub nicht, dass Biegler hinschmeißt. Er ist doch fein raus: Als Trainer leistet er gerade wieder respektable Arbeit - soweit man das von außen beurteilen kann - und entweder er bekommt das Geld vom HSVH bzw von AR, dann läuft alles den eigentlich angedachten Gang. Oder er bekommt sein Geld nicht, dann wird irgendwann Insolvenz beantragt werden und er bekommt eine entsprechende Entschädigung.

    Verarscht dürfen sich nur mal wieder einige andere Vereine der HBL fühlen, die mit deutlich weniger Etat zurechtkommen müssen. Ebenso die Fans, die eine Art Aufbruchstimmung zu Saisonbeginn erleben durften und die jetzt wieder einmal vor dem Nichts stehen. Und wohl auch die Spieler bzw. der Trainer- und Betreuerstab insgesamt, zumal wenn da "einige" ihr Gehalt nicht bekommen haben sollten.

    Wer hat eigentlich bei der HBL dermaßen geschlampt, dass der HSVH die Lizenz erhalten konnte, wenn die Finanzsituation sich so darstellt, wie gerade berichtet?!

    Sehr Schade...Biegler baut da wirklich was auf, ich habe Hamburg noch nie so gut als Team zusammenarbeiten sehen.

    Das wäre in der Tat sehr schade. Nur, wenn man diesen Neuaufbau auf tönernen Füßen plant, kann es eben nichts werden, dauerhaft.

    Ich weiß echt nicht mehr, ob ich weinen oder lachen soll. Man lernt (auf Führungsebene der Spielbetriebs-GmbH) scheinbar nicht dazu, zerstört immer weiter das, was noch an Vertrauensbonus seitens der Fans vorhanden ist und versucht weiterhin sich durchzuwurschteln. Anders kann man das wohl kaum nennen. Ob das strafrechtlich relevant ist, interessiert mich derzeit gar nicht. Mich kotzt es nur an, dass ständig vorgegaukelt wird, man sei auf dem "Weg der Besserung" und dann kommt sowas raus. Selbst wenn juristisch nichts zu beanstanden wäre, moralisch ist das Humbug, mal wieder. Und das wird nicht besser, solange die AR-gläubige Vorstandsetage der GmbH weitermachen darf.

    Sportveranstaltungen in Zeiten globalen Terrors - kann, darf man solche überhaupt noch durchführen? Oder muss man sie sogar durchführen, eben um ein Zeichen zu setzen gegen die Einschüchterung? - Da würde ich mich mit allen Risiken dieser Argumentation anschließen: Jetzt erst recht! Egal ob in Paris, Rom, Budapest, LA oder Hamburg.

    Ein Sicherheitskonzept zu erstellen ist dann allerdings kompliziert und vermutlich kaum machbar, wenn man wirklich alle oder wenigstens die meisten Eventualitäten berücksichtigen möchte. Zumal olympische Spiele (auch) von ihrer Offenheit gegenüber Jedermann leben.
    Ich hoffe nur, dass jetzt nach den Anschlägen von Paris die Stimmung in Hamburg nicht kippt. Denn wenn man vor dem Terror kapituliert, fordert man noch mehr Terror heraus.

    Ob mit oder ohne Pfahl, Hamburg wird beim THW chancenlos sein

    Chancenlos vielleicht nicht, aber einen Auswärtssieg wird man wohl kaum erreichen können. Vielleicht kann man bis zur 45. Minute mithalten, dann wäre eventuell sogar etwas drin. Der Kader des THW ist immerhin nicht allzu groß und die Kieler spielen eben noch in drei Wettbewerben, im Gegensatz zu Hamburg. Da sehe ich eine gewisse Chance.
    Qualitativ und spielerisch sollte der THW aber um eine Klasse besser sein als Hamburg. Wenn sie es abrufen können.

    Bleibt die hehre olympische Idee - aber die ist eh schon längst über Bord gegangen (welch passendes Bild bei Segelwettbewerben). Olympia muss neu überdacht werden, vielleicht merken sie ja was, wenn sie keine Stadt mehr als Ausrichter finden, weil es überall Volksentscheide dagegen gibt?

    Das ist doch (leider) ein Irrglaube. Es wird immer eine Stadt geben, die in einem Land liegen wird, in dem solche Volksentscheide entweder nicht stattfinden oder mit 98,3 % zugunsten des Wunsches der politischen Führung des Landes ausgehen. Wobei das auf die Kandidatenstädte für 2024 wohl eher nicht zutrifft. ;)

    Letztlich läuft es darauf hinaus: Will man durch einen Bewerbungs-Boykott ein Zeichen setzen, dass die Auswahl - siehe Winterspiele 2022 - derart unattraktiv wird, dass man sich die Spiele eigentlich sparen kann?
    Oder will man dadurch ein Zeichen setzen, dass man immerhin versucht, die neuen Kriterien der olympischen Agenda so gut es geht umzusetzen, indem man überzeugende Konzepte anbietet?
    Ein Boykott lebt davon, dass ALLE mitmachen. Aber das wird man wohl nicht hinbekommen.

    ...und kann bei Bedarf mit einem Klick ein Wort im Englisch-Englisch Wörterbuch nachgucken..

    Dann würde mich mal interessieren, ob das Wörterbuch das "Ravenous Bugblutter Beast of Traal" kennt... :D

    Derzeit lese ich "Fingerhut-Sommer", Band 5 aus der Reihe um den Londoner Police Constable Peter Grant. Wie die bisherigen vier Bände amüsant, unterhaltsam und kurzweilig. Sehr zu empfehlen. :)

    Wird mal wieder Zeit diesen Thread ein wenig zu beleben
    Wird die WM also mal wieder eine rein Südhemispherenangelegenheit, aber das ganze nicht ganz ohne ein definitives Geschmäckle, die SR Leistungen waren "interessant", Wayne Barnes sehr nervös und noch vertretbar, aber SR Craig Joubert hat sich gestern massivst disqualifiziert, weder die Gelbe Karte noch der letzte Straftritt waren gerechtfertigt und seine anschließende "Flucht" in die Kabine ist mehr als eine Schande, sowas gehört sich nicht, anders als im Fußball wird niemand einen SR angreifen. Dies gepaart mit den letzten Leistungen spricht eine klare Sprache, dass Herr Joubert nichts bei einem solchen Turnier verloren hat.

    Ja, Joubert hatte nicht seinen besten Tag, um es mal vorsichtig zu formulieren. Da wäre Peyper die bessere Alternative gewesen, wenn man einen SR aus Südafrika hätte haben wollen.

    Zitat

    Die Sieger der Herzen sind definitiv Wales und Schottland, die alles in die Waagschale geworfen haben und, besonders Schottland gezeigt haben, dass sie eine neu aufkommende Macht sind.

    Hm, neu aufkommende Macht? Ich weiß ja nicht... Schottland hat leider nur ein wirklich überzeugendes Spiel abgeliefert während dieses World Cup, eben gegen die Wallabies. Davor gab es doch ziemlich durchwachsene Leistungen. Und jeweils eine gute Halbzeit gegen Japan und Samoa reicht da nicht aus, um von einer "neu aufkommenden Macht" zu sprechen.
    Ich bin ein großer Fan der Schotten, ohne Frage. Dennoch müssten sie konstanter spielen, um wirklich als "neu aufkommende Macht" bezeichnet zu werden. Wobei sie von den europäischen Teams das Halbfinale am ehsten verdient gehabt hätten. Aber da gabs ja Craig Joubert... :/:

    Für mich wäre ein Finale All Blacks vs. Pumas alles andere als unrealistisch. Die All Blacks haben - zugegeben - gegen ein nicht überzeugendes Frankreich einen sehr lockeren Durchmarsch erreicht und gezeigt, dass sie in Topform sind. Das Passspiel war auf den Punkt, schnell und variabel, der vielgescholtene Scrum war passabel und sie haben einfach von der Bank her die größte Tiefe aller Teams. Da müsste Südafrika schon ein mittleres Wunder schaffen, um ins Finale einzuziehen. Argentinien hat seitdem sie bei den ehemaligen Tri Nations (was jetzt Rugby Championship heißt) mitwirken, deutlich aufgeholt. Wenn Australien nicht sein bestes Rugby abruft, könnte es hier eine Überraschung geben.

    Ich hab das Spiel zwar nicht gesehen, aber so wie du es schilderst, gebe ich dir Recht. Auf den Strich darf er, davor nicht. Die Frage ist, wieviel er davor war
    und wie kleinlich die SR sowas pfeifen. In der BuLi wird es aber eher nicht gepfiffen.

    Man kann die Situation in der Aufzeichnung von sport1 sehen, etwa bei 1:26:00. Bitter geht zunächst an den Strich ran, also alles legal, und zappelt dann halt rum, um den Werfer zu verwirren (oder sonstwen). Dabei bewegt er sich auch mal nach vorne, tritt mit einem Fuß kurz über die Linie und bewegt sich wieder zurück (insgesamt vielleicht 2-3 Mal). Ich glaube nicht einmal, dass er mitbekommen hat, dass er vor der Linie war, der war so auf Schiller fokussiert, da hat er keinen Blick für diese Linie gehabt.
    Ich pfeife zwar nicht selber, aber wenn das ein Schiri abpfeifen würde, wäre das aus meiner Sicht reichlich kleinlich. In den nächsten Spielen achte ich mal drauf, wie sich Torhüter beim Siebenmeter verhalten. :hi:

    Jo sicher, kämpfen werden sie, aber was hilft das denn, wenn denen dann kollektiv wieder der Arsch auf Grundeis geht ? Um die Punkte muss man sich in HH wohl nicht sorgen, da müsste schon ein Wunder her, und die gibts nicht so oft. Wäre schon ein ziemlicher Lachsack... :D

    Oh, solche Wunder gabs auch schon. Ich erinnere mich an eine Heimniederlage gegen den TBV Lemgo, der zum damaligen Zeitpunkt mit sechs Punkten nach 16 Spieltagen dem Abstieg entgegenblickte. Aus den nächsten sechs Spielen holte man 10 Punkte, darunter ein Unentschieden in Göppingen, und legte so den Grundstein für den Klassenerhalt. Der HSVH ist also immer für eine Lachsack-Nummer gut. Auch wenn ich unter Biegler einen echten Aufwärtstrend zu registrieren vermeine. Wer hätte gedacht, dass Hamburg nach neun Spielen nur einen Punkt hinter dem aktuellen Deutschen Meister zurück liegt, bei identischer Tordifferenz? ;)

    Ich hoffe auf einen Heimsieg mit 5+ Toren. :hi:

    Genauso deklassiert man Kiel!

    Naja, deklassieren...? Ich weiß nicht. Zumal Kiel selber Schuld war, gerade in der ersten Halbzeit. Insofern würde ich nicht von einem "Deklassieren" sprechen.

    Gratulation an die Löwen. Jetzt wirds für den THW schon sehr schwer noch die Meisterschaft zu verteidigen. Dafür sind zu viele Mannschaften zumindest auf Augenhöhe.