Beiträge von Brummsel

    Wieso spielen denn beide in gestreift? Wer hat das denn genehmigt?


    Beide Teams haben in allen Trikots#tzen diese Streifen, nur halt in anderen Farbkombinationen. Das passiert, wenn man den gleichen Trikot-Ausrüster hat, der sein Trikot-Modell verteilt. Das fand ich aber nicht sonderlich störend, zumal die Farbkombinationen doch recht unterschiedlich waren.

    Mittlerweile verliert der HSV nicht mehr komplett den Faden, wenn man mal ein, zwei Gänge zurückschaltet, wie in Halbzeit zwei. Was mich doch vorsichtig optimistisch in die nähere Zukunft blicken lässt, dass das Team sich besser einspielt und auch die Zusammenarbeit mit Per Carlen besser klappt.

    Mich hat im ersten Film die Figur Mey auch tierisch aufgeregt weil sie für mich eine Saalfeld Kopie war. Im laufe der Folge wurde sie aber immer mehr von Steier entzaubert und verlor dadurch auch ihre Souveränität. Nicht wie in Leipzig "Ich bin geil und gut" sondern "Ich bin geil aber ganz schön naiv".
    Davon ist in der folge leider gar nichts mehr zu sehen und ganz im gegenteil wird ihre Schwäche auch noch als Stärke verkauft (Blowjob, etc). Steier läßt sich zudem auch noch von Dr Psycho helfen (im ersten Film als Wolf im Schafpelz einfgeführt jetzt wohl doch ganz ok?). Das geht in die Richtung Mey hat mit ihrer Art ja doch recht und Steier ist halt doch n knorriger Alter ohne Prinzipien.


    Mir hat es gefallen, dass die Rollen sich entwickeln im Lauf der ersten beiden Folgen und dass nicht an Steretypen festgehalten wird. Die gabs beim Tatort schon oft genug. Nein, gerade weil sich Conny Mey als hartnäckig etc. erweist und auf ihren Kollegen Steier zugeht, dessen Theorie sie eigentlich ausschließt, während Steier seinerseits in ihr eine Partnerin findet, die zu ihm hält, hat mir der Tatort gefallen. Auch die Episode mit dem Therapeuten fand ich gelungen. Der innere Konflikt von Steier wurde sehr gut dargestellt.
    Da blicke ich auch über einige Dinge hinweg, wie die von Tix dargestellten Fehler. Mir sind die beiden sympathisch, weil es "menschelt", nicht nur zwischen ihnen, sondern auch zum Ende des Falles hin. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob ich die Moral von der Geschichte so übernehmen kann, aber ich kann immerhin nachvollziehen, wie man dahin kommt, so zu entscheiden.

    Genau diese Deckung, dieses Ende fand ich sehr mau. Dazu noch die Geschichte um den Tod des Polen, der auch einfach so im Raum, ungeahndet bleibt.


    Was ich nicht verzeihen kann, ist das "offene" Ende. Gut, die Feldpolizei ermittelt auf Bundesgebiet. Ob das so möglich ist, weiß ich nicht, stört mich aber in dieser Hinsicht nicht wirklich. Es ging dabei auch mehr um die gegensätzlichen Aspekte, einerseits das zwischenzeitliche Ausschalten von Conny Mey durch dein einen Soldaten, andererseits die Avancen durch den Vorgesetzten.
    Womit ich aber ein Problem habe, ist die Art und Weise wie mit dem Fiasko bei der Festnahme des verdächtigen Polen umgegangen wurde. Warum war der Einsatz so lange hinausgezögert worden? Gabs da noch irgendein Nachspiel mit den Verhafteten oder den (zögerlichen) Kommandokräften? Da gebe ich Ulf Recht, das war sehr mau. Wenn das als Cliffhanger gedient haben sollte und im nächsten Tatort aus Frankfurt etwas nachkommt, würde ich meine Meinung revidieren, aber bis dahin halte ich das Ende für sehr unschön.

    naja, als "anotherone bites the dust" eingespielt wurde, war ich schon der meinung, dass das jetzt gar nicht geht...


    Oh, das ist nicht schön. Auch wenn ich der Meinung bin, dass es durchaus in Ordnung ist, wenn man mit Schweigeminute und Trauerflor den beiden Methes gedenkt und dass man nicht sämtliche Musik-Einspieler sein lassen muss, man sollte die Titelwahl doch etwas anpassen.

    Wäre schön, wenn dieser Respekt vor den Schiedsrichtern auch über den Augenblick hinaus Bestand hätte.


    Dafür hat doch die HBL schon gesorgt mit dem Maulkorb-Erlass. ;) Ich fürchte nur, das wird vielleicht bis zur EM anhalten, aber danach wird wieder wie üblich gehandelt werden.

    Der Sieg war unverdient. Allein wegen der Überheblichkeit, mit der man die zweite Halbzeit angegangen hat. Ich weiß nicht, welches die Philosophi von Per Carlén ist, aber das kann und darf es nicht sein. Andere Mannschaften, Kiel voran, machen es (oft) vor, dass man bis zum Ende hochkonzentriert bleiben muss. Aber sowas... :nein:

    Bei Domian hat letzte Nacht jemand behauptet, mit Engeln sprechen zu können. Diese Engel hätten die Gabe, in die Zukunft blicken zu können und hätten gesehen, dass der Euro fallen werde und dass in Deutschland Unruhen und Chaos herrsche. Spätestens 2013 zur nächsten Bundestagswahl. Mal schauen, wie prophetisch diese Engel tatsächlich sind. ;)

    PS: Erstaunt war ich, wie oft Hannover den Kreis anspielen durfte, da hätte ich von dem Hamburgern doch eine Anpassung erwartet.


    Ab der (gefühlt) 31. Minute hab ich mich immer nur gefragt, warum man nicht wieder ne 3-2-1 oder wenigstens ne offensive 5-1 spielt, durch die das gebundene Spiel unterbrochen worden wäre. Das war dort hinten irgendwie gar nix. Und das Thema Rückzugsverhalten dürfte in den nächsten Trainingseinheiten auch mal wieder angesprochen werden. Wenn Hannover etwas cleverer in der Deckung (die auch kaum da war) agiert hätte, wäre das vermutlich anders ausgegangen.

    Mal schauen, wie lange man sich mit solchen Leistungen von Spiel zu Spiel hangeln kann.

    Die Handballwoche berichtet, dass die EHF Exekutive für den neuen European Cup ein Final Four-Turnier im Mai 2013 beschlossen hat um dessen Austragung sich alle acht Viertelfinalisten bewerben können.


    Und das findet dann wo statt? Wenn die Viertelfinalisten feststehen, liegt doch der Termin für ein Final Four-Turnier nach den bisherigen Erfahrungen maximal 6-7 Wochen in der Zukunft. In welcher repräsentativen Halle soll denn dann noch ein Wochenende frei sein? Das ist doch an den Realitäten vorbeigeplant. Mal wieder.

    Einmal mehr "much ado about nothing". Bis jetzt. Es ist noch nichts klar, der Prozess ist noch ganz am Anfang und man darf mit Spannung die kommenden Zeugenaussagen erwarten. Jetzt schon eine Wertung abzugeben halte ich für deutlich verfrüht, egal in welcher Hinsicht. Dass weder Herr Schwenker noch Herr Serdarusic irgendeinen Umstand, der gegen sie sprechen würde, zugeben, halte ich für normal (in dieser Phase des Prozesses). Vielleicht müssen sie irgendwann einknicken, wenn die Last der Beweise (nicht nur Indizien) erdrückend scheint. Aber zum jetzigen Zeitpunkt zu sagen "Ja, ich wars", wäre komplett falsch.

    Man wird schon zumindest bis Weihnachten abwarten müssen (laut der Aussage von Schwenkers Anwalt) oder halt bis alle 32 anberaumten Verhandlungstage beendet wurden, bis es ein Ergebnis gibt. Und dann müsste man vielleicht noch weitere Instanzen abwarten. Bis dahin fließt noch eine Menge Wasser die Schwentine hinunter.

    Vielleicht wars ja ganz gut, dass zwei HBL- bzw. DHB-Funktionäre und nicht "nur" Vereinsfunktionäre diesen Maulkorberlass herausgefordert haben. Auf diese Weise gabs gleich die Nagelprobe. Mal schauen, wie lange diese Regelung jetzt noch beachtet wird oder ob es Freiwillige gibt, die gleich die von Lothar angesprochene Grenze auszuloten versuchen.

    Da bin ich mal gespannt, ob sich für Buxtehude der Gang nach Hamburg auszahlt. Gerade heute das erste Heimspiel gegen Valcea, das in der Sporthalle Hamburg stattfinden wird, dürfte da ein Maßstab sein, wenn das Buxtehuder Spiel der einzige Programmpunkt ist. Die anderen beiden Spiele finden ja als "Double-Event" im Verbund mit Spielen des HSV Hamburg statt (einmal in der Sporthalle Hamburg, nach dem Spiel des HSV gegen Skopje, einmal als "Vorspiel" in der O2-World vor dem Spiel gegen Balingen).

    Ich hoffe, dass der finanzielle "Mehrwert", den man sich scheinbar davon verspricht, nicht durch einen fehlenden Heimvorteil, der in Buxtehude sicherlich gegeben wäre, eliminiert wird.


    Ach, und die Investmentgruppe ist die Anschutz-Group, die auch die O2-World in Berlin betreibt. Dazu noch The O2 in London und das Staples Center in Los Angeles (das neulich erst aus Dank Justin Bieber ermöglicht hat, mit seiner Freundin "Titanic" zu schauen, nachdem Bieber drei Abende in Folge das Staples Center bis zum Bersten gefüllt hatte).

    Obama befindet sich bereits im Wahlkampf und hat dort in Silicon Valley auf einer Fund-Raising-Party gesprochen. Da muss man einige Abstriche machen denke ich. Nichtsdestotrotz ists schon amüsant, dass "die Amis" - scheren wir sie mal alle über einen Kamm - nach dem Fiasko mit Lehman-Brothers und den daraus folgenden weiteren Finanz-Fehlschlägen der Ansicht sind, sie müssten der EU mitteilen, wie sie sich jetzt zu verhalten habe. Das zeigt einmal mahr die international existierende Planlosigkeit aller Politiker. Wenn sich da nicht in naher Zukunft etwas ändert, müssen wir wohl konstatieren, dass der Terror von Al Qaida & Co. den Westen (bleiben wir bei den Verallgemeinerungen) nicht zu Fall gebracht hat und es auch auf längere Sicht hin nicht schaffen wird. Dafür sorgt der Westen schon selbst, indem die Finanzmärkte durch ihre Maßlosigkeit sich selber und in der Folge dessen das gesamte Wirtschaftssystem zu Fall zu bringen drohen.

    Wer Ziele formuliert, ohne sich Gedanken zu machen, wie man es bezahlen könnte, wird schnell unter die 2% wieder sinken. Das hat die FDP bewiesen.


    Nunja, die Linke formuliert seit ihrer Existenz (und zuvor die PDS) nicht oder kaum zu finanzierende Ziele. Und ist dennoch in vielen Landtagen vertreten, auch im Westen. Und das hat mit der Glaubwürdigkeit mehr zu tun als damit, ob man Ziele formuliert, die dann letztlich nicht zu erfüllen sind. Und da sehe ich bei der FDP den entscheidenden Aspekt, der ihr zum Verhängnis wird bzw. werden könnte. Während die Linke wenigstens glaubwürdig ihr Credo vertritt (Umverteilung von oben nach unten u.a.). Und die Piraten bislang ihre Punkte glaubwürdig vertreten.

    Da war keine Wertung von mir dabei. Ich würde aber natürlich den Einzug ins Parlament vorziehen.


    In Deiner Aussage hatte ich auch keine Wertung gesehen, sondern wollte einfach wissen, ob Du es so siehst wie ich, dass nämlich eine Mitarbeit im Parlament mit der Chance, etwas tatsächlich ändern zu können, einer neuen APO vorzuziehen ist.

    Gerade in diesen Zeiten bräuchte es eine Partei mit scharfer finanzpolitischer Kontur.


    Das ist doch genau das Problem der FDP. Selbst wenn ihre finanzpolitische Linie klar erkennbar wäre, so würde es ihr niemand mehr abnehmen, weil sie so immens an Glaubwürdigkeit eingebüßt hat, dass jeder denkt, die FDP könnte am nächsten Tag wieder das Gegenteil sagen von dem was sie heute gesagt hat. Dieser Opprtunismus der FDP scheint zementiert zu sein momentan. Es gibt einen einzigen Punkt, in dem die FDP aus meiner Sicht noch Glaubwürdigkeit besitzt: Beim "Nein" zur Vorratsdatenspeicherung, während hier CDU und SPD mehr oder weniger problemlos allen Modellen zustimmen würden, Hauptsache nach außen, zum Wahlvolk, kann man "Handlungskompetenz" beweisen. Diese letzte Bastion der FDP ist derzeit der einzige Grund, warum sie noch gebraucht wird, momentan. Sobald sie da einbricht, gehen die Lichter tatsächlich aus.

    Und mit der Piratenpartei ist schon eine politische Kraft am Horizont aufgetaucht, die genau in diese Kerbe schlägt. Und das mit deutlich höherer Glaubwürdigkeit, insgesamt, als die FDP.