Vor allem sollte man nicht vergessen, dass es auch Spielerinnen "pro Fuhr" gibt. Alina Grijseels hat damals die Probleme von Zschocke und Berger nicht bekommen, und die war Kapitänin. Xenia Smits bedankt sich bei ihm. Seine Ex-Cotrainerin, die heute noch beim BVB aktiv ist, dito.
Es ist in der Tat schon etwas zynisch zu behaupten, dass es Jobs wie Sand am Meer gäbe. Nicht mehr in seinem Berufsfeld. Er kann vielleicht im Lager noch Kisten schieben und sich dort dann zum Vorarbeiter hocharbeiten.
Wie auch immer er sich geäussert hätte, es gäbe keinen Weg zurück in der Profihandball. Und der Grundfehler im ganzen DHB-Prozess wurde auch nie gelöst bzw, diskutiert. Man sammeln einen Haufen Anschuldigungen, lässt aber nicht zu, dass die Betroffenen/Opfer sich Fuhr gegenüber stellen. Diesen juristischen Fauxpax sollte man heute noch dem DHB um die Ohren hauen. Wenn man beschuldigt wird, muss man sich auch direkt verteidigen können. Die Chance wurde nie gegeben.
Das alles rechtfertigt kein de facto Berufsverbot. Aber so sind nun mal die Spielregeln.
Und wie ich auch schon mal schrieb: Am Ende des Tages gab es nun mal einen Präzedenzfall und jeder Verein wird - zumindest in der nächsten Zeit - genauer hinschauen.
Ich stelle mir so langsam echt die Frage:
wird ein Mensch lebenslang für ein Vergehen bestraft, oder soll es irgendwann auch mal gut sein?
Jeder normale Straftäter bekommt die sogenannte Resozialisierung in ein normales Leben, deshalb sind wir hier nicht auch Täter?
Wohlgemerkt, est ist nur eine Frage!!!