Was er noch alles bezahlen wird in den nächsten Monaten, ließ er offen. "Der HSV ist voll auf Kurs. Es wird keinen Kurswechsel geben. Wir sind in keiner Sanierungsphase. Wir sind wirtschaftlich gesund", behauptete der Chef. Kritiker monieren, ohne Rudolph-Millionen wäre es zappenduster beim HSV. Seine Gesundheits-GmbH Deutschland, ein Therapie- und Dienstleistungsunternehmen, ist Hauptsponsor des HSV. 20 bis 25 Millionen Euro soll der Mäzen bereits in den HSV gepumpt haben.
"Der HSV ist nicht abhängig von meinem Geld", beteuerte der Präsident. Von einem Darlehen, das er dem Verein wegen zuletzt säumiger Gehaltszahlungen gewährt haben soll, wollte er nichts wissen. "Das ist absoluter Unsinn." Überrascht hat auch Rudolphs Ankündigung, dass der mit 19 Profis größte und teuerste Kader der Bundesliga nicht reduziert werden soll. "Verletzungen können schnell kommen, da brauchen wir Alternativen", sagte Rudolph. Im übrigen müsse das der Trainer entscheiden.