Beiträge von capitano19

    Ich frage mich auch wo man diskutieren sollte, wenn nicht hier. Roggisch wurde im März 2016 zum Sportdirektor gemacht. Da war der Erfolgskader von 2016 bis 2018 längst beisammen. Ihm also diese Erfolge zuzuschreiben empfinde ich als weit hergeholt. Übrigens: Zur Person Oliver Roggisch kann ich nichts Negatives sagen, immer außerordentlich freundlich. Aber wenn ich seine Fähigkeiten als Sportdirektor der Löwen bewerten soll, fällt mein Fazit in nun fünf Jahren nicht gerade positiv aus.

    Roggisch ist ohne Unterbrechungen seit Sommer 2007 bei den Löwen und hat als Spieler sicherlich nicht nur 5.000 Euro monatlich verdient. Eine Abfindung läge mal locker im sechsstelligen Bereich. Wir sprechen hier von 14 Jahren. Da kommt eine hohe Summe zusammen.

    Vorteil der Shorthanded News, die wirklich tolle Arbeit machen, ist die Aufstellung. Es sind immer die gleichen Moderatoren, die zufällig auch noch beide in der Nähe voneinander wohnen. So können auch ganz andere Diskussionen entstehen. Die SHN sind auch herrlich ironisch.

    Jennifer Kettemann hat auf Nachfrage bei Sky offen zugegeben, dass Sebastian Hinze in den Gesprächen die perspektivische Planung der Löwen stark kritisiert hat. Wer ist denn dafür wohl verantwortlich? Das ist doch eine eindeutige Aussage, deutlicher geht es nicht, ohne den Namen zu nennen. Und der Grund, warum Knorr nach Mannheim geht, heißt nicht Oliver Roggisch.

    Das kann ich nach über 1.000 Interviews für Kreis Ab bestätigen. Man bekommt sehr schnell ein Gefühl dafür, welche Fragen man stellen kann. Kühn wäre allerdings ein spannender Fall, weil er sehr offen und direkt ist, zudem kenne ich ihn schon lange. Es kommt ja auch drauf an, wie man die Frage formuliert. Leider musste ich ja in dieser Saison erstmalig eine Pause einlegen, was mir wirklich das Herz bricht. Ich finde aber, dass die Regelmäßigkeit eine ganz große Rolle spielt. Das hat auch etwas mit Verlässlichkeit zu tun. Kreis Ab nimmt gut zwei Tage pro Woche in Anspruch, vielleicht ein wenig zu viel. Mir ist aber der Schnitt und die Tonqualität wichtig und ich gucke in der Regel 95 Prozent der Spiele, über die ich spreche. Das ist mein Anspruch. Leider kann ich dem nicht immer gerecht werden, plane aber durch Hilfe im Bereich Social Media etwas Entlastung, damit ich weiter wöchentlich senden kann. Empfehlen kann ich auch das Handball-Segment der Big Show von Sportradio360. Erscheint immer donnerstags, Handball ist im Schnitt alle zwei Wochen dabei, eigentlich immer mit Markus Götz, manchmal auch mit Uwe Semrau.

    Leider wäre ein Podcast nur für Frauenhandball Perlen vor die Säue. Das zeigen zum Beispiel die Zahlen zur Frauen-WM 2017. Damals hielt ich es für angebracht Sondersendungen anzubieten, wenn auch nicht täglich. Aber die Hörer haben es nicht angenommen und sich teilweise sogar „beschwert“. Vielleicht wäre ein Ansatz, dass die HBF einen Podcast ins Leben ruft. Wie kritisch der dann sein kann, steht wieder auf einem anderen Blatt. Die Entwicklung von Podcasts ist allerdings erstaunlich. Im Februar 2015 saß ich bei einem führenden deutschen Sportmagazin und habe einen Podcast angeboten. Damals hieß es: „Können Sie nicht etwas mit Video anbieten?“ Heute denken sie wohl anders darüber.

    In Schweden gibt es übrigens auch Handball-Podcasts, in Polen ebenfalls einen ersten Versuch in die Richtung. Das ist eine tolle Sache. Je mehr, desto besser. Die Qualität sollte aber auch stimmen. Das Beispiels des Wetzlarer Podcasts zeigt übrigens auf, dass Podcasts von Vereinen ein spezieller Typ Podcast sind. Ich moderiere ja auch den des VfL Gummersbach und verfolge dort einen anderen Ansatz. Lobhudelei gibt es dort nicht.

    Ich bin als Macher von Kreis Ab im vergangenen Jahr von insgesamt drei Studenten für ihre Bachelor- bzw. Masterarbeit befragt worden. Im Nachgang habe ich mir alle Arbeiten zukommen lassen und durchgelesen. Interessant war zu erfahren, dass nur Kreis Ab einen journalistischen Ansatz verfolgt und alle anderen Handball-Podcasts in Deutschland zur reinen Markenbildung und Fanbindung dienen. Das finde ich doch relativ schade. Auch ein Grund, warum ich eigentlich keine anderen Podcasts höre. Kritische Meinungen werden dort nicht geäußert, was in gewissem Maße verständlich ist. Allerdings ist der Aufwand auch sehr groß, wobei ich da nur für mich sprechen kann. Das Thema Schnitt scheint andere Formate nicht so sehr zu interessieren.

    Die Nummer ist doch relativ simpel. Die beiden Erstplatzierten der Bundesliga werden am Ende in der Champions League spielen, der Dritte und Vierte in der European League. Beim Fünften ist es wahrscheinlich, weil Kiel doch eh Pokalsieger 2020 wird. Einzig die Füchse Berlin könnten als EL-Titelverteidiger das HBL-Kontingent noch auf 2+4 erhöhen, denn die werden in der Liga Sechster, wenn überhaupt.