Beiträge von capitano19

    Morgen startet die neue Serie "Welthandballer". Ich werde versuchen in wohl eher unregelmäßigen Abständen alle ehemaligen Welthandballer zu interviewen, die der deutschen Sprache mächtig sind. Da kommen ja dann doch einige zusammen. Mal sehen, was so möglich ist. Zum Auftakt habe ich gut 30 Minuten mit Talant Dujshebaev gesprochen.

    Ich nicht, denn der ist ein "streaky shooter". Konstanz ist das, was Melsungen dringend braucht und der Spielertyp gibt das halt so gar nicht her. In einzelnen Partien ein guter Mann, aber keiner für ein Team, dass dauerhaft in die Champions League möchte. Für ein Team im Mittelfeld bis Abstieg ist er aber sicher ein guter Mann.

    Mahe hat auf Mitte absolut nicht das Zeug, in Veszprem auch nur ansatzweise mitzuhalten. Er wird dort Außen spielen.

    Da schließe ich mich an. Mahé wird auf der Mitte keine Chance haben, dazu fehlt ihm die Physis. Auf Außen hat er nicht die Qualität eines Strlek. Aber jemand wie er kann dennoch eine wichtige Rolle in so einem Team einnehmen, da er flexibel einsetzbar ist. Will er jedoch dauerhaft im Rückraum spielen, dann sind die Spitzenteams der Champions League für ihn sicherlich die falschen.

    Habe ich heute bereits getan, da ich den Geschäftsführer Gerd Butzeck für die Ausgabe am kommenden Montag interviewt habe. Im Forum Club Handball sind auch einige deutsche Clubs mit dabei, die ebenfalls mit abstimmen. Ich kenne das FCH aus der Vergangenheit relativ gut und pflege zu Gerd Butzeck ein gutes Verhältnis. Insgesamt ist das FCH aber dann doch keine deutsche Vereinigung, aber auch danach habe ich ihn befragt. Anfragen an Spieler und weitere Offizielle sind raus. Das passt ja aufgrund der Länderspielpause ganz gut.

    Wenn Kurtagic meint er müsse etwas an der 3:2:1-Deckung tun, dann wird das massiv nach hinten losgehen. Der TVH kann durch die starke körperliche Unterlegenheit definitiv nichts anderes spielen als eine offensive Abwehr, die von ihrer Schnelligkeit (auch im Kopf) lebt.

    Ansonsten passt der Wunsch nach besseren Strukturen von Eyjolfsson stark zu seinen Aussagen im Interview von Kreis Ab von vor zwei Wochen, insbesondere zu seiner letzten Antwort.

    Hier die aktuelle Ausgabe:

    Kreis Ab – Episode 161

    Zu Gast in der aktuellen Ausgabe:

    • Erik Eggers (Handball Inside)
    • Erik Schmidt (Füchse Berlin)

    Themen (u.a.):

    • Reform in der Champions League wirft Fragen auf
    • Kiel weiter auf der Suche nach dem Erfolg (ab 16:29)
    • Wolff und die Konsequenzen seines Wechsel (ab 19:19)
    • Anekdoten und Wissenswertes zum Mythos '78 (ab 21:35)
    • Erik Schmidt im Gespräch (ab 31:57)

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    Paul, sei so nett, damit ich es auch ja nicht vergesse, und schicke mir das per Mail an info@kreisab.de, ich möchte das am Montag (dann mit Erik Eggers) gerne diskutieren. Ansonsten weiß man zwar, was die Aufgabe ist, das Ziel der EHF ist aber ein anderes, nämlich Gewinnmaximierung und alle großen, sprich mächtigen Clubs zufriesen stellen. Alleine deswegen hätte es was, sorry THW-Fans, wenn Kiel in den nächsten Jahren in der Bundesliga maximal Vierter wird. Da bin ich dann mal gespannt, wohin die Wild Cards so gehen.

    Ich bin, was wenige überraschen mag, kein Freund dieser Pläne. Ich finde es richtig, dass man den aktuellen Modus nicht beibehält. Aber es gibt auch andere Clubs und Ligen als die deutschen, die das nicht freuen dürfte. Zum Beispiel die aus Frankreich und Dänemark. Die Lidl Star Ligue, wie sie mittlerweile heißt, spielt mit 14 Mannschaften und absolviert 26 Spieltage. Da halte ich weitere 22 Gruppenspiele auch für deutlich zu viel. Vor allem ist diese Liga doch gerade auf dem besten Weg sich auf ein sehr gutes Niveau in der Spitze und Breite zu entwickeln. Die Pläne der EHF wirken Ligen, die nicht vorhersehbar sind, doch auch komplett entgegen. Kann es Ziel sein, dass immer die gleichen Teams gewinnen? Das wollen sicherlich die Verantwortlichen, das wollen die Sponsoren, das wollen die Funktionäre. Aber dem Sport tut das nicht gut, denn der Sport lebt von Spannung. Und wenn irgendwann der dänische, schwedische oder weißrussische Meister gar keine Chance mehr hat sich für die Champions League überhaupt zu qualifizieren, ist das im Sinne des Sports?

    Hier mal eine mögliche CL mit zwölf Teams:

    Löwen
    Paris
    Kielce
    Veszprem
    Barcelona
    Vardar
    Brest
    Aalborg

    Nantes
    Szeged
    Flensburg
    Zagreb

    Es bedanken sich recht herzlich für die Reform:

    Kiel, Plock, Montpellier, Kristanstad, Spaniens Vizemeister sowie sämtliche Meister aus Ländern, aus denen sich der Meister selten bis nie qualifiziert, in denen Handball aber durchaus eine Bedeutung hat. Den russischen Handball, der diesem Sport historisch sehr viel gegeben hat, macht man so völlig kaputt.. Schade drum. Man denkt, dass man gegen den Fußball ankommen könne, aber leider ist das ein Wunschdenken.