Er war nicht alleine Schiedsrichter, aber er ist, ein Unterschied zu anderen Sportarten, eben Profi. Und das ist der entscheidende Faktor. Er verdient als Schiedsrichter so viel, dass niemand daran zweifelt, dass es bei ihm ehrlich zu geht. Ist aber auch der speziellen Situation mit den NHL-Profis bei Olympia geschuldet.
Beiträge von capitano19
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Die deutsche Presse, mit der viele unzufrieden sind, mit dem möglichen Produkt Telekom HBL zu vergleichen halte ich für gewagt. Und auch bei Telekom BBL wurde ausprobiert, weil das Zugriffszahlen wie 1.000 Zuschauer bei Klassikern wie Göttingen gegen Crailsheim eben ermöglichen. Junge Kollegen können sich dort ganz wunderbar entwickeln und müssen nicht nur das tun, was der Geldgeber vorschreibt. Du scheinst das Produkt also zu kritisieren, ohne es wirklich zu kennen. Sowas finde ich immer besonders bemerkenswert.
Übrigens: Frage doch mal die Manager der 18 Bundesligisten, ob sie das professionell haben möchten oder mit "Lokalreportern", die Antwort wird relativ eindeutig sein. Und die Argumente gegenüber den Sponsoren steigen massiv, wenn man national, nein sogar global zu sehen ist. So viel zum Thema, dass man lokal alles aufbaut. Davon entwickelt es sich nämlich weg. Wir spielen eben nicht mehr Bundesliga in Eitra, Niederwürzbach oder Leutershausen, sondern in Mannheim, Nürnberg oder Wuppertal. Dafür gibt es schließlich Gründe.
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Tat es. Auch wenn es nur bedingt spannend war. Aber trotzdem ein nettes Spielchen. Norwegen einfach eine Klasse zu gut und in den Dingen.
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Die Entwicklung, eben auch die technische, geht halt weiter. Wenn die Telekom etwas aufbaut wie mit der BBL oder nun auch DEL, dann wird es da keine Lokalreporter mit Slang und spaßigen Geschichten von früher geben, das ist einfach so. Da wird dann ja auch eine Menge Geld in die Hand genommen und entsprechend professionell muss es auch sein, denn sonst wird es nicht angenommen. Bei Telekom BBL kommentieren auch nicht die Fanboys der Vereine oder Leute, die gerade zufällig in der Stadt wohnen und dort seit Jahren unterwegs sind, sondern welche, die ihr Handwerk gelernt haben, neutral sind und eben nicht von vor Ort stammen. Das mag in Einzelfällen anders sein, ja, aber wenn jemand hauptberuflich Journalist ist, bringt er eine ganz andere Einstellung zu allem der Thematik mit, als dass dies ein Fanreporter tun könnte. Dazu ist er eben auch Fanreporter und das sei ja allen auch so gegönnt. Radio ist ja an sich auch ein großartiges Medium, nur kann man etwas wie die Leutzscher Welle nicht mit einem Millionenprojekt eines Streamanbieters vergleichen.
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Genau diese Antwort von Dir zeigt doch auf, dass man Leute braucht, die der Sache ein wenig neutraler und sachlicher gegenüber stehen. Die Telekom oder Perform/DAZN würden doch nie einen einschlägigen Lokalreporter mit starkem Dialekt (nicht negativ gemeint!) einen Stream kommentieren lassen. Ahnung mag vorhanden sein, aber das ist alles deutlich komplexer, als man sich das denken mag. Leuchtet die rote Lampe erstmal, dann geht das ganz schnell auch in die Hose.
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Hier ist die nächste Sendung zu den Spielen von den Spielen:
Zu Gast in der aktuellen Ausgabe:
- Christian Stein (handball-world.com)
Themen (u.a.):
- das Turnier der Männer
- das Turnier der Frauen
- Vorschau auf das Finale
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Die Polen gehen auf dem Zahnfleisch. Lijewski hat gestern durchgespielt, trotz mäßiger Leistung, dazu ist Michal Jurecki verletzt. Ich denke die Breite unseres Kaders wird es richten. Die fehlte nämlich auch den Dänen, abgesehen davon, dass Wyszomirski überragend gehalten hat.
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Wenn Deutschland mit nem Tor weitergekommen wäre nach dieser Aufholjagd hättest du in der nächsten Podcastfolge nicht von verdient gesprochen?

Tatsächlich tun wir das bei solchen Ergebnissen eigentlich nie.

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Immer wieder interessant, wie man bei einem 1-Tore-Sieg von "verdient" oder "besser" sprechen kann.

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Man sollte eines nicht unterschätzen: Etwas im Bereich Print oder Radio zu machen oder dann mit Bewegtbildern, das ist ein großer Unterschied. Im Radio musst Du ständig beschreiben, was denn passiert. Das ist beim TV/Stream eben die Kunst und das kann nicht jeder. Übrigens tun sich viele der Printjournalisten schwer, wenn ich sie in den Podcast einlade. Es hat lange gedauert, bis sie dort eine Hemmschwelle abgelegt haben. Und immer noch muss ich bei manchem gut nacharbeiten.
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Paul Jonas: Klar, aber stell Dir doch mal folgende Frage: Wie viele Handball-Kommentatoren kennst Du denn? Also ich komme auf fünf, sechs Leute, die das in den letzten Jahren überhaupt regelmäßig gemacht haben. Götz, Semrau, Kohl, dazu Petrzika, früher Höthker und Kahmke. Viele sind das nicht.
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Paul Jonas: Neutrale Kommentatoren wirst Du nur in seltenen Fällen haben, wenn beispielsweise ein Leipziger Leipzig kommentiert oder ein Balinger Balingen. Dafür ist der Handball nicht groß genug. Dort ausreichend kompetente Leute zu finden wird schwierig für den Rechteinhaber bzw. die Produktionsfirma, die dahinter steht.
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Warum? Bei BBL und DEL gibt es auch Free-TV-Spiele, zu sehen auf Sport1.
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Umso besser, dann wird es richtig deutlich.

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Sie haben auch extrem attraktive Gegner in der Gruppe.
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Das wird eh nicht mehr passieren, denn im Herbst wird man bekannt geben, dass ab der Saison 2017/18 alle Spiele zu sehen sein werden (via Stream). Wieso sollte man da nun noch irgendwelche Paragraphen ändern? Vor allem dauern solche Prozesse in der HBL meistens länger als anderswo.

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Hier ist die nächste Sendung zu den Spielen von den Spielen:
Zu Gast in der aktuellen Ausgabe:
- Christian Stein (handball-world.com)
Themen (u.a.):
- das Turnier der Männer
- das Turnier der Frauen
- Vorschau auf das Halbfinale
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Um die letzten drei Fragen zu beantworten: Nein, ja, ja.

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Ab jetzt sind alle Spiele komplett offen. Ich bin gespannt, tolle Partien warten.
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Nein, es bitete sich nichts mit DAZN an, denn die übernehmen nur Bilder und produzieren nichts selbst vor Ort. Alle Kommentare werden nur in München im Studio vorgenommen. Vor allem werden sich die Vereine aber nicht wenige Monate, bevor der Telekom-Deal bekannt gegeben wird, verpflichten.