Beiträge von capitano19

    Viele Verletzte haben aber meist auch eine Ursache. Entweder ist ihre Belastung zu hoch, sie sind sehr anfällig oder es wird falsch trainiert bzw. die medizinische Abteilung macht keine gute Arbeit.

    Jetzt erkläre mir doch nochmal bitte, vielleicht bin ich aber auch zu blöd, mag sein, dass ich gesagt habe, dass dies beim BHC exakt so ist. Ich habe Gründe dafür genannt, warum man viele Verletzte haben kann. Wie Du meine Worte interpretierst obliegt Dir. Da Du sie aber so verstehen willst, wie es Dir passt, ist das eigentlich vergebene Liebesmüh. Übrigens, das gilt für alle Sportvereine der Welt. Blöde, in Spielen zustande gekommen Verletzungen, sind ein weiterer Punkt, den ich zuvor nicht genannt hatte. Auch der gilt für alle Vereine.

    Bezeichnend dafür dass jahrelange Vereinstreue irgendwann nichts mehr zählt...gibt dafür ja noch andere Beispiele

    Heißt also, dass jeder Verein einem Spieler, der sehr lange im Club ist, unbedingt ein Angebot unterbreiten muss, das den moralischen Ansprüchen genügt, auch wenn das Management und der Trainer nicht davon überzeugt sind und damit nicht zum Wohle des Clubs handeln würden?

    Interessant,dann such mal in Deutschland eine Weltoffenere Stadt wie Hamburg
    aber such nicht so lange denn du wirst keine andere finden

    Wohnort: Hamburg Meiendorf, da sind ja der Objektivität bei so einer Aussage keine Grenzen gesetzt. ;) Ich glaube wenn eine Stadt in Deutschland als offen und tolerant gilt, dann ist es wohl Köln. München, Berlin und Hamburg sind ja nun auch verbreannt, was Olympia angeht, viele Alternativen gibt es nicht mehr...

    Sorry, aber dass auch das IOC nicht gerade sauber ist, das sollte mittlerweile jedem bekannt sein... Meines Wissens nach nehmen übrigens auch ausländische Sportler an den Spielen teil. Und wenn man wegen eines lokalen Themas keine Spiele will, dann finde ich das absolut in Ordnung, denn für die wahlberechtigten Hamburger war es eben ein lokales Thema und kein nationales oder globales.

    Ich denke ihre Aussagen zeigen, wie emotional es gerade im Frauenhandball zugeht und, wie ich finde, dass sich nach wie niemand so richtig traut mal reinen Tisch zu machen. Selbst meine Kollegen Stein und Pazen waren sehr zurückhaltend. Eigentlich wissen alle, wo der Hase im deutschen Frauenhandball lang läuft. Ich werde versuchen nach der Weltmeisterschaft noch ein paar deutliche Aussagen von Beteiligten zu bekommen.

    Hier ist Episode 91:

    Kreis Ab – Episode 91

    Zu Gast in der aktuellen Ausgabe:

    • Christian Stein (handball-world.com)
    • Björn Pazen (freier Journalist)
    • Svenja Huber (Thüringer HC)

    Themen (u.a.):

    • Klein zieht es nach Frankreich
    • Santos vor dem Sprung nach Kiel (ab 4:31)
    • Sigurdsson und Pfahl vor Wechseln (ab 5:44)
    • Flensburg erwartet die Rhein-Neckar Löwen (ab 10:16)
    • Theater bei den deutschen Frauen (ab 16:24)
    • Deutschland gibt WM-Spielorte bekannt (ab 23:43)
    • Vorschau auf die Frauen-WM (ab 27:32)
    • Svenja Huber im Interview (ab 31:36)

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    Meinst Du das im Ernst? Du hattest die Aussage von Erik Eggers, dass Klein ins Ausland geht, doch zuerst gehört. Und wenn Nantes auch eine Damenmannschaft in der 1. Liga hat, ist das doch alles andere als erstaunlich.

    Ja, denn dass es das Ausland wird überrascht mich nicht so sehr, vielmehr aber der Verein, denn Nantes ist ja nun auch nicht unbedingt die zweite Kraft in Frankreich.

    Klar, wenn einer hier mit Stammtischparolen um sich haut, dann bin ich das. :irony: Sorry, aber Du hast Du leider meinen Beitrag nicht im Ansatz verstanden, denn ich habe die möglichen Ursachen für viele Verletzte aufgelistet. Wenn das Dich direkt dazu treibt alles als sozusagen niveaulos abzustempeln, dann muss ich damit leben. Ich empfinde es nicht so. Ich glaube andere sehen das eher so wie ich, aber das ist nur mein Empfinden. Und in der Tat macht Trainingssteuerung bei sowas eine Menge aus und auch die Belastung innerhalb eines Spiels kann man steuern. Man kann zum Beispiel Oelze durchspielen lassen oder man gibt ihm Pausen, so dass er auch am Ende des Spiels noch Akzente setzen kann. Aber auch dieses Argument hat für Dich sicherlich wieder Stammtischniveau und ist einzig und alleine dazu gedacht den Trainer zu kritisieren... Zu Deiner Information: Nein, mir hat noch nie jemand beim BHC ein Interview verweigert, warum auch? Wer freundlich fragt, der bekommt auch immer problemlos einen Gesprächspartner. Ich bin aber auch weder der Haus- und Hofberichterstatter des Vereins, noch ein Journalist der Lokalpresse. Ich darf mir durchaus rausnehmen auch Dinge kritisch zu hinterfragen, so wie es jeder andere auch tut. Das machen übrigens die lokalen Berichterstatter eher zu selten, weil die Vereine das nicht gerne sehen. Genau das ist aber die Aufgabe von Journalisten. Ansonsten kann ich mich Deinem Vorredner nur anschließen.

    Viele Verletzte haben aber meist auch eine Ursache. Entweder ist ihre Belastung zu hoch, sie sind sehr anfällig oder es wird falsch trainiert bzw. die medizinische Abteilung macht keine gute Arbeit. Meiner Meinung nach hat man sich vor allem mit Milos Dragas sehr vertan. Der war absoluter Wunschsspieler von Hinze, hat einen Vertrag über drei Jahre bekommen und hat absolut gar nicht ins Team gefunden. Ich frage mich ja, wie oft Hinze den vorher hat live spielen sehen, um so von ihm überzeugt gewesen zu sein...

    Ich habe Hamburg von Anfang an für den falschen Standort gehalten. Nach dem Theater mit der Elbphilharmonie sollte nun also eine Elbinsel mit Olympiastadion gebaut werden, dass man exakt drei Wochen nutzt. Und danach? Welchen Sinn und Zweck hätte alleine mal dieses Stadion gehabt? Richtig, keinen. Das braucht man nicht. In Berlin (ich bin kein Freund von Berlin) hat man bereits ein Olympiastadion in sehr gutem Zustand. Warum geht man nicht also den geschickteren Weg und entscheidet sich für die international auch deutlich bekanntere Hauptstadt? Wo auch schon viel mehr der benötigten Sportstätten stehen? Aber gut, nach den vielen Metropolen im Ausland ziehen die Hamburger also nach. Ich denke neben der Finanzierung spielt dann doch auch das mangelnde Vertrauen bei der Vergabe an sich eine Rolle, Stichwort Korruption. Wenn man sieht, wohin zuletzt olympische Spiele vergeben wurden, dann ist das durchaus nachvollziehbar.

    Ich finde es immer noch mehr als symptomatisch, beschämend, peinlich... das man -wie immer- über EINE Szene spricht, statt darüber, das diese nie und nie und nie und nimmer hätte als entscheidend entstehen dürfen und wir uns erneut und wie immer immer immer die Butter haben abluchsen lassen - wie immer immer und immer mit den exakt gleichen Mitteln, Methoden, Fehlern.

    Vielleicht traut sich ja irgendwann doch mal jemand an das eigentliche Thema.

    Ich meine relativ klar Stellung bezogen zu haben zu den sportlichen Ursachen für den Punktverlust des BHC in diesem Spiel. ;)

    Bevor man auf die Regel schimpft oder die Schiedsrichter kritisiert, sollte man mal analysieren, was da gerade in der zweiten Halbzeit beim BHC genau schief gelaufen ist. Ich kenne ihn nicht, deswegen kann ich es ganz neutral sagen, aber Alexander Oelze ist, da bleibe ich bei, nicht nur gnadenlos überschätzt, sondern es zeigt sich immer wieder, dass er nicht in der Lage ist über die Dauer eines ganzen Spiels eine Partie zu lenken. Bodenpässe an den Kreis, wenn man sich auf zehn Metern mit dem eigenen Kopf auf Bauchhöhe des Abwehrspielers befindet, werden nicht dafür sorgen, dass man Lücken für den Kreisläufer reißt. Wenn dann in der Schlussphase Zeitspiel angezeigt ist und man aus dem Freiwurfblock heraus abziehen möchte, ist Oelze wohl auch eher der falsche Mann. Dem BHC fehlte gerade nach der Pause die Durchschlagskraft im Positionsspiel. Da Aflitulin dann doch nicht so bekannt ist, hätte er mir besser gefallen als der ziemlich ausrechenbare Oelze. Denn mittlerweile weiß jeder Abwehrspieler der Liga, dass man den aus dem Rückraum durchaus werfen lassen kann. Die Gegentore werden sich in Grenzen halten. Und hätte Schimmelbauer nicht drei absolute blitzeblankfreie Bälle verworfen, hätte der BHC das Spiel verloren. Nicht, dass Stuttgart jetzt so gut gewesen wäre, aber von drei Heimspielen gegen direkte Konkurrenz hat der BHC nun nur eines gewonnen. Gegen wen will man bitte noch Punkte holen?

    Dann noch etwas zur Szene mit Jonovski: Ob die Regel nun einen Siebenmeter hergibt oder nicht, was bitte macht Jonovski da? Wenn er einfach bei circa sieben Metern stehen bleibt, wird der Wurf von Schweikardt, der es glaube ich war, eher nicht an einem Dreierblock vorbeikommen. Falls ja, wäre ein Gegentor relativ wahrscheinlich ein dicker Torwartfehler gewesen. Gustavsson war aber sehr gut drauf. Dann gab es auch kurz vor Ende in einer Überzahl noch einen überhasteten Wurf von entweder Oelze oder Hermann, der an den Pfosten ging. Da es ein langsamer Aufsetzer war, tippe ich eher auf Oelze. Soll aber auch keine Rolle spielen. Da mal etwas Geduld beweisen und eine klare Torchance herausspielen, das wäre sicher die bessere Wahl gewesen. Genauso wie Gunnarsson als Schütze des Siebenmeters kurz vor Ende. Denn der Mann war heiß, gallig und hatte bis dahin auch sehr gut gespielt.

    Ansonsten kommen mir auch zu wenige Impulse von der Bank. Hinze ist kein Trainer, der während des Spiels noch in der Lage ist dem Team eine entscheidende taktische Änderung mit auf den Weg zu geben. Gestern wäre es durchaus sinnvoll gewesen es nochmal mit dem wurfgewaltigen Gutbrod auf der Mitte und Hermann auf der halblinken Position zu versuchen, um so die Stuttgarter Defensive etwas herauszulocken, um so mehr Platz für Weiß und Preuss zu schaffen.

    Für mich liegt der große Fehler des BHC darin auf der Mitte nicht schon frühzeitig einen guten Mann hinter Szilagyi verpflichtet zu haben. Der Mann ist ja nun keine 25 Jahre mehr alt und es hätte klar sein müssen, dass er nicht ohne Probleme durch die Saison gehen wird. Auch Maxi Hermann ist sehr anfällig. Klar, man hat nicht die Mittel, die andere Teams haben. Aber wie schwer es mit Oelze als Nummer eins werden würde, das muss einem gut aufgestellten Club eigentlich klar sein.