Trollinger: Kann man Aufnahmen der Spiele aus der Vergangenheit irgendwo sehen, um sich ein Urteil bilden zu können?
revox: Ich weiß, die Manpower ist das größte Problem und natürlich auch die langen Fahrten. Letzteres wäre gelöst, sofern man nicht meint, dass Fans, die sich als Reporter verkleiden, diese Aufgabe wahrnehmen. Man wird an jedem Standort im näheren Umkreis Leute finden, die das halbwegs neutral und gut machen können. Man wird auch Co-Kommentatoren finden, sprich Ex-Spieler, die das machen. Das geht dann auch ganz wunderbar. Und somit würde man an Reisekosten sparen und könnte dies in Technik und gute Reporter stecken, denn die fallen ja auch nicht von den Bäumen. Es sollten nämlich nicht die Hallensprecher oder DJs sein, denn der Anspruch der HBL müsste darin bestehen, eine journalistisch hochwertige Übertragung auf die Beine zu stellen. Ist das in der Tat gewollt?
Geige: Halte ich wie oben beschrieben für die falsche Lösung aus den genannten Gründen. Zu extreme lokale Einfärbung. Der Stil mag manchen gefallen, gerade im Amateurfußball, für mich im Handball aber deutlich der falsche Weg. Der Club ist aber auch, da Aufsteiger und Liga-Neuling, auf Medienpräsenz ein wenig angewiesen. Sollen denn auch Auswärtsspiele übertragen werden? Das geht nämlich aus diesem Artikel leider nicht hervor.